Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin
Mathematisch-technische/r Assistent/in
Was ist Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: 1-2 Jahre, mit Zusatzqualifikationen ggf. 3 JahreLernorte Berufsfachschule: und Praktikumsbetrieb
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced Driver Assistance Systems
Master · Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Advanced Media Technology
Master · Hochschule RheinMain
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Computerräume und NetzwerklaborsPraktikumsbetriebe: Büroräume z.B. von Betrieben der IT-Branche
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt)Ausbildungsdauer1-2 Jahre, mit Zusatzqualifikationen ggf. 3 JahreLernorteBerufsfachschule und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf? Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen entwickeln, modifizieren und installieren auf der Grundlage anwendungsorientierter Informatik und Mathematik Programme für betriebliche Aufgabenstellungen. Dazu verwenden sie verschiedene Programmiermethoden und -sprachen. Vorhandene oder marktgängige Produkte passen sie den Kundenwünschen oder den innerbetrieblichen Vorgaben an. Zudem entwickeln und programmieren sie rechnergestützte und -integrierte Informationssysteme.Sie installieren Rechner, vernetzen diese und gewährleisten die reibungslose Funktion der informationstechnischen Infrastruktur. In diesem Rahmen übernehmen sie die Wartung und Pflege von Rechnersystemen, Netzwerken und Datenbanken. Darüber hinaus beraten sie Kunden und führen Anwenderschulungen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungbei Software- und Datenbankanbieternbei IT-Dienstleisternbei Herstellern von IT-TechnikArbeitsorte:Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchbeim Kundenin Schulungsräumenin Besprechungsräumenin IT-Laborsim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?F...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungMathematisch-technische/r Assistent/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauer1-2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf? Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen entwickeln, modifizieren und installieren auf der Grundlage anwendungsorientierter Informatik und Mathematik Programme für betriebliche Aufgabenstellungen. Dazu verwenden sie verschiedene Programmiermethoden und -sprachen. Vorhandene oder marktgängige Produkte passen sie den Kundenwünschen oder den innerbetrieblichen Vorgaben an. Zudem entwickeln und programmieren sie rechnergestützte und -integrierte Informationssysteme.Sie installieren Rechner, vernetzen diese und gewährleisten die reibungslose Funktion der informationstechnischen Infrastruktur. In diesem Rahmen übernehmen sie die Wartung und Pflege von Rechnersystemen, Netzwerken und Datenbanken. Darüber hinaus beraten sie Kunden und führen Anwenderschulungen durch.Wo arbeitet man? Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungbei Software- und Datenbankanbieternbei IT-Dienstleisternbei Herstellern von IT-TechnikWeitereBerufe in der Hard- und SoftwareentwicklungBerufe mit Mathematik und Statistik
▶ Ausbildungsdauer
1-2 Jahre Mit Erwerb der Fachhochschulreife: 3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Zeitrichtwerte gemäß KMK-Vereinbarung:Berufsübergreifender Lernbereich: 320 StundenBerufsbezogener Lernbereich: 2.240 StundenGesamtstundenzahl: 2.560 StundenDie Einteilung in Fächer, Lernfelder oder Projekte ist in den Berufsfachschulverordnungen der Länder geregelt.Beispiel für die StundenverteilungPflichtunterricht1. Berufsübergreifender Lernbereich:Deutsch: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 1 WochenstundePolitik: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 2 WochenstundenEnglisch: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 1 WochenstundeSport: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 2 WochenstundenBerufsübergreifender Lernbereich insgesamt: 1. Jahr 6 Wochenstunden, 2. Jahr 6 Wochenstunden2. Beruflicher Lernbereich:Algorithmen und Entwicklung strukturierter Programme: 1. Jahr 6,5 Wochenstunden, 2. Jahr 0 Wochenstunden Einfache Software-Systeme mit Datenpersistierung objektorientiert modellieren und implementieren: 1. Jahr 6,5 Wochenstunden, 2. Jahr 0 WochenstundenDas Backend komplexer Software-Systeme modellieren und agil im Team implementieren: 1. Jahr 0 Wochenstunden, 2. Jahr 5 WochenstundenDas Frontend komplexer Software-Systeme modern gestalten und im Responsive Design umsetzen: 1. Jahr 0 Wochenstunden, 2. Jahr 5 WochenstundenGeschäftsprozesse an betrieblichen und buchhalterischen Rahmenbedingungen ausrichten und im ERP-System dokumentieren: 1. Jahr 9 Wochenstunden, 2. Jahr 0 WochenstundenBetriebliche Geschäftsprozesse abteilungsübergreifend mit Hilfe von SAP durchführen: 1. Jahr 0 Wochenstunden, 2....
