Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin
Chemisch-technische/r Assistent/in
Was ist Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: I.d.R. 2 Jahre, mit Zusatzqualifikationen ggf. 3-4 JahreLernorte Berufsfachschule: /Berufskolleg und Praktikumsbetrieb
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced and Computational Mathematics
Master · Technische Universität Chemnitz
Advanced Computational and Civil Engineering Studies – ACCESS
Master · Dresden University of Technology
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene LaborsPraktikumsbetriebe: Labors, z.B. von Industrieunternehmen, öffentlichen Forschungs- und Untersuchungseinrichtungen
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)AusbildungsdauerI.d.R. 2 Jahre, mit Zusatzqualifikationen ggf. 3-4 JahreLernorteBerufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb Was macht man in diesem Beruf?Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereiten chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vor bzw. führen diese durch. Die Proben entnehmen sie z.B. der industriellen Produktion oder der Umwelt. Sie wählen die zur Analyse erforderlichen Chemikalien und Geräte aus und erstellen die Versuchsanordnung. Während der Untersuchung steuern und beobachten sie die Apparaturen und Messgeräte. Den Ablauf und die Ergebnisse dokumentieren sie. In der Forschung und Entwicklung testen Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen in mehrstufigen Versuchsreihen Eigenschaften und Beschaffenheit neuartiger Materialien am Computer und im Labor. Zudem stellen sie Stoffgemische her und entwickeln bzw. optimieren das Syntheseverfahren von Präparaten. Sie warten Laborgeräte und Apparaturen, überwachen den Bestand an Chemikalien und die Lagerung und Entsorgung von Stoffen nach den Bestimmungen zum Arbeits-, Unfall- und Umweltschutz.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und Kunststoffindustrie in Betrieben unterschiedlicher Branchen, in denen Ausgangs-, Zwischen- und Endprodukte mit...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungChemisch-technische/r Assistent/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauerI.d.R. 2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereiten chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vor bzw. führen diese durch. Die Proben entnehmen sie z.B. der industriellen Produktion oder der Umwelt. Sie wählen die zur Analyse erforderlichen Chemikalien und Geräte aus und erstellen die Versuchsanordnung. Während der Untersuchung steuern und beobachten sie die Apparaturen und Messgeräte. Den Ablauf und die Ergebnisse dokumentieren sie. In der Forschung und Entwicklung testen Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen in mehrstufigen Versuchsreihen Eigenschaften und Beschaffenheit neuartiger Materialien am Computer und im Labor. Zudem stellen sie Stoffgemische her und entwickeln bzw. optimieren das Syntheseverfahren von Präparaten. Sie warten Laborgeräte und Apparaturen, überwachen den Bestand an Chemikalien und die Lagerung und Entsorgung von Stoffen nach den Bestimmungen zum Arbeits-, Unfall- und Umweltschutz.Wo arbeitet man?Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und Kunststoffindustrie in Betrieben unterschiedlicher Branchen, in denen Ausgangs-, Zwischen- und Endprodukte mit Verfahren der anorganischen, organischen und physikalischen Chemie überprüft werden, z.B. bei Nahrungsmittelherstell...
▶ Ausbildungsdauer
i.d.R. 2 JahreMit Erwerb der Fachhochschulreife oder der allgemeinen Hochschulreife: 3-4 Jahre
▶ Auswahlverfahren
Die Berufsfachschulen/Berufskollegs wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird i.d.R. Wert auf gute Leistungen in Mathematik, Deutsch und Englisch gelegt.
