Zum Inhalt springen

Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte

Steuerfachangestellte/r

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 72302

Was ist Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte?

Was macht man in diesem Beruf?Steuerfachangestellte unterstützen u.a. Steuerberater/innen bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung von Mandanten. Sie erteilen Auskünfte, stehen in Kontakt mit Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern, planen und überwachen Termine und stellen die Einhaltung von Fristen sicher. Sie stehen in engem Kontakt mit den Mandanten, verarbeiten deren Rechnungen, Belege und Kontoauszüge zu einer ordnungsgemäßen Buchführung, bearbeiten Steuererklärungen und überprüfen Steuerbescheide. Darüber hinaus führen sie Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Mandanten oder das eigene Unternehmen durch und wirken an der Erstellung von Jahresabschlüssen mit. Bei allen Tätigkeiten berücksichtigen sie stets die aktuelle Rechtslage und geltende Fristen. Außerdem erledigen sie allgemeine Büroarbeiten, führen die Korrespondenz und bereiten Unterlagen für Gesprächstermine mit Mandanten vor.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Steuerfachangestellte finden Beschäftigungin Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfernin Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaftenbei Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Rechnungswesen, Buchführung oder PersonalsachbearbeitungArbeitsorte:Steuerfachangestellte arbeiten in erster Linie in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [38.0%]38Hochschulreife [55.0%]55Sonstige [5.0%]5*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Mandanten zu Steuerangelegenheiten beraten und dabei individuelle Besonderheiten und Anforderungen beachten) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei der Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Betriebe und bei der Berechnung von Einkommen-, Lohn- und Umsatzsteuerbeträgen)Flexibilität (z.B. beim Wechsel zwischen Kundenkontakt, Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten und eigenständiger Bearbeitung von Akten)Lernbereitschaft (z.B. sich laufend über aktuelle Steuergesetze und steuerlich relevante Bestimmungen informieren)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Konten zu führen und Gewerbesteuerrückstellungen zu berechnen)Wirtschaft/Recht (z.B. um Buchungsvorgänge zu kontieren)Deutsch (z.B. um mit Mandanten/Mandantinnen zu kommunizieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.400 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.450 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 € bis 1.500 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Bereich Freie Berufe (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Steuerfachangestellte werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Büros oder Kanzleien von Steuerberatern/-beraterinnen, Wirtschaftsprüfern/-prüferinnen, vereidigten Buchprüfern/-prüferinnen oder Steuerbevollmächtigten): BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Bereich Freie Berufe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Steuerfachangestellte unterstützen u.a. Steuerberater/innen bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung von Mandanten. Sie erteilen Auskünfte, stehen in Kontakt mit Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern, planen und überwachen Termine und stellen die Einhaltung von Fristen sicher. Sie stehen in engem Kontakt mit den Mandanten, verarbeiten deren Rechnungen, Belege und Kontoauszüge zu einer ordnungsgemäßen Buchführung, bearbeiten Steuererklärungen und überprüfen Steuerbescheide. Darüber hinaus führen sie Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Mandanten oder das eigene Unternehmen durch und wirken an der Erstellung von Jahresabschlüssen mit. Bei allen Tätigkeiten berücksichtigen sie stets die aktuelle Rechtslage und geltende Fristen. Außerdem erledigen sie allgemeine Büroarbeiten, führen die Korrespondenz und bereiten Unterlagen für Gesprächstermine mit Mandanten vor.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Steuerfachangestellte finden Beschäftigungin Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfernin Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaftenbei Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Rechnungswesen, Buchführung oder PersonalsachbearbeitungArbeitsorte:Steuerfachangest...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungSteuerfachangestellte/rBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Steuerfachangestellte unterstützen u.a. Steuerberater/innen bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung von Mandanten. Sie erteilen Auskünfte, stehen in Kontakt mit Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern, planen und überwachen Termine und stellen die Einhaltung von Fristen sicher. Sie stehen in engem Kontakt mit den Mandanten, verarbeiten deren Rechnungen, Belege und Kontoauszüge zu einer ordnungsgemäßen Buchführung, bearbeiten Steuererklärungen und überprüfen Steuerbescheide. Darüber hinaus führen sie Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Mandanten oder das eigene Unternehmen durch und wirken an der Erstellung von Jahresabschlüssen mit. Bei allen Tätigkeiten berücksichtigen sie stets die aktuelle Rechtslage und geltende Fristen. Außerdem erledigen sie allgemeine Büroarbeiten, führen die Korrespondenz und bereiten Unterlagen für Gesprächstermine mit Mandanten vor.Wo arbeitet man?Steuerfachangestellte finden Beschäftigungin Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfernin Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaftenbei Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Rechnungswesen, Buchführung oder PersonalsachbearbeitungWeitereBerufe im Büro und SekretariatBerufe rund um Steuern und Wirtschaftsprüfung

