Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig)
Was ist Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig)?
Steckbrief
Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Universität, Fachhochschule Abschlüsse: Bachelor of Engineering (B.Eng.), Bachelor of Science (B.Sc.) Regelstudienzeit: 3-4 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →Der Beruf Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:
- Nutzpflanzenwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agrarwirtschaft
Bachelor · Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Agrarwissenschaften
Bachelor · Universität Rostock
Agrarwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agricultural and Horticultural Sciences - Bachelor of Science - Monobachelor
Bachelor · Humboldt-Universität zu Berlin
Agricultural Economics
Master · Universität Rostock
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Werkstätten, Freiflächenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Steckbrief
StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenUniversität, FachhochschuleAbschlüsseBachelor of Engineering (B.Eng.), Bachelor of Science (B.Sc.)Regelstudienzeit3-4 JahreStudienfach Landschaftsarchitektur Das grundständige Studienfach Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Gestaltung, Bautechnik und Pflege von Freiräumen. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung gibt es auch als dualen Studiengang.Mögliche grundständige StudiengängeFreiraumplanungLandschaftsarchitektur und UmweltplanungLandschaftsentwicklungLandschaftsnutzung/NaturschutzLandschaftsplanung und NaturschutzZugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis eines VorpraktikumsInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:Baukonstruktion und AusführungsplanungBau- und VergaberechtBotanik, Landschaftsökologie und KlimawandelFreiraumplanungGrundlagen der Landschaftsarchitektur Historische Grundlagen der LandschaftsarchitekturLandschaftsplanungNachhaltige LandnutzungÖkologische Standortkunde und PflanzenkundePlanen und Entwerfen in der StadtplanungStrategien und Projektentwicklung für den öffentlichen Rau...
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 6-8 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 9 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Duales Studium
Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer Berufsausbildung oder Praxisphasen in einem Unternehmen.Im grundständigen Studienfach Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung gibt ausbildungsintegrierende Studiengänge. Das Studium kann z.B. eine Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau beinhalten.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Baukonstruktion und AusführungsplanungBau- und VergaberechtBotanik, Landschaftsökologie und KlimawandelFreiraumplanungGrundlagen der Landschaftsarchitektur Historische Grundlagen der LandschaftsarchitekturLandschaftsplanungNachhaltige LandnutzungÖkologische Standortkunde und PflanzenkundePlanen und Entwerfen in der StadtplanungStrategien und Projektentwicklung für den öffentlichen RaumVermessung und GeoinformationWahlpflichtmodule, z.B.:Ökologische BaubegleitungUrbane KlimaanpassungWater Systems and Climate ChangePraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Ingenieurbüros)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. in Werkstätten Landschaftsmodelle fertigen, auf Außenflächen Vermessungen durchführen, in Computerräumen Entwürfe mit CAD-Programmen erstellen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Planungs- oder Ingenieurbüros oder einem Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studium im Ausland
Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:FrankreichBinationaler grundständiger Studiengang "Landschaftsarchitektur"Hochschulen: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und Agrocampus Ouest DijonAbschluss: Bachelor of Arts (B.A.), Doppelabschluss möglichWeitere Informationen: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf: Landschaftsarchitektur
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig) sein:Bereich Landschafts- und RaumplanungStadt-, Regionalplanung (grundständig)Landschaftsökologie, Naturschutz (grundständig)Landschaftsbau (grundständig)Infrastrukturmanagement (grundständig)Gemeinsamkeiten:Konzepte zur Gestaltung öffentlicher Räume entwickeln; dabei bautechnische, ökologische und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigenKenntnisse über Landschaftsökologie und Landschaftsplanung erwerbenBereich PflanzenGartenbau (grundständig)Gemeinsamkeit:Parks, Gärten und öffentliche Räume gärtnerisch gestalten
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Biologie, Chemie: z.B. Botanik, Zoologie, Ökologie und Umweltchemie sind so besser verständlichErdkunde/Geografie: z.B. um Zusammenhänge in unterschiedlichen Lebensräumen wie Mooren, Gebirgen, Trockenwiesen, Kultur- oder urbanen Flächen (z.B. hinsichtlich Pflanzengemeinschaften, Wasserhaushalt, Bodenverhältnissen, Tierarten) besser zu verstehenMathematik: z.B. in Landschaftsarchitektur, Landespflege und Landschaftsplanung werden mathematische Methoden bei der Landschaftsvermessung und beim Zeichnen von Plänen verwendet
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftIT-KompetenzOrganisationsfähigkeitAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule, z.B. zum Thema Building Information Modeling (BIM) in der Landschaftsarchitektur, können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika, z.B. in Planungs- oder Ingenieurbüros oder einem Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das grundständige Studienfach Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Gestaltung, Bautechnik und Pflege von Freiräumen. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss. Wer selbstständig arbeiten will, benötigt i.d.R. einen Masterabschluss und einen Eintrag in der Architektenliste einer Landesarchitektenkammer.Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung gibt es auch als dualen Studiengang.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleFreiraumplanung (Bachelor)Landschaftsarchitektur (Bachelor)Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung (Bachelor)Landschaftsarchitektur und Umweltplanung (Bachelor)Landschaftsentwicklung (Bachelor)Landschaftsnutzung/Naturschutz (Bachelor)Landschaftsplanung und Naturschutz (Bachelor)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Bachelorabsolventen im Bereich Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst an, z.B. Bauplanung, -leitung, Gartenbau oder Gutachter-, Sachverständigentätigkeit.
