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Fachpflegekraft für Psychiatrie

Fachpflegekraft - Psychiatrie

Weiterbildung Sozialwissenschaften KldB B 83133

Was ist Fachpflegekraft für Psychiatrie?

Aufgaben und TätigkeitenFachpflegekräfte für Psychiatrie unterstützen psychisch erkrankte Menschen dabei, möglichst selbständig ihren Alltag zu bewältigen. Ziel ist es, ihre persönliche Entwicklung, Gemeinschaftsfähigkeit, Eigenständigkeit sowie ihr Leistungsvermögen zu stärken. Dabei berücksichtigen Fachpflegekräfte für Psychiatrie geschlechts- und altersspezifische, soziale und kulturelle Unterschiede sowie das persönliche Umfeld. Sie versorgen die Patienten und Patientinnen mit Medikamenten und motivieren sie zu Freizeitbeschäftigungen wie Malen oder Musizieren. Zudem übernehmen sie organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben. Sie planen z.B. Gruppen- und Heimveranstaltungen oder entwickeln Förderpläne mit.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachpflegekräfte für Psychiatrie sind beschäftigtin stationären und teilstationären Psychiatrieeinrichtungenin Pflege- und Wohnheimenbei sozialen Dienstenbei Organisationen der freien Wohlfahrtspflegein Krankenhäusern und KlinikenArbeitsorte:Fachpflegekräfte für Psychiatrie arbeiten meistin Patientenzimmernin Aufenthalts-, Werk-, Wohn- und Schlafräumenin Privatwohnungenin Büroräumen bzw. StationszimmernVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind je nach Bundesland beispielsweise der Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Heilerziehungspfleger bzw. -pflegerin, die Erlaubnis zum Führen der jeweiligen Berufsbezeichnung sowie einschlägige Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungTheoretischer Unterrichtpsychiatrisch-medizinische Grundlagen, insbesondere Krankheitslehresozialwissenschaftliche und psychologische Grundlagentherapeutisch-pflegerische GrundlagenPraktischer Unterricht, Übungen und PraxisgesprächeVerhaltens- und Verlaufsbeobachtung, Berichterstattung, Durcharbeiten von PraxisberichtenUmgang mit Patienten/Patientinnen, Mitarbeitenden, Angehörigen und anderen BezugspersonenEinzel- und GruppengesprächeVorbereitung, Durchführung und Auswertung von Aktivierungsgruppen (z.B. Spiel- und Sportgruppen)Durchführung und Leitung von PatientenversammlungenKlubarbeitGesprächsgruppen über Probleme im Umgang mit Patienten/Patientinnen und MitarbeitendenAnleiten von Mitarbeitenden, Schülern/Schülerinnen und Praktikanten/PraktikantinnenPraxisgespräche über Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Übertragung des Erlernten in das eigene Arbeitsfeld (am jeweiligen Tätigkeitsort während der praktischen Weiterbildung)

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung an staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot - 1-1,5 Jahre (Teilzeit)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Fachpflegekraft für Psychiatrie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens statt.Lernorte sindSchulungsräume krankenhauseigene oder mit Krankenhäusern verbundene Einrichtungen (in Praxisphasen)

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung an staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe (landesrechtlich geregelt)WeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot - 1-1,5 Jahre (Teilzeit) Aufgaben und TätigkeitenFachpflegekräfte für Psychiatrie unterstützen psychisch erkrankte Menschen dabei, möglichst selbständig ihren Alltag zu bewältigen. Ziel ist es, ihre persönliche Entwicklung, Gemeinschaftsfähigkeit, Eigenständigkeit sowie ihr Leistungsvermögen zu stärken. Dabei berücksichtigen Fachpflegekräfte für Psychiatrie geschlechts- und altersspezifische, soziale und kulturelle Unterschiede sowie das persönliche Umfeld. Sie versorgen die Patienten und Patientinnen mit Medikamenten und motivieren sie zu Freizeitbeschäftigungen wie Malen oder Musizieren. Zudem übernehmen sie organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben. Sie planen z.B. Gruppen- und Heimveranstaltungen oder entwickeln Förderpläne mit.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachpflegekräfte für Psychiatrie sind beschäftigtin stationären und teilstationären Psychiatrieeinrichtungenin Pflege- und Wohnheimenbei sozialen Dienstenbei Organisationen der freien Wohlfahrtspflegein Krankenhäusern und KlinikenArbeitsorte:Fachpflegekräfte für Psychiatrie arbeiten meistin Patientenzimmernin Aufenthalts-, Werk-, Wohn- und Schlafräumenin Privatwohnungenin Büroräumen bzw. StationszimmernVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind je n...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot:Teilzeit: 1-2,5 Jahre

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Theoretischer Unterricht:Psychiatrisch-medizinische Grundlagen: 80 StundenSozialwissenschaftliche und psychologische Grundlagen: 80 StundenTherapeutisch-pflegerische Grundlagen: 80 StundenPraktischer Unterricht:Praktischer Unterricht und Übungen: 440 StundenPraxisgespräche: 40 StundenSumme theoretischer und praktischer Unterricht: 720 StundenBerufspraktischer Teil (Mitarbeit an obligatorischen und fakultativen Einsatzplätzen unter fachkundiger Praxisanleitung): mind. 2.350 StundenGesamtstundenzahl: mind. 3.070 Stunden