▶ Ausbildungsaufbau
Zeitrichtwerte gemäß KMK-Vereinbarung:Berufsübergreifender Lernbereich: 320 StundenBerufsbezogener Lernbereich: 2.240 StundenGesamtstundenzahl: 2.560 StundenDie Einteilung in Fächer, Lernfelder oder Projekte ist in den Berufsfachschulverordnungen der Länder geregelt.Beispiel für die StundenverteilungAllgemeinbildender Teil:Deutsch: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 2 WochenstundenSozialkunde: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 1 WochenstundeEnglisch: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 2 WochenstundenSport: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 1 WochenstundeSumme 1. Jahr: 6 WochenstundenSumme 2. Jahr: 6 WochenstundenFachtheoretischer Teil:Mathematik: 1. Jahr 4 Wochenstunden, 2. Jahr 4 WochenstundenChemie: 1. Jahr 5 Wochenstunden, 2. Jahr 5 WochenstundenPhysik/Physikalische Chemie: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 3 WochenstundenAnalytische Chemie: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 0 WochenstundenInformatik: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 2 WochenstundenBetriebswirtschaftslehre: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 1 WochenstundeSumme 1. Jahr: 15 WochenstundenSumme 2. Jahr: 15 WochenstundenFachpraktischer Teil:Projektarbeit mit den Ausbildungsschwerpunkten Analytische Chemie, Physik/Physikalische Chemie, Umweltanalyse, Mikrobiologie, Spezielle Chemie: 1. Jahr 12 Wochenstunden, 2. Jahr 12 WochenstundenSumme 1. Jahr: 12 WochenstundenSumme 2. Jahr: 12 WochenstundenWahlpflichtunterricht:Mikrobiologie oder Umweltschutz/Ökologie oder Umweltanalytik oder Spezielle Chemie: 1. Jahr 3 Wochenstunden, 2....
▶ Ausbildungskosten
Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufskleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick
▶ Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:welche chemisch-analytischen Untersuchungsverfahren es gibtwie man physikalische Größen von Stoffen bestimmtwie chemisch-technische Analysen unter Anwendung physikalisch-chemischer Messverfahren durchgeführt werdenwie man Stoffe elektrochemisch, spektroskopisch und chromatografisch untersuchtwie chemische Reaktionen stöchiometrisch berechnet werdenmit welchen klassischen Methoden der qualitative Nachweis von Ionen erfolgt wie man gravimetrische und volumetrische Analysen durchführtwie organische Präparate nach Vorschrift hergestellt und auf Identität und Reinheit überprüft werdenwelche Geräte für die Messung elektrischer Größen benötigt werden und wie diese Geräte aufgebaut werdenwie mechanische und thermische Eigenschaften von Feststoffen und Flüssigkeiten zur Identifizierung genutzt werden können wie anorganisch-qualitative Einzelnachweise ausgewertet werden wie die Versuchsauswertung mittels berufsbezogener Informationstechnik erfolgtwelche Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit Chemikalien beachtet werden müssen und was bei einem Unfall zu tun istWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Politik unterrichtet.BetriebspraktikaZusätzlich zu den unterrichtsbegleitenden Übungen, bei denen z.B. anorganische und organische, qualitative und quantitative Analysen oder technische Untersuchungen mittels Chromatografie oder Spektroskopie durchgeführt werden, sind Betriebspra...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIm schuleigenen Labor und im Praktikumsbetrieb:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Laborgeräte bedienen, Untersuchungsergebnisse auswertenUmgebung: im Labor bei künstlicher BeleuchtungKleidung: Schutzkleidung (z.B. Einweghandschuhe, Laborkittel, Schutzbrille) Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Aufbauen der Versuchsapparaturen oder beim Abfüllen chemischer Substanzen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten von Versuchsabläufen)Technisches Verständnis (z.B. beim Umgang mit Prüfgeräten und Laboreinrichtungen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei der sachgerechten Aufbewahrung und Entsorgung von Arbeitsstoffen)
▶ Ausbildung im Ausland
Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:FrankreichAusbildungsangebote: onisep - französische Ausbildungsdatenbank(z.B. über die Freitextsuche mit den Suchbegriffen "assistant/assistante en technique d'analyse chimique" oder "assistant/assistante chimique")
