Was ist Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (landesrechtlich bzw. intern geregelt) Ausbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)LernorteBildungseinrichtung und ggf. Snowboardschule (im Praktikum)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Sozialwissenschaften →Der Beruf Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:
- Arabistik/Islamwissenschaft
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Christianity in Global Transformations
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Geschichte
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Psychologie
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Sprechwissenschaft
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Wissenschaft vom Christlichen Orient
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Snowboardlehrer/innen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindUnterrichtsräume an der Bildungseinrichtung, Übungsgeländeim Praktikum: Profi-Ski- und Snowboardschulen
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (landesrechtlich bzw. intern geregelt)Ausbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)LernorteBildungseinrichtung und ggf. Snowboardschule (im Praktikum)Was macht man in diesem Beruf?Snowboardlehrer/innen unterrichten Snowboardschüler-Gruppen verschiedener Alters- und Leistungsstufen. Sie beraten die Schüler/innen bei Fragen zur richtigen Ausrüstung und übernehmen die Organisation und Vorbereitung des Snowboardunterrichts. Darüber hinaus vermitteln sie die beim Snowboarden zu beachtenden Sicherheitsregeln. Im Unterricht demonstrieren sie Übungen und greifen ggf. korrigierend ein. Zudem übernehmen sie die Pflege der Sportausrüstung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Snowboardlehrer/innen finden Beschäftigung in erster Liniean Ski- und Snowboardschulenin Sporthotels und Ferienzentren für Wintersportbei Reiseveranstaltern für WintersportreisenArbeitsorte:Snowboardlehrer/innen arbeiten in erster Linieim Freien (z.B. Übungsgelände, Skipisten)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Skihallenin BüroräumenWelche Vorbildung wird erwartet?Für die landesrechtlich geregelte Ausbildung wird eine Eignungsfeststellung durchgeführt.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. ein Mindestalter, eine Ausbildung in Erster Hilfe und/oder ein Führungszeugnis gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z...
▶ Ausbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)
▶ Ausbildungsaufbau
Beispiel für die Gliederung der AusbildungSnowboardlehrer/in - Level 1: 10 TageSnowboardlehrer/in - Level 2: 18 TageSnowboardlehrer/in - Level 3: 38 TageStaatlich geprüfte/r Snowboardlehrer/in: 94 TageGesamtdauer:160 Tage
▶ Ausbildungskosten
Je nach Bildungsgang z.B.:LehrgangsgebührenPrüfungsgebührenKosten für Fachliteratur und ArbeitsmittelKosten für auswärtige Unterbringung
▶ Ausbildungsinhalte
Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:SportbiologieSportpädagogik, Sportpsychologie, Didaktik und MethodikBewegungslehre TrainingslehreOrganisations- und RechtsfragenAusrüstungs- und MaterialentwicklungNatur- und UmweltschutzDer theoretische Unterricht wird durch Praxis (z.B. Freie Abfahrt; Fahrtechnik, Freestyle) und methodisch-didaktische Übungen ergänzt.PraktikumIst ein Praktikum in die Ausbildung integriert oder schließt sich eine Praxisphase an die theoretische Ausbildung an, arbeiten die angehenden Snowboardlehrer/innen z.B. in Profi-Snowboardschulen.
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeitbei Vollzeit: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeit: Unterricht i.d.R. am Wochenende oder am Abend bzw. BlockunterrichtLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Snowboardlehrern und -lehrerinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu HausePraktische Übungen/Praktikum:ggf. praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. in Ski- und SnowboardschulenAnforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Demonstrieren von Fahrstilen und Schwungtechniken)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. beim Überprüfen der Ausrüstung auf Funktionstüchtigkeit)Pädagogische Fähigkeiten und mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. beim Erklären von Sicherheitsbestimmungen, Pistenregeln oder Bewegungsabläufen)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (in Gefahrensituationen, z.B. bei Änderung der Witterungsverhältnisse, bei Unfällen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Erkennen der Lernfortschritte wie auch der körperlichen Grenzen der Schüler/innen, um Unfällen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen vorzubeugen)
▶ Ausbildung im Ausland
Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:ÖsterreichAusbildungsangebote: Salzburger Berufsschilehrer und Snowboardlehrer VerbandDokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Ausbildungsabschnitte und Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Sport: z.B. gute sportliche Leistungen sowie Kenntnisse in SportphysiologieBiologie: z.B. um ein zielgruppengerechtes Training zu erarbeitenDeutsch: z.B. um Gruppen sowie Einzelschüler/-schülerinnen anzuleitenEnglisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um bei internationalen Veranstaltungenm mitzuarbeitenPädagogik/Psychologie: z.B. um sich mit Fragestellungen der Sportpädagogik und -psychologie auseinanderzusetzen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Snowboardlehrer/in an:Bereich Sport und BewegungStaatlich geprüfter Berg- und Skiführer/Staatlich geprüfte Berg- und SkiführerinSkilehrer/SkilehrerinGemeinsamkeit:Menschen verschiedener Altersstufen beim Winter- und Bergsport anleiten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1999:Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Fachsportlehrer im freien Beruf in BayernStaatliche Prüfung zum Snowboardlehrer/zur Snowboardlehrerin
