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Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin

Verwaltungsinformatiker/in

Grundberuf Informatik KldB B 43114

Was ist Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin?

IT-Spezialisten im öffentlichen Dienst sind Fachkräfte, die IT-Lösungen entwickeln, um Prozesse in der öffentlichen Verwaltung in Deutschland zu organisieren und zu optimieren. Diese Fachkräfte setzen IT-Projekte um, wenden IT-Lösungen an und verwalten bestehende IT-Systeme im öffentlichen Sektor. Zu ihren Kernaufgaben gehören das Konzipieren, Entwickeln und Optimieren von IT-Anwendungen und -Systemen für die öffentliche Verwaltung. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben wie Systementwicklung und -wartung, Datenbank- und Netzwerkmanagement sowie die Organisation und Überwachung von Datenverarbeitungsprozessen. Darüber hinaus können sie Führungsaufgaben übernehmen, wie zum Beispiel die Information und Schulung von Nutzern bei der Einführung neuer Software und sogar Teamleitung und die Steuerung von Geschäftsergebnissen. Ihre Arbeitsumfelder sind typischerweise die IT-Abteilungen öffentlicher Einrichtungen, und die von ihnen verwendeten Werkzeuge umfassen verschiedene Softwareentwicklungsumgebungen, Datenbankmanagementsysteme und Netzwerküberwachungstools. Die Entwicklung von E-Government-Anwendungen und die Implementierung von Cybersicherheitsmaßnahmen gehören ebenfalls zu ihren wichtigen Aufgaben. In Deutschland erfordert die Ausübung dieses Berufs in der Regel ein Hochschulstudium (Studium) in Informatik oder einem verwandten Bereich. In einigen Fällen ist eine Spezialisierung auf IT für die öffentliche Verwaltung von Vorteil.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Medien

Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitBerichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt, Juni 2025: Der Arbeitsmarkt für IKT-Berufe im Kontext der TransformationWeitere InformationsangeboteBig Data InsiderDie Öffentliche Verwaltung (DÖV)IKT-Branchenbild 2024: Volkswirtschaftliche Kennzahlen, Innovations- und GründungsgeschehenInformatik AktuellInformatik-SpektrumInnovative Verwaltungkaggle.com - Your Home for Data ScienceMagazin für Beamtinnen und BeamteMonitor öffentlicher DienstNEXT: Netzwerk für den öffentlichen DienstSTART Einblicke in den öffentlichen DienstVerwaltung & Management (VM)Verwaltung der Zukunftwir-sind-bund.dezoll-karriere.de

Trends

AIOps: Künstliche Intelligenz für den IT-BetriebAIOps (Artificial Intelligence for IT Operations) verbindet separate IT-Tools mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zu einer automatisierten IT-Betriebsplattform. Machine Learning und Big Data automatisieren und optimieren die Überwachung von IT-Infrastrukturen. Echtzeit-Datenanalysen identifizieren, überprüfen und beheben Probleme und Störungsfälle automatisch. AIOps-Plattformen entlasten dadurch IT-Personal und überwachen Systeme rund um die Uhr. Fach- und Führungskräfte in der IT-Administration werden sich zukünftig mit AIOps-Technologien auseinandersetzen und den IT-Betrieb mithilfe von Künstlicher Intelligenz optimieren.Wachstumsmarkt IT-SicherheitDie zunehmende Vernetzung durch das Internet der Dinge (IoT), Big Data, Cloud-Computing, Onlinehandel etc. bergen für Privatpersonen und Unternehmen viele Sicherheitsrisiken. Datendiebstahl durch Phishing-Attacken, gefälschte elektronische Karten, Hackereinbrüche sowie Cyberterrorismus erfordern eine ständige Anpassung der Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen und Behörden sowie entsprechende Schulungen der Beschäftigten. Eine dieser Maßnahmen ist die sogenannte Cyber Resilience, die eine große Rolle im Schutz der (personenbezogenen) Daten spielt. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um Cyberangriffe zu erkennen und zu bekämpfen, spielt zudem eine immer größere Rolle in der IT-Sicherheit. Die Nachfrage nach IT-Sicherheitsexperten, die sowohl traditionelle als auch innov...

