Zum Inhalt springen

Sicherheitstechnik (weiterführend)

Weiterbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 53124

Was ist Sicherheitstechnik (weiterführend)?

Experten für "Sicherheitstechnik (weiterführend)" in Deutschland sind hochqualifizierte Fachkräfte, die die Sicherheitsbedürfnisse von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen oder privaten Projekten analysieren, komplexe Sicherheitssysteme entwerfen, implementieren und kontinuierlich optimieren. Spezialisten in diesem Bereich sind insbesondere dafür verantwortlich, Sicherheitsstrategien im Rahmen gesetzlicher Vorschriften und wirtschaftlicher Effizienz zu entwickeln. Zu ihren Aufgaben gehören die Identifizierung von Sicherheitslücken, Risikobewertung, Notfallplanung sowie die Auswahl und Integration von Sicherheitstechnologien (Videoüberwachung, Zutrittskontrollsysteme, Alarmsysteme). Obwohl sie meist in Büroumgebungen arbeiten, können sie bei Bedarf projektbezogene Vor-Ort-Inspektionen durchführen und eng mit verschiedenen Abteilungen und externen Stakeholdern (Sicherheitsfirmen, Prüfstellen) zusammenarbeiten. Analysesoftware, Projektmanagement-Tools und Datenbanken für Rechtsvorschriften sind häufig genutzte Werkzeuge.

Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Hochschulstudium (Bachelor oder Master) erforderlich, gefolgt von der Teilnahme an "Weiterbildung"-Programmen im relevanten Bereich. Grundkenntnisse in Recht und Wirtschaft bilden zusammen mit Sicherheitstechnologien die Basis dieses Fachgebiets. Fachkräfte aus verschiedenen Disziplinen wie Ingenieurwesen, Informatik, Rechtswissenschaften oder Betriebswirtschaftslehre können sich durch diese Weiterbildungen tiefgehend im Bereich der Sicherheitstechnologien spezialisieren. Für internationale Studierende und Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist die Anerkennung (Denklik) ihrer bestehenden Hochschulabschlüsse in Deutschland von großer Bedeutung. Fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel C1-Niveau), um komplexe technische und rechtliche Texte zu verstehen und anzuwenden, sowie Kenntnisse internationaler Sicherheitsstandards, stellen einen erheblichen Vorteil im Bewerbungsprozess dar. Dieser Beruf ist aufgrund der steigenden Sicherheitsbedürfnisse von Unternehmen und der Gesellschaft ein ständig gefragtes und strategisch wichtiges Feld.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Sicherheitstechnik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Betriebswirtschaftslehre und ManagementChemie für SicherheitsingenieureGrundlagen der Sicherheitstechnik Mathematik für SicherheitsingenieureMethoden der Datenerhebung und -auswertungMethoden der SicherheitstechnikPhysik für SicherheitsingenieureWahlpflichtmodule, z.B.:Additiver Umweltschutz Arbeitswissenschaft und -medizinArbeitsschutzmanagementsystemeOrganisation der ArbeitssicherheitBevölkerungsschutz und Brandschutz Brand- und EntrauchungsmodellierungUmweltsicherheitUmweltanalytikPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. bei der Feuerwehr)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. bei der Feuerwehr), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Sicherheitstechnik (weiterführend) sein:Bereich Schutz und SicherheitRettungsingenieurwesen (weiterführend)Sicherheitsmanagement (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse im Bereich Sicherheitstechnik und -infrastruktur sowie Logistik erwerbenBereich Vernetzung, Daten- und InformationssicherheitIT-Sicherheit (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse im Bereich Daten- und Informationssicherheit erwerbenBereich GebäudetechnikGebäudetechnik, Gebäudeenergietechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über die Instandhaltung sowie über Versorgungs- und Sicherheitstechnik von Gebäuden erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Sicherheitstechnik (grundständig)Rettungsingenieurwesen (grundständig)Ingenieurwissenschaft (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftRhetorikZusammenarbeit in virtuellen TeamsAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Additiver Umweltschutz können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. bei der Feuerwehr bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Sicherheitstechnik gibt es auch als Fern- oder Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleArbeits-, Betriebs- und Anlagensicherheit (Master)Brandschutzplanung (Master)Klimaschutz, Umwelt- und Sicherheitsingenieurwesen (Master)Security and Safety Engineering (Master)Sicherheitstechnik (Master)Vorbeugender Brandschutz (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Sicherheitstechnik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Schutz, Sicherheit und Überwachung, Umweltberatung, -management oder Gutachter-, Sachverständigentätigkeit.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1970er-Jahre:steigender Bedarf an qualifizierten Fachkräften zur Verhinderung von Sach-, Güter- und Personenschäden insbesondere im Umgang mit Technik Etablierung des Studienfachs Sicherheitstechnik an deutschen HochschulenThemenbereiche des Studienfachs z.B.:SicherheitstechnikBrandschutzArbeitsschutzUmweltschutzQualitätsingenieurwesen1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Engineering (M.Eng.)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Sicherheitstechnik vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Sicherheitstechnik (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Sicherheitstechnik (weiterführend) in Deutschland?

Experten für "Sicherheitstechnik (weiterführend)" in Deutschland sind hochqualifizierte Fachkräfte, die die Sicherheitsbedürfnisse von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen oder privaten Projekten analysieren, komplexe Sicherheitssysteme entwerfen, implementieren und kontinuierlich optimieren. Spezialisten in diesem Bereich sind insbesondere dafür verantwortlich, Sicherheitsstrategien im Rahmen gesetzlicher Vorschriften und wirtschaftlicher Effizienz zu entwickeln. Zu ihren Aufgaben gehören die Identifizierung von Sicherheitslücken, Risikobewertung, Notfallplanung sowie die Auswahl und Integration von Sicherheitstechnologien (Videoüberwachung, Zutrittskontrollsysteme, Alarmsysteme). Obwohl sie meist in Büroumgebungen arbeiten, können sie bei Bedarf projektbezogene Vor-Ort-Inspektionen durchführen und eng mit verschiedenen Abteilungen und externen Stakeholdern (Sicherheitsfirmen, Prüfstellen) zusammenarbeiten. Analysesoftware, Projektmanagement-Tools und Datenbanken für Rechtsvorschriften sind häufig genutzte Werkzeuge.

Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Hochschulstudium (Bachelor oder Master) erforderlich, gefolgt von der Teilnahme an "Weiterbildung"-Programmen im relevanten Bereich. Grundkenntnisse in Recht und Wirtschaft bilden zusammen mit Sicherheitstechnologien die Basis dieses Fachgebiets. Fachkräfte aus verschiedenen Disziplinen wie Ingenieurwesen, Informatik, Rechtswissenschaften oder Betriebswirtschaftslehre können sich durch diese Weiterbildungen tiefgehend im Bereich der Sicherheitstechnologien spezialisieren. Für internationale Studierende und Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist die Anerkennung (Denklik) ihrer bestehenden Hochschulabschlüsse in Deutschland von großer Bedeutung. Fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel C1-Niveau), um komplexe technische und rechtliche Texte zu verstehen und anzuwenden, sowie Kenntnisse internationaler Sicherheitsstandards, stellen einen erheblichen Vorteil im Bewerbungsprozess dar. Dieser Beruf ist aufgrund der steigenden Sicherheitsbedürfnisse von Unternehmen und der Gesellschaft ein ständig gefragtes und strategisch wichtiges Feld.

Ist Sicherheitstechnik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Sicherheitstechnik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Sicherheitstechnik (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Sicherheitstechnik vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.

Wo arbeiten Sicherheitstechnik (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Sicherheitstechnik (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.