Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Gärtner/in - Garten- und Landschaftsbau
Was ist Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →Der Beruf Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:
- Nutzpflanzenwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agrarwirtschaft
Bachelor · Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Agrarwissenschaften
Bachelor · Universität Rostock
Agrarwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agricultural and Horticultural Sciences - Bachelor of Science - Monobachelor
Bachelor · Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der Humboldt-Universität zu Berlin
Agricultural Economics
Master · Universität Rostock
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus): im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau gestalten z.B. Gärten und Parkanlagen durch fachgerechtes Anpflanzen von Rasen, Bäumen, Büschen, Stauden und Blumen. Sie legen Außenanlagen aller Art an, von Hausgärten, Terrassen und Parks über Spiel- und Sportplätze bis hin zu Verkehrsinseln, und nehmen Begrünungen an Verkehrswegen und in Fußgängerzonen vor. Auch die Wege und Plätze der jeweiligen Anlagen pflastern sie, bauen Treppen, Trockenmauern, Zäune und Lärmschutzwände. Außerdem begrünen sie Dächer oder Fassaden. Zum Umwelt- und Naturschutz tragen sie bei, indem sie Mülldeponien oder Kiesgruben rekultivieren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau finden Beschäftigungin Fachbetrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbausin städtischen GärtnereienArbeitsorte:Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau arbeiten in erster Linie im Freien.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [29.0%]29mittlerer Bildungsabschluss...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungGärtner/in der Fachrichtung Garten- und LandschaftsbauWas macht man in diesem Beruf?Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau gestalten z.B. Gärten und Parkanlagen durch fachgerechtes Anpflanzen von Rasen, Bäumen, Büschen, Stauden und Blumen. Sie legen Außenanlagen aller Art an, von Hausgärten, Terrassen und Parks über Spiel- und Sportplätze bis hin zu Verkehrsinseln, und nehmen Begrünungen an Verkehrswegen und in Fußgängerzonen vor. Auch die Wege und Plätze der jeweiligen Anlagen pflastern sie, bauen Treppen, Trockenmauern, Zäune und Lärmschutzwände. Außerdem begrünen sie Dächer oder Fassaden. Zum Umwelt- und Naturschutz tragen sie bei, indem sie Mülldeponien oder Kiesgruben rekultivieren.Wo arbeitet man?Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau finden Beschäftigungin Fachbetrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbausin städtischen GärtnereienWeitereBerufe in der Landschafts- und RaumplanungBerufe mit Pflanzen
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (berufliche Grundbildung) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:der Ausbildungsbetrieb, betriebliche Zusammenhänge und Beziehungenbetriebliche Abläufe und wirtschaftliche ZusammenhängeBöden, Erden und SubstrateKultur und Verwendung von PflanzenMaschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen; Materialien und WerkstoffeNatur- und Umweltschutz; rationelle Energie- und MaterialverwendungAusbildung in der Berufsschule in den Lerngebieten:Standortaufnahme/Informationsbeschaffung und -auswertungPflanzen und ihre VerwendungOrganisation und Kontrolle von Bauleistungen und Arbeitsabläufenumweltbewusste Bau- und PflegemaßnahmenBetriebsausstattungBetriebsorganisation, Vermarktung und Betriebserfolg2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (berufliche Fachbildung) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lerngebieten:Vertiefen der Gebiete aus dem 1. AusbildungsjahrZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (fachrichtungsbezogen) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vorbereiten, Einrichten und Abwickeln von BaustellenAusführen von Erdarbeiten sowie Be- und Entwässeru...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Erden und Substrate zusammengesetzt sind und wie man sie verwendetwie man Pflanzen bestimmt, deren Qualität beurteilt und Pflanzenkataloge bzw. Kulturanleitungen nutztwie man Maschinen, Geräte, Werkzeuge und bauliche Anlagen pflegt, sie einsetzt und instand hält wie man Schädigungen an Pflanzen feststellt und Pflanzenschutzmaßnahmen durchführtwas bei der Ernte und der Verwendung von Pflanzen und pflanzlichen Produkten zu beachten istwie man Ausführungs- und Pflanzpläne auf die Baustelle überträgt, wie man diese einrichtet und abräumtwie man Gräben und Gruben aushebt und sichert und wie man Entwässerungsrohre verlegtwie man Schutz-, Dicht-, Trag- und Dränschichten herstellt, z.B. bei Außenanlagen oder Anlagen der Bauwerksbegrünung wie man Wasseranlagen erstellt, insbesondere Teiche, Becken oder Wasserläufewie man Standorte für Gehölze bei Außenanlagen, Bauwerks- oder Innenraumbegrünungen, Hang- oder Uferbefestigungen oder in der freien Landschaft vorbereitet und Pflanzungen durchführtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:auf berufsspezifischen Gebieten (z.B. Pflanzen und ihre Verwendung)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Baustellen vorbereiten und einrichten, Grünanlagen anlegen, Spielgeräte aufstellen, Zäune setzen, Teiche bauen, Wege befestigen, Pflanzenbestand pflegen, Be-, Entwässerungsmaßnahmen durchführenUmgebung: Witterungseinflüsse