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Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin

Biologisch-technische/r Assistent/in

Ausbildung Informatik KldB B 41212

Was ist Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin?

Was macht man in diesem Beruf?Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen unterstützen Naturwissenschaftler/innen bei der Durchführung und Auswertung von Experimenten im Labor oder im Feldversuch. Sie nehmen Proben und bereiten diese auf, berechnen die benötigten Mengen von Chemikalien und bedienen Messgeräte. In Arbeitsgebieten wie Biochemie, Mikrobiologie, Botanik, Zoologie oder Medizin bauen sie Versuchsanordnungen auf und stellen benötigte Chemikalien bereit. In Absprache mit ihren Vorgesetzten führen sie mittels physikalisch-chemischer Messverfahren Versuche und Testreihen mit Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen durch, aber auch an isolierten biochemischen Stoffen aus Organismen. Am Computer führen sie Versuchsprotokolle, dokumentieren die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und werten diese aus, erstellen Berechnungen und statistische Auswertungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungsinstituten, insbesondere in den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin oder Umweltin Unternehmen der chemischen oder pharmazeutischen Industriein Prüf- und Lehranstalten der öffentlichen Verwaltungim Gesundheitswesenin Betrieben der LebensmittelindustrieArbeitsorte:Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Freien bzw. in Gewächshäusernin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen bzw. Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Kontrollieren von Zellzuständen am Mikroskop oder beim Abfüllen chemischer Substanzen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten von Versuchsabläufen)Technisches Verständnis (z.B. beim Umgang mit Prüfgeräten und Laboreinrichtungen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Herstellen von Präparaten und Nährmedien, beim Umgang mit gefährlichen Mikroorganismen)Schulfächer:Biologie (z.B. anatomische und ökologische Kenntnisse bei Untersuchungen an Pflanzen und Tieren) Chemie (z.B. für chemische Analysen im Labor) Physik (z.B. Kenntnisse der Mechanik und Elektrizitätslehre um Messverfahren zu beschreiben) Mathematik (z.B. um prozentuale Zusammensetzungen zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: I.d.R. 2 Jahre, mit Zusatzqualifikation ggf. 3-4 JahreLernorte Berufsfachschule: /Berufskolleg und Praktikumsbetrieb

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene LaborsPraktikumsbetriebe: Labors z.B. von einschlägigen Hochschulinstituten, Untersuchungs- und Umweltschutzämtern oder Betrieben z.B. der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)AusbildungsdauerI.d.R. 2 Jahre, mit Zusatzqualifikation ggf. 3-4 JahreLernorteBerufsfachschule/Berufskolleg und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen unterstützen Naturwissenschaftler/innen bei der Durchführung und Auswertung von Experimenten im Labor oder im Feldversuch. Sie nehmen Proben und bereiten diese auf, berechnen die benötigten Mengen von Chemikalien und bedienen Messgeräte. In Arbeitsgebieten wie Biochemie, Mikrobiologie, Botanik, Zoologie oder Medizin bauen sie Versuchsanordnungen auf und stellen benötigte Chemikalien bereit. In Absprache mit ihren Vorgesetzten führen sie mittels physikalisch-chemischer Messverfahren Versuche und Testreihen mit Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen durch, aber auch an isolierten biochemischen Stoffen aus Organismen. Am Computer führen sie Versuchsprotokolle, dokumentieren die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und werten diese aus, erstellen Berechnungen und statistische Auswertungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungsinstituten, insbesondere in den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin oder Umweltin Unternehmen der chemischen oder pharmazeutischen Industriein Prüf- und Lehranstalten der öffentlichen Verwaltungim Gesundheitswesenin Betrieben der L...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungBiologisch-technische/r Assistent/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauerI.d.R. 2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen unterstützen Naturwissenschaftler/innen bei der Durchführung und Auswertung von Experimenten im Labor oder im Feldversuch. Sie nehmen Proben und bereiten diese auf, berechnen die benötigten Mengen von Chemikalien und bedienen Messgeräte. In Arbeitsgebieten wie Biochemie, Mikrobiologie, Botanik, Zoologie oder Medizin bauen sie Versuchsanordnungen auf und stellen benötigte Chemikalien bereit. In Absprache mit ihren Vorgesetzten führen sie mittels physikalisch-chemischer Messverfahren Versuche und Testreihen mit Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen durch, aber auch an isolierten biochemischen Stoffen aus Organismen. Am Computer führen sie Versuchsprotokolle, dokumentieren die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und werten diese aus, erstellen Berechnungen und statistische Auswertungen.Wo arbeitet man?Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungsinstituten, insbesondere in den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin oder Umweltin Unternehmen der chemischen oder pharmazeutischen Industriein Prüf- und Lehranstalten der öffentlichen Verwaltungim Gesundheitswesenin Betrieben der LebensmittelindustrieWeitereBerufe im LaborBerufe in der BiotechnologieBerufe in der GentechnologieBerufe in der...

