Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen
Lehrer/in - berufliche Schulen
Was ist Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Sozialwissenschaften →Der Beruf Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:
- Arabistik/Islamwissenschaft
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Christianity in Global Transformations
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Geschichte
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Psychologie
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Sprechwissenschaft
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Wissenschaft vom Christlichen Orient
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
Berufsschullehrerinitiativebildung.digital - Themenportal für SchulenDas deutsche SchulportalDeutscher BildungsserverdidactaDIGITALDigiBits - Digitale Bildung trifft SchuleFachportal PädagogikLehrer werdenMonitor Lehrerbildung - BerufsschulenPÄDAGOGIKPOSITION. Das IHK-Magazin für die BerufsbildungSCHULEWIRTSCHAFTSeLF - Selbsterkundung zum Lehrerberuf mit Filmimpulsenueberaus.de - Fachstelle Übergänge in Ausbildung und BerufWas tun bei (Cyber)Mobbing?
▶ Trends
Telepräsenzroboter im UnterrichtSpezielle Roboter erleichtern Kindern und Jugendlichen die Teilnahme am Unterricht von zu Hause aus. Die soziale Teilhabe wird dadurch gesteigert. Interaktionen im Unterricht erfolgen über eine Kamera und ein Mikrofon. Die digitalen Stellvertreter werden per Endgerät aus der eigenen Wohnung gesteuert. Schüler und Schülerinnen können sich im Unterricht melden, den Roboter drehen und Gefühle zum Ausdruck bringen, z.B. Lachen. Die Geräte sind datenschutzkonform, da keine Aufzeichnungen angefertigt werden. Lehrkräfte werden sich mit der neuen Technologie beschäftigten und deren Einsatz im Unterricht prüfen.Hybrid LearningDie fortschreitende Digitalisierung verändert die Konzeption von Unterricht, Coaching und Trainings stetig. Lehrende kombinieren im Hybrid Learning digitale und analoge Lernformen, um die Lernergebnisse aller Teilnehmenden zu maximieren. Sie verknüpfen bestehende Blended-Learning-Modelle gezielt und passen sie an die jeweilige Zielgruppe an. Zusätzlich setzen sie Selbstlernmodule ein und intensivieren Online-Coaching, um Teilnehmende individuell zu unterstützen und Präsenzveranstaltungen gezielter vorzubereiten. Bildungsplanende, Trainer und Trainerinnen sowie Pädagogen und Pädagoginnen entwickeln kontinuierlich Strategien, wie sie kombinierte Lernformen optimal an unterschiedliche Lernsituationen und Lernziele anpassen.Digitalisierung im KlassenzimmerDie digitale Transformation in Schulen ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen....
▶ Interessen
Folgendes Interesse ist wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Zur Veranschaulichung des Interessenbereichs werden Tätigkeiten genannt.Interesse an sozial-beratenden Tätigkeitenz.B. Vermitteln theoretischer Kenntnisse und berufspraktische Fertigkeiten unter Berücksichtigung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Schülerz.B. Motivieren und Anleiten der Schüler/innen im Berufsschulunterrichtz.B. Beraten und Unterstützen der Schüler/innen bei Schul- oder Ausbildungsproblemen
▶ Arbeitsorte
Lehrer und Lehrerinnen an beruflichen Schulen arbeiten in erster Liniein Klassenzimmernin anderen Unterrichtsräumen der Schule, z.B. in Computerräumen, Werkstätten, Küchen, Laborszu Hause am Schreibtisch (Unterrichtsvor- und Nachbereitung)in Besprechungsräumen und LehrerzimmernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Freien (z.B. bei Exkursionen sowie je nach Berufsbereich beim praktischen Unterricht)
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Berufs- und ArbeitspädagogikDidaktikDigitale LernformenElternarbeitErziehungswissenschaft, PädagogikFachpraktische UnterweisungFachtheoretische UnterweisungGewerblich-technische FächerKaufmännische FächerLehramt an beruflichen SchulenLehrmaterialien (erstellen, aktualisieren etc.)LernzielkontrolleMethodikPädagogische Psychologie, SchulpsychologieUnterricht an Berufs-, berufsbildenden SchulenWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Angewandte InformatikBautechnikBiologieBlended LearningChemieDeutschDigitale TafelElektrotechnikEthikGeografieHolztechnikInformatikLernplattformen und -AppsMathematikNachteilsausgleichPhysikRecherche, InformationsbeschaffungReligionslehre (evangelisch)Religionslehre (katholisch)SozialpädagogikSport (Unterrichtsfach)Technische InformatikVirtuelles Klassenzimmer
