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Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau

Veranstaltungskaufmann/-frau

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 63402

Was ist Etkinlik Yöneticisi (Veranstaltungskaufmann/frau)?

Was macht man in diesem Beruf?Veranstaltungskaufleute konzipieren Veranstaltungen, organisieren deren Durchführung und bereiten sie kaufmännisch vor und nach. Sie entwickeln beispielsweise zielgruppengerechte Konzepte für Messen, Kongresse, Konzerte oder Ausstellungen, schätzen Veranstaltungsrisiken ein, kalkulieren Kosten und erstellen Leistungsangebote. Sie akquirieren Kunden, beraten und betreuen diese vor und während der Veranstaltungen, erstellen Ablauf- und Regiepläne und setzen diese um. Dabei berücksichtigen Veranstaltungskaufleute veranstaltungstechnische Anforderungen, Gegebenheiten und Vorschriften ebenso wie betriebswirtschaftliche Rentabilitätsaspekte. Zum Schluss führen sie Erfolgskontrollen durch und erstellen Abrechnungen.Sie beobachten das aktuelle Marktgeschehen im Veranstaltungs- und Eventbereich, erstellen Marketing- und Werbekonzepte und setzen entsprechende Maßnahmen um. Darüber hinaus bearbeiten sie personalwirtschaftliche Vorgänge und wirken an der Kosten- und Erlösplanung mit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Veranstaltungskaufleute finden Beschäftigung in erster Liniein Veranstaltungsbetrieben bzw. Dienstleistungsunternehmen der Veranstaltungsbranche (z.B. Theater, Konzerthäuser, Kinos, Veranstaltungszentren, Messebetriebe)in Eventagenturen sowie Unternehmen für Veranstaltungstechnikbei Catering-Unternehmen, in Hotels und Gaststätten mit Veranstaltungsbereichin kommunalen Einrichtungen (z.B. Kulturämter, Büros für Stadtmarketing)Arbeitsorte:Veranstaltungskaufleute arbeiten in erster Linie in Büroräumen, beim Kunden (in Messe- oder Konzerthallen, Theater- und Gasträumen, Fernsehstudios) sowie im Freien (bei Open-Air-Veranstaltungen).Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [25.0%]25Hochschulreife [70.0%]70Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Beraten von Kunden zur Veranstaltungsplanung)Kommunikationsfähigkeit, interkulturelle Kompetenz (z.B. im Kontakt mit Behörden, Sponsoren, Geschäftspartnern, internationalen Künstlern)Organisatorische Fähigkeiten und Verhandlungsgeschick (z.B. für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen)Kaufmännisches Denken und Sorgfalt (z.B. bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten, beim Kalkulieren von Preisen oder Erstellen von Regieplänen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Kosten zu ermitteln und zu erfassen)Deutsch (z.B. um Angebote zu erstellen und einzufordern)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um internationale Veranstaltungen zu planen und vorzubereiten)Wirtschaft (z.B. um Kennziffern zu ermitteln)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 € (Gastgewerbe*), 1.368 € (öffentlicher Dienst), 955 € bis 1.000 € (Veranstaltungswirtschaft*)2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 € (Gastgewerbe*), 1.418 € (öffentlicher Dienst), 1.050 € bis 1.100 € (Veranstaltungswirtschaft*)3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 € (Gastgewerbe*), 1.464 € (öffentlicher Dienst), 1.155 € bis 1.200 € (Veranstaltungswirtschaft*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Veranstaltungsbranche (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Veranstaltungskaufleute werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Veranstaltungs- und Eventagenturen, Betriebe des Kongress- oder Messebereichs): Büro- oder Veranstaltungsräume, Messe- oder Konzerthallen, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Aktuelles

