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Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatendienstleistung

Automatenfachmann/-frau - Automatendienstleistung

🛠️ Ausbildung ⚖️ Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 61142

Was ist Otomat Hizmetleri Uzmanı?

Was macht man in diesem Beruf? Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung installieren z.B. Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten an einem geeigneten Aufstellort, nehmen die Automaten in Betrieb und passen die Automateneinstellung an die Bedürfnisse des Kunden an. Sie übernehmen Aufgaben in der Kundenbetreuung und im Marketing, stellen Personaleinsatzpläne auf, organisieren Reparaturen und führen Wartungsarbeiten aus. In der Bewirtschaftung der Automaten prüfen und ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor und erstellen Abrechnungen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung finden Beschäftigung in Unternehmen der Automatenwirtschaft (z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler für Waren-, Getränke-, Verpflegungs- oder Unterhaltungsautomaten)bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen, Parkhausbetriebe oder Geldinstitute)Arbeitsorte:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung arbeiten in erster Liniebeim Kundenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufs- und Lagerräumen, Werkstätten sowie im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [42.0%]42mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [29.0%]29*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Aufstellen und Anschließen betriebsfertiger Automaten oder beim Warten und Reinigen, einschließlich Austausch von Verschleißteilen) Kaufmännisches Denken (z.B. beim Kalkulieren von Angeboten)Sorgfalt (z.B. bei Automatenabrechnungen und Kassenabschlüssen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen individueller Wissensstände bei der Einweisung von Kunden in Funktion und Bedienung) Flexibilität (z.B. Anpassen an unterschiedliche Arbeitsbedingungen bei Inbetriebnahme, Leeren und Befüllen von Automaten an wechselnden Orten)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Automaten anzuschließen und zu warten)Mathematik (z.B. um den Bedarf an Waren zu berechnen)Wirtschaft (z.B. um betriebswirtschaftliche Aufgaben zu erledigen)Was verdient man in der Ausbildung?Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf? Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung installieren z.B. Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten an einem geeigneten Aufstellort, nehmen die Automaten in Betrieb und passen die Automateneinstellung an die Bedürfnisse des Kunden an. Sie übernehmen Aufgaben in der Kundenbetreuung und im Marketing, stellen Personaleinsatzpläne auf, organisieren Reparaturen und führen Wartungsarbeiten aus. In der Bewirtschaftung der Automaten prüfen und ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor und erstellen Abrechnungen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung finden Beschäftigung in Unternehmen der Automatenwirtschaft (z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler für Waren-, Getränke-, Verpflegungs- oder Unterhaltungsautomaten)bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen, Parkhausbetriebe oder Geldinstitute)Arbeitsorte:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung arbeiten in erster Liniebeim Kundenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufs- und Lagerräumen, Werkstätten sowie im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [42.0%]42mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [29.0%]29*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Aufstellen und Anschließen betriebsfertiger Automaten oder beim Warten und Reinigen, einschließlich Austausch von Verschleißteilen) Kaufmännisches Denken (z.B. beim Kalkulieren von Angeboten)Sorgfalt (z.B. bei Automatenabrechnungen und Kassenabschlüssen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen individueller Wissensstände bei der Einweisung von Kunden in Funktion und Bedienung) Flexibilität (z.B. Anpassen an unterschiedliche Arbeitsbedingungen bei Inbetriebnahme, Leeren und Befüllen von Automaten an wechselnden Orten)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Automaten anzuschließen und zu warten)Mathematik (z.B. um den Bedarf an Waren zu berechnen)Wirtschaft (z.B. um betriebswirtschaftliche Aufgaben zu erledigen)Was verdient man in der Ausbildung?Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.

