Zum Inhalt springen

Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater

Kinderdorfmutter/-vater

Ausbildung Sozialwissenschaften KldB B 83113

Was ist Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater?

Was macht man in diesem Beruf?Kinderdorfmütter und -väter leben in Familiengruppen in einem Kinderdorf und betreuen bis zu sechs Kinder und Jugendliche bis zu deren Selbstständigkeit oder bis diese in eine andere Betreuungsform wechseln. In der Kinderdorffamilie leben Kinder und Jugendliche, deren Wohl in ihrem bisherigen Lebensumfeld trotz unterstützender und ergänzender Hilfen nicht gewährleistet werden konnte. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ins Kinderdorf ist die kurz- oder mittelfristige Rückkehr in die Herkunftsfamilie üblicherweise nicht absehbar. Kinderdorfmütter und -väter leisten Erziehungsarbeit und vermitteln den Kindern das Gefühl emotionaler Sicherheit und Geborgenheit. Sie gestalten das Familienleben, führen den Haushalt und sorgen für einen geregelten Tagesablauf. Unterstützt werden sie im Team der Kinderdorffamilie durch Erzieher/innen, Hauswirtschaftskräfte und bei Bedarf durch einen pädagogischen Fachdienst.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kinderdorfmütter und -väter finden Beschäftigungin Kinderdörfernin anderen stationären Einrichtungen mit familiennahem KonzeptArbeitsorte:Kinderdorfmütter und -väter arbeiten in erster Linie in den Räumlichkeiten und Außenanlagen eines kinderdorfeigenen Hauses.Welche Vorbildung wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.Darüber hinaus wird je nach Bildungseinrichtung z.B. ein Führungszeugnis gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. Erkennen von potenziellen Gefahren in der Betreuungssituation und entsprechendes Reagieren)Einfühlungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. im Umgang mit ängstlichen, traurigen oder sich streitenden Kindern und Jugendlichen)Durchhaltevermögen (z.B. beim Umgehen mit Rückschlägen bei der länger- oder langfristigen Betreuung der Kinder und Jugendlichen)Psychische Stabilität (z.B. im Umgang mit schweren Schicksalen der Kinder und Jugendlichen)Sorgfalt (z.B. bei der Beobachtung des Verhaltens und Befindens der Kinder und Jugendlichen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um das Haushaltsgeld richtig einzuteilen)Kunst/Musik (z.B. um für eine aktive Freizeitgestaltung zu sorgen)Deutsch (z.B. um Berichte und Protokolle anzufertigen)Englisch und andere Fremdsprachen (z.B. um Kinder mit Migrationshintergrund zu betreuen)Pädagogik/Psychologie (z.B. um Kinder angemessen zu fördern)Hauswirtschaft (z.B. um hauswirtschaftliche Aufgaben zu übernehmen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Ausbildung erhält man eine Vergütung.

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartFachpraktische Ausbildung (intern geregelt) sowie fachtheoretische Ausbildung (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Vorbildung - 1-3 Jahre (Vollzeit)LernorteFachschule oder Fachakademie und Kinderdörfer

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Kinderdorfmütter und -väter werden in schulischer und fachpraktischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei der fachtheoretischen Ausbildung: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtung (Fachschulen/Fachakademien)bei der fachpraktischen Ausbildung: Spiel-, Ess- und Schlafräume, Freiflächen, Büro- und Beratungsräume von Kinderdörfern