▶ Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Chemie: z.B. um Stoffeigenschaften und Reaktionen besser zu verstehenPhysik: z.B. um Messverfahren richtig zu beschreibenMathematik: z.B. um die Zusammensetzung chemischer Verbindungen zu berechnenInformatik: z.B. um Versuche mit speziellen Computerprogrammen auszuwerten
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Chemisch-technische/r Assistent/in an:Bereich LaborBiologielaborant/BiologielaborantinStaatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische AssistentinChemielaborant/ChemielaborantinStaatlich geprüfter Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Agrarwirtschaftlich-technische AssistentinLacklaborant/LacklaborantinPhysikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische AssistentinTextillaborant/TextillaborantinPrüftechnologe/Prüftechnologin KeramikUmweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische AssistentinGemeinsamkeit:Laboruntersuchungen und Versuchsreihen durchführen, Ergebnisse dokumentieren und auswerten
▶ Ausbildungsdauer (Bayern)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Berlin)
1-3 Jahre3 Jahre (Zugang mit mittlerem Schulabschuss)2 Jahre (Zugang mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur), bei Nichterfüllen der Aufnahmevoraussetzungen für den einjährigen Bildungsgang)1 Jahr (Zugang mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur) und ausreichenden schulischen Leistungen)
▶ Ausbildungsdauer (Bremen)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Hessen)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Hamburg)
2 bzw. 3,5 Jahre2 Jahre3,5 Jahre (mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur))
▶ Entwicklung der Ausbildung
1992:Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung von Staatlich geprüften technischen Assistenten und Assistentinnen an Berufsfachschulen durch die Kultusministerkonferenz (KMK)Ab 1992:Auf Grundlage der Rahmenvereinbarung Verordnungen durch die Bundesländer, z.B. Rheinland-Pfalz
▶ Ausbildungsinhalte (Bayern)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Allgemeinbildender UnterrichtReligionslehre bzw. EthikDeutschEnglischSozialkundeFachlicher UnterrichtInformationsverarbeitungPhysikMathematikallgemeine und anorganische Chemieorganische Chemiephysikalische ChemieMikrobiologieAnalytikPraktikaPraktikum Mikrobiologie und Mikroskopie Praktikum Grundlagen der AnalytikPraktikum instrumentelle AnalytikPraktikum präparative ChemiePraktikum physikalische ChemieWahlpflichtfächerSchwerpunkt BiochemieBiochemiePraktikum BiochemieSchwerpunkt Lebensmittelchemie LebensmittelchemiePraktikum LebensmittelchemieSchwerpunkt Umweltanalytik und -technik Umweltanalytik und -technikPraktikum Umweltanalytik
▶ Ausbildungsinhalte (Berlin)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationWirtschafts- und SozialkundeFremdspracheMathematikPhysikChemieBiologieSport/GesundheitsförderungBerufsbezogener LernbereichAnwenden von chemischen, physikalisch-chemischen und chemisch-technischen Kenntnissen zur eigenverantwortlichen Lösung berufsspezifischer Aufgaben Anwenden mathematischer Verfahren zur Beschreibung chemischer, physikalisch-chemischer und physikalischer ArbeitsvorhabenPlanen, Durchführen und Auswerten von Arbeitsabläufen unter Verwendung von FachliteraturAnwenden berufsbezogener InformationstechnikBestimmen physikalischer Größen von StoffenPlanen, Durchführen und Auswerten anorganisch-qualitativer EinzelnachweisePlanen, Durchführen und Auswerten gravimetrischer und volumetrischer Analysen einschließlich einfacher quantitativer TrennungenPlanen, Durchführen und Auswerten chemisch-technischer Analysen unter Anwendung physikalisch-chemischer MessverfahrenAnwenden instrumental-analytischer Arbeitsmethoden, insbesondere spektroskopischer, chromatographischer und elektrochemischer VerfahrenPlanen, Durchführen und Auswerten organisch-präparativer Arbeiten einschließlich Reaktionsführung, Identifikation und ReinheitsprüfungPlanen, Durchführen und Auswerten molekularbiologischer und biotechnologischer Arbeiten einschließlich fachsystematischen Identifizierens von MikroorganismenVerwenden von englischsprachige...