🎓 Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatendienstleistung in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen der Automatenwirtschaft oder Automatenbetreiber): Büroräume, Werkstatt, Verkaufsräume, AutomatenstandorteBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen in Lübbecke (Nordrhein-Westfalen):Berufskolleg LübbeckeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf? Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung installieren z.B. Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten an einem geeigneten Aufstellort, nehmen die Automaten in Betrieb und passen die Automateneinstellung an die Bedürfnisse des Kunden an. Sie übernehmen Aufgaben in der Kundenbetreuung und im Marketing, stellen Personaleinsatzpläne auf, organisieren Reparaturen und führen Wartungsarbeiten aus. In der Bewirtschaftung der Automaten prüfen und ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor und erstellen Abrechnungen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung finden Beschäftigung in Unternehmen der Automatenwirtschaft (z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler für Waren-, Getränke-, Verpflegungs- oder Unterhaltungsautomaten)bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen, Parkhausbetriebe oder Geldinstitute)Arbeitsorte:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung arbeiten in erster Liniebeim Kundenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufs- und Lagerräumen, Werkstätten sowie im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vo...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungAutomatenfachmann/-frau der Fachrichtung AutomatendienstleistungWas macht man in diesem Beruf? Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung installieren z.B. Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten an einem geeigneten Aufstellort, nehmen die Automaten in Betrieb und passen die Automateneinstellung an die Bedürfnisse des Kunden an. Sie übernehmen Aufgaben in der Kundenbetreuung und im Marketing, stellen Personaleinsatzpläne auf, organisieren Reparaturen und führen Wartungsarbeiten aus. In der Bewirtschaftung der Automaten prüfen und ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor und erstellen Abrechnungen. Wo arbeitet man?Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung finden Beschäftigung in Unternehmen der Automatenwirtschaft (z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler für Waren-, Getränke-, Verpflegungs- oder Unterhaltungsautomaten)bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen, Parkhausbetriebe oder Geldinstitute)WeitereBerufe im HandelBerufe in der Mechatronik und AutomatisierungstechnikBerufe rund um Marketing und WerbungBerufe rund um Vertrieb und Verkauf

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Automatenservice Umgang mit Informations- und KommunikationssystemenWarenbewirtschaftungAbrechnung und Auswertung von AutomatenaufstellplätzenVerkaufsförderungrechtliche Rahmenbedingungen für die AutomatenwirtschaftAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:betriebliche Zusammenhänge darstellen und bewertenbranchenspezifische Automaten auswählenAutomaten erstmalig in Betrieb nehmenWaren bereitstellenelektrotechnische Systeme prüfen2. Ausbildungsjahr:Automaten aufstellenGrundeinstellungen vornehmenWartung durchführenSicherheitseinrichtungen prüfenKunden betreuenAutomatenaufstellplätze auswertenTeil 1 der Abschlussprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 AusbildungsmonatenMarketingPersonalwirtschaftInhalte der gewählten Wahlqualifikation3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Vertragsstörungen behebenMarketingmaßnahmen durchführenpersonalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmenTeil 2 der Abschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Füllstände prüft und Automaten bedarfsgerecht befüllt und leertwie digitale und analoge technische Prüf- und Messdaten zu lesen, auszuwerten, zu protokollieren und Berichte anzufertigen sindwie man den Bedarf an Waren und Ersatzteilen ermittelt und nach Verwendungszwecken zusammenstelltwie Automatenabrechnungen, Kassenabschlüsse und Soll-Ist-Vergleiche durchgeführt werdenwie man über Leistungsangebote informiert und Kundenwünsche ermitteltwelche Sicherheitsbestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften beachtet werden müssenwie man Marketingmaßnahmen entwickelt, durchführt, kontrolliert und die Ergebnisse bewertetwie die Personaleinsatzplanung durchgeführt wirdwie man Rechnungen erstellt und Vorgänge des Zahlungsverkehrs und des Mahnwesens bearbeitetwie Reklamationen entgegenzunehmen, zu bearbeiten und Lösungen aufzuzeigen sindDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. branchenspezifische Automaten auswählen, Marketingmaßnahmen durchführen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Automaten aufstellen und anschließen, warten, Warenbestände ergänzen, Kassenabschlüsse durchführen, Marketingmaßnahmen durchführen, Vorgänge der Personalwirtschaft bearbeitenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte, z.T. im FreienArbeitszeit: z.T. unregelmäßige Arbeitszeiten, auch WochenenddiensteAnforderungen:Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Aufstellen und Anschließen betriebsfertiger Automaten oder beim Warten und Reinigen, einschließlich Austausch von Verschleißteilen) Kaufmännisches Denken (z.B. beim Kalkulieren von Angeboten)Sorgfalt (z.B. bei Automatenabrechnungen und Kassenabschlüssen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen individueller Wissensstände bei der Einweisung von Kunden in Funktion und Bedienung) Flexibilität (z.B. Anpassen an unterschiedliche Arbeitsbedingungen bei Inbetriebnahme, Leeren und Befüllen von Automaten an wechselnden Orten)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Derzeit liegen keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Automaten anzuschließen und zu wartenMathematik: z.B. um den Bedarf an Waren zu berechnenWirtschaft: z.B. um betriebswirtschaftliche Aufgaben zu erledigen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Automatenfachmann/-frau der Fachrichtung Automatendienstleistung an:Bereich Mechatronik und AutomatisierungstechnikAutomatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung AutomatenmechatronikGemeinsamkeit:Automaten aufstellen und in Betrieb nehmen, Wartung durchführenBereich Transport, Lager und LogistikKaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen/Kauffrau für Kurier-, Express- und PostdienstleistungenFachkraft für LagerlogistikGemeinsamkeit:Logistische Dienstleistungen planen, organisieren und abwickelnBereich Vertrieb und VerkaufIndustriekaufmann/IndustriekauffrauGemeinsamkeit:Aufgaben in Bereichen wie Kundenbetreuung, Marketing oder Rechnungswesen übernehmen

