Zum Inhalt springen

Sportarzt/Sportärztin

Sportarzt/-ärztin

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81484

Was ist Sportarzt/Sportärztin?

Aufgaben und TätigkeitenSportärzte und Sportärztinnen ermitteln und behandeln Sportschäden und -verletzungen, ggf. veranlassen sie auch Rehabilitationsmaßnahmen. Zur Zielgruppe der Sportmedizin gehören sowohl Menschen, die Ausgleichssport betreiben, als auch Profis aus dem Hochleistungssport. Sportärzte und Sportärztinnen stellen zudem geeignete Aktivitätsprogramme für den Kinder- oder Jugendsport zusammen. Zu ihren Aufgaben gehören auch, sportartspezifische Leistungsdiagnostik durchzuführen, das Training zu steuern und Sportlerinnen und Sportler zu beraten. Wenn sie Sportler und Sportlerinnen beim Training und bei Wettkämpfen betreuen, führen sie auch Belastungs- und Dopingkontrollen durch. Auch in der Forschung können Sportärzte und Sportärztinnen tätig sein. Hier analysieren sie z.B. Daten aus dem Hochleistungssport im Hinblick auf eine mögliche Leistungssteigerung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Sportärzte und Sportärztinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Fachklinikenin sportmedizinischen Facharztpraxenbei SportvereinenArbeitsorteSportärzte und Sportärztinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Trainingsräumenin Operationssälenin Laborsin BürosDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)VoraussetzungenVoraussetzung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sportmedizin ist i.d.R. die Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung, z.B. Facharzt bzw. Fachärztin für Allgemeinmedizin (Hausarzt bzw. Hausärztin) oder Facharzt bzw. Fachärztin für innere Medizin.Inhalte der WeiterbildungGrundlagen der Sportmedizin, z.B.: sportartspezifische Techniken, Erscheinungsformen und Disziplinen der jeweiligen Sportarten und ihre sportmedizinische Relevanzspezifische sportmedizinische Aspekte, z.B. Besonderheiten von Geschlecht und Altersgang aller Organsysteme und Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeitsportmedizinische Aspekte bei Erkrankungen, z.B. sportartspezifische Techniken von Sportarten für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungenethische und rechtliche Aspekte der Sportmedizin und des Sports, z.B. Ethik sowie (Haft-, Standes-)Recht in der (Sport-)Medizin und im SportErnährung, Pharmaka, Dopingproblematik, z.B.: Grundlagen der Sporternährung (Makro-, Mikronährstoffe, Flüssigkeitsbedarf) unter Berücksichtigung verschiedener Leistungsklassenpraktische sportärztliche Tätigkeit in Vereinen oder vergleichbaren Institutionen, z.B.: Beratung und Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern, Menschen mit Behinderungen und Senioren in verschiedenen GruppenWas verdient man während der Weiterbildung?In der Regel arbeitet man während der Weiterbildung und erhält eine Vergütung.

Steckbrief

Berufstyp: Studienberuf (plus Weiterbildung) Weiterbildungsart: Weiterbildung für Fachärzte und -ärztinnen nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: Mind. 360 Stunden

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Sportarzt/Sportärztin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an anerkannten Weiterbildungsstätten für Sportmedizin statt.Lernorte sindan Weiterbildungsstätten: Untersuchungs- und Behandlungsräume, Schulungsräumein Sportvereinen oder vergleichbaren Einrichtungen (während der praktischen sportärztlichen Tätigkeit): Trainings-, Untersuchungs- und Behandlungsräume, im Freien bei Sportveranstaltungenggf. zu Hause (bei Kurs-Weiterbildung in kombinierten Lernformen)

