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Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst)

Beamter/Beamtin - Bahnwesen (gehobener technischer Dienst)

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 51223

Was ist Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst)?

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen überwachen im Schwerpunkt Bauingenieurwesen die Erstellung und Instandhaltung der baulichen Anlagen im Bahnhofs- oder Bahnstreckenbereich, im Schwerpunkt Sicherungs-, Telekommunikations- und Elektrotechnik die Errichtung von Telekommunikations- und Signalanlagen. Im Schwerpunkt Maschinentechnik begleiten sie Schienenfahrzeuge von der Inbetriebnahme bis zu ihrer regelmäßigen Instandhaltung. Im Schwerpunkt Technik des Eisenbahnbetriebes und Sicherheitsmanagement überwachen sie den Bahnbetrieb, im Schwerpunkt Arbeits- und Umweltschutz sowie Gefahrgutkontrolle übernehmen sie Aufgaben der Arbeits- und Umweltschutzaufsicht sowie die Kontrolle der Gefahrguttransporte. Sie beurteilen Bau- und Genehmigungsanträge, nehmen Anlagen oder Fahrzeuge in Betrieb, erstellen Abnahmeprotokolle und überwachen den betriebssicheren Zustand der Anlagen, Gefahrguttransporte sowie Fahrzeuge. Sie sorgen dafür, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden, und verfassen nach Unfällen im Eisenbahn-, Arbeitsschutz-, Umweltschutz- und Gefahrgutbereich Untersuchungsberichte und Stellungnahmen. Zudem können die Beamten und Beamtinnen in leitender oder führender Funktion eingesetzt sein.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen finden Beschäftigung beim Eisenbahn-Bundesamt.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen arbeiten in erster Liniein Büroräumen im Außendienst (bei Aufsichts- und Kontrolltätigkeiten z.B. in Bahnhöfen, auf Gleisstrecken, auf Baustellen)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenI.d.R. ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem geeigneten technischen Studienfach, z.B. Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Sicherheitstechnik oder Umwelttechnik, Voraussetzung für die Ausbildung.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische und praktische Ausbildungsinhalte, z.B.:Grundlagen der Eisenbahntechnik und des Eisenbahnbetriebs, Organisation/Aufbau der Bundesbehörden, Dienstbetrieb des Eisenbahn-Bundesamtes, rechtliche GrundlagenSchwerpunkt Arbeits-, Umweltschutz und Gefahrgutkontrolle, z.B.: Bewertung arbeits- und umweltschutzrechtlicher Belange bzw. gefahrgutrechtlicher Fragestellungen bei KontrollenSchwerpunkt Bauingenieurwesen, z.B.: Aufgaben der Eisenbahnverkehrsverwaltung, der Bauaufsicht und der StraßenbauverwaltungSchwerpunkt Maschinentechnik, z.B.: Fahrsicherheitsbewertung, Instandhaltung von EisenbahnfahrzeugenSchwerpunkt Sicherungs-, Telekommunikations- und Elektrotechnik, z.B.: Betriebsführung und Instandhaltung der Anlagen, Technik der BahnstromversorgungSchwerpunkt Technik des Eisenbahnbetriebes und Sicherheitsmanagement, z.B.: Eisenbahnaufsicht, SicherheitsmanagementsystemeWas verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes 1.744 €.

Steckbrief

Berufstyp: BeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des BundesDauer des Vorbereitungsdienstes1 JahrMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstI.d.R. abgeschlossenes BachelorstudiumLernorteBildungseinrichtungen von Behörden und Unternehmen, Eisenbahn-Bundesamt, Landesbehörden, Unfallversicherungsträger, Eisenbahnunternehmen, Betriebe der Bahnindustrie

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lernorte sind: Bildungseinrichtungen von Behörden und Unternehmen: Unterrichts- und ÜbungsräumeEisenbahn-Bundesamt, Eisenbahnunternehmen, Betriebe der Bahnindustrie, Landesbehörden, Unfallversicherungsträger: Büroräume

Aktuelles

Novellierung der BundeslaufbahnverordnungAm 17.03.2026 trat die neue Bundeslaufbahnverordnung in Kraft. Sie eröffnet bedarfsorientierte Sonderzugänge, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Schwerpunkt der Reform ist u.a. die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung. Im gehobenen technischen Verwaltungsdienst sowie im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst ist nun z.B. auch der Zugang für Personen mit den beruflichen Fortbildungsabschlüssen Bachelor Professional oder Master Professional möglich.

