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Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik

Techniker/in - Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik

Weiterbildung Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. KldB B 11113

Was ist Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik?

Aufgaben und TätigkeitenAgrartechniker und -technikerinnen koordinieren den Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen sowie die Pflanzen- bzw. Tierproduktion. Sie sorgen dafür, dass Samen, Futtermittel oder Endprodukte fachgerecht gelagert werden. In der Forschung sind sie z.B. daran beteiligt, neue Pflanzensorten zu erproben oder Stallsysteme zu entwickeln. Um Betriebe möglichst kosteneffizient zu führen, planen und analysieren sie die Betriebskosten. Sie leiten Mitarbeitende an und wirken an der betrieblichen Aus- und Weiterbildung mit. Auch arbeiten sie ggf. daran mit, die erzeugten Produkte zu vermarkten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Agrartechniker und -technikerinnen sind in erster Linie beschäftigtin Betrieben der gemischten Landwirtschaft, im Ackerbau, in der Nutztierhaltungin Betrieben des Gartenbausin landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsanstaltenbei Wirtschafts- und Berufsverbänden, z.B. Landwirtschaftskammernin der öffentlichen Verwaltung, z.B. der AgrarverwaltungArbeitsorte:Agrartechniker und -technikerinnen arbeiten meistim Freienin Lagerhallenin Gerätehallen in Maschinenhallenin Stallanlagenin Büroräumenin Verkaufsräumenin Laborsin VersuchspflanzungenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss (auch: Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.:UnternehmensführungInformationstechnikpflanzliche Produktiontierische ProduktionAgrartechnik und BauwesenAgrarpolitik und Marktlehretechnische MathematikFachrichtungsübergreifend z.B.:betriebliche Kommunikation berufsbezogenes EnglischBetriebswirtschaftslehre

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Weiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: 2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →

Der Beruf Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sind UnterrichtsräumeWerkstättenVersuchsfelder, Weideflächen im Freien

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)Weiterbildungsdauer 2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenAgrartechniker und -technikerinnen koordinieren den Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen sowie die Pflanzen- bzw. Tierproduktion. Sie sorgen dafür, dass Samen, Futtermittel oder Endprodukte fachgerecht gelagert werden. In der Forschung sind sie z.B. daran beteiligt, neue Pflanzensorten zu erproben oder Stallsysteme zu entwickeln. Um Betriebe möglichst kosteneffizient zu führen, planen und analysieren sie die Betriebskosten. Sie leiten Mitarbeitende an und wirken an der betrieblichen Aus- und Weiterbildung mit. Auch arbeiten sie ggf. daran mit, die erzeugten Produkte zu vermarkten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Agrartechniker und -technikerinnen sind in erster Linie beschäftigtin Betrieben der gemischten Landwirtschaft, im Ackerbau, in der Nutztierhaltungin Betrieben des Gartenbausin landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsanstaltenbei Wirtschafts- und Berufsverbänden, z.B. Landwirtschaftskammernin der öffentlichen Verwaltung, z.B. der AgrarverwaltungArbeitsorte:Agrartechniker und -technikerinnen arbeiten meistim Freienin Lagerhallenin Gerätehallen in Maschinenhallenin Stallanlagenin Büroräumenin Verkaufsräumenin Laborsin VersuchspflanzungenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen an...

