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Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin

Schiffsbetriebstechnische/r Assistent/in

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 51132

Was ist Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin?

Was macht man in diesem Beruf?Schiffsbetriebstechnische/r Assistent/in ist eine Ausbildung (inkl. Seefahrtszeit) mit dem Ziel, nach anschließender Fachschulausbildung die Funktion des Nautischen Wachoffiziers/der Nautischen Wachoffizierin, des Technischen Wachoffiziers/der Technischen Wachoffizierin oder des Nautischen Schiffsoffiziers/der Nautischen Schiffsoffizierin in der großen Hochseefischerei ausüben zu können.Nautische Wachoffiziere und -offizierinnen assistieren bei der Navigation und achten auf die Einsatzfähigkeit der technischen Einrichtungen auf der Brücke. Technische Wachoffiziere und -offizierinnen sind für den reibungslosen Ablauf des Maschinenbetriebs verantwortlich. Sie tragen Mitverantwortung für Lade- und Löschvorgänge sowie das Sichern der Fracht an Bord. Im Maschinenraum überwachen sie z.B. zahlreiche Messgeräte und prüfen die Motorenanlage. Nautische Schiffsoffiziere und -offizierinnen in der großen Hochseefischerei arbeiten auf der Brücke. Von hier aus navigieren sie das Schiff und überwachen den Seeraum, den Seefunkverkehr und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Darüber hinaus organisieren sie den Fangbetrieb sowie die Weiterverarbeitung und Lagerung des Fangs an Bord.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Schiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin der See- und Küstenschifffahrt, z.B. auf Frachtschiffenin Reedereien der Seeschifffahrtin der Hochseefischereiauf WerftenArbeitsorte:Schiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniean Bord von SchiffenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Hafen im FreienWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. der mittlere Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfähigkeit (z.B. für die Sicherheit von Passagieren, Besatzung, Schiff und Ladung, um bei Störungen des Schiffsbetriebs angemessen reagieren zu können)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit, technisches Verständnis (z.B. beim Überwachen nautischer Instrumente, bei der Instandhaltung von Motoren und technischen Einrichtungen)Teamfähigkeit (z.B. bei der Zusammenarbeit aller Besatzungsmitglieder an Bord)Trittsicherheit und Körperbeherrschung (z.B. für Arbeiten bei starkem Seegang)Schulfächer:Mathematik/Physik (z.B. um die Schiffstechnologie zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um technische Anlagen an Bord zu warten)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: 2 JahreLernorte Berufsfachschule: und Seeschiff

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Deutsche SeeschifffahrtHANSAMarineForumNachrichten für Seefahrer (NfS)Schiff & HafenSchiffbau Industrie

Lernorte

Schiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Computerräume, WerkstättenPraktikum: an Bord von Seeschiffen

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt)Ausbildungsdauer2 JahreLernorteBerufsfachschule und SeeschiffWas macht man in diesem Beruf?Schiffsbetriebstechnische/r Assistent/in ist eine Ausbildung (inkl. Seefahrtszeit) mit dem Ziel, nach anschließender Fachschulausbildung die Funktion des Nautischen Wachoffiziers/der Nautischen Wachoffizierin, des Technischen Wachoffiziers/der Technischen Wachoffizierin oder des Nautischen Schiffsoffiziers/der Nautischen Schiffsoffizierin in der großen Hochseefischerei ausüben zu können.Nautische Wachoffiziere und -offizierinnen assistieren bei der Navigation und achten auf die Einsatzfähigkeit der technischen Einrichtungen auf der Brücke. Technische Wachoffiziere und -offizierinnen sind für den reibungslosen Ablauf des Maschinenbetriebs verantwortlich. Sie tragen Mitverantwortung für Lade- und Löschvorgänge sowie das Sichern der Fracht an Bord. Im Maschinenraum überwachen sie z.B. zahlreiche Messgeräte und prüfen die Motorenanlage. Nautische Schiffsoffiziere und -offizierinnen in der großen Hochseefischerei arbeiten auf der Brücke. Von hier aus navigieren sie das Schiff und überwachen den Seeraum, den Seefunkverkehr und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Darüber hinaus organisieren sie den Fangbetrieb sowie die Weiterverarbeitung und Lagerung des Fangs an Bord.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Schiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäfti...