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartFachpraktische Ausbildung (intern geregelt) sowie fachtheoretische Ausbildung (landesrechtlich geregelt)AusbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Vorbildung - 1-3 Jahre (Vollzeit)LernorteFachschule oder Fachakademie und KinderdörferWas macht man in diesem Beruf?Kinderdorfmütter und -väter leben in Familiengruppen in einem Kinderdorf und betreuen bis zu sechs Kinder und Jugendliche bis zu deren Selbstständigkeit oder bis diese in eine andere Betreuungsform wechseln. In der Kinderdorffamilie leben Kinder und Jugendliche, deren Wohl in ihrem bisherigen Lebensumfeld trotz unterstützender und ergänzender Hilfen nicht gewährleistet werden konnte. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ins Kinderdorf ist die kurz- oder mittelfristige Rückkehr in die Herkunftsfamilie üblicherweise nicht absehbar. Kinderdorfmütter und -väter leisten Erziehungsarbeit und vermitteln den Kindern das Gefühl emotionaler Sicherheit und Geborgenheit. Sie gestalten das Familienleben, führen den Haushalt und sorgen für einen geregelten Tagesablauf. Unterstützt werden sie im Team der Kinderdorffamilie durch Erzieher/innen, Hauswirtschaftskräfte und bei Bedarf durch einen pädagogischen Fachdienst.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kinderdorfmütter und -väter finden Beschäftigungin Kinderdörfernin anderen stationären Einrichtungen mit familiennahem KonzeptArbeitsorte:Kinderdorfmütter und -väter arbeiten in erster Linie in den Räumlichkeiten und Außenanlagen eines kinderdorfeigenen Ha...

Ausbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Vorbildung:Vollzeit: 1-3 Jahre

Auswahlverfahren

Art und Umfang der beruflichen Vorpraxis spielen bei der Bewerberauswahl eine große Rolle. Das Bildungsangebot richtet sich gezielt an Personen mit Lebenserfahrung bzw. mit mehrjähriger Berufserfahrung im sozialpädagogischen Bereich.

Ausbildungskosten

Je nach Bildungseinrichtung (fachtheoretische Ausbildung) z.B.: LehrgangsgebührenPrüfungsgebührenKosten für Fachliteratur und ArbeitsmittelKosten für auswärtige Unterbringung

Ausbildungsinhalte

Fachtheoretische Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin: Erziehung, Bildung und Betreuung planen, durchführen, dokumentieren Kompetenzen, Entwicklungsmöglichkeiten, Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen Altersgruppen erkennenpsychologische Veränderungen in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie gesundheitliche Störungen erkennen Eigenart und Eigenwert von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen und ihre Stellung in der Gesellschaft verstehenSpiele, handwerkliche Arbeiten, Feste und Feiern in der Erziehungsarbeit sprachliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördernMusik, Bewegung und Tanz zur Unterstützung von Lernprozessen nutzenFachpraktische Ausbildung zur Kinderdorfmutter/zum Kinderdorfvater:Gestaltung des Alltagslebens in einer KinderdorffamilieBeobachtungen und Verhaltensanalysen von Kindern/JugendlichenErarbeitung von Erziehungs- und HilfeplänenUnterstützung bei Problem- und KonfliktbewältigungBegleitung/Förderung in schulischen Belangen (z.B. Hausaufgabenhilfe)Freizeit- und SportaktivitätenZusammenarbeit mit den Herkunftsfamilienberufliche Begleitung und Förderung

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeitganztägiger Unterricht an mindestens vier WochentagenLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Kinderdorfmüttern und -vätern bzw. Erziehern und Erzieherinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu HausePraktischer Unterricht in der Kinderdorffamilie:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Kinder und Jugendliche betreuen und beaufsichtigen, musizieren und basteln, Verhalten dokumentierenAnforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. Wahrnehmen einer Vorbildfunktion für die Kinder bzw. Jugendlichen)Einfühlungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. im Umgang mit ängstlichen, traurigen oder verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen)Durchhaltevermögen (z.B. Umgehen mit Rückschlägen bei der länger- oder langfristigen Betreuung der Kinder und Jugendlichen)Sorgfalt (z.B. bei der Beobachtung des Verhaltens und Befindens der Kinder und Jugendlichen)Psychische Stabilität (z.B. im Umgang mit schweren Schicksalen der Kinder und Jugendlichen)