▶ Ausbildungskosten
Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick
▶ Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:wie man mathematische Verfahren (z.B. Differenzial- und Integralrechnung, lineare Gleichungssysteme, lineare Optimierung, Iterationsverfahren, numerische Integration) zur Problemlösung verwendetwie man Mittelwerte, Streuungsmaße, Verteilungen, Wahrscheinlichkeiten oder Konfidenzintervalle rechnerisch ermittelt und die Ergebnisse dieser Statistikinstrumente interpretiertwie Betriebssysteme aufgebaut sind, wie man sie auf einem Computer einrichtet und verwaltet (administriert)wie mathematische oder kaufmännische Problemstellungen mithilfe von Rechnersystemen lösbar sindwie man - im Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaft - volkswirtschaftliche, betriebswirtschaftliche und Sachprobleme des kaufmännischen Rechnungswesens beurteiltwie man Geschäftsprozesse an betrieblichen Rahmenbedingungen ausrichtet und mithilfe von Unternehmenssoftware umsetztwie Netzwerke (LAN und WAN) aufgebaut sindwie Software in verschiedenen Programmiersprachen (z.B. C++, Java) programmiert wird und wie bestehende Programme an anwenderorientierte Problemstellungen angepasst werden könnenwie man relationale Datenbanken implementiert und auswertetwelche einschlägigen Bestimmungen zu Datenschutz und Datensicherheit zu beachten sindWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Politik unterrichtet.BetriebspraktikaBei Praktika werden die theoretischen Inhalte z.B. in Unternehmen der EDV-Branche umgesetzt und...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIn schuleigenen Computerräumen, Labors und im PraktikumsbetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Programme entwickeln, modifizieren, installieren, verschiedene Programmiersprachen anwenden, Rechner installieren und vernetzen, Systeme pflegen und wartenUmgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, wechselnde Arbeitsorte und -bedingungen im AußendienstAnforderungen:Technisches Verständnis (z.B. für Einsicht in die Funktionsweise der Rechnerhardware, für das Planen von Netzwerken)Sorgfalt, Kreativität und Durchhaltevermögen (z.B. bei der Entwicklung neuer Systemlösungen, bei langwieriger Fehlersuche) Lernbereitschaft (z.B. bei neuen Entwicklungen im Bereich der System-, Netzwerk- und Datenbanktechnologie)Pädagogische Fähigkeiten (z.B. Planen und Durchführen von Nutzerschulungen)
▶ Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Daten auszuwerten und statistische Verfahren anzuwendenInformatik: z.B. um Software zur Lösung betrieblicher Aufgaben zu entwickelnTechnik: z.B. um Rechnersysteme zu installieren und zu vernetzen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Mathematisch-technische/r Assistent/in an:Bereich Hard- und SoftwareentwicklungAssistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)Assistent/Assistentin für Informatik (Softwaretechnik)Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)Assistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)Kaufmännischer Assistent/Wirtschaftsassistent / Kaufmännische Assistentin/Wirtschaftsassistentin - BetriebsinformatikKaufmännischer Assistent/Wirtschaftsassistent / Kaufmännische Assistentin/Wirtschaftsassistentin - InformationsverarbeitungFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung AnwendungsentwicklungMathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische SoftwareentwicklerinGemeinsamkeit:Software entwerfen, testen und realisierenBereich Vernetzung, Daten- und InformationssicherheitFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Digitale VernetzungFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und ProzessanalyseGemeinsamkeit:Software für vernetzte Systeme bzw. Prozesse entwerfen, testen und realisieren
▶ Ausbildungsdauer (Bremen)
2 bzw. 3 Jahre2 Jahre3 Jahre (mit Erwerb der Fachhochschulreife)
▶ Ausbildungsdauer (Hessen)
1 Jahr
▶ Entwicklung der Ausbildung
1990:Regelung über die Berufsfachschulausbildung in Hessen1992:Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung von Staatlich geprüften technischen Assistenten und Assistentinnen an Berufsfachschulen durch die Kultusministerkonferenz (KMK)Ab 1992:Auf Grundlage der Rahmenvereinbarung Verordnungen durch die Bundesländer, z.B. Mecklenburg-Vorpommern