Entwicklung der Ausbildung

2008:Erprobungsverordnung über die Ausbildung der Berufe Fachkraft für Automatenservice (2-jährig) und Automatenfachmann/-frau (ohne Fachrichtungen) (3-jährig) tritt in Kraft2015:Neuordnung der Berufsausbildung zum/zur Automatenfachmann/-frau mit den Fachrichtungen Automatendienstleistung und Automatenmechatronik; sie vereint Inhalte der Ausbildung der Berufe Fachkraft für Automatenservice und Automatenfachmann/-frau (ohne Fachrichtungen)Aufhebung des Vorläuferberufs Automatenfachmann/Automatenfachfrau (ohne Fachrichtungen)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsaus...

Die Ausbildung im Überblick

Automatenfachmann/-frau der Fachrichtung Automatendienstleistung ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungAutomatenfachmann/Automatenfachfrau - Fachrichtung Automatendienstleistung

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung in Unternehmen der Automatenwirtschaft und bei Automatenbetreibern.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Rechnungswesen bis hin zu Wartung und Instandhaltung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Fachwirt/in zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Betriebswirtschaftslehre, Business Administration erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. als Automatenbetreiber/in, ggf. auch als Teilhaber/in oder Franchisenehmer/in.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 21 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 42 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, jeweils 29 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss bzw. die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [42.0%]42mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [29.0%]29*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird durch folgende Wahlqualifikationen vertieft:Kaufmännische GeschäftsprozesseKundenbetreuung

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Automatenfachmann und zur Automatenfachfrau (Automatenfachmannausbildungsverordnung - AutomAusbV) vom 01.07.2015 (BGBl. I S. 1075)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Automatenfachmann und Automatenfachfrau (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 26.03.2015)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung im aufgehobenen Ausbildungsberuf Fachkraft für Automatenservice kann auf die Ausbildung zum Automatenfachmann/zur Automatenfachfrau der Fachrichtung Automatendienstleistung angerechnet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

❓ Häufig gestellte Fragen zu Otomat Hizmetleri Uzmanı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatendienstleistung in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf? Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung installieren z.B. Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten an einem geeigneten Aufstellort, nehmen die Automaten in Betrieb und passen die Automateneinstellung an die Bedürfnisse des Kunden an. Sie übernehmen Aufgaben in der Kundenbetreuung und im Marketing, stellen Personaleinsatzpläne auf, organisieren Reparaturen und führen Wartungsarbeiten aus. In der Bewirtschaftung der Automaten prüfen und ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor und erstellen Abrechnungen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung finden Beschäftigung in Unternehmen der Automatenwirtschaft (z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler für Waren-, Getränke-, Verpflegungs- oder Unterhaltungsautomaten)bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen, Parkhausbetriebe oder Geldinstitute)Arbeitsorte:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung arbeiten in erster Liniebeim Kundenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufs- und Lagerräumen, Werkstätten sowie im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [42.0%]42mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [29.0%]29*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Aufstellen und Anschließen betriebsfertiger Automaten oder beim Warten und Reinigen, einschließlich Austausch von Verschleißteilen) Kaufmännisches Denken (z.B. beim Kalkulieren von Angeboten)Sorgfalt (z.B. bei Automatenabrechnungen und Kassenabschlüssen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen individueller Wissensstände bei der Einweisung von Kunden in Funktion und Bedienung) Flexibilität (z.B. Anpassen an unterschiedliche Arbeitsbedingungen bei Inbetriebnahme, Leeren und Befüllen von Automaten an wechselnden Orten)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Automaten anzuschließen und zu warten)Mathematik (z.B. um den Bedarf an Waren zu berechnen)Wirtschaft (z.B. um betriebswirtschaftliche Aufgaben zu erledigen)Was verdient man in der Ausbildung?Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.

Ist Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatendienstleistung eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatendienstleistung" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatendienstleistung qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatendienstleistung" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatendienstleistung in Deutschland typischerweise?

Automatenfachleute der Fachrichtung Automatendienstleistung werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen der Automatenwirtschaft oder Automatenbetreiber): Büroräume, Werkstatt, Verkaufsräume, AutomatenstandorteBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen in Lübbecke (Nordrhein-Westfalen):Berufskolleg LübbeckeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatendienstleistung in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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