Steckbrief

BerufstypBeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des BundesDauer des Vorbereitungsdienstes1 JahrMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstI.d.R. abgeschlossenes BachelorstudiumLernorteBildungseinrichtungen von Behörden und Unternehmen, Eisenbahn-Bundesamt, Landesbehörden, Unfallversicherungsträger, Eisenbahnunternehmen, Betriebe der BahnindustrieAufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen überwachen im Schwerpunkt Bauingenieurwesen die Erstellung und Instandhaltung der baulichen Anlagen im Bahnhofs- oder Bahnstreckenbereich, im Schwerpunkt Sicherungs-, Telekommunikations- und Elektrotechnik die Errichtung von Telekommunikations- und Signalanlagen. Im Schwerpunkt Maschinentechnik begleiten sie Schienenfahrzeuge von der Inbetriebnahme bis zu ihrer regelmäßigen Instandhaltung. Im Schwerpunkt Technik des Eisenbahnbetriebes und Sicherheitsmanagement überwachen sie den Bahnbetrieb, im Schwerpunkt Arbeits- und Umweltschutz sowie Gefahrgutkontrolle übernehmen sie Aufgaben der Arbeits- und Umweltschutzaufsicht sowie die Kontrolle der Gefahrguttransporte. Sie beurteilen Bau- und Genehmigungsanträge, nehmen Anlagen oder Fahrzeuge in Betrieb, erstellen Abnahmeprotokolle und überwachen den betriebssicheren Zustand der Anlagen, Gefahrguttransporte sowie Fahrzeuge. Sie sorgen dafür, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden, und verfassen nach Unfällen im Eise...

Ausbildungsdauer

1 Jahr

Auswahlverfahren

Im Auswahlverfahren wird die persönliche und fachliche Eignung geprüft. Es besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Ausbildungskosten

Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.

Ausbildungsinhalte

Theoretische und praktische Ausbildungsinhalte, z.B.:Grundlagen der Eisenbahntechnik, Einführung in den EisenbahnbetriebOrganisation und Aufbau der für das Bahnwesen zuständigen Bundesbehörden, Dienstbetrieb des Eisenbahn-BundesamtesRechtliche GrundlagenFachspezifische Kenntnisse je nach Schwerpunkt: Arbeits-, Umweltschutz und Gefahrgutkontrolle, z.B.:Bewertung arbeits- und umweltschutzrechtlicher Belange bei der Kontrolle von Baustellen, Betriebsanlagen (z.B. Stellwerke, Anlagen zur Bahnstromversorgung), Gleisanlagen und Verkehrswegen (z.B. in Rangierbahnhöfen)Bewertung gefahrgutrechtlicher Fragestellungen bei der Sicherheitskontrolle von Kesselwagen, Tankcontainern etc., Klassifizierungen nach Gefahrgutrecht und hinsichtlich Dokumentation, Kennzeichnung, Schulung sowie Anforderungen an Sicherheits- und Notfallpläne Bauingenieurwesen, z.B.:Aufgaben der Eisenbahnverkehrsverwaltung des Bundes und Aufgaben der Bauaufsicht der Länder und der StraßenbauverwaltungEinführung in den Eisenbahnbau Maschinentechnik, z.B.:Fahrsicherheits- und FestigkeitsbewertungFühren von TriebfahrzeugenTechnik der Eisenbahnfahrzeuge (Güterwagen, Reisezugwagen, Lokomotiven, Triebzüge und deren Komponenten, z.B. Bremsen, Laufwerke, Sicherheitseinrichtungen), Instandhaltung Sicherungs-, Telekommunikations- und Elektrotechnik, z.B.:Aufgaben der Eisenbahnverkehrsverwaltung des Bundes hinsichtlich Planfeststellung, GefahrgutüberwachungBetriebsführung und Instandhaltung von Sicherungs-, Telekommunikations- u...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Lehrveranstaltungen: Lehrgänge an Bildungseinrichtungen von Behörden und Unternehmen besuchenEigenständige Arbeit: z.B. Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Leistungsnachweise vorbereitenOrganisation: z.B. vorgegebene Abgabetermine für Referate und Hausarbeiten einhaltenWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Bau- und Genehmigungsanträge für Schienenfahrzeuge und Signalanlagen bearbeiten, im Außendienst Zustand der Fahrzeuge und Anlagen prüfenSchlüsselqualifikationen: z.B. Problemlösungs-, Organisations- und Kommunikationskompetenzen erweitern

