Zytologieassistent/Zytologieassistentin
Zytologieassistent/in
Was ist Zytologieassistent/Zytologieassistentin?
Steckbrief
Berufstyp: Ausbildungsberuf AusbildungsartSchulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt) Ausbildungsdauer: 16-24 Monate (Vollzeit)LernorteBildungseinrichtung und Praktikumsbetrieb
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Zytologieassistent/Zytologieassistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Zytologieassistenten und -assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sind Unterrichtsräume an der Zytologieschule, einschließlich Fachräume z.B. zum Mikroskopierenim Berufspraktikum: z.B. Zytologielabors, Arztpraxen, Hochschulkliniken
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberuf AusbildungsartSchulische Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt)Ausbildungsdauer16-24 Monate (Vollzeit)LernorteBildungseinrichtung und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Zytologieassistenten und -assistentinnen untersuchen Zellproben, Körperflüssigkeiten und Körpersekrete auf Anzeichen bösartiger Zellveränderungen. Für mikroskopische Untersuchungen spalten sie z.B. Sekrete in einzelne Bestandteile oder schneiden Gewebeproben mit Skalpellen in feine Scheiben. Sie färben das Zellmaterial ein und bringen es auf kleine Glasplatten, die Objektträger, auf. Bei der mikroskopischen Untersuchung der Präparate suchen sie unter Vergrößerung Auffälligkeiten im Zellbild. Die Untersuchungsergebnisse dokumentieren sie und leiten diese weiter. Darüber hinaus führen sie verwaltende Tätigkeiten durch, etwa Katalogisierungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Zytologieassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigungin zytologischen Labors von Kliniken oder Frauenarztpraxenin eigenständigen medizinischen Labors oder in Forschungsinstitutenin der öffentlichen Verwaltung, z.B. in GesundheitsämternArbeitsorte:Zytologieassistenten und -assistentinnen arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büroräumenin Untersuchungs- und BehandlungsräumenWelche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. I.d....
▶ Ausbildungsdauer
Vollzeit: 16-24 Monate
▶ Ausbildungskosten
Je nach Bildungsgang z.B.:LehrgangsgebührenKosten für Fachliteratur und ArbeitsmittelKosten für auswärtige Unterbringung
▶ Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:Zytologie des weiblichen Genitals (z.B. normales und verändertes Zellbild des Muttermundbereichs, Kriterien der krebsigen Zelle)Zytologie anderer Organe (z.B. Zellen der weiblichen Brust, der Schilddrüse, der Prostata, Sekrete aus den Atemwegen, Harn, Blut)MikroskopierenAnatomieBiologieChemieHämatologieKrankheitslehreLaborkundeMikrobiologieEDV-UnterrichtBerufskundeKommunikationPraktikumWährend des Berufspraktikums arbeiten die angehenden Zytologieassistenten und -assistentinnen in einem zytologischen Labor (Gynäkologie, Pathologie, Krankenhaus) mit.