▶ Ausbildungsinhalte (Bremen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/FremdsprachenPolitik/WirtschaftWahlpflichtbereichBeruflicher Lernbereich/LernfelderAlgorithmen und Entwicklung strukturierter Programmeobjektorientiert modellieren und implementierendas Backend modellieren und implementierendas Frontend modern gestalten und umsetzenGeschäftsprozesse ausrichten und im ERP-System dokumentierenGeschäftsprozesse mit Hilfe von SAP durchführenGeschäftsprozesse an betrieblichen Rahmenbedingungen ausrichtenmathematische Probleme mit Hilfe grundlegender Methoden der Analysis, Numerik und Statistik lösenProblemstellungen der Statistik erarbeiten und auswertenBearbeitung komplexer mathematischer AufgabenstellungenPraktikumAls Teil der schulischen Ausbildung wird ein Praktikum in geeigneten Betrieben oder Einrichtungen (Praktikumsstellen) oder in Form anderer Lernortekooperationen durchgeführt.
▶ Ausbildungsinhalte (Hessen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:UnterrichtDatenverarbeitung/InformationProgrammiertechnikDigitalelektroniknumerische MathematikWirtschaftswissenschaftenBetriebspraktikumDer Unterricht kann durch ein freiwilliges Betriebspraktikum ergänzt werden.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Mathematisch-technische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Sie dauert i.d.R. 1-2 Jahre, ggf. auch 3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschlussbezeichnung:Bremen:Staatlich geprüfter mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte mathematisch-technische Assistentin, Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaft und WirtschaftsinformatikHessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein:Staatlich geprüfter mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte mathematisch-technische Assistentin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen bei Software- und Datenbankanbietern, IT-Dienstleistern oder bei Herstellern von IT-Technik.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Softwareentwicklung bis hin zu IT-Anwendungsberatung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Bachelor Professional in Betriebsinformatik abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Computermathematik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. durch Gründung, Übernahme oder als Teilhaber eines Dienstleistungs- oder Handelsbetriebes auf ihrem Fachgebiet, beispielsweise eines Softwarehauses.
▶ Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)
Vollzeit: 2 JahreDie Ausbildung kann auch in Teilzeitform erfolgen, derzeit liegen jedoch keine Informationen zur Dauer vor.
▶ Ausbildungsinhalte (Schleswig-Holstein)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:AusbildungsinhalteAnalysisnumerische MathematikStatistikVolkswirtschaftslehreBetriebswirtschaftslehrekaufmännisches Rechnungswesen Informatik/DatenverarbeitungDeutsch/KommunikationEnglischPraxiszeitenPraxiszeiten werden wie ein Fach oder ein Lernfeld behandelt und im Zeugnis mit einer Note ausgewiesen.
▶ Ausbildungsdauer (Mecklenburg-Vorpommern)
2 Jahre
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Regelung auf BundesebeneRahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung zum Staatlich geprüften technischen Assistenten und zur Staatlich geprüften technischen Assistentin und zum Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten und zur Staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.09.2011 i.d.F. vom 21.03.2024)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Ausbildung an Berufsfachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Assistentenausbildungen in ihren Schul- bzw. Berufsfachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung.Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung über die Berufsfachschule für Assistenten vom 24.04.2019 (Brem.GBl. S. 297)Verordnung über den doppelqualifizierenden Bildungsgang der Berufsfachschule für Assistenten mit dem Abschluss der Fachhochschulreife vom 31.08.2009 (Brem.GBl. S. 329), geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 30.11.2016 (Brem.GBl. S. 1001)Verordnung über den einjährigen Ausbildungsgang und die Abschlussprüfung zum mathematisch-technischen Assistenten und zur mathematisch-technischen Assistentin vom 14.11.1990 (Hess.ABl. S. 1290), geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 19.03.2013 (Hess.ABl. S. 222)Verordnung zur Ausbildung und Prüfung an Höheren Berufsfachschulen für Wirtschaft, Gewerbe und Technik (Höhere Berufsfachschulverordnung - HBFSVO M-V...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
In der Regel ist ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.