Ausbildungsvergütung

Monatlicher Anwärtergrundbetrag (brutto): 1.744 €Quelle:Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)Hinweis: Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Zugangsstudienfächer

Eine Ausbildung ist z.B. mit folgenden Abschlüssen möglich:Bauingenieurwesen (grundständig)Maschinenbau (grundständig)Elektrotechnik (grundständig)Informations-, Kommunikationstechnik (grundständig)Sicherheitstechnik (grundständig)Umwelttechnik (grundständig)Verkehrsingenieurwesen (grundständig)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Vorbereitungsdienst: Management/Organisation: z.B. um Aufgabengebiete im Bahnwesen effizient organisieren zu könnenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Motivation und Zufriedenheit von Mitarbeitenden aufrechtzuerhalten

Ausbildungsalternativen

Folgende Alternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin im Eichwesen (gehobener technischer Dienst)Beamter/Beamtin im gehobenen bautechnischen DienstBeamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (gehobener technischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (gehobener technischer Dienst)Gemeinsamkeit:Prüfende und kontrollierende Aufgaben wahrnehmenBereich Entwicklung, Konstruktion und CADArchitektur (weiterführend)Bauingenieurwesen (weiterführend)Elektrotechnik (weiterführend)Informations-, Kommunikationstechnik (weiterführend)Maschinenbau (weiterführend)Gemeinsamkeit:Bauplanung bzw. Bau von Maschinen und Anlagen leiten und überwachenBereich Eisenbahn und SchienenverkehrVerkehrsingenieurwesen (weiterführend)Gemeinsamkeit:Aufgaben in der Überwachung des Eisenbahnbetriebs übernehmenBereich Umwelt- und NaturschutzUmwelttechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Aufgaben in der Kontrolle arbeits-, umwelt- bzw. gefahrgutrechtlicher Belange übernehmenBereich Schutz und SicherheitSicherheitstechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Aufgaben in der Überprüfung von Sicherheitsmanagementsystemen übernehmen

Entwicklung der Ausbildung

2014:neue Verordnung für den gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung BahnwesenWahl zwischen zwischen 5 Schwerpunkten (statt bisher 3), neue Schwerpunkte:Arbeits- und Umweltschutz sowie GefahrgutkontrolleTechnik des Eisenbahnbetriebes und Sicherheitsmanagement

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen erfolgt als Vorbereitungsdienst und dauert 1 Jahr. Sie ist durch Verordnungen des Bundes geregelt und schließt mit einer Laufbahnprüfung ab.Voraussetzung ist i.d.R. mindestens ein Bachelorstudium.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

LaufbahnbezeichnungBeamter/Beamtin - Bahnwesen (gehobener technischer Dienst)Hinweis: Die zuständige Stelle legt fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.

Perspektiven nach der Ausbildung

Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen beim Eisenbahn-Bundesamt.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Schienenverkehr bis hin zu Gefahrguttransport.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Auch ein weiterführendes Studium kann in Betracht gezogen werden. Naheliegend ist es z.B., einen Masterabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen zu erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Ingenieur- oder Planungsbüro.