Ausbildung soll neu geordnet werden Die Ausbildung im Beruf Veranstaltungskaufmann/-frau soll modernisiert werden, um sie an aktuelle Entwicklungen in der beruflichen Praxis anzupassen. So ermöglicht die Digitalisierung nicht nur einen schnellen und effektiven Informationsaustausch mit Partnern, Lieferanten und Teilnehmenden, sondern wirkt sich auch auf die Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen aus. Neue Veranstaltungsformen wie z.B. Hybridevents, die eine Mischung aus physischer und digitaler Teilnahme bieten, erfordern zudem besondere Kompetenz im Umgang mit digitalen Tools und Plattformen. Gesellschaftliche Veränderungen, ökologische bzw. nachhaltigkeitsrelevante, soziale und Sicherheitsaspekte wie der vorbeugende Brandschutz, die Besucherführung oder Security während Events, sind bei der Veranstaltungsplanung und -durchführung ebenfalls zu berücksichtigen und wirken sich somit auch auf das Anforderungsprofil von Veranstaltungskaufleuten aus.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Veranstaltungsbranche (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Veranstaltungskaufleute konzipieren Veranstaltungen, organisieren deren Durchführung und bereiten sie kaufmännisch vor und nach. Sie entwickeln beispielsweise zielgruppengerechte Konzepte für Messen, Kongresse, Konzerte oder Ausstellungen, schätzen Veranstaltungsrisiken ein, kalkulieren Kosten und erstellen Leistungsangebote. Sie akquirieren Kunden, beraten und betreuen diese vor und während der Veranstaltungen, erstellen Ablauf- und Regiepläne und setzen diese um. Dabei berücksichtigen Veranstaltungskaufleute veranstaltungstechnische Anforderungen, Gegebenheiten und Vorschriften ebenso wie betriebswirtschaftliche Rentabilitätsaspekte. Zum Schluss führen sie Erfolgskontrollen durch und erstellen Abrechnungen.Sie beobachten das aktuelle Marktgeschehen im Veranstaltungs- und Eventbereich, erstellen Marketing- und Werbekonzepte und setzen entsprechende Maßnahmen um. Darüber hinaus bearbeiten sie personalwirtschaftliche Vorgänge und wirken an der Kosten- und Erlösplanung mit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Veranstaltungskaufleute finden Beschäftigung in erster Liniein Veranstaltungsbetrieben bzw. Dienstleistungsunternehmen der Veranstaltungsbranche (z.B. Theater, Konzerthäuser, Kinos, Veranstaltungszentren, Messebetriebe)in E...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungVeranstaltungskaufmann/-frauBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Veranstaltungskaufleute konzipieren Veranstaltungen, organisieren deren Durchführung und bereiten sie kaufmännisch vor und nach. Sie entwickeln beispielsweise zielgruppengerechte Konzepte für Messen, Kongresse, Konzerte oder Ausstellungen, schätzen Veranstaltungsrisiken ein, kalkulieren Kosten und erstellen Leistungsangebote. Sie akquirieren Kunden, beraten und betreuen diese vor und während der Veranstaltungen, erstellen Ablauf- und Regiepläne und setzen diese um. Dabei berücksichtigen Veranstaltungskaufleute veranstaltungstechnische Anforderungen, Gegebenheiten und Vorschriften ebenso wie betriebswirtschaftliche Rentabilitätsaspekte. Zum Schluss führen sie Erfolgskontrollen durch und erstellen Abrechnungen.Sie beobachten das aktuelle Marktgeschehen im Veranstaltungs- und Eventbereich, erstellen Marketing- und Werbekonzepte und setzen entsprechende Maßnahmen um. Darüber hinaus bearbeiten sie personalwirtschaftliche Vorgänge und wirken an der Kosten- und Erlösplanung mit.Wo arbeitet man?Veranstaltungskaufleute finden Beschäftigung in erster Liniein Veranstaltungsbetrieben bzw. Dienstleistungsunternehmen der Veranstaltungsbranche (z.B. Theater, Konzerthäuser, Kinos, Veranstaltungszentren, Messebetriebe)in Eventagenturen sowie Unternehmen für Veranstaltungstechnikbei Catering-Unternehmen, in Hotels und Gaststätten mit Veranstaltungsbereichin kom...

