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Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit

Berater/in - digitale Barrierefreiheit

Grundberuf Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 71383

Was ist Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit?

Ein Digitaler Barrierefreiheitsberater stellt in Deutschland sicher, dass digitale Produkte und Dienstleistungen von jedem, insbesondere von Personen mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen, problemlos genutzt werden können. Dies umfasst sowohl die gesetzlichen Anforderungen

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Dev Insiderei - einstieg informatikentwickler magazinIEEE Software MagazineInformatik AktuellInformatik-SpektrumIT-Business - Channel-Portal für IT und Cloud Computingit-daily.netPAGE – Design. Code. Business.PHP-Magazint3n - digital pioneers

Arbeitsorte

Berater und Beraterinnen für digitale Barrierefreiheit arbeiten meistin Büroräumenin IT-Schulungsräumen bei Kunden und KundinnenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:Barrierefreie MedienBarrierefreies Webdesign (Accessibility)Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)Benutzerschnittstellen, BenutzeroberflächenDatenkompetenz, Data LiteracyIT-AuditKundenberatung, -betreuungUnternehmensberatungUnterricht, Schulung (außerschulischer Bereich)Usability TestingWeb-Applikationen (Entwicklung, Programmierung)WebdesignWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Anwenderberatung, Anwender-Support (IT)Dokumentation (technisch)Informationstechnik, ComputertechnikInternet-, IntranettechnikIT-AnwendertrainingIT-RechtMensch-Maschine-KommunikationMultimedia-ProgrammierungMultimediasysteme, -technikProgrammierenQualitätsmanagementWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "HTML-Editoren, Webdesign- und Webcontentsoftware, Browser"Kompetenzgruppe "Programmiersprachen, Programmbibliotheken, Entwicklungsumgebungen"

Arbeitssituation

Berater/innen für digitale Barrierefreiheit unterstützen Unternehmen, Behörden und andere Organisationen verantwortungsvoll dabei, Menschen mit Behinderungen uneingeschränkten Zugang zu Informationen von Onlineangeboten und digitalen Dokumenten zu ermöglichen. Wenn sie Konzepte zur Barrierefreiheit erstellen, Anwendungen bewerten und testen sind analytisches Denken sowie eine sorgfältige und systematische Arbeitsweise unerlässlich. Gewissenhaft beachten sie Richtlinien und Vorschriften zur Barrierefreiheit und Usability. Sie stimmen sich mit Design- und Entwicklerteams ab und koordinieren ggf. deren Zusammenarbeit. Auftraggebern und Kunden begegnen sie serviceorientiert, flexibel und kommunikationsstark. Bei negativen Testergebnissen weichen sie Konflikten nicht aus und verhandeln geschickt, um bestehende Defizite zu beseitigen. Lernbereitschaft ist notwendig, um sich über neue Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, Barrierefreiheit und Usability auf dem Laufenden zu halten. Berater/innen für digitale Barrierefreiheit sind in erster Linie im Büro am Computer tätig, wo sie z.B. Onlineangebote testen oder Prüfberichte erstellen. Workshops zum Thema Barrierefreiheit halten sie in Besprechungs- bzw. Schulungsräumen ab. Für Kundengespräche und Schulungen sind sie an wechselnden Einsatzorten tätig, ggf. auch im Ausland. Dabei müssen sie sich flexibel auf wechselnde Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitszeiten einstellen.

Existenzgründung

Berater und Beraterinnen für digitale Barrierefreiheit können sich z.B. mit einem Beratungsunternehmen für digitale Barrierefreiheit selbstständig machen oder freiberuflich tätig werden.

Verdienst/Einkommen

Aussagen zu den Verdienstmöglichkeiten bei dieser beruflichen Tätigkeit können nicht getroffen werden.

Branchen im Einzelnen

IT-DienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie, z.B. Beratung im Bereich digitale Barrierefreiheit und InklusionUnternehmensberatungUnternehmensberatung, z.B. IT- und Softwareberatung

Zugang zur Tätigkeit

Arbeitgebende erwarten häufig eine Aus- oder Weiterbildung im Bereich Informatik bzw. ein entsprechendes Studium.

Zugangsstudienfächer

Informatik (grundständig)Informatik (weiterführend)Medieninformatik (grundständig)Medieninformatik (weiterführend)Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (grundständig)Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend)Internetbasierte Systeme, E-Services (grundständig)Internetbasierte Systeme, E-Services (weiterführend)Softwaretechnik (grundständig)Softwaretechnik (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Berater und Beraterinnen für digitale Barrierefreiheit finden Beschäftigung in erster Liniebei IT-Dienstleisternbei Unternehmensberatungen für IT- und SoftwareberatungDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in IT-Abteilungen von Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche

Tätigkeitsbezeichnungen

Berater/in - digitale BarrierefreiheitAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymConsultant - BITVBerufsbezeichnungen in englischer SpracheAccessibility Specialist (m/f)Digital Accessibility Specialist (m/f)

Die Tätigkeit im Überblick

Berater und Beraterinnen für digitale Barrierefreiheit unterstützen Unternehmen, Behörden und Organisationen bei digitalen Maßnahmen zur Barrierefreiheit.

