Zum Inhalt springen

Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend)

Weiterbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 61323

Was ist Tesis ve Teknik Bina Yönetimi Uzmanı?

In Deutschland spielt eine Fachkraft für Facility und Technisches Gebäudemanagement eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung des reibungslosen, sicheren und effizienten Betriebs der technischen Infrastruktur von Gebäuden und Anlagen. Dieser Beruf ist verantwortlich für die Planung, den Betrieb, die Wartung und die Optimierung aller technischen Systeme (Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Elektrizität, Sicherheitssysteme) in gewerblichen, industriellen oder öffentlichen Gebäuden.

Ihre Aufgabenbereiche sind recht breit gefächert; die Optimierung des Energieverbrauchs, die Behebung von Störungen, die Organisation regelmäßiger Wartungsarbeiten, die Koordination von Dienstleistern und die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gehören zu den Hauptaufgaben dieser Spezialisten. Die Arbeitsumgebungen variieren typischerweise zwischen Büros, Baustellen und bestehenden Gebäudekomplexen; Facility Manager stehen in ständigem Austausch mit Technikern, Ingenieuren und Führungskräften. Zu den in diesem Beruf verwendeten Werkzeugen gehören Gebäudemanagementsysteme (BMS), technische Zeichen- und Planungssoftware (CAD), verschiedene Diagnosegeräte und gängige Büroanwendungen.

Der Zugang zu diesem Beruf erfolgt in Deutschland typischerweise über eine Ausbildung. Diese Ausbildung vermittelt den Kandidaten umfassendes theoretisches Wissen und praktische Fähigkeiten in den Bereichen Gebäudetechnik, Energiemanagement, Gebäudebetrieb und relevante rechtliche Rahmenbedingungen. Der Begriff „Weiterführend“ deutet darauf hin, dass sich dieses Berufsfeld ständig weiterentwickelt und Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung durch Spezialisierung oder Weiterbildung bietet.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerräumezu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Module, z.B.:Computer Aided Facility Management (CAFM)Entrepreneurship im Facility ManagementGebäudeautomationGebäudeausrüstungImmobilien und FinanzierungInfrastrukturelles GebäudemanagementKaufmännisches GebäudemanagementNachhaltigkeitsmanagementTechnisches GebäudemanagementUnternehmensführungWorkplace ManagementPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Unternehmen der Gebäudewirtschaft)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. Nachhaltigkeitsbewertungen von Gebäuden durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Unternehmen der Gebäudewirtschaft), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend) sein:Bereich GebäudetechnikGebäudetechnik, Gebäudeenergietechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in der Gebäudeausrüstung, Ver- und Entsorgungstechnik sowie Instandhaltung erwerbenBereich Ver- und EntsorgungAbfall-, Entsorgungstechnik (weiterführend)Versorgungstechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in der Ver- und Entsorgungstechnik, Gebäudeausrüstung und Umwelttechnik erwerbenBereich Schutz und SicherheitSicherheitstechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über die Instandhaltung sowie über Sicherheitsvorkehrungen in Gebäuden erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (grundständig)Immobilienwirtschaft (grundständig)Versorgungstechnik (grundständig)Gebäudetechnik, Gebäudeenergietechnik (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenFührungs- und MethodenkompetenzZudem bereiten Praktika (z.B. in Unternehmen der Gebäudewirtschaft) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement gibt es auch als Fern- oder Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleFacility-Management (Master)Facility- und Immobilienmanagement (Master)Gebäudeautomation (Master)Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft (Master)Technisches Immobilienmanagement (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen im Bereich Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Facility-Management oder Immobilienmanagement.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1950er-Jahre: Entstehung des Facility-Managements in den USA zur optimalen Bewirtschaftung von Gebäuden und Anlagen1980er-Jahre:Facility-Management als Teilbereich in den Ingenieurwissenschaften (technische Aspekte) oder in kaufmännischen Studiengängen (betriebswirtschaftliche Aspekte)Ab Mitte der 1980er-Jahre:Etablierung als eigenständiges Studienfach: Facility-Management bzw. Technisches Gebäudemanagement1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenAktuell:Ausdifferenzierung der Studiengänge z.B. in die Bereiche:Umweltschutz und NachhaltigkeitGebäudeautomatisierungDigitalisierung

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Business Administration (M.B.A.)Master of Engineering (M.Eng.)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Tesis ve Teknik Bina Yönetimi Uzmanı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend) in Deutschland?

In Deutschland spielt eine Fachkraft für Facility und Technisches Gebäudemanagement eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung des reibungslosen, sicheren und effizienten Betriebs der technischen Infrastruktur von Gebäuden und Anlagen. Dieser Beruf ist verantwortlich für die Planung, den Betrieb, die Wartung und die Optimierung aller technischen Systeme (Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Elektrizität, Sicherheitssysteme) in gewerblichen, industriellen oder öffentlichen Gebäuden.

Ihre Aufgabenbereiche sind recht breit gefächert; die Optimierung des Energieverbrauchs, die Behebung von Störungen, die Organisation regelmäßiger Wartungsarbeiten, die Koordination von Dienstleistern und die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gehören zu den Hauptaufgaben dieser Spezialisten. Die Arbeitsumgebungen variieren typischerweise zwischen Büros, Baustellen und bestehenden Gebäudekomplexen; Facility Manager stehen in ständigem Austausch mit Technikern, Ingenieuren und Führungskräften. Zu den in diesem Beruf verwendeten Werkzeugen gehören Gebäudemanagementsysteme (BMS), technische Zeichen- und Planungssoftware (CAD), verschiedene Diagnosegeräte und gängige Büroanwendungen.

Der Zugang zu diesem Beruf erfolgt in Deutschland typischerweise über eine Ausbildung. Diese Ausbildung vermittelt den Kandidaten umfassendes theoretisches Wissen und praktische Fähigkeiten in den Bereichen Gebäudetechnik, Energiemanagement, Gebäudebetrieb und relevante rechtliche Rahmenbedingungen. Der Begriff „Weiterführend“ deutet darauf hin, dass sich dieses Berufsfeld ständig weiterentwickelt und Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung durch Spezialisierung oder Weiterbildung bietet.

Ist Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.

Wo arbeiten Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerräumezu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

📬 Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

📬 Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.