Spezialisierung während der Ausbildung

Je nach Bundesland werden folgende Schwerpunkte angeboten, z.B.: BauingenieurwesenMaschinentechnikSicherungs-, Telekommunikations- und ElektrotechnikTechnik des Eisenbahnbetriebes und SicherheitsmanagementArbeits- und Umweltschutz sowie Gefahrgutkontrolle

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen technischen Dienst - Fachrichtung Bahnwesen - (GtDBahnVDV) vom 12.09.2014 (BGBl. I S. 1526), geändert durch Artikel 66 des Gesetzes vom 20.08.2021 (BGBl. I S. 3932)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

I.d.R. ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem geeigneten technischen Studienfach, z.B. Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Sicherheitstechnik oder Umwelttechnik Voraussetzung.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst) in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen überwachen im Schwerpunkt Bauingenieurwesen die Erstellung und Instandhaltung der baulichen Anlagen im Bahnhofs- oder Bahnstreckenbereich, im Schwerpunkt Sicherungs-, Telekommunikations- und Elektrotechnik die Errichtung von Telekommunikations- und Signalanlagen. Im Schwerpunkt Maschinentechnik begleiten sie Schienenfahrzeuge von der Inbetriebnahme bis zu ihrer regelmäßigen Instandhaltung. Im Schwerpunkt Technik des Eisenbahnbetriebes und Sicherheitsmanagement überwachen sie den Bahnbetrieb, im Schwerpunkt Arbeits- und Umweltschutz sowie Gefahrgutkontrolle übernehmen sie Aufgaben der Arbeits- und Umweltschutzaufsicht sowie die Kontrolle der Gefahrguttransporte. Sie beurteilen Bau- und Genehmigungsanträge, nehmen Anlagen oder Fahrzeuge in Betrieb, erstellen Abnahmeprotokolle und überwachen den betriebssicheren Zustand der Anlagen, Gefahrguttransporte sowie Fahrzeuge. Sie sorgen dafür, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden, und verfassen nach Unfällen im Eisenbahn-, Arbeitsschutz-, Umweltschutz- und Gefahrgutbereich Untersuchungsberichte und Stellungnahmen. Zudem können die Beamten und Beamtinnen in leitender oder führender Funktion eingesetzt sein.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen finden Beschäftigung beim Eisenbahn-Bundesamt.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Fachrichtung Bahnwesen arbeiten in erster Liniein Büroräumen im Außendienst (bei Aufsichts- und Kontrolltätigkeiten z.B. in Bahnhöfen, auf Gleisstrecken, auf Baustellen)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenI.d.R. ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem geeigneten technischen Studienfach, z.B. Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Sicherheitstechnik oder Umwelttechnik, Voraussetzung für die Ausbildung.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische und praktische Ausbildungsinhalte, z.B.:Grundlagen der Eisenbahntechnik und des Eisenbahnbetriebs, Organisation/Aufbau der Bundesbehörden, Dienstbetrieb des Eisenbahn-Bundesamtes, rechtliche GrundlagenSchwerpunkt Arbeits-, Umweltschutz und Gefahrgutkontrolle, z.B.: Bewertung arbeits- und umweltschutzrechtlicher Belange bzw. gefahrgutrechtlicher Fragestellungen bei KontrollenSchwerpunkt Bauingenieurwesen, z.B.: Aufgaben der Eisenbahnverkehrsverwaltung, der Bauaufsicht und der StraßenbauverwaltungSchwerpunkt Maschinentechnik, z.B.: Fahrsicherheitsbewertung, Instandhaltung von EisenbahnfahrzeugenSchwerpunkt Sicherungs-, Telekommunikations- und Elektrotechnik, z.B.: Betriebsführung und Instandhaltung der Anlagen, Technik der BahnstromversorgungSchwerpunkt Technik des Eisenbahnbetriebes und Sicherheitsmanagement, z.B.: Eisenbahnaufsicht, SicherheitsmanagementsystemeWas verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes 1.744 €.

Ist Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst) in Deutschland typischerweise?

Lernorte sind: Bildungseinrichtungen von Behörden und Unternehmen: Unterrichts- und ÜbungsräumeEisenbahn-Bundesamt, Eisenbahnunternehmen, Betriebe der Bahnindustrie, Landesbehörden, Unfallversicherungsträger: Büroräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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