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Geschäfts- und LeistungsprozesseInformation, Kommunikation und KooperationMarketing und VerkaufKaufmännische Steuerung und KontrollePersonalwirtschaftVermarktung von VeranstaltungenMethoden des ProjektmanagementsPlanung und Organisation von VeranstaltungenDurchführung von VeranstaltungenVeranstaltungstechnikRechtliche RahmenbedingungenAnwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Den Betrieb erkunden und darstellenDie Berufsausbildung selbstverantwortlich mitgestaltenGeschäftsprozesse erfassen und auswertenMärkte analysieren und Marketinginstrumente anwendenDienstleistungen und Güter beschaffen und verwaltenFinanzquellen erschließen und Finanzmittel einsetzenVeranstaltungen planen, durchführen und nachbereitenZwischenprüfung in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrNachbereiten von Veranstaltungen Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Veranstaltungen im Rahmen der integrierten Kommunikation eines Unternehmens konzipierenDienstleistungen anbietenGeschäftsp...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:Veranstaltungspläne zu erstellen, insbesondere Ablauf- und RegiepläneKosten zu ermitteln, zu erfassen und zu überwachen sowie Bestellungen durchzuführenwie die betrieblichen Abläufe organisiert sind, wie man Informations- und Kommunikationssysteme nutzt und allgemeine und betriebsspezifische Software anwendetwie man Ausschreibungen vorbereitet, Angebote einholt und Informationen auswertet, Kalkulationen durchführt und Geschäftsvorgänge für das Rechnungswesen bearbeitetwie Projektaufgaben sowie die Arbeit interner und externer Beteiligter koordiniert werdenwie wirtschaftliche Grunddaten des Marktsegments beschafft und für Veranstaltungskonzepte genutzt werden könnenwie man Informations-, Beratungs- und Verkaufsgespräche mit Kunden durchführt und was man über das Beschwerdemanagement wissen musswie man die Einhaltung des Ablaufplans einer Veranstaltung sicherstellt und bei Veränderungen die entsprechenden Schritte einleitetwelche Tätigkeiten nach der Veranstaltung auszuführen sind, z.B. Endabrechnungen erstellen und den Erfolg der Veranstaltung kontrollierenwelche Gesetze und Vorschriften z.B. hinsichtlich Haftungs- und Versicherungsrecht zu beachten sindDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Le...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Promotion-Material versenden, Ideen zu Veranstaltungskonzepten entwickeln, Ablauf- und Regiepläne erstellen, die Finanzierung einer Veranstaltung kalkulierenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte (Bildschirmarbeit in Büroräumen, an unterschiedlichen Veranstaltungsorten, auch im Freien, auf Messen)Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Beraten von Kunden zur Veranstaltungsplanung)Kommunikationsfähigkeit, interkulturelle Kompetenz (z.B. im Kontakt mit Behörden, Sponsoren, Geschäftspartnern, internationalen Künstlern)Organisatorische Fähigkeiten und Verhandlungsgeschick (z.B. für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen)Kaufmännisches Denken und Sorgfalt (z.B. bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten, beim Kalkulieren von Preisen oder Erstellen von Regieplänen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Großbritannien, IrlandIntensivkurs "Professional Development Programme (PDP)", ggf. mit Erwerb der Zusatzqualifikation "Kaufmann/-frau International Certificate"Ort: European College of Business and Management (ECBM), London und DublinDauer: 3 WochenWeitere Informationen zum Intensivkurs Professional Development Programme (PDP)Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 €Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Beispiel Veranstaltungswirtschaft (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 955 € bis 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 € bis 1.200 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Kosten zu ermitteln und zu erfassenDeutsch: z.B. um Angebote zu erstellen und einzufordernEnglisch, weitere Fremdsprachen: z.B. um internationale Veranstaltungen zu planen und vorzubereitenWirtschaft: z.B. um Kennziffern zu ermitteln

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/inDie Zusatzqualifikation "Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende" befähigt angehende Kaufleute, Telefonate und Schriftverkehr in einer Fremdsprache wie Englisch zu führen. Auszubildende absolvieren eine schriftliche und mündliche Prüfung. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Köln - Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Veranstaltungskaufmann/-frau an:Bereich Tourismus und FreizeitwirtschaftKaufmann/Kauffrau für Tourismus und FreizeitTourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen)Gemeinsamkeit:Kunden beraten und Veranstaltungen bzw. Reisen organisieren, Marketingkonzepte erarbeiten, Kosten kalkulierenBereich Marketing und WerbungKaufmann/Kauffrau für MarketingkommunikationGemeinsamkeit:das Marktgeschehen beobachten, Marketingkonzepte erarbeiten, Kosten kalkulieren, Kunden beratenBereich Hotel- und GaststättengewerbeKaufmann/Kauffrau für HotelmanagementGemeinsamkeit:Kunden beraten, Reservierungen bzw. Buchungen vornehmenBereich VeranstaltungstechnikFachkraft für VeranstaltungstechnikGemeinsamkeit:Veranstaltungen vorbereiten und organisieren

Entwicklung der Ausbildung

2001:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Veranstaltungskaufmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Veranstaltungsbranche (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungVeranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.160 €2. Ausbildungsjahr: 1.260 €3. Ausbildungsjahr: 1.360 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.120 €2. Ausbildungsjahr: 1.270 €3. Ausbildungsjahr: 1.370 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Februar 2026Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juni 2024Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.294 €3. Ausbildungsjahr: 1.462 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel Veranstaltungswirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Handelskammer Hamburg, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.025 €2. Ausbildungsjahr: 1.125 €3. Ausbildungsjahr: 1.225 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Veranstaltungskaufleute verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Fremdsprachen für kaufmännische Auszubildende.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Veranstaltungskaufleute in der Unterhaltungsbranche, bei Messegesellschaften, in Eventagenturen, Unternehmen für Veranstaltungstechnik, im Hotelleriebereich sowie ggf bei öffentlichen Ämtern (z.B. Stadtmarketing, Kulturämter).Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Veranstaltungsmanagement bis hin zu Finanz- und Rechnungswesen.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Veranstaltungsfachwirt/in abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Event-Management erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer Event-Agentur oder einem Betrieb für Konferenz-, Tagungs- und Veranstaltungstechnik (Handel, Beratung, Verleih).

