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Altentherapeut/Altentherapeutin

Altentherapeut/in

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81723

Was ist Altentherapeut/Altentherapeutin?

Aufgaben und TätigkeitenAltentherapeuten und Altentherapeutinnen übernehmen die soziale Betreuung älterer Menschen. Sie wenden therapeutische Konzepte zur Aktivierung an, um z.B. die Kreativität oder das Gedächtnis ihrer Patienten und Patientinnen zu stimulieren oder die körperliche Fitness zu verbessern. In Krisensituationen greifen sie ein, veranlassen bei Bedarf weitere Maßnahmen und wirken auch bei der Sterbe- und Trauerbegleitung mit. Bei einem Einzug in ein Senioren- oder Pflegeheim unterstützen sie alte Menschen ebenso wie beim Umgang mit notwendigen Orientierungshilfen. Altentherapeuten und Altentherapeutinnen beraten ältere Menschen und deren Angehörige z.B. über die Lebensführung im Alter und informieren z.B. zu Regelungen in der Pflegeversicherung, zur Betreuung und zu staatlichen Sozialleistungen.Darüber hinaus entwickeln und realisieren sie Betreuungskonzepte für die Begleitung dementer oder psychisch erkrankter alter Menschen und leiten ehrenamtliche Mitarbeitende an.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Altentherapeuten und -therapeutinnen sind in erster Linie beschäftigtin Altenpflegeeinrichtungenin gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Kliniken bzw. Krankenhausabteilungenbei ambulanten sozialen Dienstenin Hospizen und Einrichtungen für die Kurzzeitpflegebei kirchlichen Trägern in der AltenpflegeArbeitsorte:Altentherapeuten und -therapeutinnen arbeiten meist in Behandlungsräumen und Zimmern von Patienten/Patientinnenin Gruppen- und Aufenthaltsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auch in den Wohnungen der Patienten/Patientinnen (bei ambulanten und sozialen Diensten)im Freien (bei Spaziergängen mit Heimbewohnenden oder Patienten/Patientinnen)in Besprechungsräumenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen, pflegerischen oder pädagogischen Bereich, z.B. als Pflegefachmann/-frau, Altenpfleger/in oder Erzieher/inoder eine mehrjährige einschlägige BerufserfahrungInhalte der Weiterbildung GerontologieGerontopsychiatrieBiografiearbeitBetreuungs- und Pflegekonzepte im stationären, teilstationären und ambulanten BereichBetreuungskonzepte für Menschen mit DemenzPflege- und BetreuungsprozessBetreuung, Beschäftigung und Aktivierung in Gruppen- und EinzelarbeitRechtliche GrundlagenTeamarbeitAnleitung und BeratungMitarbeiterführung, Dienstplangestaltung

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung nach internen Vorschriften der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, 3-24 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Altentherapeut/Altentherapeutin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

▶ Lernorte

Lehrgänge finden an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumebei Praktika ggf. Kranken-, Behandlungs- und Stationszimmer z.B. von geriatrischen Kliniken und Altenwohn- oder -pflegeheimen

▶ Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung nach internen Vorschriften der BildungseinrichtungenWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, 3-24 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenAltentherapeuten und Altentherapeutinnen übernehmen die soziale Betreuung älterer Menschen. Sie wenden therapeutische Konzepte zur Aktivierung an, um z.B. die Kreativität oder das Gedächtnis ihrer Patienten und Patientinnen zu stimulieren oder die körperliche Fitness zu verbessern. In Krisensituationen greifen sie ein, veranlassen bei Bedarf weitere Maßnahmen und wirken auch bei der Sterbe- und Trauerbegleitung mit. Bei einem Einzug in ein Senioren- oder Pflegeheim unterstützen sie alte Menschen ebenso wie beim Umgang mit notwendigen Orientierungshilfen. Altentherapeuten und Altentherapeutinnen beraten ältere Menschen und deren Angehörige z.B. über die Lebensführung im Alter und informieren z.B. zu Regelungen in der Pflegeversicherung, zur Betreuung und zu staatlichen Sozialleistungen.Darüber hinaus entwickeln und realisieren sie Betreuungskonzepte für die Begleitung dementer oder psychisch erkrankter alter Menschen und leiten ehrenamtliche Mitarbeitende an.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Altentherapeuten und -therapeutinnen sind in erster Linie beschäftigtin Altenpflegeeinrichtungenin gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Kliniken bzw. Krankenhausabteilungenbei ambulanten sozialen Dienstenin Hospizen u...