Ausbildungsdauer

i.d.R. 2 JahreMit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife: i.d.R. 3-4 Jahre

Auswahlverfahren

Die Berufsfachschulen/Berufskollegs wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird i.d.R. Wert auf gute Leistungen in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern gelegt. Zum Teil werden Eignungsfeststellungen in Form von Eignungstests durchgeführt.

Ausbildungsaufbau

Zeitrichtwerte gemäß KMK-Vereinbarung:Berufsübergreifender Lernbereich: 320 StundenBerufsbezogener Lernbereich: 2.240 StundenGesamtstundenzahl: 2.560 StundenDie Einteilung in Fächer, Lernfelder oder Projekte ist in den Berufsfachschulverordnungen der Länder geregelt.Beispiel für die StundenverteilungAllgemeiner UnterrichtDeutsch: 1. Ausbildungsjahr 2 Wochenstunden, 2. Ausbildungsjahr 2 WochenstundenEnglisch: 1. Ausbildungsjahr 2 Wochenstunden, 2. Ausbildungsjahr 2 WochenstundenSozialkunde: 1. Ausbildungsjahr 1 Wochenstunde, 2. Ausbildungsjahr 1 WochenstundeSport: 1. Ausbildungsjahr 1 Wochenstunde, 2. Ausbildungsjahr 1 Wochenstunde1. Ausbildungsjahr insgesamt: 6 Wochenstunden2. Ausbildungsjahr insgesamt: 6 WochenstundenFachtheoretischer UnterrichtMathematik: 1. Ausbildungsjahr 3 Wochenstunden, 2. Ausbildungsjahr 3 WochenstundenTechnische Physik: 1. Ausbildungsjahr 2 Wochenstunden, 2. Ausbildungsjahr 1 WochenstundeBetriebswirtschaftslehre: 1. Ausbildungsjahr 0 Wochenstunden, 2. Ausbildungsjahr 2 WochenstundenBiologie/Mikrobiologie: 1. Ausbildungsjahr 5 Wochenstunden, 2. Ausbildungsjahr 3 WochenstundenInformatik: 1. Ausbildungsjahr 2 Wochenstunden, 2. Ausbildungsjahr 2 WochenstundenBiotechnologie: 1. Ausbildungsjahr 3 Wochenstunden, 2. Ausbildungsjahr 2 WochenstundenChemie: 1. Ausbildungsjahr 3 Wochenstunden, 2. Ausbildungsjahr 2 Wochenstunden1. Ausbildungsjahr insgesamt: 18 Wochenstunden2. Ausbildungsjahr insgesamt: 15 WochenstundenFachpraktischer UnterrichtPraktika in den Bere...