Steckbrief

BerufstypStudienberuf (plus Weiterbildung)WeiterbildungsartWeiterbildung für Fachärzte und -ärztinnen nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauerMind. 360 StundenAufgaben und TätigkeitenSportärzte und Sportärztinnen ermitteln und behandeln Sportschäden und -verletzungen, ggf. veranlassen sie auch Rehabilitationsmaßnahmen. Zur Zielgruppe der Sportmedizin gehören sowohl Menschen, die Ausgleichssport betreiben, als auch Profis aus dem Hochleistungssport. Sportärzte und Sportärztinnen stellen zudem geeignete Aktivitätsprogramme für den Kinder- oder Jugendsport zusammen. Zu ihren Aufgaben gehören auch, sportartspezifische Leistungsdiagnostik durchzuführen, das Training zu steuern und Sportlerinnen und Sportler zu beraten. Wenn sie Sportler und Sportlerinnen beim Training und bei Wettkämpfen betreuen, führen sie auch Belastungs- und Dopingkontrollen durch. Auch in der Forschung können Sportärzte und Sportärztinnen tätig sein. Hier analysieren sie z.B. Daten aus dem Hochleistungssport im Hinblick auf eine mögliche Leistungssteigerung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Sportärzte und Sportärztinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Fachklinikenin sportmedizinischen Facharztpraxenbei SportvereinenArbeitsorteSportärzte und Sportärztinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Trainingsräumenin Operationssälenin Laborsin BürosDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtät...

Vergütung

In der Regel arbeitet man während der Weiterbildung und erhält eine Vergütung.

Weiterbildungsdauer

mindestens 360 Stunden (240 Stunden Kurs-Weiterbildung in "Sportmedizin" oder 6 Monate Weiterbildung an einem sportmedizinischen Institut sowie 120 Stunden sportärztliche Tätigkeit in einem Sportverein oder einer vergleichbaren Einrichtung)

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Theorie und Praxis der SportmedizinBiologische Grundlagen der Sportmedizin: 20 StundenMotorik-, Stütz- und Bewegungsapparat: 30 StundenErnährung, Pharmaka, Dopingproblematik, Umwelt: 10 StundenSinnesorgane, Nase-Rachenraum, Haut: 5 StundenHerz-Kreislaufsystem, Atemapparat, Blut und blutbildende Organe: 20 StundenVerdauungsapparat, Stoffwechsel, Wasser-Elektrolyt-Haushalt, Niere und harnableitende Wege, Hormone, Immunsystem, Infektionen, Tumore: 15 StundenLebensalter und Geschlecht: 10 StundenNervensystem und Psyche: 5 StundenEthik, Geschichte, Recht, Politik, Organisation der Sportmedizin und der Sportmedizin und des Sports: 5 StundenInsgesamt: 120 StundenSportmedizinische Aspekte des SportsAllgemeine sportmedizinisch relevante Grundlagen des Sports: 15 StundenSportmedizinische Aspekte des Turnens, der Gymnastik, des Wasserspringens, des Tanzes: 10 StundenSportmedizinische Aspekte der Sportspiele und des Freizeitsports: 20 StundenSportmedizinische Aspekte des Wassersports (Schwimmen, Tauchen, Bootssport): 15 StundenSportmedizinische Aspekte des Kraft- und Kampfsports sowie der Rückschlagspiele: 15 StundenSportmedizinische Aspekte des Behinderten-, Rehabilitations- und Seniorensports: 15 StundenSportmedizinische Aspekte der Leichtathletik: 10 StundenSportmedizinische Aspekte des Winter-, Berg- und Radsports sowie des Wanderns: 15 StundenSportmedizinische Aspekte des Reit-, Flug-, Schieß-, Golfsports, der Akrobatik u.a.: 5 StundenInsgesamt: 120...

Weiterbildungskosten

Die Weiterbildung ist kostenfrei. Für die Kursweiterbildung können Lehrgangsgebühren anfallen. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien oder Fachliteratur.