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Entwickeln digitalisierter Abläufe für Behördenvorgängez.B. Analysieren von verwaltungstechnischen IT-Systemenz.B. Konzipieren von Verwaltungssoftware und E-Government-AnwendungenInteresse an verwaltend-organisatorischen Tätigkeitenz.B. Organisieren der Prozesse in der Datenverarbeitungz.B. Durchführen des Anforderungsmanagements für IT-ProjekteInteresse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Durchführen von umfangreichen Testläufen an IT-Systemen

Arbeitsorte

Verwaltungsinformatiker und Verwaltungsinformatikerinnen arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Computerräumenin Besprechungs- und SchulungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Angewandte InformatikAnwenderberatung, Anwender-Support (IT)Datenbankadministration, -management, -organisationDatenschutzE-GovernmentEntwicklungInformations- und KommunikationsmanagementInternet-, IntranettechnikIT-AuditIT-OrganisationModellbildung, Simulation (IT)Netzwerkadministration, -management, -organisationProgrammierenSoftwaretechnik, Software-EngineeringSystembetreuung, Systemadministration, SystemverwaltungSystemsoftware (Entwicklung, Programmierung, Analyse)Urbane DatenplattformenVerwaltungsinformatikWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:AlgorithmenBescheiderstellungBetriebswirtschaftslehreDatenübernahme, DatenaufbereitungE-AkteGreen-IT-MaßnahmenIT-AnwendertrainingIT-KoordinationIT-RechtKI-ProgrammierassistentenKI-SystemeKommunalabgabegesetz (KAG)Lehrtätigkeit (Hochschule)MathematikNeuromorphic ComputingOpen DataSicherheitssysteme (IT), DatensicherheitSoftware as a Service - SaaSSystemintegrationTechnische InformatikVerwaltungsrechtWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Betriebssysteme"Kompetenzgruppe "Datenbanken, Datenverwaltungssysteme"Kompetenzgruppe "Netzprotokolle"Kompetenzgruppe "Netzwerktechnik"Kompetenzgruppe "Netzwerkzertifizierungen"Kompetenzgruppe "Programmiersprachen, Programmbibliotheken, Entwicklungsumgebungen"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Verwaltungsinformatiker/innen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:Augmented Analytics (z.B. Augmented-Analytics-Tools zur automatisierten Analyse von Informationssystemen und Kommunikationsstrukturen einsetzen, um IT-Lösungen zu entwickeln und zu optimieren)Chatbots (z.B. den Einsatz von Chatbots zur Kundenkommunikation planen und umsetzen)Data Lake (z.B. Datenspeicher programmieren, strukturieren und anbinden, in denen sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten für Big-Data-Auswertungen gesammelt werden)Data Warehouse (z.B. zentrale Verwaltungsdatenbanksysteme planen, einführen und optimieren)DevOps-Tools (z.B. DevOps-Werkzeuge bei der Entwicklung und Testung von IT-Lösungen anwenden)Digitale Tafel (z.B. Präsentationen und Schulungen mithilfe einer digitalen Tafel durchführen)Distributed Filesystem - DFS (z.B. netzwerkübergreifende Dateisysteme planen, aufbauen und betreuen)E-Akte (z.B. Systeme zur Verwaltung elektronischer Akten entwickeln, optimieren und pflegen)Identity- and Access-Management-Systeme - IAMS (z.B. Software-Architekturen für IAM-Systeme entwickeln)Impfmanagement-Plattformen (z.B. die Architekturen von Impfmanagement-Plattformen entwerfen und entwickeln)KI-Agenten (z.B. KI-Agenten in Behörden einführen und einrichten)KI-gestütztes Wissensmanagement (z.B. selbstle...

