Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei
Tierwirt/in - Schäferei
Was ist Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →Der Beruf Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:
- Nutzpflanzenwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agrarwirtschaft
Bachelor · Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Agrarwissenschaften
Bachelor · Universität Rostock
Agrarwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agricultural and Horticultural Sciences - Bachelor of Science - Monobachelor
Bachelor · Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der Humboldt-Universität zu Berlin
Agricultural Economics
Master · Universität Rostock
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. tierwirtschaftliche Betriebe): Ställe, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz in Triesdorf (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum Ansbach-Triesdorffür die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Halle (Sachsen-Anhalt):Berufsbildende Schulen des Landkreises SaalekreisQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei züchten Qualitätstiere für die Vermehrung oder halten Schafe für die Gewinnung von Fleisch, Milch und Wolle. Sie versorgen und füttern Schafe, ziehen Jungtiere auf und pflegen kranke Tiere. Für die Zucht suchen sie geeignete Böcke aus, leisten Geburtshilfe und kümmern sich um Lämmer und Muttertiere. Sie scheren, melken und schlachten die Schafe. Außerdem beobachten und dokumentieren sie genau, wie sich der Tierbestand entwickelt. Wenn sie Schafe hüten, setzen sie speziell ausgebildete Hütehunde ein, die sie führen und versorgen.Für Schafe in Koppelhaltung richten sie Koppeln ein und erstellen Weidepläne. Durch die Beweidung von Brachflächen, Heiden, Deichen und Grünflächen in der Wanderschäferei leisten Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei außerdem einen wertvollen Dienst in der Landschaftspflege.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei finden Beschäftigung in erster Linie in der Tier- oder Landwirtschaft, z.B. in Guts- oder WanderschäfereienArbeitsorte:Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei arbeiten in erster Linieim Freien (in der Tierhaltung und -zucht, in der Wanderschäferei)im Stall (v.a. in...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungTierwirt/in der Fachrichtung SchäfereiWas macht man in diesem Beruf?Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei züchten Qualitätstiere für die Vermehrung oder halten Schafe für die Gewinnung von Fleisch, Milch und Wolle. Sie versorgen und füttern Schafe, ziehen Jungtiere auf und pflegen kranke Tiere. Für die Zucht suchen sie geeignete Böcke aus, leisten Geburtshilfe und kümmern sich um Lämmer und Muttertiere. Sie scheren, melken und schlachten die Schafe. Außerdem beobachten und dokumentieren sie genau, wie sich der Tierbestand entwickelt. Wenn sie Schafe hüten, setzen sie speziell ausgebildete Hütehunde ein, die sie führen und versorgen.Für Schafe in Koppelhaltung richten sie Koppeln ein und erstellen Weidepläne. Durch die Beweidung von Brachflächen, Heiden, Deichen und Grünflächen in der Wanderschäferei leisten Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei außerdem einen wertvollen Dienst in der Landschaftspflege.Wo arbeitet man?Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei finden Beschäftigung in erster Linie in der Tier- oder Landwirtschaft, z.B. in Guts- oder WanderschäfereienWeitereBerufe mit Tieren
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (berufliche Grundbildung) und nach Bedarf in überbetrieblichen LehrgängenPlanen, Kontrollieren und Beurteilen von Arbeitsabläufen und ProduktionErstellen von Kalkulationen und Abwickeln von GeschäftsvorgängenKommunikation und Informationqualitätssichernde MaßnahmenMaschinen, Geräte und BetriebseinrichtungenTierschutzTierzuchtTierhaltungFütterungTiergesundheit und TierhygieneNutzung von Tieren und Gewinnung spezifischer ProdukteAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: neue Mitarbeiter/innen in den Betrieb einführenGeräte, Maschinen und Anlagen handhabenTierunterkünfte herrichten und instand haltenmit Tieren umgehenTiere füttern2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (berufliche Fachbildung) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen und Erweitern der Kenntnisse aus dem ersten AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:den Tierbestand reproduzierenden Tierbestand gesund haltenWaren beschaffen und lagernAbfälle entsorgen und Nebenprodukte verwertenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (berufliche Fachbildung in der Fachrichtung Schäferei) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:SchafhaltungAblammung und Au...