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Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik

Werkstoffprüfer/in - Systemtechnik

Ausbildung Informatik KldB B 41422

Was ist Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik?

Was macht man in diesem Beruf?Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik überprüfen Bauteile, die in Anlagen oder technischen Systemen verbaut sind. Sie wenden vorwiegend zerstörungsfreie, aber auch zerstörende Prüfverfahren an. Nach Schadensfällen ermitteln sie die Ursachen. Zunächst planen und koordinieren sie die Prüfaufträge und stimmen sich mit Kunden, Auditoren, Prüfaufsichtspersonal und Kollegen ab, um die Prüfung möglichst störungsfrei in die betrieblichen Abläufe einzupassen. Sie richten Prüfarbeitsplätze, Hilfseinrichtungen und Sicherheitsvorkehrungen ein und beachten die für die jeweiligen Verfahren und Werkstoffe geltenden Anforderungen. Außerdem überprüfen, kalibrieren und warten sie die Prüf- und Hilfsmittel. Ihre Prüfergebnisse dokumentieren und analysieren sie. Sie vergleichen Abweichungen mit Fehlerkatalogen und Prüfstandards und bewerten die Ergebnisse.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik finden Beschäftigungin branchenübergreifenden prüftechnischen Dienstleistungsunternehmenin der chemischen und petrochemischen Industriein weiterverarbeitenden Unternehmen der Luftfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Schiffbauindustrieim Anlagenbauim Bauwesenbei Werkstoffprüfanstaltenbei MaterialforschungseinrichtungenArbeitsorte:Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik arbeiten in erster Liniein Prüflaborsin Produktionshallenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Normabweichungen bei den untersuchten Werkstoffen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim gründlichen Prüfen von Schweißverbindungen, beim Prüfen der Materialbeschaffenheit sicherheitsrelevanter Bauteile im Luft- und Raumfahrzeugbau)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Einrichten von Anlagen zur Werkstoffuntersuchung, bei Wartungsarbeiten)Schulfächer:Physik (z.B. um Werkstoffeigenschaften zu ermitteln)Chemie (z.B. um chemische Eigenschaften von Werkstoffen zu beurteilen )Mathematik (z.B. Messwerte statistisch auszuwerten)Informatik (z.B. um computergestützte Prüfungen durchzuführen)Werken/Technik (z.B. um Messgeräte zu kalibrieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. prüftechnische Dienstleistungsunternehmen, Betriebe der chemischen und petrochemischen Industrie, Unternehmen des Fahrzeug- und Maschinenbaus): Werkstoffprüflabors, Werkstätten, Produktionshallen, Büroräume, wechselnde Einsatzorte außerhalb des AusbildungsbetriebsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Selb (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum für Produktdesign und Prüftechnik Selbfür die Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Stahl- und Maschinenbau (BS 04)Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik überprüfen Bauteile, die in Anlagen oder technischen Systemen verbaut sind. Sie wenden vorwiegend zerstörungsfreie, aber auch zerstörende Prüfverfahren an. Nach Schadensfällen ermitteln sie die Ursachen. Zunächst planen und koordinieren sie die Prüfaufträge und stimmen sich mit Kunden, Auditoren, Prüfaufsichtspersonal und Kollegen ab, um die Prüfung möglichst störungsfrei in die betrieblichen Abläufe einzupassen. Sie richten Prüfarbeitsplätze, Hilfseinrichtungen und Sicherheitsvorkehrungen ein und beachten die für die jeweiligen Verfahren und Werkstoffe geltenden Anforderungen. Außerdem überprüfen, kalibrieren und warten sie die Prüf- und Hilfsmittel. Ihre Prüfergebnisse dokumentieren und analysieren sie. Sie vergleichen Abweichungen mit Fehlerkatalogen und Prüfstandards und bewerten die Ergebnisse.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik finden Beschäftigungin branchenübergreifenden prüftechnischen Dienstleistungsunternehmenin der chemischen und petrochemischen Industriein weiterverarbeitenden Unternehmen der Luftfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Schiffbauindustrieim Anlagenbauim Bauwesenbei Werkstoffprüfanstaltenbei Materialforschungs...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungWerkstoffprüfer/in der Fachrichtung SystemtechnikWas macht man in diesem Beruf?Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik überprüfen Bauteile, die in Anlagen oder technischen Systemen verbaut sind. Sie wenden vorwiegend zerstörungsfreie, aber auch zerstörende Prüfverfahren an. Nach Schadensfällen ermitteln sie die Ursachen. Zunächst planen und koordinieren sie die Prüfaufträge und stimmen sich mit Kunden, Auditoren, Prüfaufsichtspersonal und Kollegen ab, um die Prüfung möglichst störungsfrei in die betrieblichen Abläufe einzupassen. Sie richten Prüfarbeitsplätze, Hilfseinrichtungen und Sicherheitsvorkehrungen ein und beachten die für die jeweiligen Verfahren und Werkstoffe geltenden Anforderungen. Außerdem überprüfen, kalibrieren und warten sie die Prüf- und Hilfsmittel. Ihre Prüfergebnisse dokumentieren und analysieren sie. Sie vergleichen Abweichungen mit Fehlerkatalogen und Prüfstandards und bewerten die Ergebnisse.Wo arbeitet man?Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik finden Beschäftigungin branchenübergreifenden prüftechnischen Dienstleistungsunternehmenin der chemischen und petrochemischen Industriein weiterverarbeitenden Unternehmen der Luftfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Schiffbauindustrieim Anlagenbauim Bauwesenbei Werkstoffprüfanstaltenbei MaterialforschungseinrichtungenWeitereBerufe im LaborBerufe in der QualitätssicherungBerufe in der Werkstofftechnik