Arbeitssituation

Verwaltungsinformatiker/innen erkennen die informationstechnischen Anforderungen an die Verwaltung und sind für die Entwicklung geeigneter Software- oder Hardware-Lösungen verantwortlich. Dafür benötigen sie analytisches Denkvermögen und eine systematische Arbeitsweise, bei langwierigen Projekten zudem Geduld und Ausdauer. Sie arbeiten mit großer Genauigkeit und Konzentration, wenn sie z.B. Datenschutz- und Verwaltungsrichtlinien berücksichtigen. Im Beratungsgespräch mit Auftraggebern oder Kunden gehen sie auf deren Wünsche und Anforderungen ein, informieren über mögliche Lösungen und wägen deren Vor- und Nachteile fachkundig ab. Leiten sie Projekte, sind ihre organisatorischen und planerischen Fähigkeiten sowie ihre Führungskompetenz gefragt. In der Lehre an Hochschulen wenden sie zudem pädagogische sowie fachdidaktische Kenntnisse an und messen die Qualität ihrer Lehre an den Fortschritten und Rückmeldungen der Studierenden.Verwaltungsinformatiker/innen arbeiten im Büro, wo sie am Computer mit informations- und kommunikationstechnischen Systemen umgehen. In Besprechungs- oder Unterrichtsräumen nehmen sie an Meetings teil, führen Schulungen oder Seminare durch.

Verdienst/Einkommen

Die Höhe der Vergütung hängt von der Ausbildung, der ausgeübten Funktion und vom Unternehmen, bei dem man angestellt ist, ab.

Branchen im Einzelnen

Sicherheit, Brandschutz, VerteidigungVerteidigungÖffentliche Sicherheit und OrdnungFeuerwehrenÖffentliche VerwaltungÖffentliche VerwaltungSozialversicherungSozialversicherungJustizverwaltungRechtspflegeIT-DienstleistungenDatenverarbeitung, Hosting und damit verbundene TätigkeitenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieSoftwareentwicklung, -bereitstellungEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware, z.B. Entwickeln von Verwaltungssoftware

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Verwaltungsinformatik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.Die Ausübung der Berufstätigkeit als Beamter bzw. Beamtin im gehobenen Verwaltungsinformatikdienst oder im gehobenen technischen Verwaltungsdienst des Informationstechnikzentrums Bund ist reglementiert.

Zugangsstudienfächer

Verwaltungsinformatik (grundständig)Verwaltungsinformatik (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Verwaltungsinformatiker und Verwaltungsinformatikerinnen finden Beschäftigung z.B.in Rechenzentren und Entwicklungsabteilungen der öffentlichen Verwaltung bzw. im Informationstechnikzentrum Bundin der Hard- und Softwareberatungbei IT-Dienstleistern, Software- und Datenbankanbietern

Tätigkeitsbezeichnungen

Verwaltungsinformatiker/inBeamt(er/in) - Informationstechnikzentrum Bund (geh. t. D.)Beamt(er/in) - Verwaltungsinformatikdienst (geh. Dienst)Berufsbezeichnung in französischer SpracheInformaticien/Informaticienne (administration publique)Amts- bzw. Dienstbezeichnung im Eingangs-/EinstiegsamtRegierungsinspektor/in

