Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin
Wirtschaftsförderer/-förderin
Was ist Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Medien
BFuP - Betriebswirtschaftliche Forschung und PraxisBundesbericht Forschung und Innovation 2024fub - Flächenmanagement und Bodenordnunginnovations-reportMarketing-Berufe mit ZukunftWirtschaftsWocheZfK Zeitung für kommunale WirtschaftZWF Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
▶ Trends
Nachhaltige StadtentwicklungIm Zuge der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie steht die nachhaltige Stadtentwicklung im Fokus. Ziele sind u.a. Gebäude umzubauen, statt sie abzureißen sowie Flächen mehrfach zu nutzen. Konzepte neuer Wohnformen in alten oder leer stehenden Gebäuden werden bereits entwickelt. Auch die Nutzung von Gebäuden im ländlichen Raum, z.B. als Co-Working-Spaces, wird umgesetzt. Ressourcenschonendes und klimafreundliches Bauen spielen beim Städtebau und der Dorfentwicklung eine wichtige Rolle. Für Fachkräfte aus Bereichen wie Verkehrs-, Stadt- und Regionalplanung, Architektur und Baugewerbe, Energie- und Gebäudetechnik entstehen umfangreiche Aufgabenbereiche.
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an kaufmännisch-organisatorischen Tätigkeitenz.B. genaues Kalkulieren der Kosten für ein Förderprogrammz.B. überzeugendes Darstellen von Geschäftsideen und Entwicklungsszenarienz.B. Entwickeln und Umsetzen von Werbe- und Marketingmaßnahmen, um Investoren für Wirtschaftsprojekte zu gewinnenInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Erstellen von Standortanalysen und Wirtschaftsprognosenz.B. Anfertigen von Bedarfsanalysen und Machbarkeitsstudien für GeschäftsideenInteresse an sozial-beratenden Tätigkeitenz.B. Beraten von Unternehmensvertretern über Investitionsmöglichkeiten mit dem Ziel der GewinnmaximierungInteresse an verwaltend-organisatorischen Tätigkeitenz.B. sorgfältiges Dokumentieren von Projektverläufen
▶ Arbeitsorte
Wirtschaftsförderer und -förderinnen arbeiten meistin Büroräumenin Besprechungsräumen (auch vor Ort, z.B. in der Kommune, bei Investierenden)Sie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während der Weiterbildung erwirbt bzw. vertieft:AkquisitionBetriebswirtschaftslehreControllingErfolgskontrolle (Marketing, Werbung)FinanzierungGewerbe-, WirtschaftsförderungKontaktenMarketingÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsStadtmarketingStandortanalyseWirtschaftsförderungsrechtWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Corporate DesignFördermittelmanagementFundraising, SponsoringInlands- und RegionaltourismusKalkulationKonzeption (Werbung, Marketing, PR)Kosten- und LeistungsrechnungKundenberatung, -betreuungMarktforschungProduktmanagementProjektmanagementQualitätsmanagementRaumordnungsrechtRegionalmanagementRegional- und RaumordnungsplanungStadtplanungUnternehmenskommunikation, Corporate IdentityWirtschaftsgeografieWirtschaftspolitik
▶ Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Wirtschaftsförderer und -förderinnen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:Business Intelligence - BI (z.B. zur Analyse von Städteentwicklungen auf BI-Systeme zurückgreifen)Demand Sensing (z.B. Marketingstrategien auf Basis des vorhergesagten Kundenverhaltens entwickeln)Digitale Topografische Karten - DTK (z.B. Bebauungspläne auf digitalen Karten bearbeiten)Digitale Verkehrs- und Parkleitsysteme (z.B. den Einsatz von Parkleitsystemen für Wirtschaftsförderungskonzepte einbeziehen)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Daten aus Standortanalysen sammeln, verschlagworten und archivieren)Open Data (z.B. Daten zu Bebauungsplänen von Städten und Regionen zur Verwendung von Analysen abrufen oder öffentlich zur Verfügung stellen)Predictive Analytics (z.B. Marketingstrategien auf Basis des vorhergesagten Zielgruppenverhaltens entwickeln)Vertragsgeneratoren (z.B. Immobilienverträge mithilfe einer Software automatisch erstellen lassen)
▶ Arbeitssituation
Wirtschaftsförderer und -förderinnen planen, organisieren und kontrollieren Abläufe im Bereich der Stadt- bzw. Regionalentwicklung. In der Teamleitung führen und motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Wenn sie z.B. Förderpläne kalkulieren oder Analysen durchführen, sind Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein unerlässlich, denn ihre Ergebnisse bilden die Grundlage für wichtige regionalpolitische und unternehmerische Entscheidungen. Kreativität ist gefragt, wenn sie Konzepte erarbeiten, etwa im Bereich Gewerbeflächen- oder Destinationsentwicklung. Sie haben z.B. mit Vertretern von Unternehmen, Verbänden, Banken und Behörden zu tun. Das erfordert Kontaktbereitschaft, Kommunikationsgeschick und Flexibilität. Im Umgang mit Vertretern gegensätzlicher Interessen und Standpunkte sind Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen wichtig.Sie verbringen einen großen Teil ihrer Arbeitszeit am Schreibtisch, sind jedoch auch im Außendienst tätig, z.B. bei Ortsbesichtigungen oder bei der Beratung von Unternehmen.