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Tiere hält, versorgt und kennzeichnet und wie man Zuchtdaten erfasst und dokumentiertwas man bei der Gesundheitsfürsorge für Tiere beachten muss, wie man Medikamente nach Anweisung verabreicht und dem Tierarzt assistiertwelche Haltungsformen für Tiere es gibt und wie verschiedene Haltungssysteme und -techniken angewendet werdenwie man Schafe hält und versorgt, insbesondere in stationärer Hütehaltung, Wanderschäferei oder Koppelhaltungwie Schafe bedarfsgerecht gefüttert werden und wie man Schafe hütet und mit Hütehunden umgehtwas man bei der Schafzucht beachten muss: wie man Böcke auswählt und zuteilt, die Trächtigkeit von Mutterschafen feststellt und sie für die Geburt vorbereitetwie man die Geburt begleitet und Muttertiere wie Lämmer nach der Geburt versorgt sowie Lämmer aufziehtwie man Schafwolle gewinnt, welche Schurmethoden es gibt und wie man die Qualität der Wolle beurteiltworauf man beim Schlachten achten muss und wie man Schafmilch gewinntwie man Schafweiden pflegt und bewirtschaftet und wie Schafe in der Landschaftspflege eingesetzt werden könnenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Handhabung von Geräten, Maschinen und Anlagen, das Herrichten und Instandhal...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Futtermittel und Zusatzstoffe mischen, Schafe füttern, bei Geburten assistieren, Jungtiere aufziehen, Schafe melken, Fleisch, Milch oder Wolle vermarkten Umgebung: Gerüche und Staub in Ställen, Witterungseinflüsse im FreienArbeitszeit: Arbeit an Wochenenden Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Beobachten des Verhaltens von Schafen)Geschicklichkeit (z.B. beim Scheren von Schafen, bei der Klauenpflege)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. bei Wartung und Reparatur von Stalleinrichtungen, baulichen Anlagen, Maschinen und Geräten)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Führen von Stall- und Zuchtbüchern, beim Umgang mit Tieren)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 906 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 998 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.090 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um das Verhalten von Tieren zu beobachten und sie zu füttern und pflegenMathematik: z.B. um Kalkulationen zu erstellen und Vermarktungsmaßnahmen zu planen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Tierwirt/in der Fachrichtung Schäferei an:Bereich TiereLandwirt/LandwirtinTierwirt/Tierwirtin Fachrichtung RinderhaltungTierwirt/Tierwirtin Fachrichtung SchweinehaltungTierwirt/Tierwirtin Fachrichtung GeflügelhaltungTierwirt/Tierwirtin Fachrichtung ImkereiPferdewirt/Pferdewirtin Fachrichtung Pferdehaltung und ServicePferdewirt/Pferdewirtin Fachrichtung PferdezuchtFischwirt/Fischwirtin Fachrichtung Aquakultur und BinnenfischereiTierpfleger/Tierpflegerin Fachrichtung Tierheim und TierpensionTierpfleger/Tierpflegerin Fachrichtung ZooGemeinsamkeit:Tiere versorgen und pflegen, ggf. Tiere züchten und Tierprodukte vermarkten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1976: Erste Anerkennung des Ausbildungsberufs Tierwirt/inAusbildung in sechs Schwerpunkten (Rinderhaltung, Schweinehaltung, Schafhaltung, Geflügelhaltung, Pelztierhaltung, Bienenhaltung)Aufhebung des Vorläuferberufs Schäfer/in2005:Neuordnung der Ausbildung nach dem BerufsbildungsgesetzAusbildung in fünf Fachrichtungen (Rinderhaltung, Schweinehaltung, Geflügelhaltung, Schäferei, Imkerei)Neue, modernisierte Ausbildungsordnung, u.a. mit Berücksichtigung aktueller Anforderungen der Agrarwirtschaft 2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Tierwirt/in der Fachrichtung Schäferei ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Landwirtschaft.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungTierwirt/Tierwirtin - Fachrichtung Schäferei
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 725 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:IG Bau, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 890 €2. Ausbildungsjahr: 970 €3. Ausbildungsjahr: 1.090 €Quelle:Deutscher Bauernverband, Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 765 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:IG Bau, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 858 €2. Ausbildungsjahr: 905 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Deutscher Bauernverband, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei vor allem in tier- und landwirtschaftlichen Betrieben, z.B. in Guts- oder Wanderschäfereien.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Tierzucht und Tierhaltung bis hin zu Landwirtschaft.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Tierwirtschaftsmeister/in der Fachrichtung Schäferei abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Agrarwissenschaft erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Schäferei.