▶ Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Lehrer/innen an beruflichen Schulen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:Blended Learning (z.B. Hausaufgaben und Projektarbeiten zur Unterrichtsvorbereitung auf Lernplattformen bereitstellen)Digitale Lernzertifikate (z.B. den Schülern und Schülerinnen digitale Lernzertifikate für die Teilnahme an Kursen oder das erfolgreiche Bestehen von Prüfungen ausstellen)Digitale Tafel (z.B. den Unterricht von Berufsschülern und -schülerinnen mithilfe einer digitalen Tafel durchführen)Dokumentenkamera (z.B. mit einer Dokumentenkamera hochauflösende Bilder von Unterrichtsmaterialien präsentieren)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Unterrichtspläne, Lernmaterial und Stundentafeln digital verwalten)Game Based Learning (z.B. die Berufsschüler und -schülerinnen mit Gamification-Methoden zu besseren Leistungen motivieren)Inverted Classroom Model - ICM (z.B. digital verfügbar gestellte Unterrichtsmaterialien zur Basis der Präsenzveranstaltungen machen)Lernplattformen und -Apps (z.B. den Berufsschülern und -schülerinnen zusätzliches Lernmaterial, Aufgaben und Lösungen auf Lernplattformen bereitstellen)Open Educational Resources - OER (z.B. lizenzfreie Unterrichtsmaterialien zur Unterrichtsgestaltung nutzen)Virtuelles Klassenzimmer (z.B. über virtuelle Klassenzimmer-Software Schüler und Schülerinnen unterric...
▶ Arbeitssituation
Lehrer/innen an beruflichen Schulen unterrichten, erziehen, beraten und beurteilen Schüler/innen an beruflichen Schulen. Dazu benötigen sie Kommunikationsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Selbstsicherheit. In ihrer pädagogischen Arbeit zeigen sie Verantwortungsbewusstsein sowie Einfühlungs- und Durchhaltevermögen, um langfristig die gewünschten Ziele zu erreichen. Sie gehen mit pädagogischem Geschick vor, wenden fachdidaktische Kenntnisse an und messen die Qualität ihrer Lehre an den Fortschritten und Rückmeldungen der Schüler/innen. Verwaltend-organisatorische, unterrichtsvorbereitende oder ggf. wissenschaftliche Tätigkeiten werden sorgfältig geplant und ausgeführt. In stressbelasteten Unterrichtssituationen sind innere Distanz und psychische Belastbarkeit wichtig. Für den theoretischen Unterricht nutzen Lehrer/innen an beruflichen Schulen Unterrichtsräume und Lehrmaterialien wie Arbeitsblätter sowie die üblichen Präsentationsmedien wie Tafeln, Präsentationssoftware und Beamer. Während des fachpraktischen Unterrichts halten sie sich in Fachräumen auf, z.B. in Werkstätten, Küchen, Labors oder Gewächshäusern, und verwenden die einschlägigen Maschinen, Geräte und Werkzeuge. Am Computer im Büro erarbeiten sie ihre pädagogischen Konzepte und erledigen Verwaltungs- und Organisationsarbeiten.
▶ Existenzgründung
Lehrer und Lehrerinnen an beruflichen Schulen können sich z.B. mit einer privaten Nachhilfeschule selbstständig machen.
▶ Verdienst/Einkommen
Die Höhe der Vergütung hängt von der Ausbildung, der ausgeübten Funktion und vom Unternehmen, bei dem man angestellt ist, ab.
▶ Branchen im Einzelnen
Berufsbildende SchulenBerufsbildende weiterführende Schulen, z.B. Berufsschulen, Berufsfachschulen, FachschulenAllgemeinbildende SchulenAllgemeinbildende weiterführende Schulen, z.B. Berufsaufbauschulen, FachoberschulenHochschulen, Fachhochschulen, Berufs-, FachakademienEinrichtungen des tertiären Bildungsbereichs a. n. g., z.B. BerufsakademienErwachsenenbildung, sonstiger UnterrichtBerufliche Erwachsenenbildung
▶ Zugang zur Tätigkeit
Die Ausübung der Berufstätigkeit ist reglementiert. Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, muss die Zweite Staatsprüfung im Anschluss an den Vorbereitungsdienst erfolgreich abschließen. Der Vorbereitungsdienst setzt je nach Bundesland ein entsprechendes Lehramtsstudium mit Masterabschluss oder mit Abschluss Staatsexamen voraus.
