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Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin

Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in

Ausbildung Sozialwissenschaften KldB B 83141

Was ist Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin?

Was macht man in diesem Beruf?Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen übernehmen die soziale Betreuung hilfsbedürftiger Menschen im stationären Umfeld, z.B. von Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen. Sie sind außerdem für die Unterstützung von Senioren im häuslichen Bereich zuständig. Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen helfen bei Verrichtungen des täglichen Lebens, assistieren im Alltag und sichern die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sie wirken unterstützend und aktivierend, bieten z.B. persönlichkeits-, kreativitäts- oder bewegungsfördernde Freizeit- und Gruppenaktivitäten an. Darüber hinaus führen sie hauswirtschaftliche Tätigkeiten aus, bereiten Speisen zu und servieren diese, und sie erledigen organisatorische Tätigkeiten am Computer. Sie sind Ansprechpartner/innen sowohl der zu betreuenden Menschen selbst als auch der Angehörigen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen finden Beschäftigungin Senioren- und Pflegeheimen sowie Wohnheimen für Menschen mit Behinderungenbei ambulanten Betreuungsdienstenin PrivathaushaltenArbeitsorte:Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen arbeiten in erster Liniein den Räumen der zu betreuenden Personen und Privathaushaltenin Gruppen- und Gemeinschaftsräumenim SpeiseraumDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büro- und Besprechungsräumenin der Küche und in Funktionsräumenim FreienWelche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine berufliche Vorbildung und/oder einschlägige Berufserfahrung bzw. ein Orientierungspraktikum gefordert.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung ggf. der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest, der Nachweis eines Erste-Hilfe-Lehrgangs sowie ein Führungszeugnis verlangt.Worauf kommt es an?Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. Sorgen für körperlich eingeschränkte Menschen)Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei Gesprächen mit den zu betreuenden Menschen sowie deren Angehörigen, Teambesprechungen)Psychische Stabilität (z.B. zur Wahrung einer professionellen Distanz)Sorgfalt (z.B. beim Dokumentieren von Maßnahmen)Schulfächer:Ethik (z.B. bei der Betreuung hilfsbedürftiger Menschen)Deutsch (z.B. um verwaltende Aufgaben zu erledigen) Hauswirtschaftslehre (z.B. um Mahlzeiten zuzubereiten)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Ausbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt) Ausbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform LernorteBildungseinrichtung und Praktikumsbetrieb

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtungbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenim Praktikum: in Einrichtungen für die Betreuung von Menschen mit Demenz oder Behinderungen oder in der Altenbetreuung

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt)Ausbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform LernorteBildungseinrichtung und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen übernehmen die soziale Betreuung hilfsbedürftiger Menschen im stationären Umfeld, z.B. von Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen. Sie sind außerdem für die Unterstützung von Senioren im häuslichen Bereich zuständig. Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen helfen bei Verrichtungen des täglichen Lebens, assistieren im Alltag und sichern die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sie wirken unterstützend und aktivierend, bieten z.B. persönlichkeits-, kreativitäts- oder bewegungsfördernde Freizeit- und Gruppenaktivitäten an. Darüber hinaus führen sie hauswirtschaftliche Tätigkeiten aus, bereiten Speisen zu und servieren diese, und sie erledigen organisatorische Tätigkeiten am Computer. Sie sind Ansprechpartner/innen sowohl der zu betreuenden Menschen selbst als auch der Angehörigen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen finden Beschäftigungin Senioren- und Pflegeheimen sowie Wohnheimen für Menschen mit Behinderungenbei ambulanten Betreuungsdienstenin PrivathaushaltenArbeitsorte:Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/in...

Ausbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Ausbildungsaufbau

Beispiel für die Gliederung der AusbildungModul 1: Basiskurs Betreuungsarbeit in Pflegeeinrichtungen: 100 UnterrichtsstundenModul 2: Betreuungspraktikum in einer Pflegeeinrichtung: 2 WochenModul 3: Aufbaukurs Betreuungsarbeit in Pflegeeinrichtungen: 60 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl:160 Unterrichtsstunden zzgl. 2 Wochen Praktikum

Ausbildungskosten

Je nach Bildungsgang z.B.:LehrgangsgebührenPrüfungsgebührenKosten für Fachliteratur und ArbeitsmittelKosten für auswärtige Unterbringung

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:Grundkenntnisse der Kommunikation und InteraktionGrundkenntnisse über Demenzerkrankungen, psychische Erkrankungen, geistige Behinderungen sowie somatische ErkrankungenGrundkenntnisse der Pflege und Pflegedokumentation sowie der Hygieneanforderungen im Zusammenhang mit Betreuungstätigkeiten zur Beurteilung der wechselseitigen Abhängigkeiten von Pflege und BetreuungKommunikation und Umgang mit betreuungsbedürftigen MenschenRechtskunde (Grundkenntnisse des Haftungsrechts, Betreuungsrechts und des Datenschutzes)Hauswirtschaft und Ernährungslehre mit besonderer Beachtung von Diäten und NahrungsmittelunverträglichkeitenBeschäftigungsmöglichkeiten und Freizeitgestaltung für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und/oder mit DemenzerkrankungenBewegungstherapie (Umgang mit Gehhilfen, Rollatoren, Rollstühlen)Kommunikation und Zusammenarbeit mit den an der Pflege BeteiligtenDer theoretische Unterricht wird i.d.R. durch praktische Übungen ergänzt.PraktikumIm Praktikum arbeiten die angehenden Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen z.B. in Pflegeeinrichtungen für Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeitbei Vollzeit: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeit: Unterricht i.d.R. am Wochenende oder am Abend bzw. BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Betreuungskräften bzw. Alltagsbegleitern und -begleiterinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu Hausebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausbei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der BildungseinrichtungPraktische Übungen/Praktikum:praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. in Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Demenz, mit Behinderungen oder altersbedingten ErkrankungenAnforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. Sorgen für körperlich eingeschränkte Menschen)Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei Gesprächen mit den zu betreuenden Menschen sowie deren Angehörigen, Teambesprechungen)Psy...