▶ Ausbildungsinhalte (Bremen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender Lernbereich Deutsch/FremdsprachenPolitik/WirtschaftWahlpflichtbereichBerufsbezogener LernbereichLösungen herstellenStoffeigenschaften physikalisch-chemisch untersuchenStoffe mechanisch und thermisch trennenStoffe synthetisieren und Reaktionen von Stoffen untersuchen Stoffe quantitativ volumetrisch untersuchenStoffe quantitativ gravimetrisch untersuchenStoffe mit optischen Methoden untersuchenStrukturaufklärung organischer StoffeSynthese und Analyse komplexer organischer StoffeStoffe chromatographisch untersuchenunterschiedliche Detektorsysteme anwendenmikrobiologische, biochemische und molekularbiologische Untersuchungen durchführenPraktikumAls Teil der schulischen Ausbildung wird ein Praktikum in geeigneten Betrieben oder Einrichtungen (Praktikumsstellen) oder in Form anderer Lernortekooperationen durchgeführt.
▶ Ausbildungsinhalte (Hessen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:PflichtunterrichtAllgemeinbildender Bereich Deutsch/Fremdsprachen Politik und Wirtschaft Religion/Ethik SportBerufsbildender Bereich (Lernfelder)Struktur, Eigenschaften und Reaktionen von Stoffen charakterisierenorganische Stoffe charakterisierenlabortechnische Grundoperationen erfassen und anwenden Stoffe nasschemisch qualitativ analysierenStoffe nasschemisch quantitativ analysierenphysikalische und physikalisch-chemische Grundoperationen erfassen und anwendenmathematische Grundoperationen erfassen und anwenden Datenverarbeitungsprogramme im naturwissenschaftlichen Bereich einsetzenEnglisch im berufsbezogenen Kontext anwendenökologische Zusammenhänge in Wasser, Luft und Boden erfassen und darstellenausgewählte Elemente und anorganische Verbindungen charakterisierenausgewählte organische Stoffe und Makromoleküle charakterisierenspektroskopische und weitere Analysemethoden erfassen und anwendenchromatographische Trennmethoden erfassen und anwendenLaboratoriumstechnik: organisch-präparative Arbeitsmethoden durchführen oder Umweltanalytik: umweltrelevante Parameter analysieren oder Lebensmittelanalytik: Fragestellungen der Lebensmittelanalytik untersuchenelektrochemische Methoden anwendenmolekularbiologische Grundlagen erfassen mikrobiologische und biotechnologische Methoden erfassen und anwendenmathematische Kompetenzen für die naturwissenschaftliche Praxis erwerbenVersuchs...
▶ Ausbildungsinhalte (Hamburg)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Unterrichtchemische Analytikphysikalisch-chemische Analytikinstrumentelle Analytikpräparative Chemietechnische UntersuchungenBerufsübergreifender UnterrichtFachenglisch Wirtschaft und GesellschaftWahlpflichtbereich besteht aus Kursen, die inhaltlich an die Unterrichtsfächer des Pflichtbereichs anschließenPraktische AusbildungDer Unterricht wird durch ein Betriebspraktikum ergänzt.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Chemisch-technische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Sie dauert i.d.R. 2 Jahre, ggf. auch 3-4 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
▶ Ausbildungsdauer (Thüringen)
2 Jahre
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen:Staatlich geprüfter chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte chemisch-technische AssistentinBerlin:Staatlich geprüfter chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte chemisch-technische AssistentinStaatlich geprüfter Technischer Assistent für chemische und biologische Laboratorien/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für chemische und biologische LaboratorienHinweis: In Bayern basiert die Abschlussbezeichnung auf einer vom Kultusministerium genehmigten Schulordnung des Bildungsträgers.