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von WerkstoffenVerarbeitungs- und Veredelungsverfahren für metallische Werkstoffe und deren AnwendungsmöglichkeitenVerarbeitungs- und Veredelungsverfahren für nicht metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten Grundlagen der PrüfverfahrenPlanen und Vorbereiten von Prüfaufträgen, Auswählen und Überprüfen von PrüfmittelnEinrichten von PrüfarbeitsplätzenDurchführen von PrüfungenBewerten von PrüfergebnissenDokumentieren von Prüfungsverlauf, Messwerten und Prüfergebnissen Bearbeiten von Werkstücken aus unterschiedlichen Werkstoffen Warten und Pflegen von Werkzeugen, Messgeräten und BetriebseinrichtungenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Einflüsse chemischer und produktionstechnischer Prozesse auf die Werkstoffeigenschaften beurteilen Physikalische Werkstoffeigenschaften ermitteln und auswerten Festigkeitskennwerte, Verformungskennwerte und Härte ermitteln Materialografische Schliffe präparieren und deren Qualität beurteilen Bauteile zerstörungsfrei auf Oberflächenfehler prüfen 2. Ausbildungsjahr:Gleichgewichtsnahe Wärmebehandlungen durchführen und auswertenPhysikalisch-chemis...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Werkstoffe nach physikalischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften beurteiltwie man Herstellungsverfahren unterscheidet (v.a. Gießen, Sintern, Schmieden, Walzen und spanende Verfahren)wie man physikalische Grundlagen zerstörender und zerstörungsfreier Prüfverfahren unterscheidet und Stoffeigenschaften (v.a. Dichte) ermitteltwelche Prüfeinrichtungen, Verbrauchsmaterialien, Mess- und Hilfsmittel man wofür auswähltwie man zerstörende und zerstörungsfreie Prüfverfahren durchführt, die Prüfergebnisse bewertet und den Prüfungsverlauf dokumentiertwie man Werkzeuge, Messgeräte und prüftechnische Einrichtungen pflegtwie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie die Umweltschutzmaßnahmen angewendet werdenwie man Arbeits- und Gefahrstoffe kennzeichnet, lagert und bereitstelltwie man Fehler in unterschiedlichen Werkstoffen identifiziert und interpretiert, z.B. in Schweißnähten, Gussstücken, Schmiedeteilen oder Walzproduktenwie man Durchstrahlungs-, Ultraschall-, Eindring-, Sicht- und Magnetpulverprüfungen durchführt und bewertet und wie sich die Prüfdurchführung und Dokumentation bei wiederkehrenden Prüfungen, Zwischen- und Abnahmeprüfungen unterscheidetDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in b...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Prüfarbeitsplätze einrichten, Prüfgeräte kalibrieren und bedienen, Messergebnisse dokumentieren, Schäden und Materialfehler erkennenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte, Maschinenlärm in Produktionshallen, Witterungseinflüsse im FreienKleidung: Schutzkleidung (z.B. Schutzbrille, Handschuhe und Arbeitskittel)Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Normabweichungen bei den untersuchten Werkstoffen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim gründlichen Prüfen von Schweißverbindungen, beim Prüfen der Materialbeschaffenheit sicherheitsrelevanter Bauteile im Luft- und Raumfahrzeugbau)handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Einrichten von Anlagen zur Werkstoffuntersuchung, bei Wartungsarbeiten)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik: z.B. um Werkstoffeigenschaften zu ermittelnChemie: z.B. um chemische Eigenschaften von Werkstoffen zu beurteilen Mathematik: z.B. Messwerte statistisch auszuwertenInformatik: z.B. um computergestützte Prüfungen durchzuführenWerken/Technik: z.B. um Messgeräte zu kalibrieren

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Systemtechnik an:Bereich LaborWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung WärmebehandlungstechnikWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung MetalltechnikStaatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und WerkstoffkundeWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung KunststofftechnikBaustoffprüfer/BaustoffprüferinPrüftechnologe/Prüftechnologin KeramikGemeinsamkeit:Materialien und Werkstoffe mit ähnlichen Methoden untersuchen

