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Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde

Technische/r Assistent/in - Metallografie und Werkstoffkunde

Ausbildung Informatik KldB B 41422

Was ist Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde?

Was macht man in diesem Beruf?Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde ermitteln die Werkstoffeigenschaften von Metallen und anderen Materialien, z.B. von Kunststoffen sowie von mineralischen und keramischen Stoffen. Dazu führen sie mikroskopische, z.B. metallografische, röntgenologische und andere physikalische Verfahren der Oberflächenuntersuchung durch. Auch Untersuchungsmethoden wie Härteprüfung und Zugversuche zur Festigkeitsbestimmung kommen zur Anwendung. Vor dem Versuch bearbeiten sie die Proben (z.B. durch Ätzung), um die Strukturen sichtbar zu machen. Sie bereiten Versuchsaufbauten vor und planen den Versuchsablauf. In der Regel steuern sie die Versuchsreihen mit EDV-Anlagen. Am Computer werten sie die Versuchsergebnisse aus und dokumentieren sie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde finden Beschäftigungin Betrieben der Metallindustrie, Stahl- und Hüttenwerken, Gießereienin Unternehmen des Metall- und Maschinenbausbei Herstellern elektronischer Anlagen und Bauteilein Forschungsinstituten und PrüfanstaltenArbeitsorte:Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist je nach Bildungsgang ein mittlerer Bildungsabschluss, die Hochschulreife oder die Fachhochschulreife erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Trennen, Einbetten, Schleifen und Polieren von Proben)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Erkennen von Normabweichungen)Technisches Verständnis (z.B. beim Einrichten von Maschinen, Vorrichtungen und Messgeräten, beim Erkennen und Beseitigen von Fehlern an Laborgeräten)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. beim Prüfen der Materialbeschaffenheit für sicherheitsrelevante Teile einer Autokarosserie)Schulfächer:Physik (z.B. um Untersuchungsverfahren zur Herstellung von Werkstoffen zu beurteilen)Chemie (z.B. um Lösungen und Rezepturen anzusetzen)Mathematik (z.B. um spektralanalytische Untersuchungen auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: I.d.R. 2-3 JahreLernorte Berufsfachschule: /Berufskolleg und Praktikumsbetrieb

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene LaborsPraktikumsbetriebe: Laboratorien z.B. von Forschungsanstalten, Hochschulen, Prüfämtern; Entwicklungs- und Kontrolllabors der Industrie

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)AusbildungsdauerI.d.R. 2-3 JahreLernorteBerufsfachschule/Berufskolleg und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde ermitteln die Werkstoffeigenschaften von Metallen und anderen Materialien, z.B. von Kunststoffen sowie von mineralischen und keramischen Stoffen. Dazu führen sie mikroskopische, z.B. metallografische, röntgenologische und andere physikalische Verfahren der Oberflächenuntersuchung durch. Auch Untersuchungsmethoden wie Härteprüfung und Zugversuche zur Festigkeitsbestimmung kommen zur Anwendung. Vor dem Versuch bearbeiten sie die Proben (z.B. durch Ätzung), um die Strukturen sichtbar zu machen. Sie bereiten Versuchsaufbauten vor und planen den Versuchsablauf. In der Regel steuern sie die Versuchsreihen mit EDV-Anlagen. Am Computer werten sie die Versuchsergebnisse aus und dokumentieren sie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde finden Beschäftigungin Betrieben der Metallindustrie, Stahl- und Hüttenwerken, Gießereienin Unternehmen des Metall- und Maschinenbausbei Herstellern elektronischer Anlagen und Bauteilein Forschungsinstituten und PrüfanstaltenArbeitsorte:Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hin...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungTechnische/r Assistent/in für Metallografie und WerkstoffkundeBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauerI.d.R. 2-3 JahreZugangsvoraussetzungJe nach Bildungsgang Hochschulreife oder Fachhochschulreife bzw. mittlerer Bildungsabschluss Was macht man in diesem Beruf?Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde ermitteln die Werkstoffeigenschaften von Metallen und anderen Materialien, z.B. von Kunststoffen sowie von mineralischen und keramischen Stoffen. Dazu führen sie mikroskopische, z.B. metallografische, röntgenologische und andere physikalische Verfahren der Oberflächenuntersuchung durch. Auch Untersuchungsmethoden wie Härteprüfung und Zugversuche zur Festigkeitsbestimmung kommen zur Anwendung. Vor dem Versuch bearbeiten sie die Proben (z.B. durch Ätzung), um die Strukturen sichtbar zu machen. Sie bereiten Versuchsaufbauten vor und planen den Versuchsablauf. In der Regel steuern sie die Versuchsreihen mit EDV-Anlagen. Am Computer werten sie die Versuchsergebnisse aus und dokumentieren sie.Wo arbeitet man?Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde finden Beschäftigungin Betrieben der Metallindustrie, Stahl- und Hüttenwerken, Gießereienin Unternehmen des Metall- und Maschinenbausbei Herstellern elektronischer Anlagen und Bauteilein Forschungsinstituten und PrüfanstaltenWeitereBerufe im LaborBerufe in der Metallerzeugung und GießereiBerufe in der Werkstofftechnik

