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Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst)

Beamter/Beamtin - Auswärtiger Dienst (mittlerer Dienst)

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 73282

Was ist Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst)?

Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst arbeiten vor allem in der Aktenverwaltung. Als Registratoren und Registratorinnen sorgen sie dafür, dass der vielfältige Schriftverkehr des Auswärtigen Amts und der Auslandsvertretungen sinnvoll geordnet ist und die Vorgänge mit einem Griff in elektronischen Aktenführungssystemen wiedergefunden werden. An den Auslandsvertretungen erledigen sie darüber hinaus als Zahlstellenverwalter/innen Aufgaben der Kassen- und Buchführung der Botschaft oder des Generalkonsulats. Hier geht es um große Beträge: von der Telefonrechnung bis hin zu großen Baumaßnahmen, von projektbezogenen Ausgaben für Kulturarbeit über Entwicklungshilfemaßnahmen bis hin zu Staatsbesuchen und Delegationsreisen. Als Bürosachbearbeiter/innen beschaffen Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst in der internen Verwaltung z.B. Arbeitsmaterialien, sorgen für die Organisation des Fuhrparks und in der Liegenschaftsverwaltung für die Ausstattung der Dienstgebäude.Zunehmend werden Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst auch in der Rechts- und Konsularabteilung eingesetzt. In der Pass- und Visastelle helfen sie in Not geratenen deutschen Touristen und entscheiden, ob nach den einschlägigen Rechtsvorschriften ein Visum erteilt oder ein deutscher Reisepass ausgestellt werden kann.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst finden Beschäftigungin Auslandsvertretungen weltweitin der Zentrale des Auswärtigen Amts in DeutschlandArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenin SchalterhallenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen mindestens 3-jährigen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen: Flexibilität (Anpassen an wechselnde Arbeitsbedingungen und fremde Kulturen in den verschiedenen Auslandsvertretungen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. Anfragen an Behörden im Ausland stellen und Eingehen auf deren Rückfragen) Sorgfalt (z.B. beim Führen von E-Akten) Interkulturelle Kompetenz (Arbeiten an Auslandsvertretungen weltweit unter Berücksichtigung der politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Gastgeberland)Schulfächer:Deutsch/Englisch (z.B. für das Erledigen des Schriftverkehrs)Mathematik (z.B. zur Berechnung von Reise- und Umzugskosten)Geschichte/Politik/Sozialkunde (z.B. für das Verständnis internationaler Beziehungen)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €.

Steckbrief

Berufstyp: BeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des BundesDauer des Vorbereitungsdienstes2 Jahre, davon 9 Monate an einer AuslandsvertretungLernorteAkademie Auswärtiger Dienst, Zentrale des Auswärtigen Amts, Auslandsvertretungen

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lernorte sind:Akademie Auswärtiger Dienst: Unterrichtsräume, Sprachlabors (Unterricht im Klassenverband)Zentrale des Auswärtigen Amtes, Auslandsvertretung: Büroräume

Steckbrief

BerufstypBeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des BundesDauer des Vorbereitungsdienstes2 Jahre, davon 9 Monate an einer AuslandsvertretungLernorteAkademie Auswärtiger Dienst, Zentrale des Auswärtigen Amts, AuslandsvertretungenWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst arbeiten vor allem in der Aktenverwaltung. Als Registratoren und Registratorinnen sorgen sie dafür, dass der vielfältige Schriftverkehr des Auswärtigen Amts und der Auslandsvertretungen sinnvoll geordnet ist und die Vorgänge mit einem Griff in elektronischen Aktenführungssystemen wiedergefunden werden. An den Auslandsvertretungen erledigen sie darüber hinaus als Zahlstellenverwalter/innen Aufgaben der Kassen- und Buchführung der Botschaft oder des Generalkonsulats. Hier geht es um große Beträge: von der Telefonrechnung bis hin zu großen Baumaßnahmen, von projektbezogenen Ausgaben für Kulturarbeit über Entwicklungshilfemaßnahmen bis hin zu Staatsbesuchen und Delegationsreisen. Als Bürosachbearbeiter/innen beschaffen Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst in der internen Verwaltung z.B. Arbeitsmaterialien, sorgen für die Organisation des Fuhrparks und in der Liegenschaftsverwaltung für die Ausstattung der Dienstgebäude.Zunehmend werden Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst auch in der Rechts- und Konsularabteilung eingesetzt. In der Pass- und Visastelle helfen sie in Not geratenen deutschen Touristen...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungBeamter/Beamtin im mittleren Auswärtigen DienstBerufstypBeamtenausbildung/VorbereitungsdienstAusbildungsdauer2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene (mindestens 3-jährige) BerufsausbildungWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst arbeiten vor allem in der Aktenverwaltung. Als Registratoren und Registratorinnen sorgen sie dafür, dass der vielfältige Schriftverkehr des Auswärtigen Amts und der Auslandsvertretungen sinnvoll geordnet ist und die Vorgänge mit einem Griff in elektronischen Aktenführungssystemen wiedergefunden werden. An den Auslandsvertretungen erledigen sie darüber hinaus als Zahlstellenverwalter/innen Aufgaben der Kassen- und Buchführung der Botschaft oder des Generalkonsulats. Hier geht es um große Beträge: von der Telefonrechnung bis hin zu großen Baumaßnahmen, von projektbezogenen Ausgaben für Kulturarbeit über Entwicklungshilfemaßnahmen bis hin zu Staatsbesuchen und Delegationsreisen. Als Bürosachbearbeiter/innen beschaffen Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst in der internen Verwaltung z.B. Arbeitsmaterialien, sorgen für die Organisation des Fuhrparks und in der Liegenschaftsverwaltung für die Ausstattung der Dienstgebäude.Zunehmend werden Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst auch in der Rechts- und Konsularabteilung eingesetzt. In der Pass- und Visastelle helfen sie in Not geratenen d...