Weiterbildungsinhalte

Inhalte der Zusatzweiterbildung "Sportmedizin"Grundlagen der Sportmedizin, z.B.: spezielle anatomische, physiologische, biochemische und pathophysiologische Grundlagen in Ruhe und unter akuter bzw. chronischer Belastung sowie deren Anpassungsreaktionensportartspezifische Techniken, Erscheinungsformen und Disziplinen der jeweiligen Sportarten und ihre sportmedizinische Relevanzspezifische sportmedizinische Aspekte, z.B. Besonderheiten von Geschlecht und Altersgang aller Organsysteme und Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeitsportmedizinische Aspekte bei Erkrankungen, z.B. sportartspezifische Techniken von Sportarten für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen in ihren Erscheinungsformen und Disziplinen und ihre sportmedizinische Relevanzethische und rechtliche Aspekte der Sportmedizin und des Sports, z.B. Ethik sowie (Haft-, Standes-)Recht in der (Sport-)Medizin und im SportErnährung, Pharmaka, Dopingproblematik, z.B.: Grundlagen der Sporternährung (Makro-, Mikronährstoffe, Flüssigkeitsbedarf) unter Berücksichtigung verschiedener LeistungsklassenMedikamentenmissbrauch und Doping, rechtliche Grundlagen und Anti-Doping-Regularien sowie Nachweisverfahrenpraktische sportärztliche Tätigkeit in Vereinen oder vergleichbaren Institutionen, z.B.: Beratung und Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern, Menschen mit Behinderungen und Senioren in verschiedenen Gruppen, etwa im Bereich Leistungs-, Breiten-, Rehabilitationssportsportmedizinische Be...

Wichtige Vorkenntnisse

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung sind vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Bereich unmittelbare Patientenversorgung/Orthopädie: Bereits das Studium vermittelt Wissen auf den Gebieten der Allgemeinmedizin, die in der Facharztweiterbildung noch einmal thematisiert werden. Während der praktischen Phasen können Studierende z.B. Teile der Famulatur in einer allgemeinärztlichen Praxis ableisten. Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z.B. um Untersuchungen mittels EKG durchzuführenWahlfach: z.B. Bildgebende DiagnostikNotfallmedizin: z.B. um in medizinischen Notfallsituationen (z.B. bei Herz-Kreislaufversagen) angemessen reagieren zu könnenWahlfach: z.B. NotfallmedizinOrthopädie: z.B. um Verletzungen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates diagnostizieren und behandeln zu könnenWahlfächer: z.B. Orthopädie oder Stütz- und Bewegungsapparat

Weiterbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Kurs-Weiterbildung bei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort) bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-LerneinheitenPraktische Weiterbildung und TätigkeitPraktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten und Ärztinnen): i.d.R. Erlernen und Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenKleidung: Arztkittel und ggf. Handschuhe, MundschutzAnforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. beim Festlegen der geeigneten Therapie )Teamarbeit (z.B. beim Aufstellen von Therapieplänen mit Ärzten und Ärztinnen) Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Patienten) Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFacharzt/Fachärztin des jeweiligen Gebiets mit der Zusatzbezeichnung Sportmedizin