▶ Ausbildungsdauer (Brandenburg)
2 Jahre
▶ Ausbildungsinhalte (Thüringen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Allgemeiner UnterrichtSozialkundeSportDeutschEnglischFachtheoretischer Unterricht MathematikChemiePhysik/physikalische Chemieanalytische ChemieInformatikBetriebswirtschaftslehreFachpraktischer UnterrichtProjektarbeit mit den Ausbildungsschwerpunktenanalytische ChemiePhysik/physikalische ChemieUmweltanalyseMikrobiologiespezielle ChemieBetriebspraktikumIm Rahmen des fachpraktischen Unterrichts wird ein Betriebspraktikum mit einer Mindestdauer von vier Wochen absolviert.WahlpflichtunterrichtMikrobiologieUmweltschutz/ÖkologieUmweltanalytikspezielle Chemie
▶ Ausbildungsdauer (Niedersachsen)
2 Jahre
▶ Ausbildungsinhalte (Brandenburg)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Unterrichtsfächerchemische Analytikorganisch-präparative Arbeitsmethodenphysikalisch-chemische Messverfahren instrumenteller Analytiktechnische Mathematik, InformatikDeutschpolitische Bildung/Wirtschaftslehretechnisches EnglischSportPraktikumDer Unterricht wird durch ein Praktikum ergänzt.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen in erster Linie in Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen, Kunststoff- und Lebensmittelindustrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Chemie bis hin zu physikalischer Messtechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Chemietechnik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Chemie erwerben.
▶ Ausbildungsdauer (Sachsen-Anhalt)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Rheinland-Pfalz)
2 Jahre
▶ Ausbildungsinhalte (Niedersachsen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Englisch/KommunikationPolitikSportReligionBerufsbezogener Lernbereich mit den Fächern/Lernfeldern (Theorie und Praxis)chemische AnalytikLösungen herstellenStoffe qualitativ analysierenGehalte volumetrisch und gravimetrisch bestimmeninstrumentelle AnalytikStoffe fotometrisch untersuchenStoffe dünnschicht- und gaschromatografisch untersuchenStoffe elektrochemisch untersuchenStoffe spektroskopisch untersuchenStoffe mit Hochleistungsflüssigkeitschromatografie und Elektrophorese analysierenpräparative ChemieStoffsysteme trennen und reinigenStoffe mit physikalisch-chemischen Methoden untersuchenorganische Präparate herstellen und untersuchenWahlpflichtkurseLebensmittel untersuchenWasser-, Boden- und Luftproben untersuchenmikrobiologische und biochemische Arbeiten ausführenQualitätssicherungssysteme anwendenPraktische AusbildungIm Rahmen des berufsbezogenen Lernbereichs wird ein Praktikum in geeigneten Betrieben durchgeführt.
▶ Ausbildungsinhalte (Sachsen-Anhalt)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutschSozialkundeSportReligion oder EthikBerufsbezogener LernbereichMathematikEnglischLernfelderStoffgemische herstellen und trennenStruktur, Eigenschaften und Reaktionen anorganischer Stoffe untersuchenStruktur, Eigenschaften und Reaktionen organischer Stoffe untersuchenPräparatesynthetisieren, reinigen und prüfenStoffe qualitativ und quantitativ untersuchenStoffe spektroskopisch analysieren und identifizierenStoffe elektrochemisch analysieren Stoffe chromatografisch trennentechnische Analysen durchführenGefahrstoffverordnung anwenden und Qualitätssicherung umsetzenWahlpflichtangeboteinsbesondere mikrobiologische und biochemische Arbeiten durchführenPraktische AusbildungWährend des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in geeigneten Betrieben durchgeführt.