im Freien, Lärm und Schmutz auf BaustellenKleidung: wetterfeste Kleidung, Handschuhe, ggf. Atem- und Gehörschutz, SchutzbrilleAnforderungen:Geschicklichkeit (z.B. beim Pflanzen von Stauden, Sträuchern, Blumen und Bäumen)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. beim Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln, bei der Absicherung von Baustellen) Umsicht und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Führen von Maschinen und Fahrzeugen)Kundenorientierung (z.B. bei der Kundenberatung)Flexibilität (z.B. Tätigkeit auf wechselnden Baustellen, wechselnde Arbeitsaufgaben)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.340 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie/Chemie: z.B. um die Pflanzenqualität zu beurteilenMathematik: z.B. um Flächenaufteilungen zu berechnenWerken/Technik: z.B. um Maschinen instand zu halten
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Gärtner/in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau an:Bereich PflanzenGärtner/Gärtnerin Fachrichtung BaumschuleGärtner/Gärtnerin Fachrichtung FriedhofsgärtnereiGärtner/Gärtnerin Fachrichtung GemüsebauGärtner/Gärtnerin Fachrichtung ObstbauGärtner/Gärtnerin Fachrichtung StaudengärtnereiGärtner/Gärtnerin Fachrichtung ZierpflanzenbauForstwirt/ForstwirtinFachkraft AgrarserviceLandwirt/LandwirtinWinzer/WinzerinGemeinsamkeit:Pflanzen kultivieren, züchten und pflegen, Produkte vermarkten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1960:Anerkennung der praktischen Ausbildung zum/zur Gärtner/in durch die Richtlinien des Bundesministers für Landwirtschaft1972:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft1979, 1985, 1991:Änderungen der Ausbildungsordnung (Anpassung an Veränderungen in der "grünen Branche")1996:Erneute Änderung der AusbildungsordnungDie Ausbildung ist in sieben Fachrichtungen möglich: Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei, Zierpflanzenbau2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Gärtner/in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Landwirtschaft.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungGärtner/Gärtnerin - Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Gärtner und Gärtnerinnen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Fachbetrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Gartenbau bis hin zu Pflanzenschutz.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Gärtnermeister bzw. Gärtnermeisterin der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gartenbau erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Betrieb des Garten- und Landschaftsbaus oder durch Übernahme eines Betriebes für gärtnerische Dienstleistungen.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 3.375 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 41 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 29 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 25 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 4 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [29.0%]29mittlerer Bildungsabschluss [41.0%]41Hochschulreife [25.0%]25Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Gärtner/zur Gärtnerin (GärtnAusbV) vom 06.03.1996 (BGBl. I S. 376)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Gärtner/Gärtnerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 08.12.1995)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau gestalten z.B. Gärten und Parkanlagen durch fachgerechtes Anpflanzen von Rasen, Bäumen, Büschen, Stauden und Blumen. Sie legen Außenanlagen aller Art an, von Hausgärten, Terrassen und Parks über Spiel- und Sportplätze bis hin zu Verkehrsinseln, und nehmen Begrünungen an Verkehrswegen und in Fußgängerzonen vor. Auch die Wege und Plätze der jeweiligen Anlagen pflastern sie, bauen Treppen, Trockenmauern, Zäune und Lärmschutzwände. Außerdem begrünen sie Dächer oder Fassaden. Zum Umwelt- und Naturschutz tragen sie bei, indem sie Mülldeponien oder Kiesgruben rekultivieren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau finden Beschäftigungin Fachbetrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbausin städtischen GärtnereienArbeitsorte:Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau arbeiten in erster Linie im Freien.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [29.0%]29mittlerer Bildungsabschluss [41.0%]41Hochschulreife [25.0%]25Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit (z.B. beim Pflanzen von Stauden, Sträuchern, Blumen und Bäumen)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. beim Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln, bei der Absicherung von Baustellen) Umsicht und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Führen von Maschinen und Fahrzeugen)Kundenorientierung (z.B. bei der Kundenberatung)Flexibilität (z.B. Tätigkeit auf wechselnden Baustellen, wechselnde Arbeitsaufgaben)Schulfächer:Biologie/Chemie (z.B. um die Pflanzenqualität zu beurteilen)Mathematik (z.B. um Flächenaufteilungen zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Maschinen instand zu halten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.340 €
Ist Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Deutschland typischerweise? ▼
Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus): im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
Wie hoch ist das typische Gehalt für Gärtner/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.