Entwicklung der Ausbildung

1937:Erste staatliche Anerkennung der Lehrberufe Werkstoffprüfer/in und Universalhärter/in1996:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Werkstoffprüfer/in mit den Schwerpunkten Metalltechnik, Halbleitertechnik und WärmebehandlungstechnikAufhebung des Vorläuferberufs Universalhärter/in2013:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung mit den Fachrichtungen Metalltechnik, Kunststofftechnik, Systemtechnik und Wärmebehandlungstechnik. Die Ausbildungsordnung berücksichtigt neue Prüfverfahren (v.a. in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung) sowie neue Werkstoffe. Aufhebung des Vorläuferberufs Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin (mit Schwerpunkten)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Systemtechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin - Fachrichtung Systemtechnik

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.249 €3. Ausbildungsjahr: 1.318 €4. Ausbildungsjahr: 1.412 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 € bis 1.202 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 € bis 1.264 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 € bis 1.293 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 € bis 1.358 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.161 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 €4. Ausbildungsjahr: 1.364 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.156 €2. Ausbildungsjahr: 1.247 €3. Ausbildungsjahr: 1.315 €4. Ausbildungsjahr: 1.412 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.293 €4. Ausbildungsjahr: 1.371 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.147 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €3. Ausbildungsjahr: 1.343 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik in branchenübergreifenden Dienstleistungsunternehmen sowie Unternehmen der chemischen und petrochemischen Industrie, des Fahrzeug- und Maschinenbaus oder der Energietechnik.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Werkstoffprüfung bis hin zu Messtechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Werkstofftechnik zu absolvieren. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Werkstoffwissenschaft, -technik erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 9 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 6 verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 3 besaßen die Hochschulreife. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.249 €3. Ausbildungsjahr: 1.313 €4. Ausbildungsjahr: 1.396 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.147 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €3. Ausbildungsjahr: 1.343 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer und zur Werkstoffprüferin (WerkstoffPrAusbV) vom 25.06.2013 (BGBl. I S. 1693), geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 27.01.2014 (BGBl. I S. 90)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Werkstoffprüfer und Werkstoffprüferin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.04.2013)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV) vom 29.11.2018 (BGBl. I S. 2034), zuletzt geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 23.10.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 324)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.260 €3. Ausbildungsjahr: 1.326 €4. Ausbildungsjahr: 1.413 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.228 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.180 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.288 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.349 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.448 € bis 1.484 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik überprüfen Bauteile, die in Anlagen oder technischen Systemen verbaut sind. Sie wenden vorwiegend zerstörungsfreie, aber auch zerstörende Prüfverfahren an. Nach Schadensfällen ermitteln sie die Ursachen. Zunächst planen und koordinieren sie die Prüfaufträge und stimmen sich mit Kunden, Auditoren, Prüfaufsichtspersonal und Kollegen ab, um die Prüfung möglichst störungsfrei in die betrieblichen Abläufe einzupassen. Sie richten Prüfarbeitsplätze, Hilfseinrichtungen und Sicherheitsvorkehrungen ein und beachten die für die jeweiligen Verfahren und Werkstoffe geltenden Anforderungen. Außerdem überprüfen, kalibrieren und warten sie die Prüf- und Hilfsmittel. Ihre Prüfergebnisse dokumentieren und analysieren sie. Sie vergleichen Abweichungen mit Fehlerkatalogen und Prüfstandards und bewerten die Ergebnisse.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik finden Beschäftigungin branchenübergreifenden prüftechnischen Dienstleistungsunternehmenin der chemischen und petrochemischen Industriein weiterverarbeitenden Unternehmen der Luftfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Schiffbauindustrieim Anlagenbauim Bauwesenbei Werkstoffprüfanstaltenbei MaterialforschungseinrichtungenArbeitsorte:Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik arbeiten in erster Liniein Prüflaborsin Produktionshallenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Normabweichungen bei den untersuchten Werkstoffen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim gründlichen Prüfen von Schweißverbindungen, beim Prüfen der Materialbeschaffenheit sicherheitsrelevanter Bauteile im Luft- und Raumfahrzeugbau)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Einrichten von Anlagen zur Werkstoffuntersuchung, bei Wartungsarbeiten)Schulfächer:Physik (z.B. um Werkstoffeigenschaften zu ermitteln)Chemie (z.B. um chemische Eigenschaften von Werkstoffen zu beurteilen )Mathematik (z.B. Messwerte statistisch auszuwerten)Informatik (z.B. um computergestützte Prüfungen durchzuführen)Werken/Technik (z.B. um Messgeräte zu kalibrieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 €

Ist Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik in Deutschland typischerweise?

Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. prüftechnische Dienstleistungsunternehmen, Betriebe der chemischen und petrochemischen Industrie, Unternehmen des Fahrzeug- und Maschinenbaus): Werkstoffprüflabors, Werkstätten, Produktionshallen, Büroräume, wechselnde Einsatzorte außerhalb des AusbildungsbetriebsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Selb (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum für Produktdesign und Prüftechnik Selbfür die Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Stahl- und Maschinenbau (BS 04)Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Werkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung Systemtechnik in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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