▶ Existenzgründung
Wirtschaftsförderer und -förderinnen können sich z.B. in der Unternehmens- oder Regionalberatung selbstständig machen.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.039 € bis 5.181 €Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Öffentliche VerwaltungWirtschaftsförderung, -ordnung und -aufsicht, z.B. Ämter für WirtschaftsförderungAllgemeine öffentliche Verwaltung, z.B. Stadtentwicklungsämter, FremdenverkehrseinrichtungenPublic RelationsPublic-Relations-Beratung, z.B. Public Private Partnerships von Stadtverwaltung und Wirtschaft in StadtmarketinggesellschaftenWirtschafts-, Berufsverbände, GewerkschaftenWirtschafts- und Arbeitgeberverbände, z.B. wirtschaftliche Interessenverbände, die eine bestimmte Region vertretenArchitektur, BauplanungArchitekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungPolitische Parteien, Verbände, OrganisationenAlle anderen Interessenvertretungen und Vereinigungen a. n. g.
▶ Zugang zur Tätigkeit
Die Tätigkeit erfordert i.d.R. eine abgeschlossene Weiterbildung als Wirtschaftsförderer bzw. -förderin oder ein abgeschlossenes Studium im Bereich Regionalmanagement.
▶ Zugangsstudienfächer
Regionalmanagement (grundständig)Regionalmanagement (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Wirtschaftsförderer und -förderinnen sind beschäftigtin der öffentlichen Verwaltung (z.B. Ämter für Wirtschaftsförderung oder Stadtentwicklung) in der PR-Beratungbei Wirtschaftsverbänden und Interessenvertretungen in Architekturbüros für Stadtentwicklung
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Beruf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft zur engagierten und zupackenden Übernahme von kaufmännischen Fach- und Führungsaufgaben)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. beharrliches Verfolgen von Geschäfts- und Investitionsplänen auch bei Schwierigkeiten und Rückschlägen)Sorgfalt (z.B. genaues und fehlerfreies Kalkulieren von Investitions- oder Förderplänen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständig Förderprogramme auswählen und ihre Durchführung beantragen)Flexibilität (z.B. häufiges Wechseln zwischen Büroarbeit und Tätigkeiten im Außendienst bei Kunden, Auftraggebern, Banken und Behörden, sowie Umgang mit wechselnden Ansprechpartnern)Kreativität (z.B. Entwickeln von neuen Förderkonzepten unter Einbeziehung der aktuellen ökonomischen und regionalen Rahmenbedingungen)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue wirtschafts- und förderrechtliche Bestimmungen)Psychische Belastbarkeit (z.B. leistungsfähig bleiben auch bei sehr langen und unregelmäßigen Arbeitszeiten, bei hohem Zeitdruck und bei unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungen von Auftraggebern, Banken und Behörden)Komm...
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Wirtschaftsförderer und -förderinnen erstellen Konzepte, die die Wirtschaft in einer Stadt oder Region beleben.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
Arl-Net.deInteramt.depublicjobs.chStellenblatt.de
▶ Verbände und Organisationen
Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (BCSD)ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Kundenkontakt (z.B. Kunden über Gewerbe- und Industrieansiedlungen beraten)BildschirmarbeitArbeit in Büroräumen
▶ Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Lehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinTourismus, Fremdenverkehr, AnimationTouristikmanager/TouristikmanagerinLeiter/Leiterin der TouristinformationWirtschaftsförderungCity-/Flächen-Manager/City-/Flächen-ManagerinBerater/Beraterin für Smart CityWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Unterlagen, z.B.: Standortanalysen, Kartenmaterial, Statistiken, Wirtschaftsinformationen, Förderkonzepte und -programme, Rechtsvorschriften, Ausschreibungsunterlagen, Werbe- und Informationsmaterial, FachliteraturBüroausstattung und Präsentationsmittel, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Beamer, Flipchart, Schautafeln
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Wirtschaftsförderer und -förderinnen betreiben Standortmarketing. Sie analysieren die Situation eines Standorts und erstellen Entwicklungsszenarien sowie Prognosen. Daraufhin entwickeln sie Konzepte zu Bestandspflege, Fördermittel- sowie Existenzgründungsberatung, Gewerbeflächenentwicklung oder Technologieförderung. Sie kontaktieren kommunale Interessensgruppen und potenzielle Investoren und Sponsoren, um eine Stadt oder Region als Wirtschafts-, Lebens- und Urlaubsregion möglichst vorteilhaft zu gestalten. Darüber hinaus arbeiten sie an der Umsetzung von Fördermaßnahmen mit und dienen als Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft.
