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Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin

Podologe/Podologin

Ausbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81772

Was ist Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin?

Was macht man in diesem Beruf?Podologen und Podologinnen behandeln krankhafte Veränderungen am Fuß. Unter ärztlicher Anordnung führen sie therapeutische Maßnahmen durch, insbesondere bei Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder älteren Menschen. Sie kümmern sich z.B. um Nagelveränderungen wie eingewachsene oder verdickte Nägel, versorgen Hauteinrisse und tragen Hornhaut ab. Auch spezielle Techniken wie Nagelkorrekturen führen sie aus. Dabei arbeiten sie nach hohen hygienischen und medizinischen Standards.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Podologen und Podologinnen finden Beschäftigungin podologischen Praxenin podologischen Abteilungen von Rehabilitationskliniken und Krankenhäusernin Einrichtungen des Gesundheitswesens mit angeschlossenem podologischem Angebot, z.B. in Physiotherapiepraxen oder diabetischen FußambulanzenArbeitsorte:Podologen und Podologinnen arbeiten in erster Liniein Behandlungsräumenin Verkaufsräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchbeim Kunden (z.B. in Seniorenheimen)Welcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. bei der Desinfektion und Sterilisation von Arbeitsgeräten)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Entfernen von Hornhaut mittels Skalpell oder beim Anpassen der Behandlung an den Sicht- oder Tastbefund) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Erkennen von pathologischen Veränderungen am Fuß)Kontakt-, Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. beim Eingehen auf die Wünsche und Bedürfnisse von Patienten) Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)Schulfächer:Biologie (z.B. um mögliche Krankheitsbilder zu erlernen)Chemie (z.B. um Wirkungsweise von Präparaten zu verstehen)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen und Arztbriefe zu erstellen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartAusbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt) Ausbildungsdauer: 2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)Lernorte Berufsfachschule: und Krankenhaus/Praxis

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Podologen und Podologinnen werden in Form von theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Krankenhaus/Praxis: internistische, dermatologische und orthopädische Kliniken oder Praxen für Podologie bzw. medizinische Fußpflege, Physiotherapie, Diabetologie oder Rheumatologie, Einrichtungen der orthopädischen Schuhtechnik

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartAusbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt)Ausbildungsdauer2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)LernorteBerufsfachschule und Krankenhaus/PraxisWas macht man in diesem Beruf?Podologen und Podologinnen behandeln krankhafte Veränderungen am Fuß. Unter ärztlicher Anordnung führen sie therapeutische Maßnahmen durch, insbesondere bei Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder älteren Menschen. Sie kümmern sich z.B. um Nagelveränderungen wie eingewachsene oder verdickte Nägel, versorgen Hauteinrisse und tragen Hornhaut ab. Auch spezielle Techniken wie Nagelkorrekturen führen sie aus. Dabei arbeiten sie nach hohen hygienischen und medizinischen Standards.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Podologen und Podologinnen finden Beschäftigungin podologischen Praxenin podologischen Abteilungen von Rehabilitationskliniken und Krankenhäusernin Einrichtungen des Gesundheitswesens mit angeschlossenem podologischem Angebot, z.B. in Physiotherapiepraxen oder diabetischen FußambulanzenArbeitsorte:Podologen und Podologinnen arbeiten in erster Liniein Behandlungsräumenin Verkaufsräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchbeim Kunden (z.B. in Seniorenheimen)Welcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. bei der Desinfektion un...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungPodologe/PodologinBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauer2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)ZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Podologen und Podologinnen behandeln krankhafte Veränderungen am Fuß. Unter ärztlicher Anordnung führen sie therapeutische Maßnahmen durch, insbesondere bei Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder älteren Menschen. Sie kümmern sich z.B. um Nagelveränderungen wie eingewachsene oder verdickte Nägel, versorgen Hauteinrisse und tragen Hornhaut ab. Auch spezielle Techniken wie Nagelkorrekturen führen sie aus. Dabei arbeiten sie nach hohen hygienischen und medizinischen Standards.Wo arbeitet man?Podologen und Podologinnen finden Beschäftigungin podologischen Praxenin podologischen Abteilungen von Rehabilitationskliniken und Krankenhäusernin Einrichtungen des Gesundheitswesens mit angeschlossenem podologischem Angebot, z.B. in Physiotherapiepraxen oder diabetischen FußambulanzenWeitereBerufe in der Therapie (nichtärztlich)Berufe mit Medizin

