Fachlehrer/Fachlehrerin an Forstlichen Bildungszentren
Fachlehrer/in - Forstliche Bildungszentren
Was ist Fachlehrer/Fachlehrerin an Forstlichen Bildungszentren?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Sozialwissenschaften →Der Beruf Fachlehrer/Fachlehrerin an Forstlichen Bildungszentren in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:
- Arabistik/Islamwissenschaft
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Christianity in Global Transformations
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Geschichte
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Psychologie
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Sprechwissenschaft
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Wissenschaft vom Christlichen Orient
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
AFZ-DerWaldDigiBits - Digitale Bildung trifft SchuleFachportal PädagogikForst&Technikforstpraxis.de - Das Portal für Förster, Forstunternehmer und WaldbesitzerSeLF - Selbsterkundung zum Lehrerberuf mit FilmimpulsenWaldstrategie 2050waldwissen.net - Wald, Forstpraxis, Waldwirtschaft
▶ Trends
Digitalisierung im BildungsbereichDie Digitalisierung verändert das Lernen in der Schule und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Digitale Elemente erweitern klassische Unterrichtskonzepte, Bildungsangebote finden zunehmend online oder in hybrider Form statt. Neue Lernformen wie Social Learning fördern die Zusammenarbeit von Lehrenden und Lernenden via Internet, z.B. mithilfe von Chats oder Mikroblogs. Über interaktive Tools können Lernende Inhalte an mobilen Endgeräten nutzen. Cloudbasierte Lernplattformen und Lern-Apps sowie personalisierte Lernangebote, die Inhalte an Vorkenntnisse und Lernerfolge anpassen oder spielerische Elemente in den Lernprozess integrieren (Gamification) erweitern das Angebot. Fach- und Führungskräfte im Bildungswesen werden die Entwicklungen in diesem Bereich verfolgen und in ihre Arbeit integrieren.
▶ Arbeitsorte
Fachlehrer und Fachlehrerinnen an Forstlichen Bildungszentren arbeiten in erster Liniein Unterrichts- und Schulungsräumenin Büroräumenim Freien (z.B. praktischer Unterricht im Gelände)
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:Aus- und FortbildungBerufs- und ArbeitspädagogikDidaktikFachpraktische UnterweisungFachtheoretische UnterweisungForstschutzForstwirtschaftLehrmaterialien (erstellen, aktualisieren etc.)LernzielkontrolleMethodikUnterricht (schulischer Bereich)WaldinventurWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Aussaat (maschinell, manuell)BodenkundeErziehungswissenschaft, PädagogikHolzernteLandschaftspflegeLehramt an beruflichen SchulenNachhaltige ForstwirtschaftNaturschutzPädagogische Psychologie, SchulpsychologiePflanzenschutzRhetorikWaldwegebau, -arbeitenWildhege
▶ Arbeitssituation
Fachlehrer und Fachlehrerinnen an Forstlichen Bildungszentren führen lehrende, beratende und verwaltend-organisatorische Tätigkeiten aus. Um ihren Schülern und Schülerinnen die Lehrinhalte anschaulich nahezubringen und sie zur aktiven Teilnahme am Unterricht zu motivieren, benötigen sie neben vertieften Fachkenntnissen über Holzkunde, Baumpflege und Umweltschutz vor allem didaktische und pädagogische Fähigkeiten. Sie besitzen gleichermaßen Einfühlungsvermögen für die Belange ihrer Schüler und Schülerinnen wie Durchsetzungsvermögen, um die Interessen ihrer Schule nach außen hin wirksam zu vertreten. Die eigentliche Unterrichtstätigkeit und die Vorbereitung erfolgen in Einzelarbeit.Fachlehrer und Fachlehrerinnen an Forstlichen Bildungszentren halten den theoretischen Unterricht in den Schulungs- und Seminarräumen von Forstlichen Bildungszentren ab. Der Praxisunterricht findet zum großen Teil im Freien statt. Die Unterrichtsvor- und -nachbereitung erledigen sie im Büro am Computer.
▶ Verdienst/Einkommen
Die Höhe der Vergütung hängt von der Ausbildung, der ausgeübten Funktion und vom Unternehmen, bei dem man angestellt ist, ab.
▶ Branchen im Einzelnen
Berufsbildende SchulenBerufsbildende weiterführende SchulenPostsekundärer, nicht tertiärer UnterrichtErwachsenenbildung, sonstiger UnterrichtBerufliche Erwachsenenbildung, hier: Forstliche Bildungszentren, Waldarbeiterschulen, WaldbauschulenWirtschafts-, Berufsverbände, GewerkschaftenBerufsorganisationen, z.B. forstwirtschaftliche FachverbändeWirtschafts- und Arbeitgeberverbände, z.B. Landwirtschaftskammern
▶ Zugang zur Tätigkeit
Arbeitgebende erwarten häufig eine forstwirtschaftliche bzw. -technische Weiterbildung oder ein entsprechendes Studium.
