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Heilpädagogik (weiterführend)

Weiterbildung Sozialwissenschaften KldB B 83134

Was ist Heilpädagogik (weiterführend)?

Das Feld der Heilpädagogik in Deutschland zielt darauf ab, die Lebensqualität von Menschen mit Entwicklungsstörungen, Behinderungen oder besonderem Unterstützungsbedarf zu verbessern, ihr Potenzial zu entfalten und ihre Teilhabe an der Gesellschaft zu gewährleisten. Dieses fortgeschrittene Fachgebiet bietet umfassende pädagogische und therapeutische Ansätze zur Unterstützung der sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung von Individuen. Heilpädagogen erstellen individuelle Förderpläne,

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Heilpädagogik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Module, z.B.:Changemanagement (Organisationsentwicklung und Leitungskompetenz)Ethik, Menschenrechtsbildung, SozialraumHeilpädagogische Profession und DisziplinInklusive Profession und HaltungIntervisionMethodologische Leitlinien der Heilpädagogik als Disziplin und ProfessionProjekt, Konzept, EvaluationRechtPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in integrativen Kindertagesstätten)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in integrativen Kindertagesstätten oder Therapiezentren), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Heilpädagogik (weiterführend) sein:Bereich Therapie (nichtärztlich)Kunsttherapie (weiterführend)Logopädie, Sprachtherapie (weiterführend)Musiktherapie (weiterführend)Therapiewissenschaft (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Medizin, Psychologie, Soziologie und Medizinmanagement erwerbenBereich Erziehung, Schule, Aus- und WeiterbildungRehabilitations-, Sonderpädagogik (weiterführend)Gesundheitsförderung, -pädagogik (weiterführend)Erziehungs-, Bildungswissenschaft (weiterführend)Kindheitspädagogik (weiterführend)Pädagogische Psychologie (weiterführend)Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (weiterführend)Bildungsmanagement (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Methoden der Pädagogik erlernenMenschen betreuen und anleiten

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Heilpädagogik (grundständig)Ergotherapie (grundständig)Logopädie, Sprachtherapie (grundständig)Physiotherapie (grundständig)Rehabilitations-, Sonderpädagogik (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Interkulturelle KompetenzSelbstmanagement Auch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Entwicklung und Umsetzung von Projekten können Zusatzqualifikationen vermitteln. Zudem bereiten Praktika (z.B. in integrativen Kindertagesstätten oder Therapiezentren) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Ein Thema kann z.B. Heilpädagogik im Erwachsenenalter sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Heilpädagogik gibt es auch als Fern- und Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleHeilpädagogik/Inklusionspädagogik (Master)Heilpädagogik (Master)Integrative Heilpädagogik/Inclusive Education (Master)Klinische Heilpädagogik (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Heilpädagogik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder im Gesundheits- und Sozialbereich an, z.B. Heilerziehungspflege, Sonderpädagogik oder Sozial-, Gesundheitsmanagement.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

19. und 20. Jahrhundert:Entstehung des Konzepts der HeilpädagogikGründung der ersten Einrichtungen und Lehrstühle in Europa:Hochschule für Heilpädagogik (Ungarn, 1900)heilpädagogischer Lehrstuhl (Schweiz, 1931)1970er- bis 1990er-Jahre:Verlagerung der Ausbildung von Fachschulen an Hochschulen, zunächst als Schwerpunkte in sozialen Studiengängen1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden1999:Erlass einer Rahmenordnung durch die Kultusministerkonferenz (KMK)Verankerung eigenständiger StudiengängeSeit den 2000er-Jahren:Entstehung spezialisierter Studiengänge, z.B. Integrationspädagogik

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Arts (M.A.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Heilpädagogik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Heilpädagogik (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Heilpädagogik (weiterführend) in Deutschland?

Das Feld der Heilpädagogik in Deutschland zielt darauf ab, die Lebensqualität von Menschen mit Entwicklungsstörungen, Behinderungen oder besonderem Unterstützungsbedarf zu verbessern, ihr Potenzial zu entfalten und ihre Teilhabe an der Gesellschaft zu gewährleisten. Dieses fortgeschrittene Fachgebiet bietet umfassende pädagogische und therapeutische Ansätze zur Unterstützung der sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung von Individuen. Heilpädagogen erstellen individuelle Förderpläne,

Ist Heilpädagogik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Heilpädagogik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Heilpädagogik (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Heilpädagogik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Wo arbeiten Heilpädagogik (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Heilpädagogik (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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