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.Im schriftlichen Auswahlverfahren werden Eignungstests in den Bereichen kognitive Kompetenzen, berufsbezogene Persönlichkeitsmerkmale und persönliche Eignung, Allgemeinwissen und fachspezifische Kenntnisse sowie eine schriftliche Sprachprüfung in Englisch durchgeführt. Im mündlichen Teil des Auswahlverfahrens werden vor allem die sozialen Kompetenzen, die entsprechende erforderliche Motivation für den Auswärtigen Dienst sowie die Kommunikationsfähigkeit getestet. Der mündliche Teil besteht aus einem Einzelgespräch mit strukturiertem oder teilstrukturiertem Interview, einer Simulationsaufgabe, einer Gruppenaufgabe und einem Einzelgespräch mit einem beratenden Psychologen bzw. einer beratenden Psychologin.Darüber hinaus findet eine Gesundheitsüberprüfung sowie eine Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) statt.

Ausbildungsaufbau

Gliederung des Vorbereitungsdienstes im mittleren Auswärtigen DienstEinführungslehrgang (einschließlich zweiwöchigem IT-Lehrgang) an der Akademie Auswärtiger Dienst: 6 MonateInlandspraktikum in der Zentrale des Auswärtigen Amtes in Berlin: 2 MonateAuslandspraktikum an einer deutschen Auslandsvertretung weltweit: 9 MonateAbschlusslehrgang an der Akademie Auswärtiger Dienst: 7 MonateLaufbahnprüfungAusbildungsdauer insgesamt: 24 Monate

Ausbildungskosten

Schulgeld oder Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.

Ausbildungsinhalte

Während der fachtheoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in den folgenden Bereichen:Grundlagen des öffentlichen Rechts, insbesondere Staatsrecht und allgemeines Verwaltungsrecht; besonderes Verwaltungsrecht, insbesondere Ausländerrecht, Pass- und Staatsangehörigkeitsrecht, Konsularrecht und Recht des öffentlichen Dienstes; ZivilrechtRessourcenmanagement, insbesondere Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen, Vergaberecht und ReisekostenrechtVerwaltungsorganisation, insbesondere Wissensmanagement, Geschäftsabläufe und ImmobilienmanagementFremdsprachen: Englisch und eine weitere FremdspracheWährend der praktischen Ausbildung in der Zentrale des Auswärtigen Amtes (Inlandspraktikum) lernt man u.a. die Struktur und Organisation des Auswärtigen Dienstes sowie Theorie und Praxis des amtlichen Geschäftsverkehrs, des Geschäftsganges, der E-Aktenhaltung und der Geheimhaltungsvorschriften kennen. Das Auslandspraktikum an einer deutschen Auslandsvertretung umfasst die Einweisung in Verwaltung sowie Rechts- und Konsularwesen.Studienreisen in europäische Nachbarländer und Seminare zur Stärkung der persönlichen und berufsspezifischen Kompetenzen ergänzen die Ausbildung.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der fachtheoretischen Ausbildungsabschnitte:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Telefongespräche entgegennehmen, Formulare ausfüllen, bei sachbearbeitenden Aufgaben mitwirken Anforderungen: Flexibilität (Anpassen an wechselnde Arbeitsbedingungen und fremde Kulturen in den verschiedenen Auslandsvertretungen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. Anfragen an Behörden im Ausland stellen und Eingehen auf deren Rückfragen) Sorgfalt (z.B. beim Führen von E-Akten) Interkulturelle Kompetenz (Arbeiten an Auslandsvertretungen weltweit unter Berücksichtigung der politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Gastgeberland)

Ausbildung im Ausland

AuslandspraktikaZur Vorbereitung auf spätere Auslandseinsätze ist ein ca. 9-monatiges Auslandspraktikum an einer deutschen Auslandsvertretung vorgesehen.

