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Fachkraft für Gastronomie

Fachkraft - Gastronomie

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 63302

Was ist Fachkraft für Gastronomie?

Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Gastronomie bedienen Gäste und handeln dabei serviceorientiert und verkaufsfördernd. Sie nehmen z.B. im Restaurant Bestellungen entgegen und servieren die Getränke und das Essen, schenken an der Bar Getränke aus oder verkaufen Speisen an der Theke. Sie dekorieren Tische anlass- und saisonbezogen und bauen Büfetts auf. In der Küche bereiten sie einfache Gerichte zu, garnieren kalte Platten oder richten das Frühstücksbüfett an. Auch die Kontrolle von Lagerbeständen und der Verwendbarkeit von Lebensmitteln gehört zu den Aufgaben von Fachkräften für Gastronomie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Gastronomie finden Beschäftigung in erster Liniein gastronomischen Betrieben, z.B. Cafés, Restaurants bzw. Restaurantketten, Bars, Kantinen oder Cateringfirmenin Hotels mit GastronomiebereichArbeitsorte:Fachkräfte für Gastronomie arbeiten in erster Liniein Restaurant- und Gasträumenin Küchen und an Büfettsin Wirtschafts- und Lagerräumenam EmpfangWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [18.0%]18mittlerer Bildungsabschluss [11.0%]11Hochschulreife [10.0%]10Sonstige [52.0%]52*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kontaktbereitschaft, Kunden- und Serviceorientierung (z.B. für den Aufbau von Kontakt zu Kunden und Gästen, beim Eingehen auf Wünsche und Bedürfnisse der Gäste)Merkfähigkeit und rechnerische Fähigkeiten (z.B. für das Aufnehmen von Bestellungen ohne Hilfsmittel, Zuordnen von Bestellungen zu Tischen, beim Erstellen der Gästerechnung)Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. bei der Organisation von Veranstaltungen, beim Kontrollieren der Lagerbestände und Beschaffenheit der Lebensmittel)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Arbeiten im Gehen und Stehen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Rechnungen zu erstellen)Deutsch (z.B. um Reservierungswünsche telefonisch entgegenzunehmen)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um ausländische Gäste zu beraten)Hauswirtschaftslehre (z.B. um Tische einzudecken)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Gastgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Fachkraft für Gastronomie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Fachkräfte für Gastronomie werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. gastronomische Betriebe): Gasträume, Wirtschafts- und Lagerräume, Küchen, Empfang, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Gastgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Gastronomie bedienen Gäste und handeln dabei serviceorientiert und verkaufsfördernd. Sie nehmen z.B. im Restaurant Bestellungen entgegen und servieren die Getränke und das Essen, schenken an der Bar Getränke aus oder verkaufen Speisen an der Theke. Sie dekorieren Tische anlass- und saisonbezogen und bauen Büfetts auf. In der Küche bereiten sie einfache Gerichte zu, garnieren kalte Platten oder richten das Frühstücksbüfett an. Auch die Kontrolle von Lagerbeständen und der Verwendbarkeit von Lebensmitteln gehört zu den Aufgaben von Fachkräften für Gastronomie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Gastronomie finden Beschäftigung in erster Liniein gastronomischen Betrieben, z.B. Cafés, Restaurants bzw. Restaurantketten, Bars, Kantinen oder Cateringfirmenin Hotels mit GastronomiebereichArbeitsorte:Fachkräfte für Gastronomie arbeiten in erster Liniein Restaurant- und Gasträumenin Küchen und an Büfettsin Wirtschafts- und Lagerräumenam EmpfangWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [1...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFachkraft für GastronomieBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer2 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Gastronomie bedienen Gäste und handeln dabei serviceorientiert und verkaufsfördernd. Sie nehmen z.B. im Restaurant Bestellungen entgegen und servieren die Getränke und das Essen, schenken an der Bar Getränke aus oder verkaufen Speisen an der Theke. Sie dekorieren Tische anlass- und saisonbezogen und bauen Büfetts auf. In der Küche bereiten sie einfache Gerichte zu, garnieren kalte Platten oder richten das Frühstücksbüfett an. Auch die Kontrolle von Lagerbeständen und der Verwendbarkeit von Lebensmitteln gehört zu den Aufgaben von Fachkräften für Gastronomie.Wo arbeitet man?Fachkräfte für Gastronomie finden Beschäftigung in erster Liniein gastronomischen Betrieben, z.B. Cafés, Restaurants bzw. Restaurantketten, Bars, Kantinen oder Cateringfirmenin Hotels mit GastronomiebereichWeitereBerufe im Hotel- und Gaststättengewerbe