Die Weiterbildung im Überblick

Sportarzt bzw. Sportärztin ist eine berufliche Weiterbildung für Fachärzte und Fachärztinnen in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung. Diese Zusatzweiterbildung im Bereich "Sportmedizin" umfasst mindestens 360 Stunden und wird durch die Landesärztekammern auf Grundlage der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer geregelt.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Sportärzte und -ärztinnen in Krankenhäusern, Fachkliniken und sportmedizinischen Facharztpraxen. Zudem können sie in Sportvereinen tätig sein, wo sie (professionelle) Mannschaften betreuen. Auch in der medizinischen Forschung, Wissenschaft und Lehre können sie tätig werden. Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Für Sportärzte und -ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Orthopädie bis hin zu Gesundheitsmanagement.Beruflich weiterkommen Ein weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich: z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Bundesebene(Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern) 2018 in der Fassung vom 03.07.2025Hinweis: Rechtsverbindlich für den Erwerb der Zusatzbezeichnung Sportmedizin ist jeweils die Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer, deren Mitglied man ist. KammerebeneDie zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sportmedizin ist i.d.R. die Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung, z.B. Facharzt bzw. Fachärztin für Allgemeinmedizin (Hausarzt bzw. Hausärztin) oder Facharzt bzw. Fachärztin für innere Medizin.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Sportarzt/Sportärztin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Sportarzt/Sportärztin in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenSportärzte und Sportärztinnen ermitteln und behandeln Sportschäden und -verletzungen, ggf. veranlassen sie auch Rehabilitationsmaßnahmen. Zur Zielgruppe der Sportmedizin gehören sowohl Menschen, die Ausgleichssport betreiben, als auch Profis aus dem Hochleistungssport. Sportärzte und Sportärztinnen stellen zudem geeignete Aktivitätsprogramme für den Kinder- oder Jugendsport zusammen. Zu ihren Aufgaben gehören auch, sportartspezifische Leistungsdiagnostik durchzuführen, das Training zu steuern und Sportlerinnen und Sportler zu beraten. Wenn sie Sportler und Sportlerinnen beim Training und bei Wettkämpfen betreuen, führen sie auch Belastungs- und Dopingkontrollen durch. Auch in der Forschung können Sportärzte und Sportärztinnen tätig sein. Hier analysieren sie z.B. Daten aus dem Hochleistungssport im Hinblick auf eine mögliche Leistungssteigerung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Sportärzte und Sportärztinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Fachklinikenin sportmedizinischen Facharztpraxenbei SportvereinenArbeitsorteSportärzte und Sportärztinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Trainingsräumenin Operationssälenin Laborsin BürosDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)VoraussetzungenVoraussetzung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sportmedizin ist i.d.R. die Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung, z.B. Facharzt bzw. Fachärztin für Allgemeinmedizin (Hausarzt bzw. Hausärztin) oder Facharzt bzw. Fachärztin für innere Medizin.Inhalte der WeiterbildungGrundlagen der Sportmedizin, z.B.: sportartspezifische Techniken, Erscheinungsformen und Disziplinen der jeweiligen Sportarten und ihre sportmedizinische Relevanzspezifische sportmedizinische Aspekte, z.B. Besonderheiten von Geschlecht und Altersgang aller Organsysteme und Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeitsportmedizinische Aspekte bei Erkrankungen, z.B. sportartspezifische Techniken von Sportarten für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungenethische und rechtliche Aspekte der Sportmedizin und des Sports, z.B. Ethik sowie (Haft-, Standes-)Recht in der (Sport-)Medizin und im SportErnährung, Pharmaka, Dopingproblematik, z.B.: Grundlagen der Sporternährung (Makro-, Mikronährstoffe, Flüssigkeitsbedarf) unter Berücksichtigung verschiedener Leistungsklassenpraktische sportärztliche Tätigkeit in Vereinen oder vergleichbaren Institutionen, z.B.: Beratung und Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern, Menschen mit Behinderungen und Senioren in verschiedenen GruppenWas verdient man während der Weiterbildung?In der Regel arbeitet man während der Weiterbildung und erhält eine Vergütung.

Ist Sportarzt/Sportärztin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Sportarzt/Sportärztin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Sportarzt/Sportärztin qualifiziert werden?

Voraussetzung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sportmedizin ist i.d.R. die Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung, z.B. Facharzt bzw. Fachärztin für Allgemeinmedizin (Hausarzt bzw. Hausärztin) oder Facharzt bzw. Fachärztin für innere Medizin.

Wo arbeiten Sportarzt/Sportärztin in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an anerkannten Weiterbildungsstätten für Sportmedizin statt.Lernorte sindan Weiterbildungsstätten: Untersuchungs- und Behandlungsräume, Schulungsräumein Sportvereinen oder vergleichbaren Einrichtungen (während der praktischen sportärztlichen Tätigkeit): Trainings-, Untersuchungs- und Behandlungsräume, im Freien bei Sportveranstaltungenggf. zu Hause (bei Kurs-Weiterbildung in kombinierten Lernformen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Sportarzt/Sportärztin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.