▶ Ausbildungsinhalte (Rheinland-Pfalz)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Lernbereichberufsbezogener Unterrichtfachrichtungsbezogener Unterrichtstandortspezifischer UnterrichtPraktikum (einschlägiges, durch die Schule betreutes Praktikum in einem geeigneten Betrieb)selbstgesteuertes LernenDeutsch/Kommunikationggf. erste Fremdspracheggf. MINT im BerufGesundheitserziehung/SportGrundlage für das Fach "fachrichtungsbezogener Unterricht" sind die Lernfelder:sich in beruflichen Handlungssituationen zurechtfinden und engagierenphysikalische und physikalisch-chemische Arbeits- und Messmethoden anwendenStoffe beschreiben und qualitativ sowie quantitativ analysierenEigenschaften und Reaktionsverhalten chemischer Elemente und Verbindungen erklärenEigenschaften und Reaktionsverhalten grundlegender organischer Verbindungen erklärenStoffe elektrochemisch und nasschemisch untersuchenchromatographische und spektroskopische Methoden anwendenmikro- und molekularbiologische Methoden anwendenReaktionsverhalten und -mechanismen organischer Verbindungen erklärenbiochemische Vorgänge in der Zelle beschreibenBerufsübergreifender LernbereichSozialkunde/WirtschaftslehreReligion oder Ethik
▶ Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)
24-39 MonateBerufsfachschulausbildung:36 Monate (Zugang mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife); mit Erwerb der Fachhochschulreife)24 Monate (Zugang mit (Fach-)Hochschulreife)Doppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:39 Monate (mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur))
▶ Ausbildungsinhalte (Baden-Württemberg)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Allgemeinbildender BereichReligionslehreDeutschEnglischWirtschafts- und SozialkundeFachtheoretischer BereichMathematikPhysikphysikalische Chemieallgemeine und anorganische Chemieorganische Chemieanalytische ChemieComputertechnikFachpraktischer Bereich physikalisches und physikalisch-chemisches Praktikumanorganisch-qualitative Analyseanorganisch-quantitative Analyseorganisch-chemisches Praktikumtechnische Untersuchungen
▶ Ausbildungsinhalte (Schleswig-Holstein)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Bereich mit den LernfeldernStoffe nasschemisch qualitativ und quantitativ analysierenStoffe mit physikalisch-chemischen Methoden untersuchenspektroskopische und chromatografische Methoden durchführenanalytische Qualitätssicherungssysteme anwendenorganische Präparate herstellenUmwelt- und Lebensmittelanalysen durchführenmikrobiologische und biochemische Methoden anwendenchemisches Rechnen unter Einbeziehung stochastischer Größen durchführenPraxiszeitenPraxiszeiten werden wie ein Fach oder ein Lernfeld behandelt und im Zeugnis mit einer Note ausgewiesen.Berufsübergreifender Bereich mit den FächernDeutsch/KommunikationEnglischMathematikWirtschaft/PolitikSportReligion oder Philosophie
▶ Spezialisierung während der Ausbildung
Die Ausbildung wird - je nach Bundesland - auch mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten:BiochemieLebensmittelanalytikUmweltchemie
▶ Ausbildungsinhalte (Nordrhein-Westfalen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener LernbereichFächer des fachlichen Schwerpunktesanorganisch-analytische Chemieorganische Chemie/Biochemie instrumentelle Analytikchemische Technologie/physikalische Chemieweitere Fächer (z.B. Biotechnologie, Labordatenverarbeitung, Labormanagement)MathematikWirtschaftslehreEnglischBetriebspraktikaBerufsübergreifender LernbereichDeutsch/Kommunikation ReligionslehreSport/GesundheitsförderungPolitik/GesellschaftslehreDifferenzierungsbereichMöglichkeit zur Ergänzung, Erweiterung und Vertiefung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten
▶ Ausbildungsdauer (Mecklenburg-Vorpommern)
2 Jahre
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Regelung auf BundesebeneRahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung zum Staatlich geprüften technischen Assistenten und zur Staatlich geprüften technischen Assistentin und zum Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten und zur Staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.09.2011 i.d.F. vom 21.03.2024)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Ausbildung an Berufsfachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Assistentenausbildungen in ihren Schul- bzw. Berufsfachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung.Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:SchulversuchsbestimmungenVerordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an den zweijährigen Berufskollegs für technische Assistenten (Technische Assistentenverordnung - TAVO) vom 11.10.1983 (BW.GBl. S. 637, BW.ABl. S. 653), zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 24.07.2017 (BW.GBl. S. 469, S. 471)Regelung durch BescheidAusbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufsfachschulen des Landes Berlin (Berufsfachschulverordnung - APO-BFS) vom 14.07.2009 (Ber.GVBl. S. 327), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 15.09.2025 (Ber.GVBl. S. 470)Verordnung über den Bildungsgang der Berufsfachschule zur Erlangung eines Berufsabschlusses nach Landesrecht (Berufsfachschulverordnung - BFSV) vom 19.06.1997...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss ist erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.