▶ Zugangsstudienfächer
Forstwissenschaft, -wirtschaft (grundständig)Forstwissenschaft, -wirtschaft (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Fachlehrer und Fachlehrerinnen an Forstlichen Bildungszentren finden Beschäftigungan Forstlichen Bildungszentren und Waldbau- bzw. Waldarbeiterschulenbei forstwirtschaftlichen Fachverbändenbei Landwirtschaftskammern
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Ein erweitertes Führungszeugnis kann für den Umgang mit Minderjährigen erforderlich sein.Beschäftigte in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz ihre Masernimpfung oder -immunität nachweisen, wenn sie nach 1970 geboren sind.
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Fachlehrer und Fachlehrerinnen an Forstlichen Bildungszentren vermitteln theoretische und praktische Inhalte im Bereich der Forstwirtschaft.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
AgroBrainBildungsserver AgrarHBLA für ForstwirtschaftKarrero by top agrar
▶ Verbände und Organisationen
Deutscher Lehrerverband (DL)Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftVerband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)Verband der Bundesforstbediensteten im Bund Deutscher Forstleute BDF
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Personen (für Schüler/innen)Umgang mit Pflanzen (z.B. Pflanzenkunde und -bau)Bildschirmarbeit (z.B. Lehrpläne konzipieren; Unterrichtsmaterialien erstellen)Arbeit in Unterrichts-/Schulungsräumen (z.B. Fächer wie Bodenkunde, Forstwirtschaft oder Naturschutz unterrichten)Arbeit in Büroräumen (z.B. Unterricht vor- und nachbereiten)Arbeit im Freien (z.B. arbeitstechnische Schulungen im Wald durchführen)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (beim Praxisunterricht im Freien)
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Unterlagen und Lehrmaterial, z.B.: Prüfungsunterlagen, Lehrpläne, Unterrichtsmaterialien, Lernsoftware bzw. -videos, FachliteraturMaschinen und Geräte, z.B.: Holzerntemaschinen, Motorsägen, Seilwinden, SeilkletterausrüstungBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, VideokonferenztoolsPräsentationsmittel, z.B.: Beamer, Smartboards, Whiteboards
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Fachlehrer und Fachlehrerinnen an Forstlichen Bildungszentren bilden angehende Forstwirte und Forstwirtinnen aus oder führen Lehrgänge für Beschäftigte in der Forstwirtschaft durch. Sie unterrichten Fächer wie Pflanzenkunde und -bau, Forstwirtschaft, Landschaftspflege oder Naturschutz. Darüber hinaus vermitteln sie Kenntnisse in der Holzernte, in der Pflege von Wildgehegen, im Schutz vor Waldschäden sowie im Waldwegebau. Im praktischen Unterricht leiten sie arbeitstechnische Schulungen im Gelände an, z.B. zur Motorsägenführung. Zu ihrem Berufsalltag gehört es ebenfalls, Prüfungen zu erstellen, durchzuführen und zu bewerten.
▶ Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten
Forstwirtschaftsmeister/ForstwirtschaftsmeisterinStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Forsttechnik/Bachelor Professional in Technik
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Lernpädagogik, Schulpädagogik und Fachdidaktik, Erwachsenenbildung, Forstwirtschaft).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch ein grundständiges oder weiterführendesStudium (z.B. im Studienfach Erziehungs-, Bildungswissenschaft oder Forstwissenschaft, -wirtschaft).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Unterricht für Auszubildende in der Forstwirtschaft bzw. Lehrgänge für Beschäftigte planen und durchführenLehrpläne konzipieren und erstellengeeignetes Unterrichtsmaterial auswählen und einsetzen, z.B. Lernsoftware oder -videosUnterricht durchführen; fachspezifische Lehrinhalte vermitteln, z.B. zu Themen wie Boden- und Pflanzenkunde, Naturschutz oder der Pflege von Wildgehegenarbeitstechnische Schulungen im forstwirtschaftlichen Gelände durchführen, z.B. Motorsägenführung, Baumfällung, Arbeit mit SeilwindenPrüfungsunterlagen erstellen und mündliche, schriftliche sowie praktische Prüfungen abnehmenbei der Schulorganisation mitwirken
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fachlehrer/Fachlehrerin an Forstlichen Bildungszentren
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachlehrer/Fachlehrerin an Forstlichen Bildungszentren in Deutschland? ▼
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In Deutschland folgt "Fachlehrer/Fachlehrerin an Forstlichen Bildungszentren" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Fachlehrer/Fachlehrerin an Forstlichen Bildungszentren qualifiziert werden? ▼
Arbeitgebende erwarten häufig eine forstwirtschaftliche bzw. -technische Weiterbildung oder ein entsprechendes Studium.
Wo arbeiten Fachlehrer/Fachlehrerin an Forstlichen Bildungszentren in Deutschland typischerweise? ▼
Fachlehrer und Fachlehrerinnen an Forstlichen Bildungszentren arbeiten in erster Liniein Unterrichts- und Schulungsräumenin Büroräumenim Freien (z.B. praktischer Unterricht im Gelände)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachlehrer/Fachlehrerin an Forstlichen Bildungszentren in Deutschland? ▼
Die Höhe der Vergütung hängt von der Ausbildung, der ausgeübten Funktion und vom Unternehmen, bei dem man angestellt ist, ab.