▶ Zugangsstudienfächer
Lehramt an berufsbildenden/beruflichen Schulen/Berufskollegs (weiterführend)Lehramt an berufsbildenden/beruflichen Schulen/Berufskollegs (Staatsexamen)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Lehrer und Lehrerinnen an beruflichen Schulen finden Beschäftigungan berufsbildenden weiterführenden Schulen, z.B. an Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachschulen an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen z.B. Berufsaufbauschulen, Fachoberschulenan Berufsakademien und Fachakademienan Einrichtungen der Erwachsenenbildung
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Lehrer/in - berufliche SchulenAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeBerufsschullehrer/inLehrer/in an BerufskollegsLehrer/in an berufsbildenden SchulenAbweichende Berufsbezeichnungen der ehemaligen DDRDiplomagrarpädagoge/Diplomagrarpädagogin Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin für PflanzenproduktionDiplomagrarpädagoge/Diplomagrarpädagogin Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin für TierproduktionDiplomgartenbaupädagoge/Diplomgartenbaupädagogin Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin für GartenbauDiplomingenieurpädagoge/Diplomingeneurpädagogin Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin für BauwesenDiplomingenieurpädagoge/Diplomingeneurpädagogin Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin für DatenverarbeitungDiplomingenieurpädagoge/Diplomingeneurpädagogin Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin für ElektrotechnikDiplomingenieurpädagoge/Diplomingeneurpädagogin Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin für LebensmitteltechnologieDiplomingenieurpädagoge/Diplomingeneurpädagogin Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin für MaschinenbauDiplomingenieurpädagoge/Diplomingeneurpädagogin Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin für technische ChemieBerufsbezeichnung in englischer SpracheVocational education teacher (m/f)Berufsbezeichnungen in französischer SpracheProfesseur/Professeure de centre de formation d'apprentisProfesseur/Professeure de lycée professionnel
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Die Berufung in das Beamtenverhältnis setzt i.d.R. die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union voraus.Ein erweitertes Führungszeugnis kann für den Umgang mit Minderjährigen erforderlich sein.In einigen Bundesländern gibt es Sondermaßnahmen zum Erwerb der Lehramtsbefähigung bei Bewerbermangel. Diese richten sich i.d.R. an Hochschulabsolventen schulrelevanter Fächer, die sich für eine Tätigkeit als Lehrer/in qualifizieren möchten. Die Voraussetzungen für den sogenannten Quer- bzw. Seiteneinstieg sind in den einzelnen Ländern individuell geregelt. Nähere Informationen sind auf den Internetseiten der Kultusministerien zu finden.Beschäftigte in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz ihre Masernimpfung oder -immunität nachweisen, wenn sie nach 1970 geboren sind.
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft zum engagierten Übernehmen von zusätzlichen Unterrichtsstunden bei Krankheit von Lehrerkollegen und -kolleginnen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. beharrliches Verfolgen der Lernziele trotz zeitweiliger Rückschläge)Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Planen und Vorbereiten von Unterrichtseinheiten; genaues und gewissenhaftes Bewerten von Prüfungsarbeiten)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. zuverlässiges Wahrnehmen der Aufsichtspflicht in der Berufsschule sowie bei Exkursionen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Planen und Vorbereiten von Unterrichtseinheiten und Sonderveranstaltungen)Lernbereitschaft (z.B. laufendes Ergänzen des eigenen Fachwissens, um auf dem aktuellen Stand des Fachgebiets zu bleiben)Verschwiegenheit (z.B. Stillschweigen wahren über private und vertrauliche Informationen über Schüler/innen)Psychische Belastbarkeit (z.B. leistungsfähig und freundlich bleiben in schwierigen und stressbelasteten Unterrichtssituationen)Psychische Stabilität (z.B. zugewandtes Verhalten und gleichzeitig professionelle Distanz beim Unte...