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 15. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Arbeitsprozesse organisierenBuchführungen und Aufzeichnungen erstellen und auswertenEntgeltabrechnungen durchführendie Beratung von Mandanten in betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten vorbereiten und unterstützenSteuererklärungen erstellen sowie steuerliche Anträge vorbereiten und übermittelnmit internen und externen Ansprechpartnern kommunizieren und kooperieren1. und 2. AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten und am Wirtschaftsleben teilnehmenBuchführungsarbeiten durchführenumsatzsteuerrechtliche Sachverhalte bearbeitenEinkommensteuererklärungen von Beschäftigten erstellenArbeitsentgelte berechnen und buchengrenzüberschreitende Sachverhalte und Sonderfälle umsatzsteuerrechtlich bearbeiten und erfassenBeschaffung und Verkauf von Anlagevermögen erfassenGewinneinkünfte und weitere Überschusseinkünfte ermittelnZwischenprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr16. bis 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 15 AusbildungsmonatenJahresabschlüsse vorbereiten und erstellen sowie Einnahmeüberschussrechnungen e...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Pflichten bei der Buchführung und bei Aufzeichnungen nach Handels- und Steuerrecht einzuhalten sindwie man Konten eröffnet, Geschäftsvorfälle beurteilt und bucht und wie man Konten abschließtwie Daten für Entgeltabrechnungen beschafft und geprüft werden und wie man Entgeltabrechnungen erstellt und verarbeitetwie man Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen für den Jahresabschluss aus der Buchführung entwickeltwie Jahresabschlüsse mit ihren jeweiligen Bestandteilen erstellt und digital übermittelt werdenwie man steuerliche Grunddaten von Mandanten erfasst und verarbeitetwie Bemessungsgrundlagen ermittelt und Steuern sowie steuerliche Nebenleistungen berechnet werdenwie Steuererklärungen, z.B. Einkommensteuererklärungen, erstellt, steuerliche Anträge vorbereitet und an die Finanzbehörden übermittelt werdenwie man Verwaltungsakte prüft, Einspruchs- und Verjährungsfristen berechnet und Einsprüche vorbereitetwie man die Mandantenberatung mitgestaltetwelche rechtlichen Regelungen zur Verschwiegenheit, zum Datenschutz und zur Datensicherheit geltenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Organisation des Ausbildungsbetriebs, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie digitalisierte Arbeitswelt und digitale Geschäftsprozesse vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. umsatzsteuerrechtliche Sachverhalte bearbeiten, Gewi...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Buchführung für Mandanten erledigen, Steuererklärungen vorbereiten, Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Betriebe durchführenUmgebung: Bildschirmarbeit in BüroräumenAnforderungen:Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Mandanten zu Steuerangelegenheiten beraten und dabei individuelle Besonderheiten und Anforderungen beachten) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei der Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Betriebe und bei der Berechnung von Einkommen-, Lohn- und Umsatzsteuerbeträgen)Flexibilität (z.B. beim Wechsel zwischen Kundenkontakt, Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten und eigenständiger Bearbeitung von Akten)Lernbereitschaft (z.B. sich laufend über aktuelle Steuergesetze und steuerlich relevante Bestimmungen informieren)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.400 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.450 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 € bis 1.500 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Konten zu führen und Gewerbesteuerrückstellungen zu berechnenWirtschaft/Recht: z.B. um Buchungsvorgänge zu kontierenDeutsch: z.B. um mit Mandanten/Mandantinnen zu kommunizieren

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Steuerfachangestellte/r an:Bereich Büro und SekretariatKaufmann/Kauffrau für BüromanagementNotarfachangestellter/NotarfachangestelltePatentanwaltsfachangestellter/PatentanwaltsfachangestellteRechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und NotarfachangestellteRechtsanwaltsfachangestellter/RechtsanwaltsfachangestellteGemeinsamkeit:Verwaltungstätigkeiten ausüben, z.B. Akten anlegen, Berechnungen durchführen und Auskünfte erteilenBereich Steuern und WirtschaftsprüfungBeamter/Beamtin in der Steuerverwaltung (mittlerer nichttechnischer Dienst)Gemeinsamkeit:Vorgänge der Steuerverwaltung bearbeiten