Sonstige Zugangsbedingungen

Die Berufung in das Beamtenverhältnis setzt i.d.R. die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union voraus.Die Verbeamtung erfordert i.d.R. eine mit der Laufbahnprüfung abgeschlossene Ausbildung als Beamter bzw. Beamtin im gehobenen Verwaltungsinformatikdienst bzw. im gehobenen technischen Verwaltungsdienst des Informationstechnikzentrums Bund.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft zur engagierten Übernahme anspruchsvoller Programmierarbeiten mit engen Fertigstellungsterminen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Analyse von Schwachstellen in IT-Systemen; Durchführen langwieriger und umfangreicher Testläufe)Sorgfalt (z.B. genaues Prüfen von Anwendungslösungen im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Korrektheit, Effektivität, IT-Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Entwickeln von IT-Infrastrukturen, Software- und Datenbanklösungen sowie Benutzerschnittstellen)Lernbereitschaft (z.B. kontinuierliches Weiterbilden zu den neuesten Entwicklungen im IT-Sektor durch Lesen von Fachliteratur oder Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen)

Die Tätigkeit im Überblick

Verwaltungsinformatiker und Verwaltungsinformatikerinnen entwickeln Informatiklösungen zur Organisation und Optimierung von Verwaltungsabläufen. Sie realisieren IT-Projekte in der öffentlichen Verwaltung, implementieren IT-Lösungen und betreuen IT-Systeme.

Stellen- und Bewerberbörsen

Computerwoche.deDV-Treff - Jobbörse für SAP-SpezialistenFachinformatiker.degolemHochschule des Bundes für öffentliche Verwaltunginformatik-personal.deInteramt.deitjobs.rocksIT-Positionen.deIT-Trefföffentlicher-dienst.infoservice.bund.deStellenblatt.de

Verbände und Organisationen

Bundesverb. Informationswirt., Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom)CEPIS - Council of European Professional Informatics SocietiesGesellschaft für Informatik e.V. (GI)IG Metall (IGM)Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund)Nationales E-Government Kompetenzzentrum NEGZ e.V.VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. Mitarbeiter/innen anleiten und führen; Studierende unterrichten und betreuen)Kundenkontakt (z.B. Auftraggebende beraten; Kunden- und Anwenderschulungen durchführen)Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (z.B. Datenschutz- und Verwaltungsrichtlinien bei Entwicklung und Implementierung neuer Datenbanken berücksichtigen)Bildschirmarbeit (z.B. im Bereich E-Government Anwendungen entwerfen und entwickeln; im Bereich Customizing marktübliche Softwaresysteme an die Erfordernisse der jeweiligen Dienststelle anpassen)Arbeit in BüroräumenArbeit in Unterrichts-/Schulungsräumen (z.B. Lehrveranstaltungen in Hörsälen oder Seminarräumen vor einer Gruppe durchführen)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Informationsbeschaffung, -erschließung, -aufbereitungData-Warehouse-Analyst/Data-Warehouse-AnalystinIT-Koordination, -Organisation, -ManagementBerater für digitale Transformation/Beraterin für digitale TransformationChief-Digital-OfficerE-Government-ConsultantIT-Manager/IT-ManagerinIT-Organisator/IT-OrganisatorinLeiter/Leiterin der SoftwareentwicklungLeiter/Leiterin der ITIT-Dispatcher/IT-DispatcherinIT-SicherheitDatenschutzbeauftragter/DatenschutzbeauftragteEthical HackerIT-Sicherheitskoordinator/IT-SicherheitskoordinatorinIT-SystementwicklungSoftware-ArchitectLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinSoftwareentwicklungChatbot-Entwickler/Chatbot-EntwicklerinMobile DeveloperProzessmanager/Prozessmanagerin für RPASoftwareentwickler/SoftwareentwicklerinWeb DeveloperWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Unterlagen, z.B.: Datenbankkonzepte, Pflichtenhefte, Hard- und Softwaredokumentationen, Benutzeranleitungen, Schulungsunterlagen, Rechtsvorschriften (z.B. Datenschutzbestimmungen, Vergaberecht)Computertechnik und Software, z.B.: Datenverarbeitungsanlagen, Betriebssysteme, Netzwerksysteme, Informationssysteme, EntwicklersoftwareBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Verwaltungsinformatiker und Verwaltungsinformatikerinnen konzipieren, realisieren und optimieren IT-Anwendungen und -Systeme in der öffentlichen Verwaltung. Zu ihren Aufgaben gehören die Systementwicklung und -betreuung, das Datenbank- und Netzwerkmanagement sowie die Organisation und Betreuung von Prozessen in der Datenverarbeitung. In der Teamleitung koordinieren sie die Aufgaben der einzelnen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und kontrollieren die Arbeitsergebnisse. Auch die Anwenderberatung und -schulung kann zu ihren Aufgaben gehören, z.B. bei der Einführung einer neuen Software.

Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten

Beamter/Beamtin im Verwaltungsdienst des Bundes im Informationstechnikzentrum Bund (gehobener technischer Dienst)Beamter/Beamtin im gehobenen Verwaltungsinformatikdienst

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Softwareentwicklung, Programmierung oder IT-Projektmanagement).Darüber hinaus kann sich der Trend zum Einsatz von AIOps-Technologien zur Optimierung des IT-Betriebs zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Verwaltungsinformatiker/innen entwickeln.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich durch ein weiterführendes Studium (z.B. im Studienfach Verwaltungsinformatik).Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Systemanalyse Informationssysteme und Kommunikationsstrukturen analysierenSchnittstellen und Datenflüsse klärenSystementwicklung und -betreuung Softwaresysteme an die Erfordernisse der Dienststelle anpassen, Standardsoftware integrieren oder spezielle Softwaresysteme konzipieren und programmieren (Individualsoftware)Informationssysteme entwerfen und realisieren (Anwendungen konstruieren, programmieren, implementieren, testen, abnahmefähig machen, optimieren)Aufgaben im E-Government wahrnehmen (z.B. digitale Versionen von Behördenvorgängen entwickeln)Datenbanken konzipieren und pflegen, z.B. Datensätze und Auswertungskonzepte festlegen; Schnittstellen für Datenbankzugriffe und Anwenderprogramme mit Datenbankzugriffen programmierendie passende Systemauslegung für die jeweilige Dienststelle ermitteln (Rightsizing)Datenverwaltungssysteme entwickeln und einführenIT- und Datensicherheit berücksichtigenAnforderungen an neue Anwendungen klären, Pflichtenhefte für IT-Projekte und Programmiervorhaben erstellen Intranet konzipieren, strukturieren, realisierennutzerfreundliche Bedienoberflächen erstellenBenutzeranleitungen und Online-Handbücher verfassenOrganisation und BetreuungAktivitäten der Datenverarbeitung koordinieren, z.B. die Entwicklung und Implementierung neuer Anwendungendienststelleninterne IT-Netzwerke betreuen und warten, Benutzerservice organisieren, für Datensicherung sorgenIT-Projekte (mit entsprechender Erfahrung auch IT-Abteilungen) leitenDV-Konzepte erstellen, Arbeit...