Ausbildungsdauer

i.d.R. 2-3 Jahre

Ausbildungskosten

Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufs- bzw. Schutzkleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:welche metallischen und nichtmetallischen Werkstoffe es gibt, woraus sie zusammengesetzt sind und wie ihre Kristallstruktur aufgebaut istwelche metallografischen, physikalischen, elektrochemischen, röntgenografischen, spektroskopischen und sonografischen Methoden es für die Untersuchung von Werkstoffen gibtwie man Messgeräte kalibriert und wie man mechanische, optische, elektrische und thermische Größen misstwie Metalle, Legierungen und Kunststoffe manuell und maschinell bearbeitet werdenwie Proben aus Werkstoffen entnommen und diese als Vorbereitung für die mikroskopische Untersuchung getrennt, eingebettet, geschliffen und poliert werdenwie man Prüfverfahren zu Längen, zu Oberflächenrauheit und zu Form- und Lagetoleranzen anwendet und wie Prüfergebnisse ausgewertet und dokumentiert werdenwelche Ätzverfahren geeignet sind, um ein Gefüge sichtbar zu machen, und wie eine mikroskopische Gefügeanalyse für metallische und nichtmetallische Werkstoffe zu erstellen istwie man Werkstoffe bearbeitet und Untersuchungen zur Härtung und Verformung ausführtwie man Proben mit dem Licht-, Rasterelektronen- und Durchstrahlungsmikroskop untersuchtwie man größere Fehlerstellen an Werkstücken makroskopisch untersuchtwie steuerungstechnische Schaltungen projektiert und aufgebaut werdenwie man Fertigungsdaten für die CNC-Bearbeitung ermitteltwie berufstypische Zeichnungen, Skizzen, Diagramme, Tabellen und digitale sowie...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIm schuleigenen Labor und im PraxisbetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Laborgeräte bedienen, Untersuchungsergebnisse auswerten, Proben aufbereitenUmgebung: künstliche Beleuchtung, z.T. Gerüche und Maschinenlärm in LaborsKleidung: Schutzkleidung (z.B. Handschuhe, Laborkittel, Schutzbrille, Mundschutz)Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Trennen, Einbetten, Schleifen und Polieren von Proben)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Erkennen von Normabweichungen)Technisches Verständnis (z.B. beim Einrichten von Maschinen, Vorrichtungen und Messgeräten, beim Erkennen und Beseitigen von Fehlern an Laborgeräten)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. beim Prüfen der Materialbeschaffenheit für sicherheitsrelevante Teile einer Autokarosserie)

Ausbildungsvergütung

Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik: z.B. um Untersuchungsverfahren zur Herstellung von Werkstoffen zu beurteilenChemie: z.B. um Lösungen und Rezepturen anzusetzenMathematik: z.B. um spektralanalytische Untersuchungen auszuwerten

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Technische/r Assistent/in für Metallografie und Werkstoffkunde an:Bereich LaborWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung WärmebehandlungstechnikWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung MetalltechnikWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung SystemtechnikWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung KunststofftechnikBaustoffprüfer/BaustoffprüferinPrüftechnologe/Prüftechnologin KeramikGemeinsamkeit:Materialien und Werkstoffe mit ähnlichen Methoden untersuchen

Ausbildungsdauer (Berlin)

2 bzw. 3 Jahre3 Jahre (Zugang mit mittlerem Schulabschluss)2 Jahre (Zugang mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife)

Entwicklung der Ausbildung

1992:Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung von Staatlich geprüften technischen Assistenten und Assistentinnen an Berufsfachschulen durch die Kultusministerkonferenz (KMK)Ab 1992:Auf Grundlage der Rahmenvereinbarung Verordnungen durch die Bundesländer, z.B. Nordrhein-Westfalen

Ausbildungsinhalte (Berlin)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationWirtschafts- und SozialkundeFremdspracheMathematikPhysikChemieBiologieSport/GesundheitsförderungBerufsbezogener LernbereichBearbeiten von metallischen und organischen WerkstoffenHerstellen von mechanischen WerkstückenAuswählen, Einsetzen und Bedienen von Messgeräten der elektronischen MesstechnikAnfertigen und Interpretieren normgerechter technischer ZeichnungenEntwickeln von Versuchsanforderungen auf Basis physikalisch-technischer ÜberlegungenAuswählen, Einsetzen und Anpassen von geeigneten MesswertaufnehmernAufbauen, Testen und Optimieren von physikalisch-technischen Versuchsaufbauten nach vorgegebenen AnforderungenBestimmen von physikalischen StoffkonstantenErfassen von Bewegungsabläufen und von dynamischen VorgängenHandhaben und Anwenden optischer GeräteDurchführen von Versuchen zu den Bereichen Schwingungen, Wellen und AkustikBeachten der Strahlenschutzbestimmungen beim Umgang mit radioaktiven StoffenDurchführen von mechanischen und thermischen GrundoperationenDurchführen und Auswerten chemischer Nachweisverfahren und physikalisch-chemischen AnalyseverfahrenEinrichten und Bedienen computerunterstützter MesswerterfassungssystemeProgrammieren von Microcontrollersystemen zum Einsatz in der Prozessautomation und in der Mess-, Steuer- und RegelungstechnikAuswerten und Dokumentieren von Arbeitsabläufen sowie Arbeits- und...