▶ Entwicklung des Studienfachs
19. Jahrhundert:Städtewachstum infolge der Industriellen Revolution: wachsende funktionale Ansprüche an Nutz- und Grünflächen1929:Entstehung des Studiengangs Landschaftsarchitektur: Verbindung von Ingenieurwissenschaften mit Gartenwissenschaften, Bauentwurf und GestaltungSeit den 1930er-Jahren:Etablierung der Freiraumplanung als wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklungsplanung20. bis 21. Jahrhundert:Fokussierung auf Umweltaspekte, Ökologie, Fragen der Nachhaltigkeit, der Ressourcenschonung und der Klimaanpassung1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussgradeje nach StudiengangBachelor of Engineering (B.Eng.)Bachelor of Science (B.Sc.)
▶ Alternativen nach Studienabbruch
Folgende Ausbildungsberufe können Alternativen für das Studienfach sein:Bereich PflanzenForstwirt/ForstwirtinGärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und LandschaftsbauGemeinsamkeiten:mit Pflanzen arbeiten, Gartengestaltung, WaldbewirtschaftungBereich Umwelt- und NaturschutzUmweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische AssistentinGemeinsamkeiten:ökologische Systeme, UmweltschutzBereich Architektur und BautechnikBautechnischer Konstrukteur/Bautechnische Konstrukteurin Fachrichtung Tief-, Verkehrswege- und LandschaftsbauGemeinsamkeiten:Landschafts- und Freiraumplanung, Entwurf und KonstruktionGgf. kommt auch eine Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst infrage:Beamter/Beamtin im Forstdienst (gehobener Dienst)Der Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Ausbildungsmodell und Unternehmen.
▶ Spezialisierung während des Studiums
Je nach Hochschule und Studiengang kann eine Spezialisierung erfolgen, z.B.:Bauprojekte umsetzenFreiräume gestalten Freiraum- oder LandschaftsplanungLandschaft entwickeln
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeoderein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes ZeugnisInformationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls ist ein Vorpraktikum nachzuweisen.
▶ Mögliche weiterführende Studienfächer
Bachelorabsolventen im Bereich Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung können ihr Studium in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung, Stadt-, Regionalplanung oder Landschaftsökologie, Naturschutz, fortsetzen und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Gartenbau (weiterführend)Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend)Landschaftsbau (weiterführend)Landschaftsökologie, Naturschutz (weiterführend)Stadt-, Regionalplanung (weiterführend)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig) in Deutschland? ▼
Studienfach Landschaftsarchitektur Das grundständige Studienfach Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Gestaltung, Bautechnik und Pflege von Freiräumen. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung gibt es auch als dualen Studiengang.Mögliche grundständige StudiengängeFreiraumplanungLandschaftsarchitektur und UmweltplanungLandschaftsentwicklungLandschaftsnutzung/NaturschutzLandschaftsplanung und NaturschutzZugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis eines VorpraktikumsInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:Baukonstruktion und AusführungsplanungBau- und VergaberechtBotanik, Landschaftsökologie und KlimawandelFreiraumplanungGrundlagen der Landschaftsarchitektur Historische Grundlagen der LandschaftsarchitekturLandschaftsplanungNachhaltige LandnutzungÖkologische Standortkunde und PflanzenkundePlanen und Entwerfen in der StadtplanungStrategien und Projektentwicklung für den öffentlichen RaumVermessung und GeoinformationNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Bauplanung, -leitung, Gartenbau oder Gutachter-, Sachverständigentätigkeit ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung, Stadt-, Regionalplanung, Landschaftsökologie, Naturschutz an.Wer selbstständig arbeiten will, benötigt i.d.R. einen Masterabschluss und einen Eintrag in der Architektenliste einer Landesarchitektenkammer.
Ist Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.
Wie kann ich in Deutschland als Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeoderein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes ZeugnisInformationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls ist ein Vorpraktikum nachzuweisen.
Wo arbeiten Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Werkstätten, Freiflächenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Ausbildungsmodell und Unternehmen.