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Verwaltungsinformatiker/in an:Tätigkeitsfeld Informationsbeschaffung, -erschließung, -aufbereitungWirtschaftsmathematiker/WirtschaftsmathematikerinMathematiker/MathematikerinGemeinsamkeiten:Kenntnisse aus der Softwaretechnologie einsetzenDatenbanken und Benutzeroberflächen entwickelnDaten aufbereiten und auswertenTätigkeitsfeld Öffentliche VerwaltungBeamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)Gemeinsamkeiten:IT-gestützte Verwaltungsprozesse effizienter gestaltenIT- und Datensicherheit gewährleistenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Verwaltungsinformatiker/innen entwickeln anwendungsbezogene Informatiklösungen zur Organisation und Optimierung von Verwaltungsabläufen. Sie realisieren IT-Projekte in der öffentlichen Verwaltung, implementieren IT-Lösungen und betreuen IT-Systeme.Fachleute für Verwaltung und InformatikEin kontinuierlich wachsendes Aufgabenfeld ist der Bereich des E-Government. Darunter versteht man die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Bereich der öffentlichen Verwaltung. Hier entwerfen Verwaltungsinformatiker/innen z.B. Webseiten für die jeweilige Dienststelle oder entwickeln für Kommunen und virtuelle Rathäuser digitalisierte Abläufe für Behördenvorgänge. Dabei müssen sie nicht nur rechtliche Rahmenbedingungen wie den Datenschutz und das Vergaberecht beachten, sondern auch die Strukturen, Hierarchien sowie die Arbeitskultur in der öffentlichen Verwaltung berücksichtigen.Vielseitige TätigkeitenIhre Einsatzgebiete reichen von der Organisation der Datenverarbeitung über die Anwendungsentwicklung bis zur Schulung und Betreuung der Benutzer/innen in der Dienststelle. So führen Verwaltungsinformatiker/innen beispielsweise Systemanalysen durch, beraten Vorgesetzte bei der Auswahl und Anpassung von Hard- und Softwaresystemen, installieren diese und passen sie an die jeweiligen Erfordernisse an. Gegebenenfalls programmieren sie auch Individuallösungen, die es auf dem Markt in dieser Form nicht zu kaufen gibt. Sie optimieren bestehende Anwendungen und entwic...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Anwenden stochastischer Methoden bei der Entwicklung verwaltungsspezifischer Softwareprogramme)figural-räumliches Denken (z.B. Verstehen der Strukturen von Betriebs- und Netzwerkplänen)Handgelenk-Finger-Geschwindigkeit (z.B. Programmieren von Software am PC)Technisches Verständnis (z.B. Planen und Installieren von Netzwerksystemen)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Leiten von IT-Projekten; Planen des Mitarbeitereinsatzes)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen der Kosten von verwaltungsspezifischen IT-Anwendungen)Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Eingehen auf Rückfragen der Auszubildenden oder Anwender/innen)Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Vermitteln von Fachwissen bei Anwenderschulungen)Textverständnis (z.B. Lesen von Fachliteratur zu Datenstrukturen, Betriebssystemen und Programmiersprachen)Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen von Dokumentationen und Handbüchern)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Landesbeamten- und LandeslaufbahngesetzeÜbergreifende Regelung für Beamte und Beamtinnen der Bundesländer:Gesetz zur Regelung des Statusrechts der Beamtinnen und Beamten in den Ländern (Beamtenstatusgesetz - BeamtStG) vom 17.06.2008 (BGBl. I S. 1010), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 20.12.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 389) Das Beamtenstatusgesetz beinhaltet generelle Regelungen, z.B. zum Beamtenverhältnis, zur Ernennung von Beamten und Beamtinnen der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie zu deren Laufbahnen.Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. umfangreiche Programmierarbeiten am Computer ausführen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. am Bildschirm im E-Government Anwendungen entwerfen und entwickeln, im Customizing marktübliche Softwaresysteme an die Erfordernisse der jeweiligen Dienststelle anpassen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Rückfragen von Anwendern, Kunden oder Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Verwaltungsinformatiker/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Informatiker/Informatikerinfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):IT-Berater/IT-BeraterinLeiter/Leiterin der ITLeiter/Leiterin der SoftwareentwicklungOrganisationsprogrammierer/OrganisationsprogrammiererinProzessmanager/Prozessmanagerin für RPASoftware-ArchitectSoftwareentwickler/Softwareentwicklerinin angrenzenden Berufen:Informatiker/Informatikerin (Weiterbildung)Geprüfter IT-Ökonom/Geprüfte IT-ÖkonominGeprüfter Wirtschaftsinformatiker/Geprüfte Wirtschaftsinformatikerin - IT-SystemeWirtschaftsinformatiker/Wirtschaftsinformatikerin (Hochschule)Eine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit als Verwaltungsinformatiker/in ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Wird jedoch eine Tätigkeit als Beamter bzw. Beamtin im gehobenen Verwaltungsinformatikdienst oder im gehobenen technischen Verwaltungsdienst des Informationstechnikzentrums Bund angestrebt, ist eine Feststellung der Gleichwertigkeit zwingend erforderlich. Gemäß Bundesbeamtengesetz (BBG) vom 05.02.2009 (BGBl. I S. 160), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 11.01.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 6) bzw. den Landesbeamtengesetzen erfordert die Ausübung der Tätigkeit die Laufbahnbefähigung. Zuständig für das Anerkennungsverfahren zur Feststellung der Laufbahnbefähigung ist z.B. das Informationstechnikzentrum Bund. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bun...