Ausbildungskosten

Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufskleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweisewelche biologischen, biochemischen, chemischen und chemisch-physikalischen Untersuchungsverfahren es gibt mit welchen Techniken man in der biochemischen Analytik und bei biologischen Untersuchungen Proben entnehmen und aufbereiten kann worauf es bei der Planung, Durchführung und Auswertung von gravimetrischen und volumetrischen Analysen ankommt wie man instrumentell-analytische Arbeitsmethoden anwendet, z.B. spektroskopische, chromatografische, elektrochemische oder thermoanalytische Verfahren was man beim Auswerten und Dokumentieren von Messergebnissen zu beachten hat und wie man Untersuchungsprotokolle erstellt wie man Informationstechnik einsetzt, z.B. bei der Auswertung von Ergebnissen oder bei der elektronischen Bildbearbeitungwas bei der Konservierung von biologischem Material zu beachten ist und wie man Dauerpräparate herstellt wie man physiologische Untersuchungen an Pflanzen und Tieren durchführt wie man Mikroorganismen kultiviert, isoliert und identifiziert wie Tiere präpariert (seziert) werdenwie man Zell- und Gewebekulturen oder isolierte Organe handhabtWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.BetriebspraktikaBei Praktika werden die theoretischen Inhalte im Labor umgesetzt und angewandt. Die Schüler/innen erhalten Einblick in das Betriebsgeschehen, sammeln Erfahrungen in den berufstypischen Arbeitsmethoden und g...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIm schuleigenen Labor und im Praktikumsbetrieb:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Laborgeräte bedienen, Untersuchungsergebnisse auswertenUmgebung: steriles Arbeiten an der ReinraumwerkbankKleidung: Einweghandschuhe, Laborkittel, Schutzbrille, ggf. besondere ReinraumkleidungArbeitszeit: in Produktionsbetrieben Schichtarbeit möglichAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Kontrollieren von Zellzuständen am Mikroskop oder beim Abfüllen chemischer Substanzen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten von Versuchsabläufen)Technisches Verständnis (z.B. beim Umgang mit Prüfgeräten und Laboreinrichtungen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Herstellen von Präparaten und Nährmedien, beim Umgang mit gefährlichen Mikroorganismen)

Ausbildung im Ausland

Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:FrankreichAusbildungsangebote: onisep - französische Ausbildungsdatenbank(z.B. über die Freitextsuche mit dem Suchbegriff "technicien/technicienne biologiste")

Ausbildungsvergütung

Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um Untersuchungen an Pflanzen und Tieren durchzuführenChemie: z.B. um im Labor Analysen durchzuführenPhysik: z.B. um Messverfahren zu beschreibenMathematik: z.B. um prozentuale Zusammensetzungen zu berechnen

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Biologisch-technische/r Assistent/in an:Bereich LaborBiologielaborant/BiologielaborantinChemielaborant/ChemielaborantinStaatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische AssistentinStaatlich geprüfter Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Agrarwirtschaftlich-technische AssistentinLebensmitteltechnischer Assistent/Lebensmitteltechnische AssistentinMedizinischer Technologe/Medizinische Technologin für LaboratoriumsanalytikMedizinischer Technologe/Medizinische Technologin für VeterinärmedizinMilchwirtschaftlicher Laborant/Milchwirtschaftliche LaborantinPflanzentechnologe/PflanzentechnologinPharmazeutisch-technischer Assistent/Pharmazeutisch-technische AssistentinUmweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische AssistentinZytologieassistent/ZytologieassistentinGemeinsamkeit:Labor- und Analysearbeiten durchführen

Ausbildungsdauer (Bayern)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Berlin)

1-3 Jahre3 Jahre (Zugang mit mittlerem Schulabschuss)2 Jahre (Zugang mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur), bei Nichterfüllen der Aufnahmevoraussetzungen für den einjährigen Bildungsgang)1 Jahr (Zugang mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur) und ausreichenden schulischen Leistungen)

Ausbildungsdauer (Bremen)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Hessen)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Hamburg)

Vollzeit: 2 JahreDie Ausbildung kann auch in Teilzeitform erfolgen, derzeit liegen jedoch keine Informationen zur Dauer vor.

Entwicklung der Ausbildung

1964: Erstes Angebot der Ausbildung zum Biologisch-technischen Assistenten/zur Biologisch-technischen Assistentin am Naturwissenschaftlichen Technikum Dr. Künkele in Landau/Pfalz; damit erstmalige Unterscheidung zwischen Technikern bzw. Technikerinnen und Technischen Assistenten bzw. Assistentinnen.1992:Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung von Staatlich geprüften technischen Assistenten und Assistentinnen an Berufsfachschulen durch die Kultusministerkonferenz (KMK)Ab 1992:Auf Grundlage der Rahmenvereinbarung Verordnungen durch die Bundesländer, z.B. Hamburg

Ausbildungsinhalte (Bayern)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Allgemeinbildender UnterrichtReligionslehreDeutschEnglischPolitik und GesellschaftFachlicher UnterrichtInformationsverarbeitungPhysikMathematikallgemeine und organische ChemieBiochemieallgemeine Biologie und ImmunologieMikrobiologie und BiotechnologieMolekularbiologie und GentechnologiePraktikaPraktikum Chemie und PhysikPraktikum MikrobiologiePraktikum BiochemiePraktikum MolekularbiologiePraktikum BiotechnologiePraktikum Biologie und Zellkultur

