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Servicefahrer/Servicefahrerin

Servicefahrer/in

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 52182

Was ist Servicefahrer/Servicefahrerin?

Was macht man in diesem Beruf?Servicefahrer/innen transportieren Waren und händigen sie an Kunden aus. Vor Beginn einer Tour stellen sie die Route zusammen, nehmen Waren und Lieferscheine entgegen, prüfen diese auf Vollständigkeit und beladen ihr Fahrzeug. Dann fahren sie die Ziele in der geplanten Reihenfolge an und übergeben Pakete an die Empfänger, tragen Möbelstücke oder Geräte ins Haus oder transportieren Waren für den Einzelhandel in die Lagerräume. Darüber hinaus beraten sie die Kunden, weisen sie in die Bedienung eines ausgelieferten Geräts ein oder nehmen Reklamationen an. Nach der Auslieferung lassen sie sich Lieferscheine quittieren und nehmen Zahlungen entgegen. Am Ende ihrer Tour entladen sie ihre Fahrzeuge und leiten abgeholte Waren oder nicht zustellbare Sendungen, Aufträge, Lieferpapiere und Belege an die entsprechenden Stellen weiter.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Servicefahrer/innen finden Beschäftigung in Unternehmen, die Servicedienstleistungen beim Kunden erbringenbei plattformbasierten Unternehmen, die Gigwork-Aufträge vermittelnArbeitsorte: Servicefahrer/innen arbeiten in erster Linieam Steuer eines Fahrzeugsbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [11.0%]11Hauptschulabschluss* [44.0%]44mittlerer Bildungsabschluss [22.0%]22Hochschulreife [11.0%]11Sonstige [12.0%]12*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Verantwortungsbewusstsein (z.B. Beladen von Fahrzeugen sowie Kontrollieren von Art, Menge und Beschaffenheit der Waren) Umsicht und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim Be- und Entladen, Rangieren oder Rückwärtsfahren)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Einweisen von Kunden in die Bedienung von angelieferten Geräten)Technisches Verständnis (z.B. beim Prüfen und Kontrollieren von Fahrzeugen bezüglich der Verkehrs- und Betriebssicherheit)Schulfächer:Mathematik (z.B. um die Fahrtdauer einer Tour zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um einfache Reparaturen auszuführen)Deutsch (z.B. um Kunden/Kundinnen über Angebote zu beraten)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Kunden/Kundinnen zu kommunizieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.160 €2. Ausbildungsjahr: 1.230 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Servicefahrer/Servicefahrerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Servicefahrer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen, die Auslieferungsdienstleistungen erbringen): Fahrzeuge, Lagerräume, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Dreieich (Hessen): Max-Eyth-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Servicefahrer/innen transportieren Waren und händigen sie an Kunden aus. Vor Beginn einer Tour stellen sie die Route zusammen, nehmen Waren und Lieferscheine entgegen, prüfen diese auf Vollständigkeit und beladen ihr Fahrzeug. Dann fahren sie die Ziele in der geplanten Reihenfolge an und übergeben Pakete an die Empfänger, tragen Möbelstücke oder Geräte ins Haus oder transportieren Waren für den Einzelhandel in die Lagerräume. Darüber hinaus beraten sie die Kunden, weisen sie in die Bedienung eines ausgelieferten Geräts ein oder nehmen Reklamationen an. Nach der Auslieferung lassen sie sich Lieferscheine quittieren und nehmen Zahlungen entgegen. Am Ende ihrer Tour entladen sie ihre Fahrzeuge und leiten abgeholte Waren oder nicht zustellbare Sendungen, Aufträge, Lieferpapiere und Belege an die entsprechenden Stellen weiter.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Servicefahrer/innen finden Beschäftigung in Unternehmen, die Servicedienstleistungen beim Kunden erbringenbei plattformbasierten Unternehmen, die Gigwork-Aufträge vermittelnArbeitsorte: Servicefahrer/innen arbeiten in erster Linieam Steuer eines Fahrzeugsbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtli...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungServicefahrer/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer2 JahreWas macht man in diesem Beruf?Servicefahrer/innen transportieren Waren und händigen sie an Kunden aus. Vor Beginn einer Tour stellen sie die Route zusammen, nehmen Waren und Lieferscheine entgegen, prüfen diese auf Vollständigkeit und beladen ihr Fahrzeug. Dann fahren sie die Ziele in der geplanten Reihenfolge an und übergeben Pakete an die Empfänger, tragen Möbelstücke oder Geräte ins Haus oder transportieren Waren für den Einzelhandel in die Lagerräume. Darüber hinaus beraten sie die Kunden, weisen sie in die Bedienung eines ausgelieferten Geräts ein oder nehmen Reklamationen an. Nach der Auslieferung lassen sie sich Lieferscheine quittieren und nehmen Zahlungen entgegen. Am Ende ihrer Tour entladen sie ihre Fahrzeuge und leiten abgeholte Waren oder nicht zustellbare Sendungen, Aufträge, Lieferpapiere und Belege an die entsprechenden Stellen weiter.Wo arbeitet man? Servicefahrer/innen finden Beschäftigung in Unternehmen, die Servicedienstleistungen beim Kunden erbringenbei plattformbasierten Unternehmen, die Gigwork-Aufträge vermittelnWeitereBerufe rund um das Auto und den StraßenverkehrBerufe rund um Transport, Lager und Logistik