Entwicklung der Ausbildung

1978:Anerkennung des Berufs Fachgehilfe/Fachgehilfin in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen1996:Staatliche Anerkennung des Berufs Steuerfachangestellte/rAufhebung des Vorläuferberufs Fachgehilfe/Fachgehilfin in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2023:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung tritt in Kraft. Sie berücksichtigt u.a. geänderte Anforderungen in der Berufspraxis hinsichtlich elektronischer Verfahren z.B. in den Bereichen Steuererklärung, Betriebsprüfung, Buchführung.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Steuerfachangestellte/r ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Bereich Freie Berufe.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungSteuerfachangestellter/Steuerfachangestellte

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.300 € bis 1.400 €2. Ausbildungsjahr: 1.350 € bis 1.450 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 € bis 1.500 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand August 2023Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand August 2023Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.400 €2. Ausbildungsjahr: 1.450 €3. Ausbildungsjahr: 1.500 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand August 2023Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.150 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand August 2023Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Steuerfachangestellte vor allem in Kanzleien und Gesellschaften von Steuerberatern und -beraterinnen, Wirtschaftsprüfern und -prüferinnen und vereidigten Buchprüfern und -prüferinnen. Darüber hinaus sind sie als Spezialisten in Fachabteilungen größerer Unternehmen tätig, z.B. Personalabrechnung, Buchhaltung oder Rechnungswesen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Steuern und Wirtschaftsprüfung bis zu Finanz- und Rechnungswesen.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Steuerfachwirt/in oder als Steuerberater/in abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Steuern, Prüfungswesen erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. kann man nach bestandener Steuerberaterprüfung und erfolgter Bestellung zum Steuerberater/zur Steuerberaterin eine Einzelpraxis oder Sozietät mit anderen Steuerberatern und -beraterinnen, Steuerbevollmächtigten, Wirtschaftsprüfern und -prüferinnen, vereidigten Buchprüfern und -prüferinnen oder Rechtsanwälten und -anwältinnen eröffnen. Voraussetzung für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung ist ei...

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.055 €2. Ausbildungsjahr: 1.144 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand August 2023Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 6.549 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 55 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 38 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 2 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [38.0%]38Hochschulreife [55.0%]55Sonstige [5.0%]5*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.150 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.150 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Steuerfachangestellten und zur Steuerfachangestellten (Steuerfachangestellten-Ausbildungsverordnung - StFachAngAusbV) vom 03.08.2022 (BGBl. I S. 1390)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Steuerfachangestellter und Steuerfachangestellte (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10.06.2022)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.450 €Quelle:IHK Stuttgart, Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.150 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steuerberaterkanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Steuerberaterkammer (Empfehlung), Stand August 2023Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Steuerfachangestellte unterstützen u.a. Steuerberater/innen bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung von Mandanten. Sie erteilen Auskünfte, stehen in Kontakt mit Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern, planen und überwachen Termine und stellen die Einhaltung von Fristen sicher. Sie stehen in engem Kontakt mit den Mandanten, verarbeiten deren Rechnungen, Belege und Kontoauszüge zu einer ordnungsgemäßen Buchführung, bearbeiten Steuererklärungen und überprüfen Steuerbescheide. Darüber hinaus führen sie Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Mandanten oder das eigene Unternehmen durch und wirken an der Erstellung von Jahresabschlüssen mit. Bei allen Tätigkeiten berücksichtigen sie stets die aktuelle Rechtslage und geltende Fristen. Außerdem erledigen sie allgemeine Büroarbeiten, führen die Korrespondenz und bereiten Unterlagen für Gesprächstermine mit Mandanten vor.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Steuerfachangestellte finden Beschäftigungin Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfernin Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaftenbei Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Rechnungswesen, Buchführung oder PersonalsachbearbeitungArbeitsorte:Steuerfachangestellte arbeiten in erster Linie in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [38.0%]38Hochschulreife [55.0%]55Sonstige [5.0%]5*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Mandanten zu Steuerangelegenheiten beraten und dabei individuelle Besonderheiten und Anforderungen beachten) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei der Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Betriebe und bei der Berechnung von Einkommen-, Lohn- und Umsatzsteuerbeträgen)Flexibilität (z.B. beim Wechsel zwischen Kundenkontakt, Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten und eigenständiger Bearbeitung von Akten)Lernbereitschaft (z.B. sich laufend über aktuelle Steuergesetze und steuerlich relevante Bestimmungen informieren)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Konten zu führen und Gewerbesteuerrückstellungen zu berechnen)Wirtschaft/Recht (z.B. um Buchungsvorgänge zu kontieren)Deutsch (z.B. um mit Mandanten/Mandantinnen zu kommunizieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.400 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.450 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 € bis 1.500 €

Ist Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte in Deutschland typischerweise?

Steuerfachangestellte werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Büros oder Kanzleien von Steuerberatern/-beraterinnen, Wirtschaftsprüfern/-prüferinnen, vereidigten Buchprüfern/-prüferinnen oder Steuerbevollmächtigten): BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.