Ausbildungsinhalte (Berlin)

Staatlich geprüfte/r biologisch-technische/r Assistent/inWährend des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationWirtschafts- und SozialkundeFremdspracheMathematikPhysikChemieBiologieSport/GesundheitsförderungBerufsbezogener LernbereichAnwenden von biologischen, biochemischen, chemischen und physikalisch-chemischen technischen Kenntnissen zur eigenverantwortlichen Lösung berufsspezifischer AufgabenAnwenden mathematischer Verfahren zur Durchführung chemischer, physikalisch-chemischer und physikalischer ArbeitenPlanen, Durchführen und Auswerten von Arbeitsabläufen anhand von Arbeitsanweisungen und unter Verwendung von FachliteraturErstellen von Untersuchungsprotokollen einschließlich zeichnerischer Darstellungen; Auswerten und Dokumentieren von Messergebnissen; Dokumentieren von Arbeitsergebnissen nach den Regeln der Fachliteratur auch unter Verwendung fotografischer MethodenAnwenden von berufsbezogener InformationstechnikBestimmen physikalischer Größen von StoffenPlanen, Durchführen und Auswerten gravimetrischer und volumetrischer Analysen einschließlich einfacher quantitativer TrennungenPlanen, Durchführen und Auswerten physikalisch-chemischer ArbeitenAnwenden instrumentell-analytischer Arbeitsmethoden, insbesondere spektroskopischer, chromatographischer, elektrochemischer und thermoanalytischer VerfahrenAnwenden von Techniken der Probenahme und Probenaufbereitung in der bio...

Ausbildungsinhalte (Bremen)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/FremdsprachenPolitik/WirtschaftWahlpflichtbereichBeruflicher Lernbereich/Lernfeldergrundlegende Labortechniken anwenden, Lösungen herstellen und Stoffsysteme analysierenStoffe qualitativ und quantitativ analysierenPflanzen untersuchen und kultivierenzoologische Untersuchungen planen und durchführen Hygienemaßnahmen ergreifen und sterile Arbeitstechniken durchführenmolekularbiologische Techniken erkunden und anwenden instrumentell analytische Arbeiten planen und durchführenmolekulargenetische Arbeiten planen und durchführenMikroorganismen isolieren, kultivieren und untersuchenökologische, histologische und immunologische Untersuchungstechniken anwendenbiochemische Analysen planen und durchführenLebensmittel untersuchenPraktikumAls Teil der schulischen Ausbildung wird ein Praktikum in geeigneten Betrieben oder Einrichtungen (Praktikumsstellen) oder in Form anderer Lernortekooperationen durchgeführt.

Ausbildungsinhalte (Hessen)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:PflichtunterrichtAllgemeinbildender Bereich Deutsch/FremdsprachenPolitik und Wirtschaft Religion/Ethik SportBerufsbildender Bereich (Lernfelder)labortechnische Grundoperationen durchführen, Lösungen herstellen und Stoffsysteme analysierenBiomoleküle charakterisieren, untersuchen und analysieren zelluläre Strukturen von Organismen erfassen und cytologische Arbeiten durchführenPflanzen anatomisch und physiologisch untersuchenTiere anatomisch, histologisch und physiologisch untersuchenZell- und Gewebekulturen anlegen klassische genetische Verfahren anwendenökologische Zusammenhänge erfassen und untersuchenphysikalische und physikalisch-chemische Grundoperationen erfassen und anwendenphysikalische Grundlagen spektroskopischer und elektrochemischer Analyseverfahren erfassenVersuchsdaten erfassen, auswerten und dokumentierenmathematische Grundoperationen erfassen und anwendenEnglisch im naturwissenschaftlich-technischen Kontext verstehen und anwendenStoffe instrumentell-analytisch untersuchen pharmakologische und toxikologische Arbeiten durchführenmolekulargenetische Methoden anwendenproteinbiochemische und enzymatische Methoden anwendenbiotechnologische Arbeiten durchführenMikroorganismen kultivieren, isolieren und untersuchenimmunologische und diagnostische Arbeiten durchführenDatenverarbeitungsprogramme in der Biologietechnik anwendentechnische Mathematik in der naturwissens...