▶ Ausbildungsinhalte (Mecklenburg-Vorpommern)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutschSozialkundeReligion oder PhilosophieSportBerufsbezogener LernbereichAnwenden von chemischen, physikalisch-chemischen und chemisch-technischen Kenntnissen zur eigenverantwortlichen Lösung berufsspezifischer AufgabenAnwenden mathematischer Verfahren zur Beschreibung chemischer, physikalisch-chemischer und physikalischer ArbeitsvorhabenPlanen, Durchführen und Auswerten von Arbeitsabläufen unter Verwendung von FachliteraturAnwenden berufsbezogener InformationstechnikBestimmen physikalischer Größen von StoffenPlanen, Durchführen und Auswerten anorganisch-qualitativer EinzelnachweisePlanen, Durchführen und Auswerten gravimetrischer und volumetrischer Analysen einschließlich einfacher quantitativer TrennungenPlanen, Durchführen und Auswerten chemisch-technischer Analysen unter Anwendung physikalisch-chemischer MessverfahrenAnwenden instrumental-analytischer Arbeitsmethoden, insbesondere spektroskopischer, chromatographischer und elektrochemischer VerfahrenPlanen, Durchführen und Auswerten organisch-präparativer Arbeiten einschließlich Reaktionsführung, Identifikation und ReinheitsprüfungPlanen, Durchführen und Auswerten molekularbiologischer und biotechnologischer Arbeiten einschließlich fachsystematischen Identifizierens von MikroorganismenVerwenden von englischsprachigen Unterlagentätigkeitsbezogenes Kommunizieren in englischer SpracheBea...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)
Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschluss
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Berlin)
Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang:mittlerer Schulabschluss2-jähriger Bildungsgang:Allgemeine Hochschulreife (Abitur) (bei Nichterfüllen der Aufnahmevoraussetzungen für den 1-jährigen Bildungsgang)1-jähriger Bildungsgang:Allgemeine Hochschulreife (Abitur)undmindestens ausreichende Leistungen in Chemie und in Physik oder Biologieund mindestens ausreichende Leistungen in jedem Kurshalbjahr in Chemie- und Physiktechnik oder BiologietechnikWeitere Voraussetzung:Eignungstest in Chemie, Physik, Biologie und Mathematik
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bremen)
Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschluss (i.d.R. mindestens Note befriedigend in den 2 Fächern, die für die Zulassung von besonderer Bedeutung sind)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hessen)
Schulische bzw. berufliche Vorbildung: Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufeoder RealschulabschlussoderAbschluss der 2-jährigen Berufsfachschuleoder FachhochschulreifeBei allen Abschlüssen mindestens befriedigende Leistungen in 2 der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch. In diesen Fächern darf keine Leistung schlechter als ausreichend sein.Weitere Voraussetzung:Höchstalter 25 Jahre
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hamburg)
Schulische bzw. berufliche Vorbildung:2-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:mittlerer Schulabschluss (Durchschnittsnote von mindestens 3,5 (ohne Sport))odermittlerer Schulabschluss und eine mindestens 2-jährige Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder im öffentlichen Dienst oder an einer Berufsfachschuleodereine als höherwertig anerkannte VorbildungDie Prüfung der Durchschnittsnote entfällt, sofern die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe vorliegt.4-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:mittlerer Schulabschluss (Durchschnittsnote von mindestens 3,0)oderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe3,5-jähriger Bildungsgang am Gymnasium:Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Thüringen)
Schulische Vorbildung:Realschulabschluss
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Brandenburg)
