Ernährungsberater/Ernährungsberaterin
Ernährungsberater/in
Was ist Beslenme Danışmanı?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung nach internen Regelungen der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Ernährungsberater/Ernährungsberaterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an Bildungszentren des Gesundheits- und Sozialwesens und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung nach internen Regelungen der BildungseinrichtungenWeiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenErnährungsberater und -beraterinnen halten Einzel- und Gruppenberatungen ab, gehen auf die individuellen Probleme der Ratsuchenden ein, analysieren deren Essverhalten und arbeiten mit ihnen zusammen Ernährungspläne aus. Dabei kann es z.B. um gesunde Ernährung im Allgemeinen, um spezielle Ernährungsweisen wie Vollwertkost oder um Standarddiäten bei Übergewicht gehen. Sie vermitteln ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse z.B. in Informationsveranstaltungen und Seminaren zielgruppengerecht an die Teilnehmenden. Dabei informieren sie beispielsweise darüber, welche Produkte Zucker beinhalten können, wie sich zu viel Fett in den Mahlzeiten vermeiden lässt oder wie man besonders vitaminschonend kocht. Außerdem beraten sie dazu, wie Mangel- bzw. Fehlernährung vermieden werden kann. Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Ernährungsberater und -beraterinnen sind in erster Linie beschäftigt in Krankenhäusernin Sport-, Fitness-, Wellness- oder Erholungseinrichtungenbei Beratungsstellen für Verbraucher/innen und Ernährungbei Anbietenden von Ernährungs- und Gesundheitsseminarenin der NahrungsmittelindustrieArbeitsorte:Ernährungsberater und -beraterinnen arbeiten meistin Büroräumenin Unterrichts- und SchulungsräumenSie arbeiten ggf. auchin L...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Anerkennungsfähige Module:Prävention ernährungsmitbedingter Krankheiten: 26 UnterrichtseinheitenMethoden der Ernährungserhebung: 26 UnterrichtseinheitenErnährungssoziologie: 26 Unterrichtseinheiten Anerkennungsmodule: 78 UnterrichtseinheitenEmpfohlenes Modul für den Lehrgang:EDV-unterstützte Nährwertberechnung: 9 UnterrichtseinheitenModule, die im Rahmen der Weiterbildung belegt werden müssen:Ernährung und Gesundheit: 42 UnterrichtseinheitenErnährungspsychologie: 25 UnterrichtseinheitenMethodik und Didaktik in der Beratung: 24 UnterrichtseinheitenGesprächsführung - Theorie und Methoden: 36 UnterrichtseinheitenPraxis der Gesprächsführung: 32 UnterrichtseinheitenMarketing und Projektplanung: 24 UnterrichtseinheitenQualitätssicherung in der Ernährungsberatung und Evaluation : 21 UnterrichtseinheitenRechtliche Situation der Ernährungsberatung in Deutschland : 12 UnterrichtseinheitenPflichtbausteine: 216 UnterrichtseinheitenGesamtdauer: 303 Unterrichtseinheiten
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.
▶ Weiterbildungsinhalte
Ernährung und GesundheitErnährung bei KrankheitErnährungspsychologieMethodik und Didaktik in der BeratungGesprächsführung - Theorie und MethodenPraxis der GesprächsführungMarketing und SelbstpräsentationQualitätssicherung und EvaluationBerufliche Perspektiven in der ErnährungsberatungProjektplanung in der Ernährungsberatung und Gesundheitsförderung
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Biologie/Chemie: z.B. um Ernährungsberatungen durchzuführenMathematik: z.B. um den Nährstoffgehalt von Speisen zu berechnen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausbei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der Bildungseinrichtung
▶ Weiterbildung im Ausland
Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Ernährungscoach")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Ernährungsberater/in an:Bereich Kosmetik, Körperpflege und WellnessWellnessberater/WellnessberaterinGemeinsamkeit:Personen über gesundheitsfördernde Maßnahmen beratenBereich ErnährungDiabetesberater/DiabetesberaterinGemeinsamkeit:Personen über richtige Ernährung aufklärenBereich Gesundheits- und SozialmanagementGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und SozialwesenGemeinsamkeit:Informationsveranstaltungen zur Gesundheitsförderung organisieren
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
je nach Bildungsangebot z.B.Ernährungsberater/ErnährungsberaterinErnährungsberater (DGE)/Ernährungsberaterin (DGE)ErnährungscoachGanzheitlicher Ernährungsberater/Ganzheitliche Ernährungsberaterin
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Ernährungsberater bzw. Ernährungsberaterin ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt. Zugangsvoraussetzungen, Dauer und Abschussbezeichnungen können je nach Bildungsangebot unterschiedlich sein.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Ernährungsberater/innen z.B. in der Ernährungs- und Gesundheitsberatung oder in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Ernährungsberatung bis hin zu Gesundheitsförderung.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement zu absolvieren.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Ernährungsberater/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Ernährungswissenschaft, Ökotrophologie erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. durch eine freiberufliche Tätigkeit als Gesundheits- und Ernährungsberater/in.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Beslenme Danışmanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Ernährungsberater/Ernährungsberaterin in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenErnährungsberater und -beraterinnen halten Einzel- und Gruppenberatungen ab, gehen auf die individuellen Probleme der Ratsuchenden ein, analysieren deren Essverhalten und arbeiten mit ihnen zusammen Ernährungspläne aus. Dabei kann es z.B. um gesunde Ernährung im Allgemeinen, um spezielle Ernährungsweisen wie Vollwertkost oder um Standarddiäten bei Übergewicht gehen. Sie vermitteln ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse z.B. in Informationsveranstaltungen und Seminaren zielgruppengerecht an die Teilnehmenden. Dabei informieren sie beispielsweise darüber, welche Produkte Zucker beinhalten können, wie sich zu viel Fett in den Mahlzeiten vermeiden lässt oder wie man besonders vitaminschonend kocht. Außerdem beraten sie dazu, wie Mangel- bzw. Fehlernährung vermieden werden kann. Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Ernährungsberater und -beraterinnen sind in erster Linie beschäftigt in Krankenhäusernin Sport-, Fitness-, Wellness- oder Erholungseinrichtungenbei Beratungsstellen für Verbraucher/innen und Ernährungbei Anbietenden von Ernährungs- und Gesundheitsseminarenin der NahrungsmittelindustrieArbeitsorte:Ernährungsberater und -beraterinnen arbeiten meistin Büroräumenin Unterrichts- und SchulungsräumenSie arbeiten ggf. auchin Lehrküchenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenRechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest.Inhalte der WeiterbildungErnährung und GesundheitErnährung bei KrankheitErnährungspsychologieMethodik und Didaktik in der BeratungGesprächsführung - Theorie und MethodenPraxis der GesprächsführungMarketing und SelbstpräsentationQualitätssicherung und EvaluationBerufliche Perspektiven in der ErnährungsberatungProjektplanung in der Ernährungsberatung und Gesundheitsförderung
Ist Ernährungsberater/Ernährungsberaterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Ernährungsberater/Ernährungsberaterin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Ernährungsberater/Ernährungsberaterin qualifiziert werden? ▼
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest.
Wo arbeiten Ernährungsberater/Ernährungsberaterin in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an Bildungszentren des Gesundheits- und Sozialwesens und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Ernährungsberater/Ernährungsberaterin in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.