Ausbildungsdauer

Vollzeit: 2 JahreTeilzeit: höchstens 4 Jahre

Ausbildungsaufbau

Stundenverteilung gemäß Ausbildungs- und PrüfungsverordnungTheoretischer und praktischer Unterricht an der Berufsfachschule:Wissensgrundlagen werden in folgenden Fächern vermittelt:Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde: 40 StundenSprache und Schrifttum: 20 StundenFachbezogene Physik und Chemie: 60 StundenAnatomie: 120 StundenPhysiologie: 60 StundenAllgemeine Krankheitslehre: 30 StundenSpezielle Krankheitslehre: 250 StundenHygiene und Mikrobiologie: 80 StundenErste Hilfe und Verbandtechnik: 30 StundenPrävention und Rehabilitation: 30 StundenPsychologie/Pädagogik/Soziologie: 60 StundenArzneimittellehre, Material- und Warenkunde: 120 StundenTheoretische Grundlagen der podologischen Behandlung: 150 StundenFußpflegerische Maßnahmen: 150 StundenPodologische Behandlungsmaßnahmen: 400 StundenPhysikalische Therapie im Rahmen der podologischen Behandlung: 100 StundenPodologische Materialien und Hilfsmittel: 200 StundenFrei verteilbare Stunden (je nach Schule unterschiedlich verteilt, z.B. auf Unterricht oder Projektstunden): 100 StundenSumme: 2.000 StundenPraktische Ausbildung:in der Klinik oder AmbulanzSumme: 1.000 Stunden

Ausbildungskosten

Bei einer Ausbildung an öffentlichen Schulen sind in der Regel keine Kosten für Schulgeld und Ausbildungsmittel zu tragen.Abhängig von den diesbezüglichen rechtlichen Regelungen in den Bundesländern, können an privaten Schulen Kosten für die Ausbildung anfallen.Grundsätzlich können Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufsbekleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung, entstehen.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten.Weitere Informationen:Das BAföG: alle Infos auf einen Blick

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:wie das Bewegungssystem (Knochen, Muskeln, Sehnen, Nerven, Blutgefäße) und die Haut mit ihren Drüsen aufgebaut sindwelche Krankheiten und Veränderungen am Fuß auftreten können, z.B. durch Rheuma, diabetische Folgeschäden, Gicht, Gerinnungs- und Durchblutungsstörungen, Veränderungen im Alterwelche manuellen, apparativen, physikalischen und medikamentösen podologischen Behandlungsmethoden es gibt, für welche Erkrankungen sie geeignet sind und wie sie durchgeführt werden (z.B. Massage, Einsatz von Instrumenten, pflegerische Maßnahmen)welche Produkte und Hilfsstoffe bei der podologischen Behandlung zum Einsatz kommen, wie man z.B. Orthosen (langfristige Druckentlastungen), Nagelkorrekturspangen und Verbandsstoffe anfertigt bzw. anwendetwie ein podologischer Befund erhoben und eine Behandlung ggf. unter ärztlicher Mitwirkung geplant wirdwelche Anforderungen an orthopädisches Schuhwerk und Einlagen zu stellen sindwelche angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Haut (Allergien, Entzündungen, Pilzinfektionen, Verhornungsstörungen, Erkrankungen und Veränderungen der Nägel) sowie Deformationen und Verletzungen der Füße einer podologischen Behandlung bedürfenwann ein Patient an einen Arzt/eine Ärztin zu überweisen istwie Infektionen durch geeignete Hygienemaßnahmen zu verhüten bzw. zu bekämpfen sindWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unte...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:An der Berufsfachschule:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIn Krankenhaus/Praxis:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Füße medizinisch pflegen (reinigen, desinfizieren, Fußbäder verabreichen, massieren), Kunden- bzw. Patientendaten dokumentieren und verwalten, Arbeitsgeräte desinfizieren und sterilisierenUmgebung: Behandlungsräume, beim Kunden bzw. PatientenKleidung: Arbeitskleidung, z.T. Schutzkleidung (z.B. Einweghandschuhe, Mundschutz)Anforderungen: Sorgfalt (z.B. bei der Desinfektion und Sterilisation von Arbeitsgeräten)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Entfernen und Hornhaut mittels Skalpell oder beim Anpassen der Behandlung an den Sicht- oder Tastbefund) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Erkennen von pathologischen Veränderungen am Fuß)Kontakt-, Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. beim Eingehen auf die Wünsche und Bedürfnisse von Patienten) Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)

