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Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt

Fachkraft - landwirtschaftlicher Haushalt

Weiterbildung Sozialwissenschaften KldB B 83213

Was ist Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt?

Aufgaben und TätigkeitenFachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt versorgen ländliche Haushalte. Sie legen den Speiseplan fest und bereiten die Speisen zu, überwachen die Vorräte und kaufen ein. Neben den Räumen und Gebrauchsgegenständen reinigen und pflegen sie z.B. auch die Wäsche und kümmern sich um den hauseigenen Zier- oder Nutzgarten. Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt verwenden bzw. verarbeiten die Produkte und bestellen Tierfutter und Saatgut. Sie erledigen die Korrespondenz, rechnen ab und kontrollieren die Kosten. Je nach Größe des Betriebes leiten sie auch Arbeitskräfte an und koordinieren die Arbeitseinsätze.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt sind beschäftigtin landwirtschaftlichen Betrieben und Hofgemeinschaftenin Betrieben des Pflanzen- und Gartenbausin TierzuchtbetriebenArbeitsorte:Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt arbeiten meistin Wirtschaftsräumen, z.B. Küchen, Waschküchenim Freien, z.B. in Nutzgärten oder an VerkaufsständenSie arbeiten ggf. auchin Büroräumenin Ställenim HofladenVoraussetzungenEine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist ggf. der Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule).Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.:Familie und BetreuungHaushalts- und FinanzmanagementErnährung und LebensmittelLandwirtschaft und ErwerbskombinationProjektmanagement und KommunikationKüchen-, Haus- und TextilpraxisGarten und NaturHaushaltstechnikökologischer LandbauFachrichtungsübergreifend z.B.:Berufs- und ArbeitspädagogikUnternehmensführungBuchführung

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: Ca. 6-21 Monate (Vollzeit/Teilzeit)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Fachschulen statt.Lernorte sindUnterrichtsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)WeiterbildungsdauerCa. 6-21 Monate (Vollzeit/Teilzeit) Aufgaben und TätigkeitenFachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt versorgen ländliche Haushalte. Sie legen den Speiseplan fest und bereiten die Speisen zu, überwachen die Vorräte und kaufen ein. Neben den Räumen und Gebrauchsgegenständen reinigen und pflegen sie z.B. auch die Wäsche und kümmern sich um den hauseigenen Zier- oder Nutzgarten. Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt verwenden bzw. verarbeiten die Produkte und bestellen Tierfutter und Saatgut. Sie erledigen die Korrespondenz, rechnen ab und kontrollieren die Kosten. Je nach Größe des Betriebes leiten sie auch Arbeitskräfte an und koordinieren die Arbeitseinsätze.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt sind beschäftigtin landwirtschaftlichen Betrieben und Hofgemeinschaftenin Betrieben des Pflanzen- und Gartenbausin TierzuchtbetriebenArbeitsorte:Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt arbeiten meistin Wirtschaftsräumen, z.B. Küchen, Waschküchenim Freien, z.B. in Nutzgärten oder an VerkaufsständenSie arbeiten ggf. auchin Büroräumenin Ställenim HofladenVoraussetzungenEine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist ggf. der Hauptschulabschluss (je nac...

Weiterbildungsdauer

Vollzeit: ca. 6 MonateTeilzeit: ca. 18-21 Monate

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):PflichtbereichTheoretischer Unterricht:Familie und Betreuung: 40 UnterrichtsstundenHaushalts- und Finanzmanagement: 60 UnterrichtsstundenErnährung und Lebensmittel: 60 UnterrichtsstundenBerufs- und Arbeitspädagogik Teil I: 30 UnterrichtsstundenLandwirtschaft und Erwerbskombination: 40 UnterrichtsstundenProjektmanagement und Kommunikation: 60 UnterrichtsstundenTheoretischer Unterricht insgesamt: 290 UnterrichtsstundenFachpraktischer Unterricht:Küchenpraxis: 120 UnterrichtsstundenHaus- und Textilpraxis: 120 UnterrichtsstundenGarten und Natur: 40 UnterrichtsstundenFachpraktischer Unterricht insgesamt: 280 UnterrichtsstundenSumme Pflichtbereich: 570 UnterrichtsstundenWahlpflichtbereichLandwirtschaft - Vertiefung: 20 UnterrichtsstundenBerufs- und Arbeitspädagogik Teil II: 30 UnterrichtsstundenMedienkompetenz und Öffentlichkeitsarbeit: 20 UnterrichtsstundenHauswirtschaftlicher Betrieb: 30 UnterrichtsstundenUnterstützung im Alltag: 25 UnterrichtsstundenKüchenpraxis - Vertiefung: 15 UnterrichtsstundenHaus- und Textilpraxis - Vertiefung: 15 UnterrichtsstundenGarten und Natur - Vertiefung: 15 UnterrichtsstundenSumme Wahlpflichtbereich: mindestens 30 UnterrichtsstundenSeminareSoziale und religiöse Bildung: 2 SeminartageHaushaltstechnik: 3 SeminartageÖkologischer Landbau: 1-2 SeminartagePersönlichkeitsbildung: 1 SeminartagGesamtstundenzahl:mindestens 600 Unterrichtsstunden

