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Übersetzen (weiterführend)

Weiterbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 71424

Was ist Übersetzen (weiterführend)?

Das Berufsfeld „Übersetzen (weiterführend)“ in Deutschland bezieht sich auf Übersetzer, die sich tiefgreifend auf spezifische Fachgebiete, insbesondere Recht und Wirtschaft, spezialisieren. Diese Fachkräfte übertragen komplexe und sensible Texte zwischen zwei oder mehr Sprachen und gewährleisten dabei kulturelle und terminologische Genauigkeit. Ihre Rolle besteht nicht nur darin, Wörter zu übersetzen, sondern auch den rechtlichen oder wirtschaftlichen Kontext, die Nuancen und den Zweck des Ausgangstextes in der Zielsprache vollständig und präzise wiederzugeben.

Das Aufgabenspektrum in diesem Berufsfeld ist recht breit und umfasst die Übersetzung von juristischen Dokumenten (Verträge, Gerichtsurteile, Gesetze, Vollmachten) und wirtschaftlichen Texten (Finanzberichte, Marktanalysen, Geschäftspläne, Geschäftskorrespondenz). Arbeitsumgebungen können typischerweise internationale Unternehmen, Anwaltskanzleien, Finanzinstitute, Übersetzungsagenturen oder öffentliche Verwaltungen sein; viele erfahrene Übersetzer arbeiten auch freiberuflich. Technologische Hilfsmittel wie CAT-Tools (Computer-Assisted Translation), Terminologiedatenbanken und Fachwörterbücher werden in Übersetzungsprozessen häufig eingesetzt.

Für den Zugang zu diesem Berufsfeld wird in der Regel ein Hochschulabschluss (Studium) in einem relevanten Bereich wie Translationswissenschaft, Linguistik, Rechtswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften erwartet. Anschließend wird eine zusätzliche Qualifizierung, bekannt als „Weiterbildung“ (Fortbildung oder Spezialisierungsprogramm), absolviert. Diese Weiterbildungsprogramme vertiefen vorhandenes Wissen und Fähigkeiten in spezifischen Fachgebieten (z. B. juristische Übersetzung, Wirtschaftsübersetzung) und bereiten Fachkräfte auf komplexere und spezialisiertere Übersetzungsaufgaben vor. Dauer und Inhalt dieser „Weiterbildungsprogramme“ können je nach Institution variieren, konzentrieren sich jedoch im Allgemeinen auf die praktische Anwendung und spezialisiertes Fachwissen.

Für türkische Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland in Betracht ziehen, ist die Anerkennung von in der Türkei erworbenen Hochschulabschlüssen ein wichtiger Schritt. Neben den fachlichen Qualifikationen ist eine fortgeschrittene Sprachbeherrschung (Niveau C1/C2 und höher) in Deutsch und den Zielsprachen (insbesondere in der juristischen und wirtschaftlichen Terminologie) von entscheidender Bedeutung. Im Bewerbungsprozess können der Aufbau eines starken, auf das Fachgebiet zugeschnittenen Portfolios, die Erweiterung von Branchennetzwerken und die Sicherstellung einer kontinuierlichen beruflichen Weiterentwicklung von Vorteil sein. Die Verdienstmöglichkeiten in diesem Bereich variieren je nach Erfahrung, Spezialisierungsgebiet, Anstellungsart (freiberuflich oder angestellt) und regionalen Faktoren.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Übersetzen (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Computerräume, Sprachlabors, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Duales Studium

Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer fachlich verwandten beruflichen Tätigkeit bzw. mit studienbezogenen Praxisphasen in einem Betrieb.Im weiterführenden Studienfach Übersetzen gibt es berufsintegrierende oder praxisintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung

Studieninhalte

Module, z.B.:Arbeitsmittel und digitale WerkzeugeFachtextübersetzenGrundlagen der Künstlichen Intelligenz für die FachkommunikationMedienwissenschaftPrinzipien der mehrsprachigen Kommunikation und Translation QualitätssicherungStrukturierte Texterstellung in der Technischen Dokumentation und übersetzungsgerechtes Schreiben/Pre-EditingTechnische RedaktionTerminologiemanagementTranslationsmanagementÜbersetzungsbezogene SprachtechnologienWissenschaftliche Grundlagen der interkulturellen FachkommunikationWahlpflichtmodule, z.B.:Audiovisuelle ÜbersetzungFachtextübersetzen und TranskreationTheorie und Praxis der barrierefreien KommunikationPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. bei Übersetzungsagenturen), Auslandssemester

Auswahlverfahren

Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch.

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. in Computerräumen die Arbeit mit Werkzeugen zur computergestützten Übersetzung, Post-Editing oder zum Terminologiemanagement erlernen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Sprachendiensten von Unternehmen und Organisationen oder bei Übersetzungsagenturen), Berufseinstieg vorbereiten (Infos aus der Berufspraxis, z.B. Berufsverbände, einschlägige Foren im Internet)

Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:ChileBinationaler weiterführender deutsch-spanischer Studiengang "Translation, Kommunikation, Sprachtechnologie/Traducción Especializada y Tecnologias de la Traducción"Hoschulen: Universität Heidelberg, Ponticicia Universidad Católica de ChileAbschluss: Master of Arts (M.A.)/MagisterWeitere Informationen: Internationale Variante Doppelabschlussstudiengang M.A. TKS "Fachübersetzen und Übersetzungstechnologien"