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Theoretischer Unterricht:UnterrichtszeitUnterricht an mindestens vier WochentagenLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Zytologieassistenten und -assistentinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu HausePraktische Übungen/Praktikum:praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. in Zytologielabors, Arztpraxen oder an HochschulklinikenAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim mikroskopischen Untersuchen von Zellproben oder Einfärben der Objektträger) Sorgfalt (z.B. beim Schneiden von Gewebeproben mit dem Skalpell in feine Scheiben) Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Beobachten von Versuchsabläufen und Erkennen von minimalen Zellveränderungen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. genaues, fehlerfreies Durchführen der Laboranalyse als Grundlage für eine ärztliche Diagnose) Verschwiegenheit (z.B. Stillschweigen über persönliche und medizinische Patientendaten wahren)
▶ Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Chemie: z.B. um Zell- und Körperflüssigkeitsproben zu analysierenPhysik: z.B. um Messverfahren wie Elektrolytmessungen zu verstehenBiologie: z.B. um biologische Prozesse wie Zellstoffwechsel nachzuvollziehenMathematik: z.B. um prozentuale Zusammensetzungen chemischer Verbindungen zu berechnenDeutsch: z.B. um Präparateakten zu führen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Zytologieassistent/in an:Bereich MedizinMedizinischer Technologe/Medizinische Technologin für FunktionsdiagnostikMedizinischer Technologe/Medizinische Technologin für LaboratoriumsanalytikMedizinischer Technologe/Medizinische Technologin für RadiologieMedizinischer Technologe/Medizinische Technologin für VeterinärmedizinGemeinsamkeiten:Untersuchungen im medizinischen Bereich durchführenMedizintechnische Geräte bedienen
▶ Die Ausbildung im Überblick
Zytologieassistent/in ist eine schulische Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Sie dauert in Vollzeit 16-24 Monate.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungZytologieassistent/Zytologieassistentin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Zytologieassistenten und -assistentinnen in zytologischen Labors von Kliniken oder größeren Frauenarztpraxen, in eigenständigen medizinischen Labors oder in medizinischen Forschungsinstituten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung können Zytologieassistenten und -assistentinnen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von medizinischem Labor bis hin zu Hygiene im Gesundheitsbereich.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Biomedizinischer Fachanalytiker bzw. Biomedizinische Fachanalytikerin für medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Biomedizin, Molekulare Medizin erwerben.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. In der Regel wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem medizinischen Beruf vorausgesetzt.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Zytologieassistent/Zytologieassistentin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Zytologieassistent/Zytologieassistentin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Zytologieassistenten und -assistentinnen untersuchen Zellproben, Körperflüssigkeiten und Körpersekrete auf Anzeichen bösartiger Zellveränderungen. Für mikroskopische Untersuchungen spalten sie z.B. Sekrete in einzelne Bestandteile oder schneiden Gewebeproben mit Skalpellen in feine Scheiben. Sie färben das Zellmaterial ein und bringen es auf kleine Glasplatten, die Objektträger, auf. Bei der mikroskopischen Untersuchung der Präparate suchen sie unter Vergrößerung Auffälligkeiten im Zellbild. Die Untersuchungsergebnisse dokumentieren sie und leiten diese weiter. Darüber hinaus führen sie verwaltende Tätigkeiten durch, etwa Katalogisierungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Zytologieassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigungin zytologischen Labors von Kliniken oder Frauenarztpraxenin eigenständigen medizinischen Labors oder in Forschungsinstitutenin der öffentlichen Verwaltung, z.B. in GesundheitsämternArbeitsorte:Zytologieassistenten und -assistentinnen arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büroräumenin Untersuchungs- und BehandlungsräumenWelche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. I.d.R. wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem medizinischen Beruf vorausgesetzt.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim mikroskopischen Untersuchen von Zellproben oder Einfärben der Objektträger) Sorgfalt (z.B. beim Schneiden von Gewebeproben mit dem Skalpell in feine Scheiben) Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Beobachten von Versuchsabläufen und Erkennen von minimalen Zellveränderungen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. genaues, fehlerfreies Durchführen der Laboranalyse als Grundlage für eine ärztliche Diagnose) Verschwiegenheit (z.B. Stillschweigen über persönliche und medizinische Patientendaten wahren)Schulfächer:Chemie (z.B. um Zell- und Körperflüssigkeitsproben zu analysieren)Physik (z.B. um Messverfahren wie Elektrolytmessungen zu verstehen)Biologie (z.B. um biologische Prozesse wie Zellstoffwechsel nachzuvollziehen)Mathematik (z.B. um prozentuale Zusammensetzungen chemischer Verbindungen zu berechnen)Deutsch (z.B. um Präparateakten zu führen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Ausbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.
Ist Zytologieassistent/Zytologieassistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Zytologieassistent/Zytologieassistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Zytologieassistent/Zytologieassistentin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Zytologieassistent/Zytologieassistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Zytologieassistent/Zytologieassistentin in Deutschland typischerweise? ▼
Zytologieassistenten und -assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sind Unterrichtsräume an der Zytologieschule, einschließlich Fachräume z.B. zum Mikroskopierenim Berufspraktikum: z.B. Zytologielabors, Arztpraxen, Hochschulkliniken
Wie hoch ist das typische Gehalt für Zytologieassistent/Zytologieassistentin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.