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Heilpädagogik (grundständig)

Studienberuf Sozialwissenschaften KldB B 83133

Was ist Heilpädagogik (grundständig)?

Studienfach Heilpädagogik Das grundständige Studienfach Heilpädagogik vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Psychologie, Medizin, Pädagogik und Sozialwissenschaften. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Heilpädagogik gibt es auch als Fernstudiengang.Mögliche grundständige StudiengängeHeilpädagogik/Inclusion StudiesHeilpädagogikHeilpädagogik und inklusive BildungInklusive Pädagogik und HeilpädagogikIntegrative Heilpädagogik/Inclusive EducationZugangsvoraussetzungenan Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis über ein Vorpraktikumggf. Nachweis über eine abgeschlossene Aus- oder Weiterbildung, teilweise mit Berufserfahrungggf. Nachweis von EnglischkenntnissenInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:Angewandte Psychologie und PsychopathologieAngewandte SozialforschungBeratungs- und ReflexionskompetenzHandlungsfelder der Heilpädagogik im Spannungsfeld von Inklusion und DiversityMethodische Handeln in der heilpädagogischen ArbeitRechtSoziologie, Politik und ManagementTeilhabe und TeilhabebeeinträchtigungenTheoretische Grundlagen der HeilpädagogikNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Heilpädagogik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Heilerziehungspflege, Sonderpädagogik oder Sozial-, Gesundheitsmanagement ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Heilpädagogik, Gesundheitsförderung, -pädagogik oder Rehabilitations-, Sonderpädagogik an.

Steckbrief

Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Fachhochschule Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.) Regelstudienzeit: 3-4 Jahre

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Heilpädagogik (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Werkstättenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Steckbrief

StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenFachhochschuleAbschlussBachelor of Arts (B.A.)Regelstudienzeit3-4 JahreStudienfach Heilpädagogik Das grundständige Studienfach Heilpädagogik vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Psychologie, Medizin, Pädagogik und Sozialwissenschaften. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Heilpädagogik gibt es auch als Fernstudiengang.Mögliche grundständige StudiengängeHeilpädagogik/Inclusion StudiesHeilpädagogikHeilpädagogik und inklusive BildungInklusive Pädagogik und HeilpädagogikIntegrative Heilpädagogik/Inclusive EducationZugangsvoraussetzungenan Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis über ein Vorpraktikumggf. Nachweis über eine abgeschlossene Aus- oder Weiterbildung, teilweise mit Berufserfahrungggf. Nachweis von EnglischkenntnissenInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:Angewandte Psychologie und PsychopathologieAngewandte SozialforschungBeratungs- und ReflexionskompetenzHandlungsfelder der Heilpädagogik im Spannungsfeld von Inklusion und DiversityMethodische Handeln in der heilpädagogischen ArbeitRechtSoziologie, Politik und ManagementTeilhabe und TeilhabebeeinträchtigungenTheoretische Grundlagen der HeilpädagogikNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Heilpädagogik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfelde...

Studiendauer

Regelstudiendauer: 6-8 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 8 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Module, z.B.:Angewandte Psychologie und PsychopathologieAngewandte SozialforschungBeratungs- und ReflexionskompetenzHandlungsfelder der Heilpädagogik im Spannungsfeld von Inklusion und DiversityMethodische Handeln in der heilpädagogischen ArbeitRechtSoziologie, Politik und ManagementTeilhabe und TeilhabebeeinträchtigungenTheoretische Grundlagen der HeilpädagogikPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Einrichtungen der Altenhilfe), Auslandssemester

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Einrichtungen der Behinderten- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens oder der Altenhilfe), Berufseinstieg vorbereiten

Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:Verschiedene LänderInternationaler grundständiger Studiengang "Heilpädagogik/Inclusive Education" Hochschulen: Evangelische Hochschule Darmstadt und Partnerhochschulen z.B. in Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien oder Spanien.Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)Weitere Informationen: Evangelische Hochschule Darmstadt: Bachelorstudiengang Integrative Heilpädagogik/Inclusive Education

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Heilpädagogik (grundständig) sein:Bereich Therapie (nichtärztlich)Ergotherapie (grundständig)Kunsttherapie (grundständig)Logopädie, Sprachtherapie (grundständig)Musiktherapie (grundständig)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Medizin, Psychologie, Soziologie und Medizinmanagement erwerbenBereich Erziehung, Schule, Aus- und WeiterbildungRehabilitations-, Sonderpädagogik (grundständig)Gesundheitsförderung, -pädagogik (grundständig)Erziehungs-, Bildungswissenschaft (grundständig)Pädagogische Psychologie (grundständig)Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (grundständig außer Staatsexamen)Kindheitspädagogik (grundständig)Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen)Gemeinsamkeiten:Methoden der Pädagogik erlernenMenschen betreuen und anleiten

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Politik/Sozialkunde: z.B. um Studieninhalte aus der Sozialwissenschaft und Sozialpolitik verstehen zu könnenEthik/Philosophie: z.B. um sich mit ethischen und anthropologischen Fragen im Studium auseinandersetzen zu könnenKunst und Musik: z.B. um Studieninhalte aus der spiel-, körper- und bewegungsorientierten Förderung bearbeiten und umsetzen zu können

