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Heilpraktiker/Heilpraktikerin

Heilpraktiker/in

Ausbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81752

Was ist Heilpraktiker/Heilpraktikerin?

Was macht man in diesem Beruf?Heilpraktiker/innen behandeln Patienten und Patientinnen aus einer ganzheitlichen Sichtweise und wenden für Diagnose und Therapie häufig Methoden der Naturheilkunde oder der Alternativmedizin an. Zunächst erheben sie die Anamnese, d.h., sie informieren sich über die Lebensumstände des Patienten, über Beschwerden und Symptome sowie über mögliche Vorerkrankungen. Dann stellen sie ihre Diagnose und entwickeln in Absprache mit dem Patienten individuelle Behandlungsmöglichkeiten. Je nach Therapie ergreifen sie unterschiedliche Maßnahmen, beispielsweise führen sie Inhalationen, Einreibungen, Bestrahlungen oder Lymphdrainagen durch. Dabei greifen sie zu chiropraktischen, atem- oder elektrotherapeutischen Behandlungsformen. Zudem erledigen sie organisatorische und verwaltende Arbeiten, dokumentieren z.B. Patientendaten wie auch Behandlungsabläufe.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Heilpraktiker/innen finden Beschäftigungin eigenen Praxenin Massage- und physiotherapeutischen Praxenin Kliniken, Gesundheits- und RehabilitationszentrenArbeitsorte:Heilpraktiker/innen arbeiten in erster Liniein Praxis- und TherapieräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büroräumenin Privatwohnungen (Hausbesuche)Welche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) vorausgesetzt.Darüber hinaus werden z.B. ein Mindestalter, ein Führungszeugnis und/oder der Nachweis der gesundheitlichen Eignung gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit und pädagogische Fähigkeiten (z.B. für die Diagnose, für das Motivieren der Patienten zu einer gesunden Lebensführung)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. bei der umfassenden Beratung der Patienten, für das Erkennen der Sorgen und Ängste der Patienten)Kontaktbereitschaft und psychische Stabilität (z.B. für das Aufbauen und Vertiefen von Kontakten zu Patienten, für das Wahren einer professionellen Distanz gegenüber Patienten)Organisatorische Fähigkeiten (z.B. für das Erstellen von individuellen Behandlungsplänen und Übungsprogrammen)Schulfächer:Biologie (z.B. um die Anatomie des menschlichen Körpers zu verstehen)Physik, Chemie (z.B. um die Wirkungsweise von Therapien zu verstehen)Deutsch (z.B. um Behandlungsberichte zu verfassen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Ausbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: Ausbildungsberuf AusbildungsartSchulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt) Ausbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformLernorteBildungseinrichtung und ggf. Praktikumsbetrieb

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Heilpraktiker/Heilpraktikerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Heilpraktiker/innen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtungbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenggf. im Praktikum: z.B. schuleigene Ausbildungspraxen, Praxen erfahrener Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberuf AusbildungsartSchulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt)AusbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformLernorteBildungseinrichtung und ggf. PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Heilpraktiker/innen behandeln Patienten und Patientinnen aus einer ganzheitlichen Sichtweise und wenden für Diagnose und Therapie häufig Methoden der Naturheilkunde oder der Alternativmedizin an. Zunächst erheben sie die Anamnese, d.h., sie informieren sich über die Lebensumstände des Patienten, über Beschwerden und Symptome sowie über mögliche Vorerkrankungen. Dann stellen sie ihre Diagnose und entwickeln in Absprache mit dem Patienten individuelle Behandlungsmöglichkeiten. Je nach Therapie ergreifen sie unterschiedliche Maßnahmen, beispielsweise führen sie Inhalationen, Einreibungen, Bestrahlungen oder Lymphdrainagen durch. Dabei greifen sie zu chiropraktischen, atem- oder elektrotherapeutischen Behandlungsformen. Zudem erledigen sie organisatorische und verwaltende Arbeiten, dokumentieren z.B. Patientendaten wie auch Behandlungsabläufe.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Heilpraktiker/innen finden Beschäftigungin eigenen Praxenin Massage- und physiotherapeutischen Praxenin Kliniken, Gesundheits- und RehabilitationszentrenArbeitsorte:Heilpraktiker/innen arbeiten in erster Liniein Praxis- und TherapieräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büroräumenin Privatw...

Ausbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Ausbildungsaufbau

Die Lehrgänge sind unterschiedlich strukturiert und von unterschiedlicher Dauer. Sie können z.B. aus Lernbereichen oder Modulen bestehen, die aufeinander aufbauen.Beispiel für ein Unterrichtsprogramm der AusbildungMedizinischer Grundlagenunterricht: 1.170 UnterrichtsstundenNaturheilkundlich-therapeutischer Unterricht:Einführung in die Naturheilkunde: 9 UnterrichtsstundenChemie: 37 UnterrichtsstundenZytologie und Histologie: 42 UnterrichtsstundenEmbryologie: 28 UnterrichtsstundenLaborkunde Grundlagen: 9 UnterrichtsstundenPflanzenheilkunde (Praxisreife): 93 UnterrichtsstundenHomöopathie Grundlagen: 37 UnterrichtsstundenHumoraltherapie (Praxisreife): 47 UnterrichtsstundenKlassische Massage (Praxisreife): 79 UnterrichtsstundenIrisdiagnose (Praxisreife): 84 UnterrichtsstundenErnährungslehre (Praxisreife): 70 UnterrichtsstundenHerdlehre: 9 UnterrichtsstundenEinführung Chiropraktik und Reflexzonentherapie: 23 UnterrichtsstundenBiochemie Schüssler, Antlitzdiagnose, Zungendiagnose: 28 UnterrichtsstundenEntgiftungstherapien: 5 UnterrichtsstundenOhrakupunktur: 42 UnterrichtsstundenGesprächsführung: 23 UnterrichtsstundenFußreflexzonenmassage: 23 UnterrichtsstundenPraxisgründung und -führung: 19 UnterrichtsstundenSymbioselenkung des Darms: 5 UnterrichtsstundenSonstige Therapiefächer: 18 UnterrichtsstundenNaturheilkundlich-therapeutischer Unterricht insgesamt: 730 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl:1.900 Unterrichtsstunden ggf. zzgl. Zusatzunterricht in weiteren Therapiefächern

Ausbildungskosten

Je nach Bildungsgang z.B.:LehrgangsgebührenPrüfungsgebührenKosten für Fachliteratur und ArbeitsmittelKosten für auswärtige Unterbringung

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:Allgemeines Grundwissen, Berufs- und Gesetzeskunde (z.B. Geschichte und Ethik der Volks- und Naturheilkunde, rechtliche Grenzen bei der nichtärztlichen Ausübung der Heilkunde)Anatomie und Physiologie (z.B. Zytologie, Histologie, Strukturen und Funktionen des Bewegungsapparates, des Atmungssystems, des Herz-Kreislauf-Systems)Pathologie (z.B. Dermatologie, Krankheiten der Atemwege, Orthopädie)Klinisch-medizinische Diagnostik (z.B. Anamnese, Labor- und Röntgendiagnostik, Techniken der Blutentnahme und Injektionen)Naturheilkundliche Diagnostik (z.B. Vermittlung eines ganzheitlichen Denkansatzes, Irisdiagnose (Augendiagnose))Therapeutische Fächer (z.B. Akupunktur, Chiropraktik, Homöopathie, Osteopathie, Phytotherapie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM))PraktikumIst ein Praktikum in die Ausbildung integriert oder schließt sich eine Praxisphase an die theoretische Ausbildung an, arbeiten die angehenden Heilpraktiker/innen z.B. in schuleigenen Lehrpraxen oder hospitieren bei erfahrenen Heilpraktikern und Heilpraktikerinnen.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeitbei Vollzeit: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeit: Unterricht i.d.R. am Wochenende oder am Abend bzw. BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Heilpraktikern und Heilpraktikerinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu Hausebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausbei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der BildungseinrichtungPraktische Übungen/Praktikum:ggf. praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. in HeilpraktikerpraxenAnforderungen:Beobachtungsgenauigkeit und pädagogische Fähigkeiten (z.B. für die Diagnose, für das Motivieren der Patienten zu einer gesunden Lebensführung)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. bei der umfassenden Beratung der Patienten, für das Erkennen der Sorgen und Ängste der Patienten)Kontaktbereitschaft und psychis...

Ausbildungsvergütung

Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um die Anatomie des menschlichen Körpers zu verstehenPhysik/Chemie: z.B. um die Wirkungsweise von Therapien zu verstehenDeutsch: z.B. um Behandlungsberichte zu verfassen

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Heilpraktiker/in an:Bereich Therapie (nichtärztlich)Ergotherapeut/Ergotherapeutin (Ausbildung)Physiotherapeut/Physiotherapeutin (Ausbildung)Heilpraktiker/Heilpraktikerin für PsychotherapieDiätassistent/DiätassistentinGemeinsamkeit:Patienten betreuen und beratenBereich TiereTierheilpraktiker/TierheilpraktikerinTierphysiotherapeut/TierphysiotherapeutinGemeinsamkeit:naturkundliche Behandlungen und Therapien durchführen

Entwicklung der Ausbildung

1992Leitlinien für die Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern/-anwärterinnen2018Neue Überprüfungsrichtlinien für Heilpraktikeranwärter/innen: neue Vorgaben zur formalen und inhaltlichen Gestaltung der Prüfung

