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Praxisanleiter/Praxisanleiterin - Pflegeberufe

Praxisanleiter/in - Pflegeberufe

Weiterbildung Sozialwissenschaften KldB B 84213

Was ist Hemşirelik Uygulama Eğitmeni?

Aufgaben und TätigkeitenPraxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege arbeiten Auszubildende, Praktikanten und Praktikantinnen und neue Mitarbeitende ein und leiten den praktischen Unterricht an. Sie konzipieren Anleitungssequenzen und Konzepte zur Einarbeitung, steuern Lernprozesse und vermitteln den angehenden Pflegefachkräften die nötige Pflegepraxis. Den Fertigkeits- und Kenntnisstand der Schüler und Schülerinnen kontrollieren sie, unterstützen beim Erlernen der Arbeitsabläufe oder bei Lernschwierigkeiten. Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege bewerten die Leistungen und wirken als Fachprüfende bei den praktischen Prüfungen mit. Außerdem betreuen sie Teilnehmende von Fachweiterbildungen und beraten Kollegen und Kolleginnen bei Fragen der praktischen Ausbildung und der Pflegedienstorganisation.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege sind beschäftigtan Fach- und Berufsfachschulen im Gesundheitswesenin Krankenhäusern, Hochschul- und Rehabilitationsklinikenin Pflegeheimenin Wohnheimen für Menschen mit Behinderungenbei ambulanten PflegedienstenArbeitsorte:Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege arbeiten meistin Unterrichts- und Gruppenräumenin Behandlungsräumen und Patientenzimmernin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchin Patientenwohnungen (ambulanter Dienst)im Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine abgeschlossene Pflege- oder Krankenpflegeausbildung und Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzungen für die Zulassung zur Weiterbildung.Inhalte der WeiterbildungTheoretischer und praktischer Unterricht:Kommunikation, Anleitung und BeratungBeziehungen gestalten, Kommunikation und Konfliktbewältigung unter Berücksichtigung von gender-, diversitäts- und sprachförderlichen VorgehensweisenInformation, Anleitung, Schulung und Beratung unter Berücksichtigung von gender-, diversitäts- und sprachförderlichen VorgehensweisenLernende in der Pflege anleitenpädagogische GrundlagenTheorie/Praxistransfer sowie Lernortkooperationen gestaltenBeurteilen und Benotenrechtliche Rahmenbedingungen/Ethik und Berufspolitikethisch reflektiert und integrativ handelnLernende bei der Anwendung wissenschaftlicher Instrumente und theoretischer Konzepte in der Praxis anleitenwissenschaftliche Instrumente in der Praxis anwenden und umsetzentheoretische Konzepte in der PraxisQualitätsmanagementBerufspraktische Anteile z.B.:für eine Pflegesituation die Anleitung planen, strukturieren, unter Supervision durchführen, dokumentieren und mit den Auszubildenden nachbereiten (Reflexion)

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich bzw. durch die jeweilige Landespflegekammer oder durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt) Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Praxisanleiter/Praxisanleiterin - Pflegeberufe in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an privaten oder staatlichen Krankenpflegeschulen oder Lehrinstituten für Gesundheits- bzw. Pflegeberufe, die oft Universitätskliniken angegliedert sind, statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasen, Pflegeschulen bei Praxisanteilenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, Pflegeschulen bei Praxisanteilen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich bzw. durch die jeweilige Landespflegekammer oder durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt)WeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenPraxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege arbeiten Auszubildende, Praktikanten und Praktikantinnen und neue Mitarbeitende ein und leiten den praktischen Unterricht an. Sie konzipieren Anleitungssequenzen und Konzepte zur Einarbeitung, steuern Lernprozesse und vermitteln den angehenden Pflegefachkräften die nötige Pflegepraxis. Den Fertigkeits- und Kenntnisstand der Schüler und Schülerinnen kontrollieren sie, unterstützen beim Erlernen der Arbeitsabläufe oder bei Lernschwierigkeiten. Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege bewerten die Leistungen und wirken als Fachprüfende bei den praktischen Prüfungen mit. Außerdem betreuen sie Teilnehmende von Fachweiterbildungen und beraten Kollegen und Kolleginnen bei Fragen der praktischen Ausbildung und der Pflegedienstorganisation.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege sind beschäftigtan Fach- und Berufsfachschulen im Gesundheitswesenin Krankenhäusern, Hochschul- und Rehabilitationsklinikenin Pflegeheimenin Wohnheimen für Menschen mit Behinderungenbei ambulanten PflegedienstenArbeitsorte:Praxisanleiter und...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Beziehung achtsam gestalten (Interaktion, ethisches Handeln, Selbstfürsorge): 60 UnterrichtsstundenSystematisches Arbeiten: 30 UnterrichtsstundenProfessionelles Rollenverständnis entwickeln: 60 UnterrichtsstundenLehr-, Lern- und Beratungsprozesse im Praxisfeld gestalten: 150 UnterrichtsstundenGesamt: 300 Unterrichtsstunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung ggf. Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung können ggf. gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Theoretischer und praktischer Unterricht:Kommunikation, Anleitung und BeratungBeziehungen gestalten, Kommunikation und Konfliktbewältigung unter Berücksichtigung von gender-, diversitäts- und sprachförderlichen VorgehensweisenInformation, Anleitung, Schulung und Beratung unter Berücksichtigung von gender-, diversitäts- und sprachförderlichen VorgehensweisenLernende in der Pflege anleitenpädagogische GrundlagenTheorie/Praxistransfer sowie Lernortkooperationen gestaltenBeurteilen und Benotenrechtliche Rahmenbedingungen/Ethik und Berufspolitikethisch reflektiert und integrativ handelnLernende bei der Anwendung wissenschaftlicher Instrumente und theoretischer Konzepte in der Praxis anleitenwissenschaftliche Instrumente in der Praxis anwenden und umsetzentheoretische Konzepte in der PraxisQualitätsmanagementBerufspraktische Anteile z.B.:für eine Pflegesituation die Anleitung planen, strukturieren, unter Supervision durchführen, dokumentieren und mit den Auszubildenden nachbereiten (Reflexion)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Pädagogik: z.B. um Mitarbeitende und Auszubildende anzuleiten