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Übersetzen (weiterführend) sein:Bereich FremdsprachenDolmetschen (weiterführend)Anglistik, Amerikanistik (weiterführend)Japanologie (weiterführend)Romanistik (weiterführend)Sinologie (weiterführend)Slawistik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über Sprache und Literatur sowie Kultur, Geschichte, Philosophie, politische und soziale Institutionen und Bildungswesen erwerbenBereich Menschen mit BehinderungenGebärdensprachdolmetschen (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über die speziellen Anforderungen und Techniken beim Dolmetschen zwischen zwei und mehr Menschen erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Dolmetschen (grundständig)Übersetzen (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage: Interkulturelle Kompetenz SoftwareanwendungenPraktika z.B. in Übersetzungsagenturen bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Themenbereiche wie Fachübersetzen, Technische Redaktion, Barrierefreie Kommunikation, Softwarelokalisierung oder Medienübersetzen oder bestimmte Sprachkombinationen sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Übersetzen gibt es auch als dualen oder Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleFach- und Medienübersetzen (Master)Internationale Fachkommunikation (Master)Literarisches Übersetzen (Master)Medientext und Medienübersetzung (Master)Mehrsprachige Fachkommunikation und Fachübersetzen (Master)Post-Editing und Qualitätsmanagement (Master)Translation, Kommunikation, Sprachtechnologie (Master)Translation Management (Master)Translation Science and Technology (Master)Translatologie (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen im Bereich Übersetzen bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder an, z.B. Übersetzen in der freien Wirtschaft oder Wissenschaftliche Forschung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1887:Gründung des Seminars für Orientalische Sprachen an der Berliner Universität: erste deutsche Ausbildungseinrichtung für Sprachmittler/innen1929:Gründung des ersten Dolmetscher-Instituts in Mannheim: Beginn der modernen Übersetzer- und Dolmetscher-Ausbildung in DeutschlandMitte des 20. Jahrhunderts:Etablierung der Translationswissenschaft1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden21. Jahrhundert:Bedeutungsgewinn der Translationsforschung durch technische Entwicklungen und Globalisierung (z.B. maschinelle Übersetzung, barrierefreie oder multimediale Translation)

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Arts (M.A.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Übersetzen vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Im Regelfall sind Kenntnisse in der/den gewählten Fremdsprache/n nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Übersetzen (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Übersetzen (weiterführend) in Deutschland?

Das Berufsfeld „Übersetzen (weiterführend)“ in Deutschland bezieht sich auf Übersetzer, die sich tiefgreifend auf spezifische Fachgebiete, insbesondere Recht und Wirtschaft, spezialisieren. Diese Fachkräfte übertragen komplexe und sensible Texte zwischen zwei oder mehr Sprachen und gewährleisten dabei kulturelle und terminologische Genauigkeit. Ihre Rolle besteht nicht nur darin, Wörter zu übersetzen, sondern auch den rechtlichen oder wirtschaftlichen Kontext, die Nuancen und den Zweck des Ausgangstextes in der Zielsprache vollständig und präzise wiederzugeben.

Das Aufgabenspektrum in diesem Berufsfeld ist recht breit und umfasst die Übersetzung von juristischen Dokumenten (Verträge, Gerichtsurteile, Gesetze, Vollmachten) und wirtschaftlichen Texten (Finanzberichte, Marktanalysen, Geschäftspläne, Geschäftskorrespondenz). Arbeitsumgebungen können typischerweise internationale Unternehmen, Anwaltskanzleien, Finanzinstitute, Übersetzungsagenturen oder öffentliche Verwaltungen sein; viele erfahrene Übersetzer arbeiten auch freiberuflich. Technologische Hilfsmittel wie CAT-Tools (Computer-Assisted Translation), Terminologiedatenbanken und Fachwörterbücher werden in Übersetzungsprozessen häufig eingesetzt.

Für den Zugang zu diesem Berufsfeld wird in der Regel ein Hochschulabschluss (Studium) in einem relevanten Bereich wie Translationswissenschaft, Linguistik, Rechtswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften erwartet. Anschließend wird eine zusätzliche Qualifizierung, bekannt als „Weiterbildung“ (Fortbildung oder Spezialisierungsprogramm), absolviert. Diese Weiterbildungsprogramme vertiefen vorhandenes Wissen und Fähigkeiten in spezifischen Fachgebieten (z. B. juristische Übersetzung, Wirtschaftsübersetzung) und bereiten Fachkräfte auf komplexere und spezialisiertere Übersetzungsaufgaben vor. Dauer und Inhalt dieser „Weiterbildungsprogramme“ können je nach Institution variieren, konzentrieren sich jedoch im Allgemeinen auf die praktische Anwendung und spezialisiertes Fachwissen.

Für türkische Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland in Betracht ziehen, ist die Anerkennung von in der Türkei erworbenen Hochschulabschlüssen ein wichtiger Schritt. Neben den fachlichen Qualifikationen ist eine fortgeschrittene Sprachbeherrschung (Niveau C1/C2 und höher) in Deutsch und den Zielsprachen (insbesondere in der juristischen und wirtschaftlichen Terminologie) von entscheidender Bedeutung. Im Bewerbungsprozess können der Aufbau eines starken, auf das Fachgebiet zugeschnittenen Portfolios, die Erweiterung von Branchennetzwerken und die Sicherstellung einer kontinuierlichen beruflichen Weiterentwicklung von Vorteil sein. Die Verdienstmöglichkeiten in diesem Bereich variieren je nach Erfahrung, Spezialisierungsgebiet, Anstellungsart (freiberuflich oder angestellt) und regionalen Faktoren.

Ist Übersetzen (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Übersetzen (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Übersetzen (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Übersetzen vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Im Regelfall sind Kenntnisse in der/den gewählten Fremdsprache/n nachzuweisen.

Wo arbeiten Übersetzen (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Computerräume, Sprachlabors, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Übersetzen (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

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