▶ Ausbildungsinhalte (Mecklenburg-Vorpommern)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt: Berufsübergreifender Lernbereich DeutschSozialkundeReligion oder PhilosophieSport Berufsbezogener Lernbereich Mitwirken bei der Projektierung technischer Systeme und Sicherstellung ihrer VerfügbarkeitBerücksichtigen von Datenschutz und DatensicherheitAnwenden von spezifischen betriebswirtschaftlichen VerfahrenAnwenden von UnternehmenssoftwareDarstellen von Sachzusammenhängen als mathematische FunktionVerwenden der Erkenntnisse aus Analysis wie Differential- und Integralrechnung überwiegend zur Lösung ökonomischer AufgabenstellungenVerwenden der Erkenntnisse aus der numerischen Mathematik wie lineare Gleichungssysteme, lineare Optimierung, Iterationsverfahren sowie numerische Integration überwiegend zur Lösung ökonomischer AufgabenstellungenAnwenden von statistischen Verfahren wie Erheben und Klassifizieren von Daten, Erarbeitung von Mittelwerten, Streuungsmaßen, Indizes und weiteren Zusammenhangsmaßen, Regressionsanalyse, Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und -verteilung sowie dem Testen von HypothesenErstellen von Grafiken zur Beschreibung von MassenerscheinungenAnwenden von grundlegenden Strukturen der technischen Informatik unter Berücksichtigung von Aspekten des Software-EngineeringAufbauen und Administrieren eines RechnersystemsAufbauen von Netzwerkenobjektorientierte Anwendungsentwicklung in einer modernen ProgrammierspracheImplementieren und Auswerten rel...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bremen)
Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschluss (i.d.R. mindestens Note befriedigend in den 2 Fächern, die für die Zulassung von besonderer Bedeutung sind)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hessen)
Schulische Vorbildung:Allgemeine Hochschulreife und Kenntnisse in den Fächern Mathematik und Informatik im Umfang und in der Anforderungshöhe der Leistungsfächer Mathematik und Informatik
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)
Schulische Vorbildung:mittlerer SchulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Mecklenburg-Vorpommern)
Schulische Vorbildung:Mittlere ReifeoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf? Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen entwickeln, modifizieren und installieren auf der Grundlage anwendungsorientierter Informatik und Mathematik Programme für betriebliche Aufgabenstellungen. Dazu verwenden sie verschiedene Programmiermethoden und -sprachen. Vorhandene oder marktgängige Produkte passen sie den Kundenwünschen oder den innerbetrieblichen Vorgaben an. Zudem entwickeln und programmieren sie rechnergestützte und -integrierte Informationssysteme.Sie installieren Rechner, vernetzen diese und gewährleisten die reibungslose Funktion der informationstechnischen Infrastruktur. In diesem Rahmen übernehmen sie die Wartung und Pflege von Rechnersystemen, Netzwerken und Datenbanken. Darüber hinaus beraten sie Kunden und führen Anwenderschulungen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungbei Software- und Datenbankanbieternbei IT-Dienstleisternbei Herstellern von IT-TechnikArbeitsorte:Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchbeim Kundenin Schulungsräumenin Besprechungsräumenin IT-Laborsim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Technisches Verständnis (z.B. für Einsicht in die Funktionsweise der Rechnerhardware, für das Planen von Netzwerken)Sorgfalt, Kreativität und Durchhaltevermögen (z.B. bei der Entwicklung neuer Systemlösungen, bei langwieriger Fehlersuche) Lernbereitschaft (z.B. bei neuen Entwicklungen im Bereich der System-, Netzwerk- und Datenbanktechnologie)Pädagogische Fähigkeiten (z.B. Planen und Durchführen von Nutzerschulungen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Daten auszuwerten und statistische Verfahren anzuwenden)Informatik (z.B. um Software zur Lösung betrieblicher Aufgaben zu entwickeln)Technik (z.B. um Rechnersysteme zu installieren und zu vernetzen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Ist Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin in Deutschland typischerweise? ▼
Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Computerräume und NetzwerklaborsPraktikumsbetriebe: Büroräume z.B. von Betrieben der IT-Branche
Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische Assistentin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.