Ausbildung im Ausland

Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:ÖsterreichAusbildungsangebote: AMS Ausbildungskompass(z.B. mit dem Suchbegriff "Kinderdorf")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Ausbildungsabschnitte und Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

Ausbildungsvergütung

Während der Ausbildung erhält man eine Vergütung.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um das Haushaltsgeld richtig einzuteilenKunst/Musik: z.B. um für eine aktive Freizeitgestaltung zu sorgenDeutsch: z.B. um Berichte und Protokolle anzufertigenEnglisch und andere Fremdsprachen: z.B. um Kinder mit Migrationshintergrund zu betreuenPädagogik/Psychologie: z.B. um Kinder angemessen zu fördernHauswirtschaftslehre: z.B. um hauswirtschaftliche Aufgaben zu übernehmen

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater an:Bereich Erziehung, Schule, Aus- und WeiterbildungStaatlich anerkannter Erzieher/Staatlich anerkannte ErzieherinErzieher/Erzieherin Fachrichtung Jugend- und HeimerziehungGemeinsamkeit:Kinder und Jugendliche betreuen und fördern

Die Ausbildung im Überblick

Kinderdorfmutter/-vater ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der SOS-Kinderdörfer geregelt ist. Die Ausbildung setzt sich aus einer fachtheoretischen Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin und einem fachpraktischen Teil in einer SOS-Kinderdorffamilie zusammen. Sie dauert 3 Jahre. Liegt bereits eine Aus- bzw. Weiterbildung als Erzieher/Erzieherin bzw. in einem anderen sozialpädagogischen Beruf vor, dauert die fachpraktische Ausbildung 1 Jahr.

Verkürzungen/Verlängerungen

Personen, die bereits eine abgeschlossene, staatlich anerkannte Aus- bzw. Weiterbildung als Erzieher/in mitbringen, können nach einjähriger Mitarbeit in einer SOS-Kinderdorffamilie eine eigene SOS-Kinderdorffamilie aufbauen.Verlängerungen der fachpraktischen Ausbildungszeit werden vom Lehrgangsträger intern geregelt.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungKinderdorfmutter/KinderdorfvaterSofern noch keine Vorbildung als Erzieher/in vorliegt, erwirbt man außerdem einen der folgenden landesrechtlich geregelten Abschlüsse:Staatlich anerkannter Erzieher/Staatlich anerkannte Erzieherin(in Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt ggf. mit der zusätzlichen Abschlussbezeichnung "Bachelor Professional in Sozialwesen" bzw. "Bachelor Professional im Fachbereich Sozialwesen" in Schleswig-Holstein)Staatlich geprüfter Erzieher/Staatlich geprüfte Erzieherin (mit der zusätzlichen Abschlussbezeichnung "Bachelor Professional in Sozialwesen")Staatlich anerkannter Erzieher, Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung/Staatlich anerkannte Erzieherin, Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Kinderdorfmütter und -väter in SOS-Kinderdörfern oder in anderen stationären Einrichtungen mit familiennahem Konzept.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Pädagogik bis hin zu Hauswirtschaft.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in für Erziehungswesen abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Kindheitspädagogik erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Die fachpraktische Ausbildung in SOS-Kinderdorffamilien wird durch den SOS-Kinderdorf e.V. intern geregelt.Für die Aus- bzw. Weiterbildung zum Erzieher/zur Erzieherin bzw. zum Erzieher/zur Erzieherin für Jugend- und Heimerziehung gelten folgende rechtliche Regelungen:Regelung auf BundesebeneRahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 i.d.F. der Bildungsministerkonferenz vom 12.12.2025)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Weiterbildung an Fachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Weiterbildung in ihren Schul- bzw. Fachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung. Regelungen auf LandesebeneSchul- bzw. Fachschulordnungen der BundesländerDie Aus- bzw. Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt: Verordnung der Landesregierung über die Fachschulen des Fachbereichs Sozialwesen der Fachrichtungen Sozialpädagogik, Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung, Heilerziehungspflege und Heilpädagogik (Sozialwesenfachschulverordnung) vom 30.03.2004 (BW.GBl. S. 180), geändert durch Verordnung vom 19.05.2009 (BW.GBl. S. 221)Verordnung des Sozialministeriums über die Ausbildung und Prüfung an den Fachschulen für Sozialwesen der Fachrichtung Sozialpädagogik, Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung (Jugend- und Heimerzieherverordnung - APrOJuHeErz) vom 13.07.2004 (BW.GBl. S. 596), zuletzt geändert durch Artikel 61 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 2...