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb: ArbeitsorganisationServiceleistungenVertrieb von DienstleistungenUmgang mit Arbeitsmitteln und FahrzeugenDurchführung der BeförderungTourenabschlussAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: im Serviceunternehmen lernen und arbeitenKundenaufträge annehmen und Waren kontrollierenTransporte vorbereitenWaren ausliefern und Kunden über Serviceleistungen informierenServiceleistungen beim Kunden erbringenZahlungsvorgänge durchführenTransporte durchführen und Touren nachbereitenKundenkontakte pflegen und ausbauen und Qualität sichernZwischenprüfung zu Beginn des 2. AusbildungsjahresAbschlussprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Termine mit Kunden abstimmt und Aufträge entgegennimmtwas bei der Tourenplanung zu beachten ist und wie man Straßenkarten liestwas bei der Annahme von Waren und beim Be- und Entladen von Fahrzeugen wichtig istwie man Daten eingibt, sichert und pflegt und was man über den Datenschutz wissen musswie man Warenbestände und Warenzustand prüft, Ablauffristen berücksichtigt, Fehlbestände ergänzt und Waren rückführtwie man Waren austauscht, Rückführungen kontrolliert und vorsortiert, Waren verteilt und einordnetwas hinsichtlich der Verkehrs- und Betriebssicherheit der Fahrzeuge und Transporthilfsmittel zu beachten istwie man Kunden über die gelieferten Waren informiert und sie in die Bedienung von Geräten einweist, wie Beratungsgespräche mit Kunden geführt werden und wie man mit Beschwerden und Reklamationen umgehtwie man Zahlungen entgegennimmt und abrechnetwie Dokumente und Warenrückführungen weitergeleitet werdenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Kundenaufträge annehmen und Waren kontrollieren, Transporte vorbereiten)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Lieferfahrzeuge beladen, Pakete zustellen bzw. annehmen, Aufträge und Reklamationen entgegennehmenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte: im Führerhaus am Steuer, in Lagerhäusern, beim KundenKleidung: z.T. unternehmenseigene Uniform, z.T. Schutzkleidung (z.B. Signalweste, Sicherheitsschuhe, Handschuhe)Arbeitszeit: unregelmäßigAnforderungen: Verantwortungsbewusstsein (z.B. Beladen von Fahrzeugen sowie Kontrollieren von Art, Menge und Beschaffenheit der Waren) Umsicht und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim Be- und Entladen, Rangieren oder Rückwärtsfahren)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Einweisen von Kunden in die Bedienung von angelieferten Geräten)Technisches Verständnis (z.B. beim Prüfen und Kontrollieren von Fahrzeugen bezüglich der Verkehrs- und Betriebssicherheit)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Textilreinigung (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.160 €2. Ausbildungsjahr: 1.230 €Quelle:Bayerisches Tarifregister (BTR), Stand September 2025Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um die Fahrtdauer einer Tour zu berechnenWerken/Technik: z.B. um einfache Reparaturen auszuführenDeutsch: z.B. um Kunden/Kundinnen über Angebote zu beratenEnglisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um mit ausländischen Kunden/Kundinnen zu kommunizieren