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und fachpraktischem Unterricht im Klassenverband sowie berufspraktischen Anteilen, z.B. Hospitationen an Pflegeschulen (ggf. nicht am Wohnort).Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausbei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der Bildungseinrichtung

Weiterbildung im Ausland

Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:ÖsterreichWeiterbildungsangebote: AMS - Arbeitsmarktservice Österreich - Weiterbildungsdatenbank(z.B. mit dem Suchbegriff "Praxisanleiter/in")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Praxisanleiter/in in der Pflege an:Bereich QualitätssicherungQualitätsbeauftragter/Qualitätsbeauftragte im Gesundheits- und SozialwesenGemeinsamkeit:in Pflegeeinrichtungen arbeiten und Pflegeleistungen bewertenBereich PflegePflegesachverständiger/PflegesachverständigeGemeinsamkeit:in Pflegeeinrichtungen arbeiten und Pflegeleistungen bewertenBereich Erziehung, Schule, Aus- und WeiterbildungLehrkraft - Schulen im GesundheitswesenGemeinsamkeit:Schüler/innen im Gesundheitswesen ausbilden und betreuenBereich Gesundheits- und SozialmanagementPflegedienstleiter/PflegedienstleiterinStaatlich anerkannter Stationsleiter/Staatlich anerkannte Stationsleiterin in der Krankenpflege/Altenpflege oder KinderkrankenpflegeGemeinsamkeit:Personal planen und steuern sowie Aus- und Weiterbildungen koordinieren

Entwicklung der Weiterbildung

2019:Empfehlung für die Weiterbildung zur Praxisanleitung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern landesrechtlich bzw. durch die zuständige Landespflegekammer geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Bayern:PraxisanleitungHessen:Staatlich anerkannter Praxisanleiter/Staatlich anerkannte PraxisanleiterinRheinland-PfalzPraxisanleiter in den Pflegeberufen/Praxisanleiterin in den PflegeberufenSaarland:Praxisanleiter für Gesundheitsfachberufe/Praxisanleiterin für GesundheitsfachberufeSachsen, Thüringen:Praxisanleiter/Praxisanleiterin Weiterbildungen nach der Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) führen zur Abschlussbezeichnung Praxisanleiter/in (DKG).