Weiterbildungskosten

Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist i.d.R. kostenfrei. Private Fachschulen erheben meist Lehrgangsgebühren, teilweise auch Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Weitere Kosten können entstehen, z.B. für: ArbeitsmaterialienFahrten zur Weiterbildungsstätte auswärtige UnterbringungFörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen an Fachschulen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Theoretischer Unterrichtpsychiatrisch-medizinische Grundlagen, insbesondere Krankheitslehresozialwissenschaftliche und psychologische Grundlagentherapeutisch-pflegerische GrundlagenPraktischer Unterricht, Übungen und PraxisgesprächeVerhaltens- und Verlaufsbeobachtung, Berichterstattung, Durcharbeiten von PraxisberichtenUmgang mit Patienten/Patientinnen, Mitarbeitenden, Angehörigen und anderen BezugspersonenEinzel- und GruppengesprächeVorbereitung, Durchführung und Auswertung von Aktivierungsgruppen (z.B. Spiel- und Sportgruppen)Durchführung und Leitung von PatientenversammlungenKlubarbeitGesprächsgruppen über Probleme im Umgang mit Patienten/Patientinnen und MitarbeitendenAnleiten von Mitarbeitenden, Schülern und Schülerinnen sowie Praktikanten und PraktikantinnenPraxisgespräche über Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Übertragung des Erlernten in das eigene Arbeitsfeld (am jeweiligen Tätigkeitsort während der praktischen Weiterbildung)

Zusatzqualifikationen

Fachschulen bieten ggf. Zusatzqualifikationen an, z.B. die Qualifikation zur Praxisanleitung.

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Medizin/Psychologie: z.B. um diagnostische und therapeutische Verfahren richtig anzuwendenPädagogik: z.B. um psychisch erkrankte Menschen anzuleiten und zu beratenRecht: z.B. um Vorschriften zu Haftungsrecht, Schweigepflicht oder Datenschutz einzuhalten

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsangebot sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeiti.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachpflegekraft für Psychiatrie an:Bereich Therapie (nichtärztlich)Altentherapeut/AltentherapeutinGemeinsamkeit:therapeutische bzw. rehabilitative Maßnahmen planen und durchführenBereich PflegePflegedienstleiter/PflegedienstleiterinGemeinsamkeit:Organisationsaufgaben in der Pflege und im PflegedienstBereich Menschen mit BehinderungenFachlehrkraft (staatlich geprüft) an FörderschulenStaatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Bachelor Professional in SozialwesenStaatlich geprüfte Fachkraft für Blinden- und SehbehindertenrehabilitationGemeinsamkeit:Menschen mit Behinderungen oder sonstigen besonderen Bedürfnissen betreuen

Entwicklung der Weiterbildung

1985:Bayern: Erlass der Schulordnung für die Fachschulen für Heilerziehungspflege und für Heilerziehungspflegehilfe ab 2001:Erlass von Verordnungen zu Weiterbildungen der psychiatrischen bzw. gerontopsychiatrischen Pflege in einigen Bundesländern2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Verkürzungen/Verlängerungen

VerkürzungDie Weiterbildungs- und Prüfungsordnungen der Bundesländer regeln Verkürzungsmöglichkeiten.Auf Antrag können Weiterbildungen anerkannt werden, die Unterrichtsanteilen dieser Weiterbildung gleichwertig und nicht länger als zwei Jahre vor Lehrgangsbeginn absolviert wurden. Die Verkürzungsdauer ist individuell.Verlängerung der WeiterbildungsdauerIn einigen Weiterbildungsordnungen sind Verlängerungen der Weiterbildung für besondere Fälle vorgesehen, z.B. bei Mutterschaft.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Heilerziehungspfleger für Psychiatrie/Heilerziehungspflegerin für PsychiatrieHeilerziehungspfleger für Gerontopsychiatrie/Heilerziehungspflegerin für GerontopsychiatriePflegefachmann für Gerontopsychiatrie/Pflegefachfrau für GerontopsychiatriePflegefachmann für Psychiatrie/Pflegefachfrau für PsychiatrieBrandenburg:Fachkraft für gerontopsychiatrische Betreuung und PflegeNiedersachsen:Fachkraft für sozialpsychiatrische BetreuungThüringen:Fachpflegekraft für Geriatrie und Gerontopsychiatrie