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Vorausgesetzt wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss.Darüber hinaus wird je nach Bildungseinrichtung z.B. gefordert:ggf. FührungszeugnisVereinbarkeit mit der privaten Situation (Kind, Partner/in)Mindestalter eigener Kinder der Bewerber/innen: vier JahreDer Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Ein Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Kinderdorfmütter und -väter leben in Familiengruppen in einem Kinderdorf und betreuen bis zu sechs Kinder und Jugendliche bis zu deren Selbstständigkeit oder bis diese in eine andere Betreuungsform wechseln. In der Kinderdorffamilie leben Kinder und Jugendliche, deren Wohl in ihrem bisherigen Lebensumfeld trotz unterstützender und ergänzender Hilfen nicht gewährleistet werden konnte. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ins Kinderdorf ist die kurz- oder mittelfristige Rückkehr in die Herkunftsfamilie üblicherweise nicht absehbar. Kinderdorfmütter und -väter leisten Erziehungsarbeit und vermitteln den Kindern das Gefühl emotionaler Sicherheit und Geborgenheit. Sie gestalten das Familienleben, führen den Haushalt und sorgen für einen geregelten Tagesablauf. Unterstützt werden sie im Team der Kinderdorffamilie durch Erzieher/innen, Hauswirtschaftskräfte und bei Bedarf durch einen pädagogischen Fachdienst.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kinderdorfmütter und -väter finden Beschäftigungin Kinderdörfernin anderen stationären Einrichtungen mit familiennahem KonzeptArbeitsorte:Kinderdorfmütter und -väter arbeiten in erster Linie in den Räumlichkeiten und Außenanlagen eines kinderdorfeigenen Hauses.Welche Vorbildung wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.Darüber hinaus wird je nach Bildungseinrichtung z.B. ein Führungszeugnis gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. Erkennen von potenziellen Gefahren in der Betreuungssituation und entsprechendes Reagieren)Einfühlungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. im Umgang mit ängstlichen, traurigen oder sich streitenden Kindern und Jugendlichen)Durchhaltevermögen (z.B. beim Umgehen mit Rückschlägen bei der länger- oder langfristigen Betreuung der Kinder und Jugendlichen)Psychische Stabilität (z.B. im Umgang mit schweren Schicksalen der Kinder und Jugendlichen)Sorgfalt (z.B. bei der Beobachtung des Verhaltens und Befindens der Kinder und Jugendlichen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um das Haushaltsgeld richtig einzuteilen)Kunst/Musik (z.B. um für eine aktive Freizeitgestaltung zu sorgen)Deutsch (z.B. um Berichte und Protokolle anzufertigen)Englisch und andere Fremdsprachen (z.B. um Kinder mit Migrationshintergrund zu betreuen)Pädagogik/Psychologie (z.B. um Kinder angemessen zu fördern)Hauswirtschaft (z.B. um hauswirtschaftliche Aufgaben zu übernehmen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Ausbildung erhält man eine Vergütung.

Ist Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater in Deutschland typischerweise?

Kinderdorfmütter und -väter werden in schulischer und fachpraktischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei der fachtheoretischen Ausbildung: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtung (Fachschulen/Fachakademien)bei der fachpraktischen Ausbildung: Spiel-, Ess- und Schlafräume, Freiflächen, Büro- und Beratungsräume von Kinderdörfern

Wie hoch ist das typische Gehalt für Kinderdorfmutter/Kinderdorfvater in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.