Die Ausbildung im Überblick

Heilpraktiker/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Die Ausbildung bereitet auf die amtsärztliche Überprüfung vor, der man sich unterziehen muss, um den Beruf ausüben zu dürfen.Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnungen (je nach Bildungsanbieter) z.B.Ganzheitlicher Heilpraktiker/Ganzheitliche HeilpraktikerinHeilpraktiker/HeilpraktikerinHeilpraktiker für Naturheilkunde/Heilpraktikerin für Naturheilkunde

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Heilpraktiker/innen vor allem in Massage- und physiotherapeutischen Praxen, in Arztpraxen oder in Gesundheitszentren.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung können Heilpraktiker/innen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Naturheilkunde bis hin zu Gesundheitsberatung.Beruflich weiterkommenMit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Komplementärmedizin erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungDie Ausbildung zum Heilpraktiker/zur Heilpraktikerin wird in der Regel von den Lehrgangsträgern intern geregelt. Viele Schulen orientieren sich jedoch an der folgender Ausbildungsrichtlinie:Ausbildungsrichtlinie des Fachverband Deutscher HeilpraktikerÜbergreifende Rechtsvorschriften (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz) vom 17.02.1939 (RGBl. S. 251), zuletzt geändert durch Artikel 17e des Gesetzes vom 23.12.2016 (BGBl. I S. 3191)Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz - BZRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.09.1984 (BGBl. I S. 1229), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 19.07.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 245)Sonstige RegelungenBekanntmachung von Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern nach § 2 des Heilpraktikergesetzes in Verbindung mit § 2 Absatz 1 Buchstabe i der Ersten Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz vom 07.12.2017 (BAnz AT 22.12.2017 B5)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert:MindestalterFührungszeugnisNachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches AttestEin Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Heilpraktiker/Heilpraktikerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Heilpraktiker/Heilpraktikerin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Heilpraktiker/innen behandeln Patienten und Patientinnen aus einer ganzheitlichen Sichtweise und wenden für Diagnose und Therapie häufig Methoden der Naturheilkunde oder der Alternativmedizin an. Zunächst erheben sie die Anamnese, d.h., sie informieren sich über die Lebensumstände des Patienten, über Beschwerden und Symptome sowie über mögliche Vorerkrankungen. Dann stellen sie ihre Diagnose und entwickeln in Absprache mit dem Patienten individuelle Behandlungsmöglichkeiten. Je nach Therapie ergreifen sie unterschiedliche Maßnahmen, beispielsweise führen sie Inhalationen, Einreibungen, Bestrahlungen oder Lymphdrainagen durch. Dabei greifen sie zu chiropraktischen, atem- oder elektrotherapeutischen Behandlungsformen. Zudem erledigen sie organisatorische und verwaltende Arbeiten, dokumentieren z.B. Patientendaten wie auch Behandlungsabläufe.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Heilpraktiker/innen finden Beschäftigungin eigenen Praxenin Massage- und physiotherapeutischen Praxenin Kliniken, Gesundheits- und RehabilitationszentrenArbeitsorte:Heilpraktiker/innen arbeiten in erster Liniein Praxis- und TherapieräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büroräumenin Privatwohnungen (Hausbesuche)Welche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) vorausgesetzt.Darüber hinaus werden z.B. ein Mindestalter, ein Führungszeugnis und/oder der Nachweis der gesundheitlichen Eignung gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit und pädagogische Fähigkeiten (z.B. für die Diagnose, für das Motivieren der Patienten zu einer gesunden Lebensführung)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. bei der umfassenden Beratung der Patienten, für das Erkennen der Sorgen und Ängste der Patienten)Kontaktbereitschaft und psychische Stabilität (z.B. für das Aufbauen und Vertiefen von Kontakten zu Patienten, für das Wahren einer professionellen Distanz gegenüber Patienten)Organisatorische Fähigkeiten (z.B. für das Erstellen von individuellen Behandlungsplänen und Übungsprogrammen)Schulfächer:Biologie (z.B. um die Anatomie des menschlichen Körpers zu verstehen)Physik, Chemie (z.B. um die Wirkungsweise von Therapien zu verstehen)Deutsch (z.B. um Behandlungsberichte zu verfassen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Ausbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.

Ist Heilpraktiker/Heilpraktikerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Heilpraktiker/Heilpraktikerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Heilpraktiker/Heilpraktikerin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Heilpraktiker/Heilpraktikerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Heilpraktiker/Heilpraktikerin in Deutschland typischerweise?

Heilpraktiker/innen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtungbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenggf. im Praktikum: z.B. schuleigene Ausbildungspraxen, Praxen erfahrener Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Heilpraktiker/Heilpraktikerin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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