Die Weiterbildung im Überblick

Fachpflegekraft für Psychiatrie ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe statt. Die Weiterbildung dauert in Teilzeit 1-2,5 Jahre.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachpflegekräfte für Psychiatrie verschaffen, indem sie bereits während ihrer WeiterbildungZusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Qualifikation zur Praxisanleitung.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachpflegekräfte für Psychiatrie z.B. in stationären und teilstationären Psychiatrieeinrichtungen oder in Pflege-, Alten-, Übergangs- und Wohnheimen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von psychiatrischer Fachpflege bis hin zu Hygiene.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Fachpflegekräfte für Psychiatrie auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Schul- bzw. FachschulordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt: Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung auf dem Gebiet der Psychiatrie für Personen mit Berufserlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz oder nach der Heilerziehungspflegeverordnung (Weiterbildungsverordnung - Psychiatrie) vom 19.12.2000 (BW.GBl. 2001 S. 99), zuletzt geändert durch Artikel 79 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung auf dem Gebiet der Gerontopsychiatrie für Personen mit Berufserlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz oder nach der Heilerziehungsverordnung (Weiterbildungsverordnung - Gerontopsychiatrie) vom 22.07.2004 (BW.GBl. S. 663), zuletzt geändert durch Artikel 67 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für die Heranbildung von Fachkräften für die gerontopsychiatrische Betreuung und Pflege (Gerontopsychiatrische Fachkraft-Weiterbildungsverordnung-GerPsychFWV) vom 08.02.2004 (Bra.GVBl. II/04, Nr. 05, S. 125)Verordnung über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen vom 18.03.2002 (Nds. GVBl. S. 86), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 24.11.2021 (Nds. GVBl. S. 806, 2022 S. 91)Thüringer Verordnung zur Durchführung der Weiterbildungen in den Gesundheitsfachberufen (Thüringer Gesundheitsfachberufe-Weiterbildungsverordnung -ThürGFachbWVO-) vom 24.01.2010 (Thü.GVBl. S. 41), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28.11.202...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind je nach Bundesland beispielsweise der Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Heilerziehungspfleger bzw. -pflegerin, die Erlaubnis zum Führen der jeweiligen Berufsbezeichnung sowie einschlägige Berufspraxis.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachpflegekraft für Psychiatrie

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachpflegekraft für Psychiatrie in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachpflegekräfte für Psychiatrie unterstützen psychisch erkrankte Menschen dabei, möglichst selbständig ihren Alltag zu bewältigen. Ziel ist es, ihre persönliche Entwicklung, Gemeinschaftsfähigkeit, Eigenständigkeit sowie ihr Leistungsvermögen zu stärken. Dabei berücksichtigen Fachpflegekräfte für Psychiatrie geschlechts- und altersspezifische, soziale und kulturelle Unterschiede sowie das persönliche Umfeld. Sie versorgen die Patienten und Patientinnen mit Medikamenten und motivieren sie zu Freizeitbeschäftigungen wie Malen oder Musizieren. Zudem übernehmen sie organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben. Sie planen z.B. Gruppen- und Heimveranstaltungen oder entwickeln Förderpläne mit.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachpflegekräfte für Psychiatrie sind beschäftigtin stationären und teilstationären Psychiatrieeinrichtungenin Pflege- und Wohnheimenbei sozialen Dienstenbei Organisationen der freien Wohlfahrtspflegein Krankenhäusern und KlinikenArbeitsorte:Fachpflegekräfte für Psychiatrie arbeiten meistin Patientenzimmernin Aufenthalts-, Werk-, Wohn- und Schlafräumenin Privatwohnungenin Büroräumen bzw. StationszimmernVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind je nach Bundesland beispielsweise der Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Heilerziehungspfleger bzw. -pflegerin, die Erlaubnis zum Führen der jeweiligen Berufsbezeichnung sowie einschlägige Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungTheoretischer Unterrichtpsychiatrisch-medizinische Grundlagen, insbesondere Krankheitslehresozialwissenschaftliche und psychologische Grundlagentherapeutisch-pflegerische GrundlagenPraktischer Unterricht, Übungen und PraxisgesprächeVerhaltens- und Verlaufsbeobachtung, Berichterstattung, Durcharbeiten von PraxisberichtenUmgang mit Patienten/Patientinnen, Mitarbeitenden, Angehörigen und anderen BezugspersonenEinzel- und GruppengesprächeVorbereitung, Durchführung und Auswertung von Aktivierungsgruppen (z.B. Spiel- und Sportgruppen)Durchführung und Leitung von PatientenversammlungenKlubarbeitGesprächsgruppen über Probleme im Umgang mit Patienten/Patientinnen und MitarbeitendenAnleiten von Mitarbeitenden, Schülern/Schülerinnen und Praktikanten/PraktikantinnenPraxisgespräche über Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Übertragung des Erlernten in das eigene Arbeitsfeld (am jeweiligen Tätigkeitsort während der praktischen Weiterbildung)

Ist Fachpflegekraft für Psychiatrie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachpflegekraft für Psychiatrie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Fachpflegekraft für Psychiatrie qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind je nach Bundesland beispielsweise der Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Heilerziehungspfleger bzw. -pflegerin, die Erlaubnis zum Führen der jeweiligen Berufsbezeichnung sowie einschlägige Berufspraxis.

Wo arbeiten Fachpflegekraft für Psychiatrie in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens statt.Lernorte sindSchulungsräume krankenhauseigene oder mit Krankenhäusern verbundene Einrichtungen (in Praxisphasen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachpflegekraft für Psychiatrie in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

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