▶ Die Ausbildung im Überblick
Snowboardlehrer/in ist eine Ausbildung, die landesrechtlich bzw. durch interne Vorschriften von Verbänden bzw. Lehrgangsträgern geregelt ist. Die Dauer ist unterschiedlich.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist nur in dem genannten Bundesland rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Bayern:Staatlich geprüfter Snowboardlehrer/Staatlich geprüfte SnowboardlehrerinStaatlich geprüfter Schneesportlehrer/Staatlich geprüfte SchneesportlehrerinAlternativ kann die Ausbildung nach internen Regelungen der Bildungsanbieter durchgeführt werden. Die Abschlussbezeichnungen können von den oben genannten abweichen.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Snowboardlehrer/innen an Ski- und Snowboardschulen, in Sporthotels und für Reiseveranstalter.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung können Snowboardlehrer/innen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Sportfachfortbildungen bis hin zu Betriebswirtschaft.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Berufstrainer/in im Sport zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Sportwissenschaft erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Snowboardschule.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Die Ausbildung ist in folgendem Bundesland landesrechtlich geregelt:Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Fachsportlehrer im freien Beruf in Bayern (BayAPOFspl) vom 08.02.1999 (Bay.GVBl. S. 40), zuletzt geändert durch § 1 der Verordnung vom 10.02.2021 (Bay.GVBl. S. 51)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Für die landesrechtlich geregelte Ausbildung wird eine Eignungsfeststellung durchgeführt. Dafür muss man die Lizenz "Snowboardlehrer bzw. Snowboardlehrerin Level 3" des Deutschen Skilehrerverbands e.V. nachweisen.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert:Mindestalter von 16 bzw. 18 Jahren (je nach Lizenz)Mitgliedschaft in einem Snowboardverein bzw. Nachweis wettkämpferischer Betätigung Ausbildung in Erster HilfeNachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches AttestFührungszeugnisggf. Vorpraktikumausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Snowboardlehrer/innen unterrichten Snowboardschüler-Gruppen verschiedener Alters- und Leistungsstufen. Sie beraten die Schüler/innen bei Fragen zur richtigen Ausrüstung und übernehmen die Organisation und Vorbereitung des Snowboardunterrichts. Darüber hinaus vermitteln sie die beim Snowboarden zu beachtenden Sicherheitsregeln. Im Unterricht demonstrieren sie Übungen und greifen ggf. korrigierend ein. Zudem übernehmen sie die Pflege der Sportausrüstung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Snowboardlehrer/innen finden Beschäftigung in erster Liniean Ski- und Snowboardschulenin Sporthotels und Ferienzentren für Wintersportbei Reiseveranstaltern für WintersportreisenArbeitsorte:Snowboardlehrer/innen arbeiten in erster Linieim Freien (z.B. Übungsgelände, Skipisten)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Skihallenin BüroräumenWelche Vorbildung wird erwartet?Für die landesrechtlich geregelte Ausbildung wird eine Eignungsfeststellung durchgeführt.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. ein Mindestalter, eine Ausbildung in Erster Hilfe und/oder ein Führungszeugnis gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Demonstrieren von Fahrstilen und Schwungtechniken)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. beim Überprüfen der Ausrüstung auf Funktionstüchtigkeit)Pädagogische Fähigkeiten und mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. beim Erklären von Sicherheitsbestimmungen, Pistenregeln oder Bewegungsabläufen)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (in Gefahrensituationen, z.B. bei Änderung der Witterungsverhältnisse, bei Unfällen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Erkennen der Lernfortschritte wie auch der körperlichen Grenzen der Schüler/innen, um Unfällen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen vorzubeugen)Schulfächer:Sport (z.B. gute sportliche Leistungen sowie Kenntnisse in Sportphysiologie)Biologie (z.B. um ein zielgruppengerechtes Training zu erarbeiten)Deutsch (z.B. um Gruppen sowie Einzelschüler/-schülerinnen anzuleiten)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um bei internationalen Veranstaltungenm mitzuarbeiten)Pädagogik/Psychologie (z.B. um sich mit Fragestellungen der Sportpädagogik und -psychologie auseinanderzusetzen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Ausbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.
Ist Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin in Deutschland typischerweise? ▼
Snowboardlehrer/innen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindUnterrichtsräume an der Bildungseinrichtung, Übungsgeländeim Praktikum: Profi-Ski- und Snowboardschulen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.