Die Weiterbildung im Überblick

Praxisanleiter bzw. -anleiterin in der Pflege ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich bzw. durch die zuständige Landespflegekammer oder durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt und findet an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens statt.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Praxisanleiter/innen in der Pflege an Fach- oder Berufsfachschulen im Gesundheitswesen, aber auch in Krankenhäusern, Hochschul- und Rehabilitationskliniken, Altenpflegeheimen oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Lehrtätigkeit in der Pflege bis hin zu Hygiene.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Praxisanleiter/innen in der Pflege auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Pflegemanagement, -wissenschaften erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. als Berater/in oder Trainer/in im Gesundheitswesen.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur WeiterbildungDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes und Weiterbildung in der Pflege und Hebammenkunde (AVPfleWoqG) vom 27.07.2011 (Bay.GVBl. S. 346), zuletzt geändert durch § 1 der Verordnung vom 03.12.2024 (Bay.GVBl. S. 662, ber. 2025 S. 81)Hessische Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für die Pflege (WPO-Pflege) vom 06.12.2010 (Hess.GVBl. S. 654), zuletzt geändert durch Artikel 76 der Verordnung vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Weiterbildungsordnung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz vom 03.12.2025Verordnung zur Durchführung der Weiterbildung - Praxisanleiterin oder Praxisanleiter für Gesundheitsfachberufe - (Artikel 1 der Verordnung) vom 27.09.2005 (Saar.Amtsbl. S. 1575), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 27.08.2025 (Saarl. Amtsbl. S. 854)Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz über die Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen (Weiterbildungsverordnung Gesundheitsfachberufe - SächsGfbWBVO) vom 22.05.2007 (SächsGVBl. S. 209), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 01.03.2022 (SächsGVBl. S. 189)Thüringer Verordnung zur Durchführung der Weiterbildungen in den Gesundheitsfachberufen (Thüringer Gesundheitsfachberufe-Weiterbildungsverordnung -ThürGFachbWVO-) vom 24.01.2010 (Thü.GVBl. S. 41), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28.11.2024 (Thü.GVBl. S. 693)In den folgenden Bundesländern...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Eine abgeschlossene Pflege- oder Krankenpflegeausbildung und Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzungen für die Zulassung zur Weiterbildung.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Hemşirelik Uygulama Eğitmeni

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Praxisanleiter/Praxisanleiterin - Pflegeberufe in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenPraxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege arbeiten Auszubildende, Praktikanten und Praktikantinnen und neue Mitarbeitende ein und leiten den praktischen Unterricht an. Sie konzipieren Anleitungssequenzen und Konzepte zur Einarbeitung, steuern Lernprozesse und vermitteln den angehenden Pflegefachkräften die nötige Pflegepraxis. Den Fertigkeits- und Kenntnisstand der Schüler und Schülerinnen kontrollieren sie, unterstützen beim Erlernen der Arbeitsabläufe oder bei Lernschwierigkeiten. Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege bewerten die Leistungen und wirken als Fachprüfende bei den praktischen Prüfungen mit. Außerdem betreuen sie Teilnehmende von Fachweiterbildungen und beraten Kollegen und Kolleginnen bei Fragen der praktischen Ausbildung und der Pflegedienstorganisation.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege sind beschäftigtan Fach- und Berufsfachschulen im Gesundheitswesenin Krankenhäusern, Hochschul- und Rehabilitationsklinikenin Pflegeheimenin Wohnheimen für Menschen mit Behinderungenbei ambulanten PflegedienstenArbeitsorte:Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen in der Pflege arbeiten meistin Unterrichts- und Gruppenräumenin Behandlungsräumen und Patientenzimmernin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchin Patientenwohnungen (ambulanter Dienst)im Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine abgeschlossene Pflege- oder Krankenpflegeausbildung und Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzungen für die Zulassung zur Weiterbildung.Inhalte der WeiterbildungTheoretischer und praktischer Unterricht:Kommunikation, Anleitung und BeratungBeziehungen gestalten, Kommunikation und Konfliktbewältigung unter Berücksichtigung von gender-, diversitäts- und sprachförderlichen VorgehensweisenInformation, Anleitung, Schulung und Beratung unter Berücksichtigung von gender-, diversitäts- und sprachförderlichen VorgehensweisenLernende in der Pflege anleitenpädagogische GrundlagenTheorie/Praxistransfer sowie Lernortkooperationen gestaltenBeurteilen und Benotenrechtliche Rahmenbedingungen/Ethik und Berufspolitikethisch reflektiert und integrativ handelnLernende bei der Anwendung wissenschaftlicher Instrumente und theoretischer Konzepte in der Praxis anleitenwissenschaftliche Instrumente in der Praxis anwenden und umsetzentheoretische Konzepte in der PraxisQualitätsmanagementBerufspraktische Anteile z.B.:für eine Pflegesituation die Anleitung planen, strukturieren, unter Supervision durchführen, dokumentieren und mit den Auszubildenden nachbereiten (Reflexion)

Ist Praxisanleiter/Praxisanleiterin - Pflegeberufe eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Praxisanleiter/Praxisanleiterin - Pflegeberufe" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Praxisanleiter/Praxisanleiterin - Pflegeberufe qualifiziert werden?

Eine abgeschlossene Pflege- oder Krankenpflegeausbildung und Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzungen für die Zulassung zur Weiterbildung.

Wo arbeiten Praxisanleiter/Praxisanleiterin - Pflegeberufe in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an privaten oder staatlichen Krankenpflegeschulen oder Lehrinstituten für Gesundheits- bzw. Pflegeberufe, die oft Universitätskliniken angegliedert sind, statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasen, Pflegeschulen bei Praxisanteilenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, Pflegeschulen bei Praxisanteilen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Praxisanleiter/Praxisanleiterin - Pflegeberufe in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

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