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während der Ausbildung erwirbt:Ladungs- und UmschlagtechnikMaschinendienst (Schiff)Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienungMaschinentechnikMetallbearbeiten, MetallverarbeitenSchiffsbetriebstechnikWartung, Reparatur, InstandhaltungWeitere Kompetenzen, die für eine spätere Berufsausübung bedeutsam sein können:Arbeitsschutz, UnfallverhütungMathematikPhysikRettungsmaßnahmen, Erste HilfeSchifffahrtsrechtSchiffs-, BootsführungSchiffselektrikSeediensttauglichkeitSicherheitstechnik

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Ausbildungsaufbau

Beispiel für die StundenverteilungSchulische Ausbildung (Fachschule)Berufsübergreifender Lernbereich: 12 Gesamtwochenstunden des zweijährigen Bildungsgangs Deutsch/KommunikationEnglisch/Kommunikation Politik SportReligionBerufsbezogener Lernbereich: 56 Gesamtwochenstunden des zweijährigen BildungsgangsAufgaben im Maschinendienst übernehmenNach den Regeln guter Seemannschaft arbeitenAufgaben im Wach- und Brückendienst übernehmen Für eine sichere Arbeitsumgebung sorgen Metallische Werkstücke und Baugruppen herstellen Auf dem Schiff arbeiten und lebenGesamtstundenzahl pro Woche: 34 Stunden

Ausbildungskosten

Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufskleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:Aufgaben im Maschinendienst zu übernehmennach den Regeln guter Seemannschaft zu arbeitenAufgaben im Wach- und Brückendienst zu übernehmenfür eine sichere Arbeitsumgebung zu sorgenmetallische Werkstücke und Baugruppen herzustellenauf dem Schiff zu arbeiten und zu lebenWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Englisch und Politik unterrichtet.PraktikaBei Praktika werden die theoretischen Inhalte an Bord eines Seeschiffes umgesetzt und angewandt. Die Schüler/innen erhalten Einblick in das Betriebsgeschehen, sammeln Erfahrungen in den berufstypischen Arbeitsmethoden und gewinnen einen Überblick über die Ablauforganisation an Bord.ZusatzkenntnisseJe nach Angebot der einzelnen Schulen werden Zusatzkenntnisse vermittelt, die den Erwerb der Fachhochschulreife ermöglichen.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseAn Bord von Seeschiffen:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): bei der Navigation mitwirken, technische Einrichtungen und Schiffsmaschinen instand halten, Lade-, Löschvorgänge planen, in der Hochseefischerei Fangbetrieb und Weiterverarbeitung organisieren Umgebung: Witterungseinflüsse, Seegang, beengte Raumverhältnisse an Bord, längere Abwesenheit von zu HauseKleidung: wetterfeste Arbeitskleidung, ggf. einheitliche DienstkleidungAnforderungen:Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfähigkeit (z.B. für die Sicherheit von Passagieren, Besatzung, Schiff und Ladung, um bei Störungen des Schiffsbetriebs angemessen reagieren zu können)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit, technisches Verständnis (z.B. beim Überwachen nautischer Instrumente, bei der Instandhaltung von Motoren und technischen Einrichtungen)Teamfähigkeit (z.B. bei der Zusammenarbeit aller Besatzungsmitglieder an Bord)Trittsicherheit und Körperbeherrschung (z.B. für Arbeiten bei starkem Seegang)

Ausbildungsvergütung

Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik/Physik: z.B. um die Schiffstechnologie zu verstehenWerken/Technik: z.B. um technische Anlagen an Bord zu warten

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Schiffsbetriebstechnische/r Assistent/in an:Bereich Schiff und SchifffahrtSchiffsmechaniker/SchiffsmechanikerinBinnenschiffer/BinnenschifferinBootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Neu-, Aus- und UmbauBootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung TechnikGemeinsamkeit:Maschinen und Anlagen auf Schiffen bedienen und überwachen bzw. instand halten

Die Ausbildung im Überblick

Schiffsbetriebstechnische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Sie dauert 2 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.Daneben besteht die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Schiffsbetriebstechniker/zur Schiffsbetriebstechnikerin zu absolvieren.