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Lehrer und Lehrerinnen an beruflichen Schulen erteilen allgemeinbildenden, berufstheoretischen und berufspraktischen Unterricht.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
Deutscher BildungsserverDiakonie Deutschland KarriereportalLehrCare - Die LehrervermittlungLehrer.biz
▶ Verbände und Organisationen
Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung e.V. (BVLB)Bundesverband Deutscher Privatschulverbände (VDP) e.V.Deutscher Lehrerverband (DL)Deutscher Philologenverband - BundesgeschäftsstelleDeutscher Verein zur Förderung der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung DVLfBGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftVerband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Personen (z.B. Unterrichtsstunden fachlich einwandfrei vorbereiten und gestalten, um den Erfolg des Fachunterrichts nicht zu gefährden)Umgang mit Kindern und JugendlichenHandarbeit (z.B. Fräs-, Tischbohr-, Dreh- oder numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen bedienen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (im berufspraktischen Unterricht)Bildschirmarbeit (Zeugnisse, Beurteilungen und Gutachten schreiben)Arbeit in Unterrichts-/SchulungsräumenArbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (im fachpraktischen Unterricht)Arbeit in Büroräumen (z.B. Unterricht vorbereiten, Lernmittel entwerfen)
▶ Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Bildungs-, BerufsberatungBeratungslehrer/BeratungslehrerinLehrerausbildungSeminarleiter/Seminarleiterin - Lehrer(innen)ausbildungLehrbeauftragter/Lehrbeauftragte an einem StudienseminarLeiter/Leiterin eines StudienseminarsLehrtätigkeit an beruflichen/berufsbildenden SchulenBerufspädagoge/BerufspädagoginLehrer/Lehrerin an Fachschulen für die SeefahrtLehrer/Lehrerin an einer Schule für ArbeitserziehungLehrer/Lehrerin für StützunterrichtNachhilfelehrer/NachhilfelehrerinSchulleiter/Schulleiterin an beruflichen SchulenLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Lehrmaterial, z.B.: Lehrbücher, Arbeitsblätter, Kartenmaterial, (Lehr-)FilmePräsentationsmittel, z.B.: (digitale) Tafel, Beamer, DokumentenkameraUnterlagen und Software, z.B.: pädagogische Konzepte, Lehr- und Stundenpläne, Beurteilungen, Zeugnisse, Klassenbücher, Dienstvorschriften, Lernplattformen, Lernapps, Virtuelles KlassenzimmerBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Lehrer und Lehrerinnen an beruflichen Schulen unterrichten in verschiedenen Berufsbereichen. Sie vermitteln theoretisches Fakten- und Fachwissen sowie praktische fachbezogene Fertigkeiten nach Vorgabe der jeweiligen Lehrpläne und des Schultyps. Dabei berücksichtigen sie immer den Wissensstand ihrer Schüler und Schülerinnen.Lehrer und Lehrerinnen an beruflichen Schulen planen den Unterrichtsstoff eines (Halb-)Jahres und bereiten ihn schülergerecht auf. Sie erstellen und korrigieren Klassenarbeiten und kontrollieren Hausaufgaben. Zudem beraten sie ihre Schüler und Schülerinnen und ggf. die Eltern.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Schulpädagogik, Fachdidaktik, Lernpädagogik, Psychologie).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Lehrer/innen an beruflichen Schulen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Bildungsmanagement.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
UnterrichtenStoffvermittlungspläne vor dem Hintergrund neuer Anforderungen sowie des neuesten fachwissenschaftlichen Standes im Beruf erarbeitenfachspezifische Werkzeuge und Werkstoffe bzw. Materialien beschaffen und vorbereitenUnterrichtsmaterialien und -medien erstellen (z.B. Folien, Präsentationen, Arbeitsblätter oder Modelle)Unterrichtskonzepte und -methoden passend für die Unterrichtsart (z.B. Blockschul- oder Vollzeitunterricht) entwickeln und auswählentheoretische Kenntnisse und berufspraktische Fertigkeiten vermittelnLeistungsstand der Schüler/innen prüfen und beurteilen (z.B. Hausaufgaben oder Klassenarbeiten korrigieren)Unterrichtsplanung anhand von Lernzielen und -erfolg überprüfenErzieherische TätigkeitenEntwicklung der Schüler/innen zu verantwortungsbewussten und selbstständigen Persönlichkeiten fördernlernschwache und besonders begabte Schüler/innen fördern Betreuung, Beratung und VerwaltungSchüler/innen beaufsichtigen (z.B. in den Pausen, bei Schulfesten oder Exkursionen)zu weiteren Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten beratenKonferenzen, ggf. Elternabende, Studienfahrten und Besichtigungen planen und durchführen mit betrieblichen Ausbildern und Ausbilderinnen kooperieren ggf. in berufsständischen Prüfungsgremien mitarbeiten