Ausbildungsvergütung

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand März 2024Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Deutsch:In der Ausbildung lernt man u.a., den Schriftverkehr zu erledigen. Dafür sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich.Englisch:Für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt. Außerdem ist eine fremdsprachliche Ausbildung in Englisch und einer Nebensprache Bestandteil der Ausbildung.Mathematik:Kenntnisse in Mathematik werden benötigt, um z.B. in der Zentrale den Abrechnungsverkehr mit Zahlstellen der Auslandsvertretungen abzuwickeln oder um Reise- und Umzugskostenberechnungen vorzunehmen.Wirtschaft/Recht:Beamtenanwärter/innen lernen in ihrer Ausbildung z.B., Rechtsvorschriften anzuwenden und Abrechnungen zu bearbeiten. Fundierte wirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse sind daher unerlässlich.Geschichte/Politik/Sozialkunde:Das Verständnis internationaler Beziehungen und deren geschichtlicher Hintergründe sind unentbehrlich, um als Angehöriger des Auswärtigen Dienstes im Team für den Gesamtauftrag des Auswärtigen Amtes zu arbeiten.

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im mittleren Auswärtigen Dienst an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin in der Allgemeinen Inneren Verwaltung (mittlerer nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin beim Bundesnachrichtendienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer nichttechnischer Dienst)Gemeinsamkeit:Verwaltungsvorgänge bearbeiten

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im mittleren Auswärtigen Dienst erfolgt als 2-jähriger Vorbereitungsdienst. Sie ist durch Verordnungen des Bundes geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

LaufbahnbezeichnungBeamter/Beamtin - Auswärtiger Dienst (mittlerer Dienst)Hinweis: Die zuständige Stelle legt fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.

Perspektiven nach der Ausbildung

Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst in der Zentrale und den Auslandsvertretungen des Auswärtigen Amts.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von internationalem Recht bis hin zu Fremdsprachen. Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Staats-, Verwaltungswissenschaft erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den mittleren Auswärtigen Dienst (MADVDV), verkündet als Artikel 2 der Verordnung vom 18.03.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 92)Verordnung über die Laufbahnen des Auswärtigen Dienstes (ADLV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.03.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 92)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen mindestens 3-jährigen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung gefordert:deutsche Staatsangehörigkeit gemäß Art. 116 Grundgesetzgute Englischkenntnissewiderstandsfähige Gesundheit und uneingeschränkte Eignung für die Verwendung in allen Einsatzgebieten des Auswärtigen Dienstes; Ausnahmen gelten für Menschen mit schweren Behinderungen Ehegatten und Kinder müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen; Ausnahmen gelten für Menschen mit schweren Behinderungen uneingeschränkte weltweite Versetzungsbereitschaft gemäß schriftlicher Verpflichtung

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst arbeiten vor allem in der Aktenverwaltung. Als Registratoren und Registratorinnen sorgen sie dafür, dass der vielfältige Schriftverkehr des Auswärtigen Amts und der Auslandsvertretungen sinnvoll geordnet ist und die Vorgänge mit einem Griff in elektronischen Aktenführungssystemen wiedergefunden werden. An den Auslandsvertretungen erledigen sie darüber hinaus als Zahlstellenverwalter/innen Aufgaben der Kassen- und Buchführung der Botschaft oder des Generalkonsulats. Hier geht es um große Beträge: von der Telefonrechnung bis hin zu großen Baumaßnahmen, von projektbezogenen Ausgaben für Kulturarbeit über Entwicklungshilfemaßnahmen bis hin zu Staatsbesuchen und Delegationsreisen. Als Bürosachbearbeiter/innen beschaffen Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst in der internen Verwaltung z.B. Arbeitsmaterialien, sorgen für die Organisation des Fuhrparks und in der Liegenschaftsverwaltung für die Ausstattung der Dienstgebäude.Zunehmend werden Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst auch in der Rechts- und Konsularabteilung eingesetzt. In der Pass- und Visastelle helfen sie in Not geratenen deutschen Touristen und entscheiden, ob nach den einschlägigen Rechtsvorschriften ein Visum erteilt oder ein deutscher Reisepass ausgestellt werden kann.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst finden Beschäftigungin Auslandsvertretungen weltweitin der Zentrale des Auswärtigen Amts in DeutschlandArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Auswärtigen Dienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenin SchalterhallenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen mindestens 3-jährigen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen: Flexibilität (Anpassen an wechselnde Arbeitsbedingungen und fremde Kulturen in den verschiedenen Auslandsvertretungen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. Anfragen an Behörden im Ausland stellen und Eingehen auf deren Rückfragen) Sorgfalt (z.B. beim Führen von E-Akten) Interkulturelle Kompetenz (Arbeiten an Auslandsvertretungen weltweit unter Berücksichtigung der politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Gastgeberland)Schulfächer:Deutsch/Englisch (z.B. für das Erledigen des Schriftverkehrs)Mathematik (z.B. zur Berechnung von Reise- und Umzugskosten)Geschichte/Politik/Sozialkunde (z.B. für das Verständnis internationaler Beziehungen)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €.

Ist Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst) in Deutschland typischerweise?

Lernorte sind:Akademie Auswärtiger Dienst: Unterrichtsräume, Sprachlabors (Unterricht im Klassenverband)Zentrale des Auswärtigen Amtes, Auslandsvertretung: Büroräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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