Ausbildungsinhalte (Hamburg)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Lernbereich IZellbiologieeukaryotische Zellen analysieren und Gewebe identifizieren Organe von Wirbeltieren untersuchenZellkulturtechniken anwendenimmunbiologische Verfahren durchführenbiologisch-technische UntersuchungsverfahrenBakterienzellen identifizierenMikroorganismen kultivierenbakterielles Wachstum hemmenMikroorganismen biotechnologisch nutzenmolekulare Klonierung durchführenbiochemische Untersuchungsverfahreneinfache Stoffgemische trennen und untersuchenStruktur und Eigenschaften von Stoffen untersuchenProteine isolieren und untersuchen Nukleinsäuren isolieren und charakterisieren Nukleinsäuren mit gentechnischen Methoden untersuchenEnzyme biotechnologisch einsetzenphysikalisch-chemische UntersuchungsverfahrenLösungen herstellen und untersuchenNaturstoffe fotometrisch untersuchenNaturstoffe chromatografisch untersuchenmit Datenbanken und der Bioinformatik Proteine und Nukleinsäuren charakterisierenLernbereich IIbiologisch-technische Untersuchungenchemisch-technische UntersuchungenLernbereich IIISprache und KommunikationWirtschaft und GesellschaftFachenglisch

Die Ausbildung im Überblick

Biologisch-technische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Sie dauert i.d.R. 2 Jahre, ggf. auch 3-4 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Ausbildungsdauer (Thüringen)

2 Jahre

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Staatlich geprüfter biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte biologisch-technische AssistentinStaatlich geprüfter biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte biologisch-technische Assistentin, Schwerpunkt Biologie und BiotechnologieStaatlich geprüfter biotechnologischer Assistent/Staatlich geprüfte biotechnologische AssistentinBayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen:Staatlich geprüfter biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte biologisch-technische AssistentinBerlin:Staatlich geprüfter biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte biologisch-technische AssistentinStaatlich geprüfter Technischer Assistent für chemische und biologische Laboratorien/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für chemische und biologische LaboratorienHinweis: In Bayern basiert die Abschlussbezeichnung auf einer vom Kultusministerium genehmigten Schulordnung des Bildungsträgers.

Ausbildungsdauer (Brandenburg)

2 Jahre

Ausbildungsinhalte (Thüringen)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Allgemeiner UnterrichtDeutschEnglischSozialkundeSportFachtheoretischer UnterrichtMathematiktechnische PhysikBetriebswirtschaftslehreBiologie/MikrobiologieInformatikBiotechnologieChemieFachpraktischer UnterrichtProjektarbeit mit den Ausbildungsschwerpunktenbiologisches Praktikumbiotechnologisches Praktikumchemisches Praktikuminformationstechnisches PraktikumBetriebspraktikumIm Rahmen des fachpraktischen Unterrichts wird ein Betriebspraktikum mit einer Mindestdauer von vier Wochen absolviert.Wahlpflichtunterrichtnach Möglichkeiten der Schule (z.B. Umweltschutz und Ökologie, Biochemie, Bionik)

Ausbildungsdauer (Niedersachsen)

2 Jahre

Ausbildungsinhalte (Brandenburg)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:UnterrichtsfächerMathematik, Biometriebiologische Arbeitsmethodenbiochemische, chemische, chemisch-physikalische und physikalische UntersuchungsverfahrenInformationstechnik, DokumentationDeutschpolitische Bildung/Wirtschaftslehretechnisches EnglischSportPraktikumDer Unterricht wird durch ein Praktikum ergänzt.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen vor allem in Forschungsinstituten der Bereiche Naturwissenschaften, Medizin oder Umwelt sowie in Unternehmen der chemischen oder pharmazeutischen Industrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Biologie bis hin zu Messtechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Biotechnik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Biotechnologie erwerben.

Ausbildungsdauer (Sachsen-Anhalt)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Rheinland-Pfalz)

2 Jahre

Ausbildungsinhalte (Niedersachsen)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationEnglisch/Kommunikation PolitikSportReligionBerufsbezogener Lernbereich mit den Fächern/Lernfeldernchemisch- und instrumentell-analytischer ArbeitsbereichLösungen herstellenStoffsysteme trennen und reinigenStoffe qualitativ und quantitativ analysierenphysikalisch-chemisch und instrumentell-analytisch arbeitenbotanisch-zoologischer ArbeitsbereichPflanzen untersuchenÖkosysteme untersuchenzoologisch und humanbiologisch arbeitenmikrobiologisch-biochemischer ArbeitsbereichMikroorganismen untersuchenbiochemisch und immunologisch arbeitenNukleinsäuren untersuchenzellkulturtechnische und biotechnologische Arbeiten durchführenWahlpflichtkursemolekularbiologisch arbeitenmedizinisch-labordiagnostisch arbeitenumweltanalytisch arbeitenLebensmittel untersuchenPraktische Ausbildung Im Rahmen des berufsbezogenen Lernbereichs wird ein Praktikum in geeigneten Betrieben durchgeführt.