▶ Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)
Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Lehrer/in an beruflichen Schulen an:Tätigkeitsfeld ErwachsenenbildungLehrer/Dozent/Lehrerin/Dozentin in der ErwachsenenbildungBildungsreferent/BildungsreferentinGemeinsamkeit:Seminare und Lehrveranstaltungen für die Berufsbildung bzw. Weiterbildung planen, organisieren und durchführenTätigkeitsfeld Bildungs-, BerufsberatungAusbildungsberater/AusbildungsberaterinBerufsberater/BerufsberaterinBerater/Beraterin für Bildung, Beruf und BeschäftigungGemeinsamkeiten:Informationen zur Berufsausbildung und Arbeitswelt zielgruppengerecht aufbereiten und vermittelnpädagogische und psychologische Kenntnisse anwendenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es?Lehrer/innen an beruflichen Schulen erteilen allgemeinbildenden, berufstheoretischen und berufspraktischen Unterricht.Unterricht vorbereitenSie sind in unterschiedlichen Berufsbereichen tätig: angefangen z.B. von Metall-, Elektro-, Bau-, Gestaltungs-, Druck- und Medientechnik über Textil- und Bekleidungs-, Bio- und Chemietechnik bis zu Land- und Gartenbau, Wirtschaft, Hauswirtschaft sowie Sozialwesen. Lehrer/innen an beruflichen Schulen bringen ihren Schülern und Schülerinnen den Unterrichtsstoff altersgerecht näher. Die jeweilige Thematik wird durch die entsprechenden Lehrpläne bestimmt, die einzelnen Unterrichtssequenzen, -konzepte und -methoden legen die Lehrer/innen selbst fest. Dabei berücksichtigen sie den Lernfortschritt der Klasse.Fit für die PraxisInhalte für das Berufsleben vermitteln Lehrer/innen an beruflichen Schulen im berufstheoretischen und berufspraktischen Unterricht. Für den praktischen Unterricht bereiten sie die Arbeitsmittel (z.B. Werkzeuge, Material) vor und setzen diese dann ein. Im Berufsbereich Metalltechnik beispielsweise konzipieren und fertigen sie zusammen mit den Schülern und Schülerinnen Werkstücke wie eine Schautafel, einen Grill, eine Beamerhalterung oder einen NC-Schlüssel. Sie unterweisen die Jugendlichen auch im Umgang mit CNC-Fräs- und Drehmaschinen und erklären, wie man CNC-Programme erstellt und die entsprechenden Arbeitsabläufe steuert.Außerhalb des UnterrichtsIm Rahmen der Unterrichtsnachbereitung prüfen sie die erreicht...
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt. Fähigkeitenverbales (sprachliches) Denken (z.B. Analysieren und Konzipieren von Lernunterlagen zu beruflichen Fachinhalten) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. genaues Beobachten des Verhaltens und der Leistungen von Schülern und Schülerinnen) Merkfähigkeit (z.B. Gedächtnis für Namen und Gesichter sowie fachliche Inhalte) Handwerkliches Geschick (z.B. Anleiten von Auszubildenden im berufspraktischen Fachunterricht, etwa bei der Holz-, Metall- oder Fleischverarbeitung) Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Wahrnehmen von Organisationsaufgaben, etwa Schülerlisten anfertigen, Stundenpläne erstellen, Fehlzeiten kontrollieren; Planen und Vorbereiten des Unterrichts) Pädagogisches Geschick (z.B. Motivieren und Anleiten der Schüler/innen bei der Aneignung des Unterrichtsstoffs) Kenntnisse und FertigkeitenMündliches Ausdrucksvermögen (z.B. freies Vortragen und Erklären von Sachverhalten und Problemstellungen in der Klasse) Textverständnis (z.B. Durchführen von Recherchen in Büchern und im Internet zur Erstellung von Unterrichtsmaterialien) Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen von Unterrichtsmaterial, Beurteilungen, Gutachten und Stellungnahmen)
▶ Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit
BundesebeneGesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz - BZRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.09.1984 (BGBl. I S. 1229), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 19.07.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 245)LandesebeneLandesbeamten- und LandeslaufbahngesetzeÜbergreifende Regelung für Beamte und Beamtinnen der Bundesländer:Gesetz zur Regelung des Statusrechts der Beamtinnen und Beamten in den Ländern (Beamtenstatusgesetz - BeamtStG) vom 17.06.2008 (BGBl. I S. 1010), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 20.12.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 389) Das Beamtenstatusgesetz beinhaltet generelle Regelungen, z.B. zum Beamtenverhältnis, zur Ernennung von Beamten und Beamtinnen der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie zu deren Laufbahnen.Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. mit Werkzeugen im berufspraktischen Unterricht umgehen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Umgang mit Fräs-, Tischbohr-, Dreh- oder numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. vor der Klasse sprechen und Sachverhalte erklären)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Lernzielkontrollen der Schüler/innen lesen und korrigieren)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Schüler/innen verstehen, auch bei höherem Geräuschpegel in der Klasse)(Intaktes) Belastbares Nervensystem (z.B. auch in angespannten Unterrichtssituationen oder in schwierigen Klassen sicher auftreten und Ruhe bewahren)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Lehrer/in an beruflichen Schulen an:Job- und Besetzungsalternativenfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Schulleiter/Schulleiterin an beruflichen Schulenin angrenzenden Berufen:Berufspädagoge/BerufspädagoginIngenieurpädagoge/IngenieurpädagoginWirtschaftspädagoge/WirtschaftspädagoginEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
▶ Anerkennung von ausländischen Qualifikationen
Die Tätigkeit als Lehrer/in an beruflichen Schulen ist reglementiert. Gemäß den Lehrer(aus)bildungsgesetzen der Bundesländer ist eine entsprechende Lehramtsbefähigung erforderlich. Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist eine berufliche Anerkennung notwendig. Die Feststellung der Gleichwertigkeit mit einer deutschen Lehramtsbefähigung ist zwingende Voraussetzung für die Berufsausübung in Deutschland.Informationen zum Anerkennungsverfahren bietet das Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen: www.anerkennung-in-deutschland.deZuständige Stellen sind z.B. Kultusministerien, Landesschulämter oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. mit Werkzeugen im berufspraktischen Unterricht umgehen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Umgang mit Fräs-, Tischbohr-, Dreh- oder numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. vor der Klasse sprechen und Sachverhalte erklären)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Lernzielkontrollen der Schüler/innen lesen und korrigieren)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Schüler/innen verstehen, auch bei höherem Geräuschpegel in der Klasse)Schwere vegetative oder nervliche Erkrankungen (z.B. auch in angespannten Unterrichtssituationen oder in schwierigen Klassen sicher auftreten und Ruhe bewahren)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)
Folgende weitere Besetzungsalternative bietet sich für den Beruf Lehrer/in an beruflichen Schulen an:Tätigkeitsfeld Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden SchulenLehrer/Lehrerin an GymnasienGemeinsamkeiten:Unterricht planen, organisieren und durchführenSchülerleistungen beurteilenHinweis: Die genannte Besetzungsalternative erfordert ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen in Deutschland? ▼
Lehrkräfte an beruflichen Schulen in Deutschland sind wichtige Pädagogen, die den Schüler*innen allgemeinbildende Fächer sowie berufstheoretisches und berufspraktisches Wissen vermitteln und sie auf ihrem zukünftigen beruflichen Weg begleiten. Personen in diesem Berufsfeld, verschiedene Berufe
Ist Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen qualifiziert werden? ▼
Die Ausübung der Berufstätigkeit ist reglementiert. Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, muss die Zweite Staatsprüfung im Anschluss an den Vorbereitungsdienst erfolgreich abschließen. Der Vorbereitungsdienst setzt je nach Bundesland ein entsprechendes Lehramtsstudium mit Masterabschluss oder mit Abschluss Staatsexamen voraus.
Wo arbeiten Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen in Deutschland typischerweise? ▼
Lehrer und Lehrerinnen an beruflichen Schulen arbeiten in erster Liniein Klassenzimmernin anderen Unterrichtsräumen der Schule, z.B. in Computerräumen, Werkstätten, Küchen, Laborszu Hause am Schreibtisch (Unterrichtsvor- und Nachbereitung)in Besprechungsräumen und LehrerzimmernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Freien (z.B. bei Exkursionen sowie je nach Berufsbereich beim praktischen Unterricht)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Lehrer/Lehrerin an beruflichen Schulen in Deutschland? ▼
Die Höhe der Vergütung hängt von der Ausbildung, der ausgeübten Funktion und vom Unternehmen, bei dem man angestellt ist, ab.