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 906 €2. Ausbildungsjahr: 998 €3. Ausbildungsjahr: 1.078 €Quelle:Deutscher Bauernverband, Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 906 €2. Ausbildungsjahr: 998 €3. Ausbildungsjahr: 1.078 €Quelle:Deutscher Bauernverband, Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 24 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 37 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss bzw. die Hochschulreife. 25 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. Jeweils 13 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen oder ein Berufsgrundbildungsjahr absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [37.0%]37mittlerer Bildungsabschluss [25.0%]25Hochschulreife [37.0%]37Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:IG Bau, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 906 €2. Ausbildungsjahr: 998 €3. Ausbildungsjahr: 1.078 €Quelle:Deutscher Bauernverband, Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:IG Bau, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Tierwirt/zur Tierwirtin (TWirtAusbV) vom 17.05.2005 (BGBl. I S. 1426) geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 23.02.2006 (BGBl. I S. 465)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Tierwirt/Tierwirtin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.03.2005)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 745 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:IG Bau, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 858 €2. Ausbildungsjahr: 905 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Deutscher Bauernverband, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 740 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:IG Bau, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Land- und Forstwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 906 €2. Ausbildungsjahr: 998 €3. Ausbildungsjahr: 1.078 €Quelle:Deutscher Bauernverband, Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei züchten Qualitätstiere für die Vermehrung oder halten Schafe für die Gewinnung von Fleisch, Milch und Wolle. Sie versorgen und füttern Schafe, ziehen Jungtiere auf und pflegen kranke Tiere. Für die Zucht suchen sie geeignete Böcke aus, leisten Geburtshilfe und kümmern sich um Lämmer und Muttertiere. Sie scheren, melken und schlachten die Schafe. Außerdem beobachten und dokumentieren sie genau, wie sich der Tierbestand entwickelt. Wenn sie Schafe hüten, setzen sie speziell ausgebildete Hütehunde ein, die sie führen und versorgen.Für Schafe in Koppelhaltung richten sie Koppeln ein und erstellen Weidepläne. Durch die Beweidung von Brachflächen, Heiden, Deichen und Grünflächen in der Wanderschäferei leisten Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei außerdem einen wertvollen Dienst in der Landschaftspflege.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei finden Beschäftigung in erster Linie in der Tier- oder Landwirtschaft, z.B. in Guts- oder WanderschäfereienArbeitsorte:Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei arbeiten in erster Linieim Freien (in der Tierhaltung und -zucht, in der Wanderschäferei)im Stall (v.a. in der Hauptlammzeit und in den Winterwochen)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [37.0%]37mittlerer Bildungsabschluss [25.0%]25Hochschulreife [37.0%]37Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Beobachten des Verhaltens von Schafen)Geschicklichkeit (z.B. beim Scheren von Schafen, bei der Klauenpflege)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. bei Wartung und Reparatur von Stalleinrichtungen, baulichen Anlagen, Maschinen und Geräten)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Führen von Stall- und Zuchtbüchern, beim Umgang mit Tieren)Schulfächer:Biologie (z.B. um das Verhalten von Tieren zu beobachten und sie zu füttern und pflegen)Mathematik (z.B. um Kalkulationen zu erstellen und Vermarktungsmaßnahmen zu planen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 906 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 998 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.090 €
Ist Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei in Deutschland typischerweise? ▼
Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. tierwirtschaftliche Betriebe): Ställe, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz in Triesdorf (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum Ansbach-Triesdorffür die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Halle (Sachsen-Anhalt):Berufsbildende Schulen des Landkreises SaalekreisQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Tierwirt/Tierwirtin Fachrichtung Schäferei in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.