Ausbildungsvergütung

Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Ethik: z.B. um hilfsbedürftige Menschen zu betreuenDeutsch: z.B. um verwaltende Aufgaben zu erledigenHauswirtschaftslehre: z.B. um Mahlzeiten zuzubereiten

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Betreuungskraft bzw. Alltagsbegleiter/in an:Bereich HaushaltStaatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung/Staatlich geprüfte Assistentin für Ernährung und VersorgungSozialassistent/SozialassistentinGemeinsamkeit:hauswirtschaftliche Tätigkeiten übernehmen, Menschen versorgen und betreuenBereich Ältere MenschenAltenpflegehelfer/AltenpflegehelferinGemeinsamkeit:ältere Menschen betreuen und versorgenBereich Menschen mit BehinderungenStaatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte HeilerziehungspflegeassistentinGemeinsamkeit:Menschen mit Behinderungen betreuen und versorgen

Entwicklung der Ausbildung

2008:Richtlinien nach Sozialgesetzbuch (SGB) XI zur Qualifizierung von Betreuungskräften bzw. Alltagsbegleitern/-begleiterinnen in Pflegeheimen bzw. Betreuungseinrichtungen

Die Ausbildung im Überblick

Betreuungskraft bzw. Alltagsbegleiter/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnungen (je nach Bildungsanbieter) z.B.Alltagsbegleiter/AlltagsbegleiterinAlltagsbetreuer/AlltagsbetreuerinBetreuungsassistent/BetreuungsassistentinBetreuungskraftBetreuungskraft für DemenzkrankeSenioren-Assistent/Senioren-Assistentin

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen in Pflegeeinrichtungen, Tagesstätten sowie bei Betreuungsdiensten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung können Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Arbeit mit Menschen mit Behinderungen bis hin zu Hauswirtschaft.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Haus- und Familienpfleger/in zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Soziale Arbeit erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. als selbstständige/r Senioren-Assistent/in.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Richtlinien nach § 53b SGB XI zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen (Betreuungskräfte-RL) vom 19.08.2008 (GKV-Spitzenverband der Pflegekassen) in der Fassung vom 21.10.2022Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Sozialgesetzbuch (SGB) - Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung (Artikel 1 des Gesetzes vom 26.05.1994, BGBl. I S. 1014), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)(vgl. §45a und §53b)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine berufliche Vorbildung und/oder einschlägige Berufserfahrung bzw. ein Orientierungspraktikum gefordert.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert:der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attestder Nachweis eines Erste-Hilfe-LehrgangsFührungszeugnis

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen übernehmen die soziale Betreuung hilfsbedürftiger Menschen im stationären Umfeld, z.B. von Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen. Sie sind außerdem für die Unterstützung von Senioren im häuslichen Bereich zuständig. Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen helfen bei Verrichtungen des täglichen Lebens, assistieren im Alltag und sichern die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sie wirken unterstützend und aktivierend, bieten z.B. persönlichkeits-, kreativitäts- oder bewegungsfördernde Freizeit- und Gruppenaktivitäten an. Darüber hinaus führen sie hauswirtschaftliche Tätigkeiten aus, bereiten Speisen zu und servieren diese, und sie erledigen organisatorische Tätigkeiten am Computer. Sie sind Ansprechpartner/innen sowohl der zu betreuenden Menschen selbst als auch der Angehörigen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen finden Beschäftigungin Senioren- und Pflegeheimen sowie Wohnheimen für Menschen mit Behinderungenbei ambulanten Betreuungsdienstenin PrivathaushaltenArbeitsorte:Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen arbeiten in erster Liniein den Räumen der zu betreuenden Personen und Privathaushaltenin Gruppen- und Gemeinschaftsräumenim SpeiseraumDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büro- und Besprechungsräumenin der Küche und in Funktionsräumenim FreienWelche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine berufliche Vorbildung und/oder einschlägige Berufserfahrung bzw. ein Orientierungspraktikum gefordert.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung ggf. der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest, der Nachweis eines Erste-Hilfe-Lehrgangs sowie ein Führungszeugnis verlangt.Worauf kommt es an?Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. Sorgen für körperlich eingeschränkte Menschen)Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei Gesprächen mit den zu betreuenden Menschen sowie deren Angehörigen, Teambesprechungen)Psychische Stabilität (z.B. zur Wahrung einer professionellen Distanz)Sorgfalt (z.B. beim Dokumentieren von Maßnahmen)Schulfächer:Ethik (z.B. bei der Betreuung hilfsbedürftiger Menschen)Deutsch (z.B. um verwaltende Aufgaben zu erledigen) Hauswirtschaftslehre (z.B. um Mahlzeiten zuzubereiten)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Ausbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.

Ist Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin in Deutschland typischerweise?

Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtungbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenim Praktikum: in Einrichtungen für die Betreuung von Menschen mit Demenz oder Behinderungen oder in der Altenbetreuung

Wie hoch ist das typische Gehalt für Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/Alltagsbegleiterin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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