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Interkulturelle KompetenzSelbstmanagement Auch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Gerontologie können Zusatzqualifikationen vermitteln. Zudem bereiten Praktika (z.B. in Einrichtungen der Behinderten- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens oder der Altenhilfe) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das grundständige Studienfach Heilpädagogik vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Psychologie, Medizin, Pädagogik und Sozialwissenschaften. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Heilpädagogik gibt es auch als Fernstudiengang.Daneben besteht die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Heilpädagogen bzw. zur Heilpädagogin zu absolvieren.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleHeilpädagogik/Inclusion Studies (Bachelor)Heilpädagogik/Inklusive Pädagogik (Bachelor)Heilpädagogik (Bachelor)Heilpädagogik und inklusive Bildung (Bachelor)Inklusive Pädagogik und Heilpädagogik (Bachelor)Integrative Heilpädagogik/Inclusive Education (Bachelor)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Bachelorabsolventen der Heilpädagogik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder im Gesundheits- und Sozialbereich an, z.B. Heilerziehungspflege, Sonderpädagogik oder Sozial-, Gesundheitsmanagement.

Entwicklung des Studienfachs

19. und 20. Jahrhundert:Entstehung des Konzepts der HeilpädagogikGründung der ersten Einrichtungen und Lehrstühle in Europa:Hochschule für Heilpädagogik (Ungarn, 1900)heilpädagogischer Lehrstuhl (Schweiz, 1931)1970er- bis 1990er-Jahre:Verlagerung der Ausbildung von Fachschulen an Hochschulen, zunächst als Schwerpunkte in sozialen Studiengängen1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden1999:Erlass einer Rahmenordnung durch die Kultusministerkonferenz (KMK)Verankerung eigenständiger StudiengängeSeit den 2000er-Jahren:Entstehung spezialisierter Studiengänge, z.B. Integrationspädagogik

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradBachelor of Arts (B.A.)

Alternativen nach Studienabbruch

Folgender Ausbildungsberuf kann eine Alternative für das Studienfach sein:Bereich Menschen mit BehinderungenStaatlich anerkannter Heilerziehungspfleger/Staatlich anerkannte HeilerziehungspflegerinGemeinsamkeiten:Heilerziehungspflege, Sonderpädagogik, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen betreuen, unterstützen, versorgen und fördernDer Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Spezialisierung während des Studiums

Je nach Hochschule und Studiengang kann eine Spezialisierung erfolgen, z.B.: Heil- und Sozialpädagogische DiagnostikInklusionKonduktive Förderung und Inklusion

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium an Fachhochschulen ist mindestens die Fachhochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls ist ein Vorpraktikum oder eine einschlägige, abgeschlossene Aus- oder Weiterbildung, teilweise mit Berufserfahrung, nachzuweisen sowie (je nach Hochschule) Englischkenntnisse.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Mögliche weiterführende Studienfächer

Bachelorabsolventen der Heilpädagogik können ihr Studium in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Heilpädagogik, Gesundheitsförderung, -pädagogik oder Rehabilitations-, Sonderpädagogik, fortsetzen und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Gesundheitsförderung, -pädagogik (weiterführend)Heilpädagogik (weiterführend)Motologie (weiterführend)Rehabilitations-, Sonderpädagogik (weiterführend)Sozialmanagement (weiterführend)Tanz- und Bewegungstherapie (weiterführend)

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Heilpädagogik (grundständig)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Heilpädagogik (grundständig) in Deutschland?

Studienfach Heilpädagogik Das grundständige Studienfach Heilpädagogik vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Psychologie, Medizin, Pädagogik und Sozialwissenschaften. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Heilpädagogik gibt es auch als Fernstudiengang.Mögliche grundständige StudiengängeHeilpädagogik/Inclusion StudiesHeilpädagogikHeilpädagogik und inklusive BildungInklusive Pädagogik und HeilpädagogikIntegrative Heilpädagogik/Inclusive EducationZugangsvoraussetzungenan Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis über ein Vorpraktikumggf. Nachweis über eine abgeschlossene Aus- oder Weiterbildung, teilweise mit Berufserfahrungggf. Nachweis von EnglischkenntnissenInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:Angewandte Psychologie und PsychopathologieAngewandte SozialforschungBeratungs- und ReflexionskompetenzHandlungsfelder der Heilpädagogik im Spannungsfeld von Inklusion und DiversityMethodische Handeln in der heilpädagogischen ArbeitRechtSoziologie, Politik und ManagementTeilhabe und TeilhabebeeinträchtigungenTheoretische Grundlagen der HeilpädagogikNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Heilpädagogik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Heilerziehungspflege, Sonderpädagogik oder Sozial-, Gesundheitsmanagement ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Heilpädagogik, Gesundheitsförderung, -pädagogik oder Rehabilitations-, Sonderpädagogik an.

Ist Heilpädagogik (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Heilpädagogik (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.

Wie kann ich in Deutschland als Heilpädagogik (grundständig) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium an Fachhochschulen ist mindestens die Fachhochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls ist ein Vorpraktikum oder eine einschlägige, abgeschlossene Aus- oder Weiterbildung, teilweise mit Berufserfahrung, nachzuweisen sowie (je nach Hochschule) Englischkenntnisse.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Wo arbeiten Heilpädagogik (grundständig) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Werkstättenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Heilpädagogik (grundständig) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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