Ausbildungsinhalte (Sachsen-Anhalt)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutschSozialkundeSportReligion oder EthikBerufsbezogener LernbereichMathematikPhysikDatenverarbeitungBiologieanorganische und organische Chemieinstrumentelle AnalytikMikrobiologie/BiotechnologieMolekularbiologieBiochemiechemisches Praktikumbioanalytisches Praktikumbiologisch-histologisches Praktikummikrobiologisches und biochemisches PraktikumWahlpflichtangebote (vorrangig im berufsbezogenen Lernbereich)Praktische AusbildungWährend des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in geeigneten Betrieben durchgeführt.

Ausbildungsinhalte (Rheinland-Pfalz)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Lernbereichberufsbezogener Unterrichtfachrichtungsbezogener Unterrichtstandortspezifischer UnterrichtPraktikum (einschlägiges, durch die Schule betreutes Praktikum in einem geeigneten Betrieb)selbstgesteuertes LernenDeutsch/Kommunikationggf. erste Fremdspracheggf. MINT im BerufGesundheitserziehung/SportGrundlage für das Fach "fachrichtungsbezogener Unterricht" sind die Lernfelder:sich in beruflichen Handlungssituationen zurechtfinden und engagieren physikalische und physikalisch-chemische Arbeits- und Messmethoden anwendenStoffe beschreiben und qualitativ sowie quantitativ analysieren botanische und zoologische Systeme präparativ erarbeitenEigenschaften und Reaktionsverhalten grundlegender organischer Verbindungen erklären biochemische Arbeiten durchführenbiologische Systeme physiologisch und histologisch untersuchenmikrobiologische Methoden anwendenmolekularbiologische und biotechnologische Methoden anwendenzellkulturtechnische Arbeiten durchführenBerufsübergreifender LernbereichSozialkunde/WirtschaftslehreReligion oder Ethik

Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)

2-4 JahreBerufsfachschulausbildung:2 Jahre (mit Erwerb der schulischen Fachhochschulreife)Die Ausbildung kann auch in Teilzeitform erfolgen, derzeit liegen jedoch keine Informationen zur Dauer vor.Doppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:3 Jahre (mit Erwerb der Fachhochschulreife)4 Jahre (mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur))

Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)

24-39 MonateBerufsfachschulausbildung:36 Monate (Zugang mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife); mit Erwerb der Fachhochschulreife)24 Monate (Zugang mit (Fach-)Hochschulreife)Doppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:39 Monate (mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur))

Ausbildungsinhalte (Baden-Württemberg)

Staatlich geprüfte/r biologisch-technische/r Assistent/inWährend des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Allgemeiner BereichReligionslehreDeutschEnglischWirtschafts- und SozialkundeFachtheoretischer BereichMathematik PhysikChemieallgemeine Biologiespezielle BiologieDatenverarbeitungFachpraktischer Bereichphysikalisches Praktikumchemisches Praktikumbiologisches Praktikummikrobiologisches und biotechnisches Praktikumfotografisches PraktikumStaatlich geprüfte/r biotechnologische/r Assistent/inWährend des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Allgemeiner BereichReligionslehreDeutschEnglischWirtschafts- und SozialkundeFachtheoretischer BereichMathematikfachbezogenes EnglischChemiePhysikBiologieMikrobiologieBiotechnologieInformationstechnikFachpraktischer Bereichbiologisches Praktikummikrobiologisches Praktikumchemisches Praktikumallgemeine Labormethodikbiotechnologisches PraktikumProjektarbeit

