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Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen

Fachwirt/in - Erziehungswesen

Weiterbildung Sozialwissenschaften KldB B 83193

Was ist Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen?

Aufgaben und TätigkeitenFachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen leiten soziale bzw. sozialpädagogische Einrichtungen wie Kindergärten oder Tagesstätten. Sie organisieren Verwaltungsabläufe und steuern Betriebsprozesse. Sie erstellen z.B. Jahresabrechnungen und stimmen Aufgaben sowie Ziele der Einrichtungen mit rechtlichen und organisatorischen Vorgaben ab. Zudem planen sie den Personaleinsatz, besprechen Dienstpläne und führen Mitarbeitende. Sie beraten Eltern, pflegen den Kontakt zu Behörden sowie Trägereinrichtungen und verhandeln mit externen Dienstleistungsunternehmen. Darüber hinaus betreiben sie Öffentlichkeitsarbeit und übernehmen Aufgaben im Sozialmarketing.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen sind beschäftigtin sozialen Einrichtungen, z.B. in Erziehungs- und Jugendwohnheimen oder Tagesstätten und Kinderkrippenin Kindergärten oder -hortenArbeitsorte:Fachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen arbeiten meistin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine abgeschlossene Ausbildung als Erzieher bzw. Erzieherin, Sozialpädagoge bzw. Sozialpädagogin oder Heilerziehungspfleger bzw. -pflegerin sowie Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der Weiterbildung Konfliktmanagement, Selbstmanagement, Präsentationstechniken Führung, PersonalwesenProjektmanagement, Qualitätsmanagement, OrganisationsentwicklungBetriebswirtschaftliches Management

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Fachwirt/in Weiterbildungsart: Weiterbildung nach internen Regelungen der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, 8-24 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Weiterbildungsinstituten und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Fachwirt/inWeiterbildungsartWeiterbildung nach internen Regelungen der BildungseinrichtungenWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, 8-24 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Aufgaben und TätigkeitenFachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen leiten soziale bzw. sozialpädagogische Einrichtungen wie Kindergärten oder Tagesstätten. Sie organisieren Verwaltungsabläufe und steuern Betriebsprozesse. Sie erstellen z.B. Jahresabrechnungen und stimmen Aufgaben sowie Ziele der Einrichtungen mit rechtlichen und organisatorischen Vorgaben ab. Zudem planen sie den Personaleinsatz, besprechen Dienstpläne und führen Mitarbeitende. Sie beraten Eltern, pflegen den Kontakt zu Behörden sowie Trägereinrichtungen und verhandeln mit externen Dienstleistungsunternehmen. Darüber hinaus betreiben sie Öffentlichkeitsarbeit und übernehmen Aufgaben im Sozialmarketing.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen sind beschäftigtin sozialen Einrichtungen, z.B. in Erziehungs- und Jugendwohnheimen oder Tagesstätten und Kinderkrippenin Kindergärten oder -hortenArbeitsorte:Fachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen arbeiten meistin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine abgeschlossene Ausbildung als Erzieher bzw. Erzieherin, Sozialpädagoge bzw. Sozialpädagogin oder Heilerziehungspfleger bzw. -pflegerin sowie Berufserfahrung i...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform: Vollzeit: 8 MonateTeilzeit: 12-24 Monate

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft): Konfliktmanagement, Selbstmanagement, Präsentationstechniken: 70 StundenFührung, Personalwesen: 70 StundenProjektmanagement, Qualitätsmanagement, Organisationsentwicklung: 60 StundenBetriebswirtschaftliches Management: 60 StundenGesamtstundenzahl: 260 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Konfliktmanagement, Selbstmanagement, Präsentationstechniken Führung, PersonalwesenProjektmanagement, Qualitätsmanagement, OrganisationsentwicklungBetriebswirtschaftliches Management

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Wirtschaft/Recht: z.B. um die Finanzierung einer Einrichtung zu planenMathematik: z.B. um Kostenabrechnungen oder statistische Auswertungen durchzuführenKommunikation/Rhetorik: z.B. um die Einrichtung souverän nach außen zu repräsentieren

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem Unterricht und ggf. Übungen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausbei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der Bildungseinrichtung

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachwirt/in für Erziehungswesen an:Bereich Gesundheits- und SozialmanagementBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für SozialwesenGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und SozialwesenStaatlich geprüfter Fachwirt/Staatlich geprüfte Fachwirtin für Organisation und Führung Schwerpunkt SozialpädagogikGemeinsamkeit:Organisations- und Verwaltungsaufgaben steuern

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

je nach Bildungsangebot z.B.Fachwirt Erziehungswesen/Fachwirtin Erziehungswesen (KA) Fachwirt für Kita- und Hortmanagement/Fachwirtin für Kita- und HortmanagementFachwirt Kindertageseinrichtung/Fachwirtin Kindertageseinrichtung

Die Weiterbildung im Überblick

Fachwirt bzw. Fachwirtin für Erziehungswesen ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist durch interne Vorschriften der Bildungsträger geregelt.Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 8 Monate, in Teilzeit 12-24 Monate.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen z.B. in sozialen Einrichtungen wie Erziehungs- und Jugendwohnheimen oder Tagesstätten und Kinderkrippen bzw. Kindergärten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Sozialmanagement bis hin zu Marketing.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Fachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Erziehungs-, Bildungswissenschaft erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen privaten sozialen Dienstleistungseinrichtung.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Die Bildungseinrichtungen regeln den Bildungsgang intern.

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Eine abgeschlossene Ausbildung als Erzieher bzw. Erzieherin, Sozialpädagoge bzw. Sozialpädagogin oder Heilerziehungspfleger bzw. -pflegerin sowie Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen leiten soziale bzw. sozialpädagogische Einrichtungen wie Kindergärten oder Tagesstätten. Sie organisieren Verwaltungsabläufe und steuern Betriebsprozesse. Sie erstellen z.B. Jahresabrechnungen und stimmen Aufgaben sowie Ziele der Einrichtungen mit rechtlichen und organisatorischen Vorgaben ab. Zudem planen sie den Personaleinsatz, besprechen Dienstpläne und führen Mitarbeitende. Sie beraten Eltern, pflegen den Kontakt zu Behörden sowie Trägereinrichtungen und verhandeln mit externen Dienstleistungsunternehmen. Darüber hinaus betreiben sie Öffentlichkeitsarbeit und übernehmen Aufgaben im Sozialmarketing.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen sind beschäftigtin sozialen Einrichtungen, z.B. in Erziehungs- und Jugendwohnheimen oder Tagesstätten und Kinderkrippenin Kindergärten oder -hortenArbeitsorte:Fachwirte und Fachwirtinnen für Erziehungswesen arbeiten meistin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine abgeschlossene Ausbildung als Erzieher bzw. Erzieherin, Sozialpädagoge bzw. Sozialpädagogin oder Heilerziehungspfleger bzw. -pflegerin sowie Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der Weiterbildung Konfliktmanagement, Selbstmanagement, Präsentationstechniken Führung, PersonalwesenProjektmanagement, Qualitätsmanagement, OrganisationsentwicklungBetriebswirtschaftliches Management

Ist Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen qualifiziert werden?

Eine abgeschlossene Ausbildung als Erzieher bzw. Erzieherin, Sozialpädagoge bzw. Sozialpädagogin oder Heilerziehungspfleger bzw. -pflegerin sowie Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.

Wo arbeiten Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Weiterbildungsinstituten und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachwirt/Fachwirtin für Erziehungswesen in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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