▶ Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten
Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin (Weiterbildung)
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Städte-, Orts- und Regionalplanung, Wirtschaftsberatung, Wirtschaftsrecht).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch ein grundständiges oder weiterführendes Studium (z.B. im Studienfach Regionalmanagement, Stadt-, Regionalplanung oder Betriebswirtschaftslehre, Business Administration). Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Standortmarketing betreiben bestehende Situation analysieren, z.B. hinsichtlich der Rahmenbedingungen der Stadt/Region als Wirtschafts-, Lebens- und Urlaubsregion bzw. als Destination für Messen, Kongresse und VeranstaltungenEntwicklungsszenarien und Prognosen erstellenKonzepte entwickeln, z.B. für Bestandspflege, Fördermittel- und ExistenzgründungsberatungKontakte herstellen, z.B. zu kommunalen Interessengruppen, potenziellen Investoren und SponsorenFörderprogramme umsetzen Unternehmen beraten, z.B. Informationen über Förderprogramme geben, Entscheidungshilfen gebenbei Behörden Verständnis für die Anliegen der Unternehmerschaft vermitteln
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung der möglichen Tätigkeiten im Weiterbildungsberuf benötigt. Der bei allgemeinem intellektuellem Leistungsvermögen genannte Ausprägungsgrad gilt für den mittleren oder typischen Vertreter dieses Berufes.FähigkeitenLeicht überdurchschnittliches allgemeines intellektuelles LeistungsvermögenLeicht überdurchschnittliches numerisches (rechnerisches) Denken (Beispiele siehe unter Kenntnisse und Fertigkeiten)Leicht überdurchschnittliches verbales (sprachliches) Denken (Beispiele siehe unter Kenntnisse und Fertigkeiten)Kaufmännische Befähigung (z.B. Einschätzen von Investitionskosten und Gewinnerwartungen; Analysieren von allgemeinen und branchenspezifischen Marktentwicklungen)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Entwickeln und Umsetzen von Geschäftplänen, Entwicklungsstrategien und Förderszenarien; Organisieren von Kontakten und Geschäftsbeziehungen zwischen Wirtschaft und Politik)Hinweis: Der Ausprägungsgrad bezieht sich auf Interessierte an beruflicher Erstausbildung bzw. Weiterbildung.Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Aufstellen von Gewinn-und-Verlust-Rechnungen; Analysieren und Erstellen von Tabellen und Diagrammen)Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen der Rückfragen bei der Beratung von Unternehmen hinsichtlich der Anwendung von Paragrafen und Förderprogrammen)Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Erläutern von komplexen Förder- und Entwicklungskonzepten)Textverständnis...
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. Standortanalysen präsentieren; Unternehmen beraten)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Rechtstexte sowie betriebs- und volkswirtschaftlicher Fachliteratur lesen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Rückfragen bei der Beratung von Unternehmen hinsichtlich der Anwendung und dem Verständnis von Paragrafen und Förderprogrammen verstehen)(Intaktes) Belastbares Nervensystem (z.B. mit Zeitdruck durch unvorhersehbare Verzögerungen umgehen; vielfältigen Anforderungen von Mitarbeitern, Geschäftsführung und Kunden gleichzeitig gerecht werden)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin an:Job- und Besetzungsalternativenfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):City-/Flächen-Manager/City-/Flächen-ManagerinLeiter/Leiterin der TouristinformationTouristikmanager/TouristikmanagerinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. Standortanalysen präsentieren; Unternehmen beraten)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Rechtstexte sowie betriebs- und volkswirtschaftlicher Fachliteratur lesen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Rückfragen bei der Beratung von Unternehmen hinsichtlich der Anwendung und dem Verständnis von Paragrafen und Förderprogrammen verstehen)Schwere vegetative oder nervliche Erkrankungen (z.B. mit Zeitdruck durch unvorhersehbare Verzögerungen umgehen; vielfältigen Anforderungen von Mitarbeitern, Geschäftsführung und Kunden gleichzeitig gerecht werden)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin in Deutschland? ▼
Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderinnen in Deutschland sind wichtige Fachkräfte, die Strategien und Konzepte entwickeln, um die wirtschaftliche Vitalität einer Stadt oder Region zu steigern. Dieser Beruf, der die aktuelle Situation der Region
Ist Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin qualifiziert werden? ▼
Die Tätigkeit erfordert i.d.R. eine abgeschlossene Weiterbildung als Wirtschaftsförderer bzw. -förderin oder ein abgeschlossenes Studium im Bereich Regionalmanagement.
Wo arbeiten Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin in Deutschland typischerweise? ▼
Wirtschaftsförderer und -förderinnen arbeiten meistin Büroräumenin Besprechungsräumen (auch vor Ort, z.B. in der Kommune, bei Investierenden)Sie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Wirtschaftsförderer/Wirtschaftsförderin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.039 € bis 5.181 €Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.