Ausbildungsinhalte (Schleswig-Holstein)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:FächerBiotechnologieBiologieDeutschFremdsprachen (Englisch und zusätzlich Dänisch, Französisch, Latein, Russisch, Spanisch oder Türkisch)MathematikChemieberufliche InformatikWirtschaftslehreGemeinschaftskundeSport Religion oder PhilosophieKunst, Literatur, Musik oder darstellendes SpielPraxiszeitenPraxiszeiten werden wie ein Fach oder ein Lernfeld behandelt und im Zeugnis mit einer Note ausgewiesen.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird - je nach Bundesland - auch mit folgenden Schwerpunkten angeboten: Biologie und BiotechnologieBioinformatik und MolekularbiologieBiochemie

Ausbildungsinhalte (Nordrhein-Westfalen)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener LernbereichFächer des fachlichen SchwerpunktesBiochemie/MolekularbiologieZellbiologieMikrobiologie/BioverfahrenstechnikBotanik/Zoologieweiteres Fach/weitere Fächer (z.B. Arbeitssicherheit, Biotechnologie, Immunologie)MathematikWirtschaftslehreEnglischBetriebspraktikaBerufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationReligionslehre Sport/GesundheitsförderungPolitik/GesellschaftslehreDifferenzierungsbereichMöglichkeit zur Ergänzung, Erweiterung und Vertiefung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten

Ausbildungsdauer (Mecklenburg-Vorpommern)

2 Jahre

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Regelung auf BundesebeneRahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung zum Staatlich geprüften technischen Assistenten und zur Staatlich geprüften technischen Assistentin und zum Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten und zur Staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.09.2011 i.d.F. vom 21.03.2024)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Ausbildung an Berufsfachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Assistentenausbildungen in ihren Schul- bzw. Berufsfachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung.Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:SchulversuchsbestimmungenVerordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an den zweijährigen Berufskollegs für technische Assistenten (Technische Assistentenverordnung - TAVO) vom 11.10.1983 (BW.GBl. S. 637, BW.ABl. S. 653), zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 24.07.2017 (BW.GBl. S. 469, S. 471)Regelung durch BescheidAusbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufsfachschulen des Landes Berlin (Berufsfachschulverordnung - APO-BFS) vom 14.07.2009 (Ber.GVBl. S. 327), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 15.09.2025 (Ber.GVBl. S. 470)Verordnung über den Bildungsgang der Berufsfachschule zur Erlangung eines Berufsabschlusses nach Landesrecht (Berufsfachschulverordnung - BFSV) vom 19.06.1997...

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss ist erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.

Ausbildungsinhalte (Mecklenburg-Vorpommern)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutschSozialkundeReligion oder PhilosophieSportBerufsbezogener LernbereichAnwenden von biologischen, biochemischen, chemischen und physikalisch-chemischen technischen Kenntnissen zur eigenverantwortlichen Lösung berufsspezifischer AufgabenAnwenden mathematischer Verfahren zur Durchführung chemischer, physikalisch-chemischer und physikalischer ArbeitenPlanen, Durchführen und Auswerten von Arbeitsabläufen anhand von Arbeitsanweisungen und unter Verwendung von FachliteraturErstellen von Untersuchungsprotokollen einschließlich zeichnerischer Darstellungen; Auswerten und Dokumentieren von Messergebnissen; Dokumentieren von Arbeitsergebnissen nach den Regeln der Fachliteratur auch unter Verwendung fotografischer MethodenAnwenden von berufsbezogener InformationstechnikBestimmen physikalischer Größen von StoffenPlanen, Durchführen und Auswerten gravimetrischer und volumetrischer Analysen einschließlich einfacher quantitativer TrennungenPlanen, Durchführen und Auswerten physikalisch-chemischer ArbeitenAnwenden instrumentell-analytischer Arbeitsmethoden, insbesondere spektroskopischer, chromatographischer, elektrochemischer und thermoanalytischer VerfahrenAnwenden von Techniken der Probenahme und Probenaufbereitung in der biochemischen Analytik und bei biologischen UntersuchungenAnwenden von mikroskopischen TechnikenDurchführen histologischer Arbeit...