Die Ausbildung im Überblick

Technische/r Assistent/in für Metallografie und Werkstoffkunde ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Sie dauert i.d.R. 2-3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Berlin:Staatlich geprüfter physikalisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte physikalisch-technische AssistentinStaatlich geprüfter technischer Assistent für Metallographie und physikalische Werkstoffanalyse/Staatlich geprüfte technische Assistentin für Metallographie und physikalische WerkstoffanalyseNordrhein-Westfalen:Staatlich geprüfter physikalisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte physikalisch-technische Assistentin mit dem Schwerpunkt Metallografie und Werkstoffkunde

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde in produzierenden Betrieben der Metallindustrie, in Stahl- und Hüttenwerken oder in Gießereien, in Forschungseinrichtungen und Prüfinstituten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Werkstoffprüfung bis hin zu Metallbearbeitung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Werkstofftechnik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Materialwissenschaft erwerben.

Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)

24-39 MonateBerufsfachschulausbildung:36 Monate (Zugang mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife); mit Erwerb der Fachhochschulreife)24 Monate (Zugang mit (Fach-)Hochschulreife)Doppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:39 Monate (mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur))

Ausbildungsinhalte (Nordrhein-Westfalen)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener LernbereichFächer des fachlichen SchwerpunktesMetallografieWerkstofftechnikWerkstoffprüfung/WerkstoffanalyseMaschinenbautechnikweitere Fächer (z.B. Physik, Chemie, Fotografie)MathematikWirtschaftslehreEnglischBetriebspraktikaBerufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationReligionslehreSport/GesundheitsförderungPolitik/GesellschaftslehreDifferenzierungsbereichMöglichkeit zur Ergänzung, Erweiterung und Vertiefung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufsfachschulen des Landes Berlin (Berufsfachschulverordnung - APO-BFS) vom 14.07.2009 (Ber.GVBl. S. 327), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 15.09.2025 (Ber.GVBl. S. 470)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg - APO-BK) vom 26.05.1999 (GV. NRW. S. 240, ber. GV. NRW. 2000 S. 563, GV. NRW. 2001 S. 766), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 29.01.2026 (GV. NRW. S. 130)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBayernBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

In der Regel ist für 3-jährige Bildungsgänge ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Für 2-jährige Bildungsgänge ist die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife notwendig.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Berlin)

Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang:mittlerer Schulabschluss2-jähriger Bildungsgang:Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)

Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe2-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:Hochschulreife oder schulischer Teil der FachhochschulreifeDoppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde ermitteln die Werkstoffeigenschaften von Metallen und anderen Materialien, z.B. von Kunststoffen sowie von mineralischen und keramischen Stoffen. Dazu führen sie mikroskopische, z.B. metallografische, röntgenologische und andere physikalische Verfahren der Oberflächenuntersuchung durch. Auch Untersuchungsmethoden wie Härteprüfung und Zugversuche zur Festigkeitsbestimmung kommen zur Anwendung. Vor dem Versuch bearbeiten sie die Proben (z.B. durch Ätzung), um die Strukturen sichtbar zu machen. Sie bereiten Versuchsaufbauten vor und planen den Versuchsablauf. In der Regel steuern sie die Versuchsreihen mit EDV-Anlagen. Am Computer werten sie die Versuchsergebnisse aus und dokumentieren sie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde finden Beschäftigungin Betrieben der Metallindustrie, Stahl- und Hüttenwerken, Gießereienin Unternehmen des Metall- und Maschinenbausbei Herstellern elektronischer Anlagen und Bauteilein Forschungsinstituten und PrüfanstaltenArbeitsorte:Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist je nach Bildungsgang ein mittlerer Bildungsabschluss, die Hochschulreife oder die Fachhochschulreife erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Trennen, Einbetten, Schleifen und Polieren von Proben)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Erkennen von Normabweichungen)Technisches Verständnis (z.B. beim Einrichten von Maschinen, Vorrichtungen und Messgeräten, beim Erkennen und Beseitigen von Fehlern an Laborgeräten)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. beim Prüfen der Materialbeschaffenheit für sicherheitsrelevante Teile einer Autokarosserie)Schulfächer:Physik (z.B. um Untersuchungsverfahren zur Herstellung von Werkstoffen zu beurteilen)Chemie (z.B. um Lösungen und Rezepturen anzusetzen)Mathematik (z.B. um spektralanalytische Untersuchungen auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Ist Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde in Deutschland typischerweise?

Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene LaborsPraktikumsbetriebe: Laboratorien z.B. von Forschungsanstalten, Hochschulen, Prüfämtern; Entwicklungs- und Kontrolllabors der Industrie

Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und Werkstoffkunde in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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