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Servicefahrer/in an:Bereich Transport, Lager und LogistikFachkraft für Kurier-, Express- und PostdienstleistungenBerufskraftfahrer/BerufskraftfahrerinFachkraft für Möbel-, Küchen- und UmzugsserviceFachlagerist/FachlageristinGemeinsamkeit:Waren und Güter transportieren, ausliefern oder annehmen

Entwicklung der Ausbildung

2005:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Servicefahrer/in ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungServicefahrer/Servicefahrerin

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Servicefahrer/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Servicefahrer/innen in Unternehmen, die unterschiedlichste Servicedienstleistungen beim Kunden erbringen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Service-, Kurier-, Expressfahrdienst bis hin zu Ladungssicherung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Logistik, Supply-Chain-Management erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Betrieb, beispielsweise im Bereich Lieferservice.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 27 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 44 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 22 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 11 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen bzw. verfügten über die Hochschulreife. 11 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [11.0%]11Hauptschulabschluss* [44.0%]44mittlerer Bildungsabschluss [22.0%]22Hochschulreife [11.0%]11Sonstige [12.0%]12*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Servicefahrer/zur Servicefahrerin (ServicefahrerAusbV) vom 22.03.2005 (BGBl. I S. 887)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Servicefahrer/Servicefahrerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.03.2005)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Für den Zugang zur Ausbildung wird z.B. gefordert: Mindestalter von 18 JahrenFahrerlaubnis Klasse B

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Servicefahrer/Servicefahrerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Servicefahrer/Servicefahrerin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Servicefahrer/innen transportieren Waren und händigen sie an Kunden aus. Vor Beginn einer Tour stellen sie die Route zusammen, nehmen Waren und Lieferscheine entgegen, prüfen diese auf Vollständigkeit und beladen ihr Fahrzeug. Dann fahren sie die Ziele in der geplanten Reihenfolge an und übergeben Pakete an die Empfänger, tragen Möbelstücke oder Geräte ins Haus oder transportieren Waren für den Einzelhandel in die Lagerräume. Darüber hinaus beraten sie die Kunden, weisen sie in die Bedienung eines ausgelieferten Geräts ein oder nehmen Reklamationen an. Nach der Auslieferung lassen sie sich Lieferscheine quittieren und nehmen Zahlungen entgegen. Am Ende ihrer Tour entladen sie ihre Fahrzeuge und leiten abgeholte Waren oder nicht zustellbare Sendungen, Aufträge, Lieferpapiere und Belege an die entsprechenden Stellen weiter.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Servicefahrer/innen finden Beschäftigung in Unternehmen, die Servicedienstleistungen beim Kunden erbringenbei plattformbasierten Unternehmen, die Gigwork-Aufträge vermittelnArbeitsorte: Servicefahrer/innen arbeiten in erster Linieam Steuer eines Fahrzeugsbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [11.0%]11Hauptschulabschluss* [44.0%]44mittlerer Bildungsabschluss [22.0%]22Hochschulreife [11.0%]11Sonstige [12.0%]12*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Verantwortungsbewusstsein (z.B. Beladen von Fahrzeugen sowie Kontrollieren von Art, Menge und Beschaffenheit der Waren) Umsicht und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim Be- und Entladen, Rangieren oder Rückwärtsfahren)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Einweisen von Kunden in die Bedienung von angelieferten Geräten)Technisches Verständnis (z.B. beim Prüfen und Kontrollieren von Fahrzeugen bezüglich der Verkehrs- und Betriebssicherheit)Schulfächer:Mathematik (z.B. um die Fahrtdauer einer Tour zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um einfache Reparaturen auszuführen)Deutsch (z.B. um Kunden/Kundinnen über Angebote zu beraten)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Kunden/Kundinnen zu kommunizieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.160 €2. Ausbildungsjahr: 1.230 €

Ist Servicefahrer/Servicefahrerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Servicefahrer/Servicefahrerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Servicefahrer/Servicefahrerin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Servicefahrer/Servicefahrerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Servicefahrer/Servicefahrerin in Deutschland typischerweise?

Servicefahrer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen, die Auslieferungsdienstleistungen erbringen): Fahrzeuge, Lagerräume, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Dreieich (Hessen): Max-Eyth-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Servicefahrer/Servicefahrerin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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