Stellen- und Bewerberbörsen

Appentwickler JobsFachinformatiker.deget in (Engineering)ingenieur.deingenieur1.deIngenieurcenter DeutschlandingenieurwebJustEngineersNetProgrammierer-Jobboerse.de

Verbände und Organisationen

Bundesverb. Informationswirt., Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom)German UPA - Berufsverband der Deutschen Usability und User Experience Professionals e.V.Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)IG Metall (IGM)VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftWebmasters Europe e.V.

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (z.B. Richtlinien und Vorschriften zur Barrierefreiheit und Usability)Kundenkontakt (z.B. Unternehmen, Behörden und andere Organisationen zu Barrierefreiheit beraten)häufige Abwesenheit vom Wohnort (Beratungstätigkeiten für unterschiedliche Unternehmen und Organisationen, ggf. auch im Ausland)Bildschirmarbeit (z.B. Onlineangebote testen oder Prüfberichte erstellen)Arbeit in Büroräumen (z.B. Abstimmungsgespräche mit Design- und Entwicklerteams führen)Arbeit in Unterrichts-/Schulungsräumen (z.B. Mitarbeiter/innen zu Barrierefreiheitsthemen schulen)

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Unterlagen, z.B.: Richtlinien und Vorschriften zu Barrierefreiheit und Usability, Testprotokolle, Prüfberichte, technische Dokumentationen, SchulungsunterlagenErzeugnisse, z.B.: barrierefreie Webseiten, -applikationen, mobile AppsComputertechnik und Software, z.B.: Entwicklersoftware, Programmiersprachen, Testsysteme, Content-Management-Systeme, VideokonferenztoolsBüroausstattung und Präsentationsmittel, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Tablet, Smartphone, Beamer, Flipchart

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Berater und Beraterinnen für digitale Barrierefreiheit entwerfen Konzepte für barrierefreie Webseiten, -applikationen sowie mobile Apps und Dokumente. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen einen uneingeschränkten Zugang zu Informationen im Internet zu ermöglichen. Dafür testen sie auch bestehende Onlineangebote und überprüfen, ob technische Standards sowie gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Ihre Ergebnisse halten sie in Prüfberichten fest. Sie geben Handlungsempfehlungen und unterstützen dabei, diese umzusetzen.

Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten

Geprüfter Berufsspezialist für IT-Beratung/Geprüfte Berufsspezialistin für IT-BeratungWebdesigner/Webdesignerin

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Webentwicklung, Software-Qualitätssicherung oder IT-Sicherheit).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch ein grundständiges oder weiterführendesStudium (z.B. im Studienfach Informatik).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Unternehmen, Behörden und andere Organisationen zur digitalen Barrierefreiheit beraten und über rechtliche Rahmenbedingungen zum Thema informierenKundschaft oder Fachabteilungen bei der Umsetzung von barrierefreien und nutzerorientierten Webseiten, -applikationen und mobilen Apps sowie bei der Erstellung von barrierefreien Dokumenten, z.B. im PDF-Format, unterstützenBarrierefreiheit von Webseiten und webbasierten Anwendungen testen, dabei insbesondere die Einhaltung von (internationalen) Standards, gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien überprüfenTestergebnisse in einem Prüfbericht festhalten, Handlungsempfehlungen für eine bessere Zugänglichkeit formulierenggf. in Zusammenarbeit mit Design- und Entwicklerteams barrierefreie Benutzeroberflächen für Webseiten, -applikationen und mobile Apps konzipieren und umsetzenSchulungen und Workshops zum Thema Barrierefreiheit vorbereiten und durchführen, z.B. für Redakteure/Redakteurinnen, Webdesigner/innen oder Web Developer

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Berater/in für digitale Barrierefreiheit an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Geprüfter Berufsspezialist für IT-Beratung/Geprüfte Berufsspezialistin für IT-BeratungIT-Berater/IT-Beraterinin angrenzenden Berufen:E-Government-ConsultantEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit in Deutschland?

Ein Digitaler Barrierefreiheitsberater stellt in Deutschland sicher, dass digitale Produkte und Dienstleistungen von jedem, insbesondere von Personen mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen, problemlos genutzt werden können. Dies umfasst sowohl die gesetzlichen Anforderungen

Ist Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit qualifiziert werden?

Arbeitgebende erwarten häufig eine Aus- oder Weiterbildung im Bereich Informatik bzw. ein entsprechendes Studium.

Wo arbeiten Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit in Deutschland typischerweise?

Berater und Beraterinnen für digitale Barrierefreiheit arbeiten meistin Büroräumenin IT-Schulungsräumen bei Kunden und KundinnenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Berater/Beraterin für digitale Barrierefreiheit in Deutschland?

Aussagen zu den Verdienstmöglichkeiten bei dieser beruflichen Tätigkeit können nicht getroffen werden.

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