Weiterbildungsdauer

Vollzeit: 2-3 JahreTeilzeit: 3-4 Jahre

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):PflichtbereichI. Fachrichtungsübergreifender LernbereichBetriebliche Kommunikation: Grundstufe 3 Wochenstunden, Fachstufe 2 WochenstundenBerufsbezogenes Englisch: Grundstufe 3 Wochenstunden, Fachstufe 3 WochenstundenBetriebswirtschaftslehre: Grundstufe 3 Wochenstunden, Fachstufe 3 WochenstundenFachrichtungsübergreifender Bereich insgesamt: Grundstufe 9 Wochenstunden, Fachstufe 8 WochenstundenII. Fachrichtungsbezogener LernbereichTechnische Mathematik: Grundstufe 2 Wochenstunden, Fachstufe 2 WochenstundenUnternehmensführung: Grundstufe 7 Wochenstunden, Fachstufe 4 WochenstundenInformationstechnik: Grundstufe 2 Wochenstunden, Fachstufe 2 WochenstundenAgrarpolitik und Marktlehre: Grundstufe 2 Wochenstunden, Fachstufe 1 WochenstundePflanzliche Produktion: Grundstufe 4 Wochenstunden, Fachstufe 2 WochenstundenTierische Produktion: Grundstufe 5 Wochenstunden, Fachstufe 3 WochenstundenAgrartechnik und Bauwesen: Grundstufe 3 Wochenstunden, Fachstufe 2 WochenstundenTechnikerarbeit: Grundstufe 0 Wochenstunden, Fachstufe 4 WochenstundenFachrichtungsbezogener Bereich insgesamt: Grundstufe 25 Wochenstunden, Fachstufe 20 WochenstundenPflichtbereich insgesamt: Grundstufe 34 Wochenstunden, Fachstufe 28 WochenstundenWahlpflichtbereichz.B. zusätzliche Unterrichtsveranstaltungen zu Fächern aus dem Pflichtbereich, zu weiteren Fremdsprachen oder zum Erwerb von Zusatzqualifikationen wie der Ausbildereignung: Grundstufe 2 Wochenstunden, Fachstufe 6 WochenstundenWahlp...

Weiterbildungskosten

Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei. Private Fachschulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren, teilweise auch Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenTechniker-Weiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Lernbereiche:Fachrichtungsbezogen z.B.:UnternehmensführungInformationstechnikpflanzliche Produktiontierische ProduktionAgrartechnik und BauwesenAgrarpolitik und Marktlehretechnische MathematikFachrichtungsübergreifend z.B.:betriebliche Kommunikation berufsbezogenes EnglischBetriebswirtschaftslehreZusatzkenntnisse: Schulen vermitteln ggf. Zusatzkenntnisse, die den Erwerb der Ausbildereignung oder der Fachhochschulreife ermöglichen.

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Rechnungswesen: z.B. um Kalkulationen und Jahresabschlüsse zu erstellenBiologie/Chemie: z.B. um Dünge-, Futter- oder Schädlingsbekämpfungsmittel einzusetzen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildung im Ausland

Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Agrotechniker/in")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Agrartechniker/in an:Bereich PflanzenAgrarservicemeister/AgrarservicemeisterinBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Agrarbetrieb/Bachelor Professional in AgrarwirtschaftBachelor Professional in Landwirtschaftlichem Rechnungswesen und SteuernStaatlich geprüfte Fachkraft für EDV-gestützte UnternehmensführungLandwirtschaftsmeister/LandwirtschaftsmeisterinStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gartenbau (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gartenbau Schwerpunkt Produktion und Vermarktung/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Wirtschafter/Staatlich geprüfte Wirtschafterin Fachrichtung Landwirtschaft/Bachelor Professional in AgrarwirtschaftGemeinsamkeit:landwirtschaftliche Arbeitsprozesse steuern

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Verkürzungen/Verlängerungen

Die Schul- bzw. Fachschulordnungen der Bundesländer regeln Dauer, Verkürzungs- und Verlängerungsmöglichkeiten.Verkürzung:Teilnehmende mit einem Abschluss in einer anderen Fachrichtung des Fachbereichs Technik oder in einem zweiten Schwerpunkt einer Fachrichtung können die Weiterbildung verkürzen. Verlängerung:Teilnehmende können fehlende Berufspraxis z.T. während der Weiterbildung nachholen. Dadurch verlängert sich ggf. die Weiterbildung.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt. Sie führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin - Fachrichtung Agrartechnik sowie Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin - Fachrichtung Landwirtschaft sowie Bachelor Professional in TechnikBayern:Staatlich geprüfter Techniker für Landwirtschaft/Staatlich geprüfte Technikerin für LandwirtschaftDie Bezeichnung Bachelor Professional in Technik kann zusätzlich zum Abschluss geführt werden.Brandenburg:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin (Bachelor Professional Technik)Mecklenburg-Vorpommern:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin - Fachrichtung AgrartechnikNiedersachsen:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin (Bachelor Professional in Technik) - Fachrichtung AgrartechnikRheinland-Pfalz:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin - Fachrichtung Landbau (Bachelor Professional in Technik)Sachsen:Staatlich geprüfter Techniker für Landwirtschaft/Staatlich geprüfte Technikerin für Landwirtschaft (Bachelor Professional in Technik)Staatlich geprüfter Techniker für Ökologischen Landbau/Staatlich geprüfte Technikerin für Ökologischen Landbau (Bachelor Professional in Technik)