Ausbildungsvergütung

Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um mögliche Krankheitsbilder zu erlernenChemie: z.B. um Wirkungsweise von Präparaten zu verstehenDeutsch: z.B. um Kundenberatungen durchzuführen und Arztbriefe zu erstellen

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Podologe/Podologin an:Bereich Therapie (nichtärztlich)Masseur und medizinischer Bademeister/Masseurin und medizinische BademeisterinPhysiotherapeut/Physiotherapeutin (Ausbildung)Gemeinsamkeit:Patienten betreuen, u.a. Therapien gemäß ärztlicher Diagnose und Verordnung umsetzenBereich MedizinPflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung)Gemeinsamkeit:kranke bzw. behandlungsbedürftige Menschen versorgen, pflegen und beratenBereich Kosmetik, Körperpflege und WellnessKosmetiker/Kosmetikerin (duale Ausbildung)Gemeinsamkeit:Kunden beraten und betreuen, ggf. Fußpflegemaßnahmen durchführen

Entwicklung der Ausbildung

2001:Bundesweit einheitliche Regelung durch Erlass des Podologengesetzes und der Ausbildungs- und PrüfungsverordnungSchutz der Berufsbezeichnungen Podologe/Podologin sowie Medizinische/r Fußpfleger/in (Titel darf nur führen, wer die 2-jährige Ausbildung mit staatlicher Prüfung absolviert hat)

Die Ausbildung im Überblick

Podologe/Podologin ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen sowie an Krankenhäusern bzw. in Praxen. Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit höchstens 4 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Podologe/Podologin

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Podologen und Podologinnen bereits während ihrer Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Podologen und Podologinnen vor allem in podologischen Praxen, in Podologieabteilungen von Rehabilitationskliniken und Krankenhäusern, aber auch in anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens mit podologischem Angebot, etwa medizinischen Praxen der Physiotherapie oder Diabetologie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Fußpflege bis hin zu Hygiene im Gesundheitsbereich.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie erwerben.Sich selbstständig machenWer sich selbstständig machen möchte, kann z.B. eine eigene Praxis für Podologie bzw. medizinische Fußpflege eröffnen.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologinnen und Podologen (PodAPrV) vom 18.12.2001 (BGBl. 2002 I S. 12), zuletzt geändert durch Artikel 11 der Verordnung vom 07.06.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 148)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz über den Beruf der Podologin und des Podologen (Podologengesetz - PodG) vom 04.12.2001 (BGBl. I S. 3320), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 24.02.2021 (BGBl. I S. 274)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert:ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignungggf. FührungszeugnisEin Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Podologen und Podologinnen behandeln krankhafte Veränderungen am Fuß. Unter ärztlicher Anordnung führen sie therapeutische Maßnahmen durch, insbesondere bei Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder älteren Menschen. Sie kümmern sich z.B. um Nagelveränderungen wie eingewachsene oder verdickte Nägel, versorgen Hauteinrisse und tragen Hornhaut ab. Auch spezielle Techniken wie Nagelkorrekturen führen sie aus. Dabei arbeiten sie nach hohen hygienischen und medizinischen Standards.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Podologen und Podologinnen finden Beschäftigungin podologischen Praxenin podologischen Abteilungen von Rehabilitationskliniken und Krankenhäusernin Einrichtungen des Gesundheitswesens mit angeschlossenem podologischem Angebot, z.B. in Physiotherapiepraxen oder diabetischen FußambulanzenArbeitsorte:Podologen und Podologinnen arbeiten in erster Liniein Behandlungsräumenin Verkaufsräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchbeim Kunden (z.B. in Seniorenheimen)Welcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. bei der Desinfektion und Sterilisation von Arbeitsgeräten)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Entfernen von Hornhaut mittels Skalpell oder beim Anpassen der Behandlung an den Sicht- oder Tastbefund) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Erkennen von pathologischen Veränderungen am Fuß)Kontakt-, Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. beim Eingehen auf die Wünsche und Bedürfnisse von Patienten) Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)Schulfächer:Biologie (z.B. um mögliche Krankheitsbilder zu erlernen)Chemie (z.B. um Wirkungsweise von Präparaten zu verstehen)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen und Arztbriefe zu erstellen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Ist Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin in Deutschland typischerweise?

Podologen und Podologinnen werden in Form von theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Krankenhaus/Praxis: internistische, dermatologische und orthopädische Kliniken oder Praxen für Podologie bzw. medizinische Fußpflege, Physiotherapie, Diabetologie oder Rheumatologie, Einrichtungen der orthopädischen Schuhtechnik

Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Podologe/Staatlich geprüfte Podologin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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