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 12. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Umgang mit Gästen und Teammitgliedern, Reflexion der eigenen Rolle im Betrieb, Gestaltung des Gasterlebnisses als Gastgeber/inAnnahme und Einlagerung von WarenWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben in der Küche oder in der ProduktionWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben im WirtschaftsdienstWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben im ServiceOrganisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und TarifrechtSicherheit und Gesundheit bei der ArbeitUmweltschutz und NachhaltigkeitDigitalisierte ArbeitsweltDurchführung von HygienemaßnahmenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten sowie Beruf und Betrieb repräsentierenWaren bestellen, annehmen, lagern und pflegenin der Küche arbeitendas Restaurant vorbereiten und pflegengastbezogenen Service im Restaurant durchführen13. - 24. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Inhalte aus dem 1. AusbildungsjahrUnterstützung verkaufsfördernder MaßnahmenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Gerichte, Menüs und Produkte anbieten und servierenGetränke anbieten und servierenam Getränkeausschank...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise: wie man sich Gästen gegenüber verhält, diese empfängt, betreut und angemessen über das Angebot an Dienstleistungen und Produkten informiert und dabei individuelle sowie kulturelle Bedürfnisse berücksichtigtwie man Warenlieferungen in Empfang nimmt, sie auf Gewicht, Menge und sichtbare Schäden prüft und dokumentiertwie Waren zu lagern sind und Lagerbestände kontrolliert werdenwie man Geräte, Maschinen und Gebrauchsgüter wirtschaftlich und nachhaltig einsetzt und reinigtwie man Lebensmittel auf ihre Beschaffenheit und Verwendungsmöglichkeiten prüftwie man einfache Speisen nach Rezeptur unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen, der Ernährungslehre und der Wirtschaftlichkeit zubereitet und sie anrichtetwie man Speisen und Getränke serviertwie man Reklamationen bearbeitet, Lösungen aufzeigt und teamorientiert handeltwie man Bestellungen einleitet und Zahlungsvorgänge bearbeitetwie man Gasträume reinigt und pflegtIm Schwerpunkt Restaurantservice:wie man Reservierungen entgegennimmt, bearbeitet und ausführtwie man Gasträume anlass-, saison- und themenbezogen herrichtetIm Schwerpunkt Systemgastronomie:wie man Produkte verkaufsfördernd präsentiertwie man Produkte für die Mitnahme, den Außer-Haus-Verkauf oder die Lieferung vorbereitet und verpacktDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs, Umweltschut...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Speisen vorbereiten und servieren, Besteck polieren, Tische ein- und abdecken, Tabletts tragen, Gäste empfangenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte (Restaurant, Küche, Lager, Empfang, im Freien)Kleidung: z.T. berufstypische einheitliche ArbeitskleidungArbeitszeit: Wochenend- und Feiertagsarbeit, Nachtarbeit Anforderungen:Kontaktbereitschaft, Kunden- und Serviceorientierung (z.B. für den Aufbau von Kontakt zu Kunden und Gästen, beim Eingehen auf Wünsche und Bedürfnisse der Gäste)Merkfähigkeit und rechnerische Fähigkeiten (z.B. für das Aufnehmen von Bestellungen ohne Hilfsmittel, Zuordnen von Bestellungen zu Tischen, beim Erstellen der Gästerechnung)Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. bei der Organisation von Veranstaltungen, beim Kontrollieren der Lagerbestände und Beschaffenheit der Lebensmittel)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Arbeiten im Gehen und Stehen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Rechnungen zu erstellenDeutsch: z.B. um Reservierungswünsche telefonisch entgegenzunehmenEnglisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um ausländische Gäste zu beratenHauswirtschaftslehre: z.B. um Tische einzudecken

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Gastronomie an:Bereich Hotel- und GaststättengewerbeFachmann/Fachfrau für Restaurants und VeranstaltungsgastronomieFachmann/Fachfrau für SystemgastronomieHotelfachmann/HotelfachfrauKaufmann/Kauffrau für HotelmanagementGemeinsamkeit:Serviceleistungen erbringen, Gäste betreuen und bedienen

Entwicklung der Ausbildung

1980:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz über die Berufsausbildung im Gastgewerbe tritt in Kraft.Anerkennung des Berufs Fachgehilfe/Fachgehilfin im Gastgewerbe 1998:Neue Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz über die Berufsausbildung im Gastgewerbeneu geschaffener und staatlich anerkannter Ausbildungsberuf Fachkraft im GastgewerbeAufhebung des Vorläuferberufs Fachgehilfe/Fachgehilfin im Gastgewerbe2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): Einführung einer Mindestausbildungsvergütung, Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei erfolgreichem Abschluss eines zweijährigen Ausbildungsberufs vom ersten Teil der Abschluss-/Gesellen- bzw. Zwischenprüfung eines darauf aufbauenden Ausbildungsberufs befreit sind.2022:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung, Umbenennung des Berufs Fachkraft im Gastgewerbe in Fachkraft für Gastronomie. Die Ausbildung erfolgt nun in den Schwerpunkten "Restaurantservice" und "Systemgastronomie". Aufhebung des Vorläuferberufs Fachkraft im Gastgewerbe2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigu...