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. umfangreiche Programmierarbeiten am Computer ausführen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Bildschirm im E-Government Anwendungen entwerfen und entwickeln, im Customizing marktübliche Softwaresysteme an die Erfordernisse der jeweiligen Dienststelle anpassen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Rückfragen von Anwendern, Kunden oder Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Verwaltungsinformatiker/in an:Tätigkeitsfeld Informationsbeschaffung, -erschließung, -aufbereitungWirtschaftsmathematiker/WirtschaftsmathematikerinMathematiker/MathematikerinGemeinsamkeiten:Kenntnisse aus der Softwaretechnologie einsetzenDatenbanken und Benutzeroberflächen entwickelnDaten aufbereiten und auswertenTätigkeitsfeld Öffentliche VerwaltungBeamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)Gemeinsamkeiten:IT-gestützte Verwaltungsprozesse effizienter gestaltenIT- und Datensicherheit gewährleistenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin in Deutschland?

IT-Spezialisten im öffentlichen Dienst sind Fachkräfte, die IT-Lösungen entwickeln, um Prozesse in der öffentlichen Verwaltung in Deutschland zu organisieren und zu optimieren. Diese Fachkräfte setzen IT-Projekte um, wenden IT-Lösungen an und verwalten bestehende IT-Systeme im öffentlichen Sektor. Zu ihren Kernaufgaben gehören das Konzipieren, Entwickeln und Optimieren von IT-Anwendungen und -Systemen für die öffentliche Verwaltung. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben wie Systementwicklung und -wartung, Datenbank- und Netzwerkmanagement sowie die Organisation und Überwachung von Datenverarbeitungsprozessen. Darüber hinaus können sie Führungsaufgaben übernehmen, wie zum Beispiel die Information und Schulung von Nutzern bei der Einführung neuer Software und sogar Teamleitung und die Steuerung von Geschäftsergebnissen. Ihre Arbeitsumfelder sind typischerweise die IT-Abteilungen öffentlicher Einrichtungen, und die von ihnen verwendeten Werkzeuge umfassen verschiedene Softwareentwicklungsumgebungen, Datenbankmanagementsysteme und Netzwerküberwachungstools. Die Entwicklung von E-Government-Anwendungen und die Implementierung von Cybersicherheitsmaßnahmen gehören ebenfalls zu ihren wichtigen Aufgaben. In Deutschland erfordert die Ausübung dieses Berufs in der Regel ein Hochschulstudium (Studium) in Informatik oder einem verwandten Bereich. In einigen Fällen ist eine Spezialisierung auf IT für die öffentliche Verwaltung von Vorteil.

Ist Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Verwaltungsinformatik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.Die Ausübung der Berufstätigkeit als Beamter bzw. Beamtin im gehobenen Verwaltungsinformatikdienst oder im gehobenen technischen Verwaltungsdienst des Informationstechnikzentrums Bund ist reglementiert.

Wo arbeiten Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin in Deutschland typischerweise?

Verwaltungsinformatiker und Verwaltungsinformatikerinnen arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Computerräumenin Besprechungs- und SchulungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Verwaltungsinformatiker/Verwaltungsinformatikerin in Deutschland?

Die Höhe der Vergütung hängt von der Ausbildung, der ausgeübten Funktion und vom Unternehmen, bei dem man angestellt ist, ab.

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