▶ Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform: Vollzeit: ca. 3-4 MonateTeilzeit: 12-24 Monate

▶ Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung ggf. Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

▶ Weiterbildungsinhalte

GerontologieGerontopsychiatrieBiografiearbeitBetreuungs- und Pflegekonzepte im stationären, teilstationären und ambulanten BereichBetreuungskonzepte für Menschen mit DemenzPflege- und BetreuungsprozessBetreuung, Beschäftigung und Aktivierung in Gruppen- und EinzelarbeitRechtliche GrundlagenTeamarbeitAnleitung und BeratungMitarbeiterführung, Dienstplangestaltung

▶ Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Psychologie: z.B. um mit psychisch beeinträchtigten Senioren einfühlsam zu kommunizierenRecht: z.B. um Senioren hinsichtlich deren rechtlicher Situation zu informieren

▶ Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

▶ Weiterbildung im Ausland

Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:Schweiz Weiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Gerontologie")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

▶ Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

▶ Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Altentherapeut/in an:Bereich Ältere MenschenFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für klinische Geriatrie und RehabilitationFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für PsychiatrieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für klinische GeriatrieGemeinsamkeit:ältere Menschen bzw. Patienten/Patientinnen betreuen und pflegenBereich Gesundheits- und SozialmanagementGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und SozialwesenGemeinsamkeit:Verwaltungsaufgaben im Gesundheits- und Sozialwesen übernehmenBereich PflegePflegeexperte/Pflegeexpertin für Stoma, Kontinenz und WundePflegeberater/PflegeberaterinGemeinsamkeit:Patienten/Patientinnen und Bezugspersonen beraten

▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen

je nach Bildungsangebot z.B.Altentherapeut/AltentherapeutinGerontotherapeut/Gerontotherapeutin

▶ Die Weiterbildung im Überblick

Altentherapeut bzw. Altentherapeutin ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist durch interne Vorschriften der Bildungseinrichtungen geregelt.Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 3-4 Monate, in Teilzeit 12-24 Monate.

▶ Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Altentherapeuten und -therapeutinnen z.B. in Altenpflegeeinrichtungen, in gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Kliniken und Krankenhausabteilungen oder Hospizen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Altenbetreuung bis hin zu Hygiene im Gesundheitsbereich.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Altentherapeuten und -therapeutinnen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gerontologie erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer Senioren- und Pflegeberatung oder einem Seniorenbetreuungsdienst.

▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen, pflegerischen oder pädagogischen Bereich, z.B. als Pflegefachmann/-frau, Altenpfleger/in oder Erzieher/inoder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Altentherapeut/Altentherapeutin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Altentherapeut/Altentherapeutin in Deutschland? ▼

Aufgaben und TätigkeitenAltentherapeuten und Altentherapeutinnen übernehmen die soziale Betreuung älterer Menschen. Sie wenden therapeutische Konzepte zur Aktivierung an, um z.B. die Kreativität oder das Gedächtnis ihrer Patienten und Patientinnen zu stimulieren oder die körperliche Fitness zu verbessern. In Krisensituationen greifen sie ein, veranlassen bei Bedarf weitere Maßnahmen und wirken auch bei der Sterbe- und Trauerbegleitung mit. Bei einem Einzug in ein Senioren- oder Pflegeheim unterstützen sie alte Menschen ebenso wie beim Umgang mit notwendigen Orientierungshilfen. Altentherapeuten und Altentherapeutinnen beraten ältere Menschen und deren Angehörige z.B. über die Lebensführung im Alter und informieren z.B. zu Regelungen in der Pflegeversicherung, zur Betreuung und zu staatlichen Sozialleistungen.Darüber hinaus entwickeln und realisieren sie Betreuungskonzepte für die Begleitung dementer oder psychisch erkrankter alter Menschen und leiten ehrenamtliche Mitarbeitende an.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Altentherapeuten und -therapeutinnen sind in erster Linie beschäftigtin Altenpflegeeinrichtungenin gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Kliniken bzw. Krankenhausabteilungenbei ambulanten sozialen Dienstenin Hospizen und Einrichtungen für die Kurzzeitpflegebei kirchlichen Trägern in der AltenpflegeArbeitsorte:Altentherapeuten und -therapeutinnen arbeiten meist in Behandlungsräumen und Zimmern von Patienten/Patientinnenin Gruppen- und Aufenthaltsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auch in den Wohnungen der Patienten/Patientinnen (bei ambulanten und sozialen Diensten)im Freien (bei Spaziergängen mit Heimbewohnenden oder Patienten/Patientinnen)in Besprechungsräumenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen, pflegerischen oder pädagogischen Bereich, z.B. als Pflegefachmann/-frau, Altenpfleger/in oder Erzieher/inoder eine mehrjährige einschlägige BerufserfahrungInhalte der Weiterbildung GerontologieGerontopsychiatrieBiografiearbeitBetreuungs- und Pflegekonzepte im stationären, teilstationären und ambulanten BereichBetreuungskonzepte für Menschen mit DemenzPflege- und BetreuungsprozessBetreuung, Beschäftigung und Aktivierung in Gruppen- und EinzelarbeitRechtliche GrundlagenTeamarbeitAnleitung und BeratungMitarbeiterführung, Dienstplangestaltung

Ist Altentherapeut/Altentherapeutin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼

In Deutschland folgt "Altentherapeut/Altentherapeutin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Altentherapeut/Altentherapeutin qualifiziert werden? ▼

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen, pflegerischen oder pädagogischen Bereich, z.B. als Pflegefachmann/-frau, Altenpfleger/in oder Erzieher/inoder eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung

Wo arbeiten Altentherapeut/Altentherapeutin in Deutschland typischerweise? ▼

Lehrgänge finden an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumebei Praktika ggf. Kranken-, Behandlungs- und Stationszimmer z.B. von geriatrischen Kliniken und Altenwohn- oder -pflegeheimen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Altentherapeut/Altentherapeutin in Deutschland? ▼

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

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