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)

Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschluss

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Berlin)

Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang:mittlerer Schulabschluss 2-jähriger Bildungsgang:Allgemeine Hochschulreife (Abitur) (bei Nichterfüllen der Aufnahmevoraussetzungen für den 1-jährigen Bildungsgang)1-jähriger Bildungsgang:Allgemeine Hochschulreife (Abitur)undmindestens ausreichende Leistungen in Chemie und Biologieundmindestens ausreichende Leistungen in jedem Kurshalbjahr in Chemie- und Biologietechnik

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bremen)

Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschluss (i.d.R. mindestens Note befriedigend in den 2 Fächern, die für die Zulassung von besonderer Bedeutung sind)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hessen)

Schulische bzw. berufliche Vorbildung: Berechtigung zum Besuch der gymnasialen OberstufeoderRealschulabschlussoderAbschluss der 2-jährigen Berufsfachschuleoder FachhochschulreifeBei allen Abschlüssen mindestens befriedigende Leistungen in 2 der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch. In diesen Fächern darf keine Leistung schlechter als ausreichend sein.Weitere Voraussetzung:Höchstalter 25 Jahre

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hamburg)

Schulische bzw. berufliche Vorbildung:mittlerer Schulabschluss (Durchschnittsnote von mindestens 3,5 (ohne Sport))odermittlerer Schulabschluss und eine mindestens 2-jährige Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder im öffentlichen Dienst oder an einer Berufsfachschuleodereine als höherwertig anerkannte VorbildungDie Prüfung der Durchschnittsnote entfällt, sofern die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe vorliegt.Weitere Voraussetzung:gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Thüringen)

Schulische Vorbildung:Realschulabschluss

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Brandenburg)

Schulische Vorbildung:Fachoberschulreife

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Niedersachsen)

Schulische Vorbildung:Sekundarabschluss I - Realschulabschluss

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Sachsen-Anhalt)

Schulische Vorbildung:RealschulabschlussWeitere Voraussetzungen:gesundheitliche EignungHöchstalter 24 Jahre

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Rheinland-Pfalz)

Schulische Vorbildung:Qualifizierter Sekundarabschluss I

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)

Schulische Vorbildung:Realschulabschlussoder Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)

Schulische Vorbildung:mittlerer SchulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)

Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe2-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:Hochschulreife oder schulischer Teil der FachhochschulreifeDoppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Mecklenburg-Vorpommern)

Schulische Vorbildung:Mittlere ReifeoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen OberstufeWeitere Voraussetzung:gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen unterstützen Naturwissenschaftler/innen bei der Durchführung und Auswertung von Experimenten im Labor oder im Feldversuch. Sie nehmen Proben und bereiten diese auf, berechnen die benötigten Mengen von Chemikalien und bedienen Messgeräte. In Arbeitsgebieten wie Biochemie, Mikrobiologie, Botanik, Zoologie oder Medizin bauen sie Versuchsanordnungen auf und stellen benötigte Chemikalien bereit. In Absprache mit ihren Vorgesetzten führen sie mittels physikalisch-chemischer Messverfahren Versuche und Testreihen mit Tieren, Pflanzen, Zellkulturen und Mikroorganismen durch, aber auch an isolierten biochemischen Stoffen aus Organismen. Am Computer führen sie Versuchsprotokolle, dokumentieren die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und werten diese aus, erstellen Berechnungen und statistische Auswertungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungsinstituten, insbesondere in den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin oder Umweltin Unternehmen der chemischen oder pharmazeutischen Industriein Prüf- und Lehranstalten der öffentlichen Verwaltungim Gesundheitswesenin Betrieben der LebensmittelindustrieArbeitsorte:Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Freien bzw. in Gewächshäusernin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen bzw. Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Kontrollieren von Zellzuständen am Mikroskop oder beim Abfüllen chemischer Substanzen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten von Versuchsabläufen)Technisches Verständnis (z.B. beim Umgang mit Prüfgeräten und Laboreinrichtungen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Herstellen von Präparaten und Nährmedien, beim Umgang mit gefährlichen Mikroorganismen)Schulfächer:Biologie (z.B. anatomische und ökologische Kenntnisse bei Untersuchungen an Pflanzen und Tieren) Chemie (z.B. für chemische Analysen im Labor) Physik (z.B. Kenntnisse der Mechanik und Elektrizitätslehre um Messverfahren zu beschreiben) Mathematik (z.B. um prozentuale Zusammensetzungen zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Ist Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin in Deutschland typischerweise?

Biologisch-technische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene LaborsPraktikumsbetriebe: Labors z.B. von einschlägigen Hochschulinstituten, Untersuchungs- und Umweltschutzämtern oder Betrieben z.B. der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie

Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische Assistentin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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