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Gastronomie ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Gastgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFachkraft für Gastronomie

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.160 €2. Ausbildungsjahr: 1.260 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.120 €2. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Februar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juni 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.294 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.025 €2. Ausbildungsjahr: 1.125 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Gastronomie verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Gastronomie z.B. in Restaurants, Kantinen, Hotels mit Gastronomiebereich oder Kurheimen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Küchenwesen bis hin zu Restaurantservice.Beruflich weiterkommenNach erfolgreicher Abschluss-/Gesellenprüfung können Fachkräfte für Gastronomie unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und z.B. die Prüfung zum/zur Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie oder zum/zur Fachmann/-frau für Systemgastronomie ablegen.Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Restaurantmeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Hotelmanagement erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Gastronomiebetrieb.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.025 €2. Ausbildungsjahr: 1.125 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 3.369 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 18 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 11 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 10 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 9 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [18.0%]18mittlerer Bildungsabschluss [11.0%]11Hochschulreife [10.0%]10Sonstige [52.0%]52*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.080 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.190 €Quelle:IHK Elbe-Weser, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in einem der Schwerpunkte:RestaurantserviceSystemgastronomie

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildungen zur Fachkraft für Gastronomie, zum Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie und zur Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie sowie zum Fachmann für Systemgastronomie und zur Fachfrau für Systemgastronomie (Gastronomieberufeausbildungsverordnung - GastroAusbV), verkündet als Artikel 2 der Verordnung vom 09.03.2022 (BGBl. I S. 314)Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe Fachkraft für Gastronomie, Fachmann für Systemgastronomie und Fachfrau für Systemgastronomie, Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie und Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.12.2021)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.087 €2. Ausbildungsjahr: 1.242 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.080 €2. Ausbildungsjahr: 1.180 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Mai 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Nach bestandener Abschlussprüfung im Beruf Fachkraft für Gastronomie kann die Berufsausbildung ggf. in einem der darauf aufbauenden Ausbildungsberufe Fachmann/-frau für Systemgastronomie oder Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie fortgesetzt werden.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachkraft für Gastronomie

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachkraft für Gastronomie in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Gastronomie bedienen Gäste und handeln dabei serviceorientiert und verkaufsfördernd. Sie nehmen z.B. im Restaurant Bestellungen entgegen und servieren die Getränke und das Essen, schenken an der Bar Getränke aus oder verkaufen Speisen an der Theke. Sie dekorieren Tische anlass- und saisonbezogen und bauen Büfetts auf. In der Küche bereiten sie einfache Gerichte zu, garnieren kalte Platten oder richten das Frühstücksbüfett an. Auch die Kontrolle von Lagerbeständen und der Verwendbarkeit von Lebensmitteln gehört zu den Aufgaben von Fachkräften für Gastronomie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Gastronomie finden Beschäftigung in erster Liniein gastronomischen Betrieben, z.B. Cafés, Restaurants bzw. Restaurantketten, Bars, Kantinen oder Cateringfirmenin Hotels mit GastronomiebereichArbeitsorte:Fachkräfte für Gastronomie arbeiten in erster Liniein Restaurant- und Gasträumenin Küchen und an Büfettsin Wirtschafts- und Lagerräumenam EmpfangWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [18.0%]18mittlerer Bildungsabschluss [11.0%]11Hochschulreife [10.0%]10Sonstige [52.0%]52*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kontaktbereitschaft, Kunden- und Serviceorientierung (z.B. für den Aufbau von Kontakt zu Kunden und Gästen, beim Eingehen auf Wünsche und Bedürfnisse der Gäste)Merkfähigkeit und rechnerische Fähigkeiten (z.B. für das Aufnehmen von Bestellungen ohne Hilfsmittel, Zuordnen von Bestellungen zu Tischen, beim Erstellen der Gästerechnung)Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. bei der Organisation von Veranstaltungen, beim Kontrollieren der Lagerbestände und Beschaffenheit der Lebensmittel)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Arbeiten im Gehen und Stehen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Rechnungen zu erstellen)Deutsch (z.B. um Reservierungswünsche telefonisch entgegenzunehmen)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um ausländische Gäste zu beraten)Hauswirtschaftslehre (z.B. um Tische einzudecken)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €

Ist Fachkraft für Gastronomie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachkraft für Gastronomie" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Gastronomie qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachkraft für Gastronomie" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachkraft für Gastronomie in Deutschland typischerweise?

Fachkräfte für Gastronomie werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. gastronomische Betriebe): Gasträume, Wirtschafts- und Lagerräume, Küchen, Empfang, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Gastronomie in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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