Die Weiterbildung im Überblick

Staatlich geprüfter Agrartechniker bzw. staatlich geprüfte Agrartechnikerin ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an Fachschulen statt. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 2-3 Jahre, in Teilzeit 3-4 Jahre.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Techniker/innen der Fachrichtung Agrartechnik z.B. in Betrieben der gemischten Landwirtschaft, in der Nutztierhaltung oder im Acker-, Dauerkultur- und Gartenbau.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Landwirtschaft bis hin zu Pflanzenschutz.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Techniker/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Agrarwissenschaft erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. durch die Übernahme oder Gründung eines landwirtschaftlichen Betriebes. Möglich ist auch eine freiberufliche Tätigkeit als Berater/in im Bereich der Landwirtschaft.

Spezialisierung während der Weiterbildung

Je nach Bundesland gibt es folgenden Schwerpunkt:Landwirtschaft

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Schul- bzw. FachschulordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung des Ministeriums Ländlicher Raum über die Ausbildung und Prüfung an landwirtschaftlichen Fachschulen (Landwirtschaftsfachschulen-Verordnung-VOFSLandw) vom 15.12.2014 (BW.GBl. 2015 S. 8), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 24.01.2023 (BW.GBl. S. 94)Verordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an den zweijährigen Fachschulen für Technik und für Gestaltung (Technikerverordnung - TechnikerVO) vom 25.06.1999 (BW.GBl. S. 331), zuletzt geändert durch Artikel 29 des Gesetzes vom 17.12.2015 (BW.GBl. S. 1210, 1225)Bayerische Agrarschulordnung (BayAgrSchO) vom 05.09.2019 (Bay.GVBl. S. 564), zuletzt geändert durch § 1 der Verordnung vom 23.07.2025 (Bay.GVBl. S. 418)Verordnung über die Bildungsgänge der Fachschule Technik und Wirtschaft (Fachschulverordnung Technik und Wirtschaft - FSTuWV) vom 12.07.2023 (Bra.GVBl. II Nr. 47)Verordnung über die Zulassung, Ausbildung und Prüfung an der Fachschule für Agrarwirtschaft (Fachschulverordnung für die Agrarwirtschaft - FSVO-AW M-V) vom 06.08.2007 (GVOBl. M-V S. 296), geändert durch Verordnung vom 04.05.2010 (GVOBl. M-V S. 250)Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10.06.2009 (Nds. GVBl. S. 243), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.05.2025 (Nds. GVBl. Nr. 34)Fachschulverordnung Agrarwirtschaft, Gestaltung, Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft, verkündet als Artikel 1 der Verord...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Fachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenAgrartechniker und -technikerinnen koordinieren den Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen sowie die Pflanzen- bzw. Tierproduktion. Sie sorgen dafür, dass Samen, Futtermittel oder Endprodukte fachgerecht gelagert werden. In der Forschung sind sie z.B. daran beteiligt, neue Pflanzensorten zu erproben oder Stallsysteme zu entwickeln. Um Betriebe möglichst kosteneffizient zu führen, planen und analysieren sie die Betriebskosten. Sie leiten Mitarbeitende an und wirken an der betrieblichen Aus- und Weiterbildung mit. Auch arbeiten sie ggf. daran mit, die erzeugten Produkte zu vermarkten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Agrartechniker und -technikerinnen sind in erster Linie beschäftigtin Betrieben der gemischten Landwirtschaft, im Ackerbau, in der Nutztierhaltungin Betrieben des Gartenbausin landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsanstaltenbei Wirtschafts- und Berufsverbänden, z.B. Landwirtschaftskammernin der öffentlichen Verwaltung, z.B. der AgrarverwaltungArbeitsorte:Agrartechniker und -technikerinnen arbeiten meistim Freienin Lagerhallenin Gerätehallen in Maschinenhallenin Stallanlagenin Büroräumenin Verkaufsräumenin Laborsin VersuchspflanzungenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss (auch: Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.:UnternehmensführungInformationstechnikpflanzliche Produktiontierische ProduktionAgrartechnik und BauwesenAgrarpolitik und Marktlehretechnische MathematikFachrichtungsübergreifend z.B.:betriebliche Kommunikation berufsbezogenes EnglischBetriebswirtschaftslehre

Ist Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik qualifiziert werden?

Fachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.

Wo arbeiten Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sind UnterrichtsräumeWerkstättenVersuchsfelder, Weideflächen im Freien

Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Agrartechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

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