Schulische Vorbildung:Fachoberschulreife
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Niedersachsen)
Schulische Vorbildung:Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Sachsen-Anhalt)
Schulische Vorbildung:RealschulabschlussWeitere Voraussetzungen:gesundheitliche EignungHöchstalter 24 Jahre
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Rheinland-Pfalz)
Schulische Vorbildung:Qualifizierter Sekundarabschluss I
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)
Schulische Vorbildung:RealschulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)
Schulische Vorbildung:mittlerer SchulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)
Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)oderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe2-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:Hochschulreife oder schulischer Teil der FachhochschulreifeDoppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Mecklenburg-Vorpommern)
Schulische Vorbildung:Mittlere ReifeoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen OberstufeWeitere Voraussetzung:gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereiten chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vor bzw. führen diese durch. Die Proben entnehmen sie z.B. der industriellen Produktion oder der Umwelt. Sie wählen die zur Analyse erforderlichen Chemikalien und Geräte aus und erstellen die Versuchsanordnung. Während der Untersuchung steuern und beobachten sie die Apparaturen und Messgeräte. Den Ablauf und die Ergebnisse dokumentieren sie. In der Forschung und Entwicklung testen Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen in mehrstufigen Versuchsreihen Eigenschaften und Beschaffenheit neuartiger Materialien am Computer und im Labor. Zudem stellen sie Stoffgemische her und entwickeln bzw. optimieren das Syntheseverfahren von Präparaten. Sie warten Laborgeräte und Apparaturen, überwachen den Bestand an Chemikalien und die Lagerung und Entsorgung von Stoffen nach den Bestimmungen zum Arbeits-, Unfall- und Umweltschutz.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und Kunststoffindustrie in Betrieben unterschiedlicher Branchen, in denen Ausgangs-, Zwischen- und Endprodukte mit Verfahren der anorganischen, organischen und physikalischen Chemie überprüft werden, z.B. bei Nahrungsmittelherstellern oder Sondermüllentsorgernin medizinischen und naturwissenschaftlichen Untersuchungslaborsbei ForschungseinrichtungenArbeitsorte:Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Werkstätten und Produktionshallenin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen bzw. Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Aufbauen der Versuchsapparaturen oder beim Abfüllen chemischer Substanzen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten von Versuchsabläufen)Technisches Verständnis (z.B. beim Umgang mit Prüfgeräten und Laboreinrichtungen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei der sachgerechten Aufbewahrung und Entsorgung von Arbeitsstoffen)Schulfächer:Chemie (z.B. um Struktur, Eigenschaften und Reaktionen organischer und anorganischer Stoffe zu verstehen)Physik (z.B. beim Beschreiben von Messverfahren)Mathematik (z.B. zum Berechnen der prozentualen Zusammensetzung chemischer Verbindungen oder des Rauminhaltes von Gasen)Informatik (z.B. beim Einsatz spezieller Computerprogramme zur Durchführung und Bewertung von Versuchen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Ist Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin in Deutschland typischerweise? ▼
Chemisch-technische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene LaborsPraktikumsbetriebe: Labors, z.B. von Industrieunternehmen, öffentlichen Forschungs- und Untersuchungseinrichtungen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische Assistentin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.