Weiterbildungskosten

Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung können ggf. gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachrichtungsbezogen z.B.:Familie und BetreuungHaushalts- und FinanzmanagementErnährung und LebensmittelLandwirtschaft und ErwerbskombinationProjektmanagement und KommunikationKüchen-, Haus- und TextilpraxisGarten und NaturHaushaltstechnikökologischer LandbauFachrichtungsübergreifend z.B.:Berufs- und ArbeitspädagogikUnternehmensführungBuchführung

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Hauswirtschaft: z.B. um den Haushalt im landwirtschaftlichen Bereich zu organisierenDatenverarbeitung: z.B. um Bestelllisten für den landwirtschaftlichen Betrieb zu erstellen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für den landwirtschaftlichen Haushalt an:Bereich HaushaltStaatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte DorfhelferinGeprüfter Fachhauswirtschafter/Geprüfte FachhauswirtschafterinStaatlich geprüfter Wirtschafter/Staatlich geprüfte Wirtschafterin Fachrichtung Hauswirtschaft/Bachelor Professional in AgrarwirtschaftStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement/Bachelor Professional in TechnikHauswirtschaftlicher Betriebsleiter/Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin/Bachelor Professional in WirtschaftGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse in (ländlichen) Haushalten planen, koordinieren und überwachen

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Staatlich geprüfte Fachkraft für HauswirtschaftBayern:Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung

Die Weiterbildung im Überblick

Fachkraft für den landwirtschaftlichen Haushalt ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an Fachschulen statt. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit ca. 6 Monate, in Teilzeit ca. 18-21 Monate.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt vor allem in landwirtschaftlichen Betrieben und Hofgemeinschaften.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Hauswirtschaft bis hin zu betrieblicher Organisation.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Meister/in der Hauswirtschaft abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Ernährungswissenschaft, Ökotrophologie erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb für hauswirtschaftliche Dienstleistungen.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Schul- bzw. FachschulordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung des Ministeriums Ländlicher Raum über die Ausbildung und Prüfung an landwirtschaftlichen Fachschulen (Landwirtschaftsfachschulen-Verordnung-VOFSLandw) vom 15.12.2014 (BW.GBl. 2015 S. 8), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 24.01.2023 (BW.GBl. S. 94)Bayerische Agrarschulordnung (BayAgrSchO) vom 05.09.2019 (Bay.GVBl. S. 564), zuletzt geändert durch § 1 der Verordnung vom 23.07.2025 (Bay.GVBl. S. 418)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:BerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringenÜbergreifend für Weiterbildung und TätigkeitGesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist ggf. der Hauptschulabschluss.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt versorgen ländliche Haushalte. Sie legen den Speiseplan fest und bereiten die Speisen zu, überwachen die Vorräte und kaufen ein. Neben den Räumen und Gebrauchsgegenständen reinigen und pflegen sie z.B. auch die Wäsche und kümmern sich um den hauseigenen Zier- oder Nutzgarten. Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt verwenden bzw. verarbeiten die Produkte und bestellen Tierfutter und Saatgut. Sie erledigen die Korrespondenz, rechnen ab und kontrollieren die Kosten. Je nach Größe des Betriebes leiten sie auch Arbeitskräfte an und koordinieren die Arbeitseinsätze.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt sind beschäftigtin landwirtschaftlichen Betrieben und Hofgemeinschaftenin Betrieben des Pflanzen- und Gartenbausin TierzuchtbetriebenArbeitsorte:Fachkräfte für den landwirtschaftlichen Haushalt arbeiten meistin Wirtschaftsräumen, z.B. Küchen, Waschküchenim Freien, z.B. in Nutzgärten oder an VerkaufsständenSie arbeiten ggf. auchin Büroräumenin Ställenim HofladenVoraussetzungenEine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist ggf. der Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule).Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.:Familie und BetreuungHaushalts- und FinanzmanagementErnährung und LebensmittelLandwirtschaft und ErwerbskombinationProjektmanagement und KommunikationKüchen-, Haus- und TextilpraxisGarten und NaturHaushaltstechnikökologischer LandbauFachrichtungsübergreifend z.B.:Berufs- und ArbeitspädagogikUnternehmensführungBuchführung

Ist Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt qualifiziert werden?

Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist ggf. der Hauptschulabschluss.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Wo arbeiten Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Fachschulen statt.Lernorte sindUnterrichtsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für landwirtschaftlichen Haushalt in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

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