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.025 €2. Ausbildungsjahr: 1.125 €3. Ausbildungsjahr: 1.225 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 1.527 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 70 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 25 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 2 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [25.0%]25Hochschulreife [70.0%]70Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.080 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 € bis 1.335 €Quelle:IHK Elbe-Weser, Stand Januar 2026Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.150 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2024Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung für Kaufleute in den Dienstleistungsbereichen Gesundheitswesen sowie Veranstaltungswirtschaft (KflDiAusbV) vom 25.06.2001 (BGBl. I S. 1262, 1878), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 24.05.2016 (BGBl. I S. 1190)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 11.05.2001)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.087 €2. Ausbildungsjahr: 1.242 €3. Ausbildungsjahr: 1.366 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand April 2026Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.080 €2. Ausbildungsjahr: 1.180 €3. Ausbildungsjahr: 1.380 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Mai 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel Veranstaltungswirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 955 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 €Quelle:IHK Schleswig-Holstein, Stand September 2023Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Im Bereich Veranstaltungswirtschaft liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Etkinlik Yöneticisi (Veranstaltungskaufmann/frau)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Veranstaltungskaufleute konzipieren Veranstaltungen, organisieren deren Durchführung und bereiten sie kaufmännisch vor und nach. Sie entwickeln beispielsweise zielgruppengerechte Konzepte für Messen, Kongresse, Konzerte oder Ausstellungen, schätzen Veranstaltungsrisiken ein, kalkulieren Kosten und erstellen Leistungsangebote. Sie akquirieren Kunden, beraten und betreuen diese vor und während der Veranstaltungen, erstellen Ablauf- und Regiepläne und setzen diese um. Dabei berücksichtigen Veranstaltungskaufleute veranstaltungstechnische Anforderungen, Gegebenheiten und Vorschriften ebenso wie betriebswirtschaftliche Rentabilitätsaspekte. Zum Schluss führen sie Erfolgskontrollen durch und erstellen Abrechnungen.Sie beobachten das aktuelle Marktgeschehen im Veranstaltungs- und Eventbereich, erstellen Marketing- und Werbekonzepte und setzen entsprechende Maßnahmen um. Darüber hinaus bearbeiten sie personalwirtschaftliche Vorgänge und wirken an der Kosten- und Erlösplanung mit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Veranstaltungskaufleute finden Beschäftigung in erster Liniein Veranstaltungsbetrieben bzw. Dienstleistungsunternehmen der Veranstaltungsbranche (z.B. Theater, Konzerthäuser, Kinos, Veranstaltungszentren, Messebetriebe)in Eventagenturen sowie Unternehmen für Veranstaltungstechnikbei Catering-Unternehmen, in Hotels und Gaststätten mit Veranstaltungsbereichin kommunalen Einrichtungen (z.B. Kulturämter, Büros für Stadtmarketing)Arbeitsorte:Veranstaltungskaufleute arbeiten in erster Linie in Büroräumen, beim Kunden (in Messe- oder Konzerthallen, Theater- und Gasträumen, Fernsehstudios) sowie im Freien (bei Open-Air-Veranstaltungen).Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [25.0%]25Hochschulreife [70.0%]70Sonstige [2.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Beraten von Kunden zur Veranstaltungsplanung)Kommunikationsfähigkeit, interkulturelle Kompetenz (z.B. im Kontakt mit Behörden, Sponsoren, Geschäftspartnern, internationalen Künstlern)Organisatorische Fähigkeiten und Verhandlungsgeschick (z.B. für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen)Kaufmännisches Denken und Sorgfalt (z.B. bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten, beim Kalkulieren von Preisen oder Erstellen von Regieplänen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Kosten zu ermitteln und zu erfassen)Deutsch (z.B. um Angebote zu erstellen und einzufordern)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um internationale Veranstaltungen zu planen und vorzubereiten)Wirtschaft (z.B. um Kennziffern zu ermitteln)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 € (Gastgewerbe), 1.368 € (öffentlicher Dienst), 955 € bis 1.000 € (Veranstaltungswirtschaft*)2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 € (Gastgewerbe*), 1.418 € (öffentlicher Dienst), 1.050 € bis 1.100 € (Veranstaltungswirtschaft*)3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 € (Gastgewerbe*), 1.464 € (öffentlicher Dienst), 1.155 € bis 1.200 € (Veranstaltungswirtschaft*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau in Deutschland typischerweise?

Veranstaltungskaufleute werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Veranstaltungs- und Eventagenturen, Betriebe des Kongress- oder Messebereichs): Büro- oder Veranstaltungsräume, Messe- oder Konzerthallen, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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