Verbände und Organisationen

Berufsbildungsstelle Seeschiffahrt e.V. (BBS)Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftVerband Deutscher Reeder (VDR)Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM)Zentrale Heuerstelle Hamburg (ZHH)

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschlussbezeichnung:Niedersachsen, Schleswig-Holstein:Staatlich geprüfter Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Schiffsbetriebstechnische Assistentin

Ausbildungsdauer (Niedersachsen)

2 Jahre

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Schiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung findenSchiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen absolvieren ihre Ausbildung und eine anschließende Seefahrtszeit in der Regel als Startbasis für eine weitere Ausbildung an Fachschulen für Seefahrt.Beruflich weiterkommenNachdem Schiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen nach ihrer Ausbildung ein weiteres Jahr aktiver Seefahrt absolviert haben, können sie einen Bildungsgang an einer staatlichen Fachschule für Seefahrt aufnehmen und eine Weiterbildung als Nautiker/in, Schiffsbetriebstechniker/in oder Nautische/r Schiffsoffizier/in bzw. Kapitän/in in der großen Hochseefischerei absolvieren.

Ausbildungsinhalte (Niedersachsen)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender Lernbereich Deutsch/Kommunikation Englisch/Kommunikation Politik Sport ReligionBerufsbezogener Lernbereich - Theorie und PraxisAufgaben im Maschinendienst übernehmen nach den Regeln guter Seemannschaft arbeiten Aufgaben im Wach- und Brückendienst übernehmen für eine sichere Arbeitsumgebung sorgen metallische Werkstücke und Baugruppen herstellen auf dem Schiff arbeiten und lebenPraktische Ausbildung Während des Bildungsganges wird im berufsbezogenen Lernbereich eine praktische Ausbildung auf Seeschiffen durchgeführt.

Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)

2 Jahre

Ausbildungsinhalte (Schleswig-Holstein)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogene UnterrichtsfächerWach- und FahrbetriebSchiffstechnologieFertigungstechnologie und MetallgrundausbildungSchiffssicherheit und SeemannschaftBordpraktikum Wach- und FahrbetriebBordpraktikum SchiffstechnologieLandpraktikum FertigungstechnologieLandpraktikum SchiffssicherheitBerufsübergreifende UnterrichtsfächerWirtschaft/Politik/SeeschifffahrtsrechtDeutsch/interkulturelle KommunikationMathematik/Naturwissenschaftenseefahrtbezogenes EnglischReligion oder PhilosophieSport

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Regelung auf BundesebeneRahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung zum Staatlich geprüften technischen Assistenten und zur Staatlich geprüften technischen Assistentin und zum Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten und zur Staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.09.2011 i.d.F. vom 21.03.2024)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Ausbildung an Berufsfachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Assistentenausbildungen in ihren Schul- bzw. Berufsfachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung.Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10.06.2009 (Nds. GVBl. S. 243), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.05.2025 (Nds. GVBl. Nr. 34)Landesverordnung über die Berufsfachschule (Berufsfachschulverordnung - BFSVO) vom 20.07.2017 (NBl.MBWK.Schl.-H. S. 212), zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 03.02.2023 (NBl.MBWFK.Schl.-H. S. 36)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBayernBerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltThüringenÜbergreifende Rechtsvorschriften (Ausbildung/Tätigkeit)Seearbeitsgesetz (SeeArbG) vom 20.04.2013 (BGBl. I S. 868), zuletzt geändert durch Artikel 3 des G...

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Ein mittlerer Bildungsabschluss ist erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Niedersachsen)

Schulische Vorbildung:Sekundarabschluss I - Realschulabschluss

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)

Schulische Vorbildung:mittlerer SchulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Schiffsbetriebstechnische/r Assistent/in ist eine Ausbildung (inkl. Seefahrtszeit) mit dem Ziel, nach anschließender Fachschulausbildung die Funktion des Nautischen Wachoffiziers/der Nautischen Wachoffizierin, des Technischen Wachoffiziers/der Technischen Wachoffizierin oder des Nautischen Schiffsoffiziers/der Nautischen Schiffsoffizierin in der großen Hochseefischerei ausüben zu können.Nautische Wachoffiziere und -offizierinnen assistieren bei der Navigation und achten auf die Einsatzfähigkeit der technischen Einrichtungen auf der Brücke. Technische Wachoffiziere und -offizierinnen sind für den reibungslosen Ablauf des Maschinenbetriebs verantwortlich. Sie tragen Mitverantwortung für Lade- und Löschvorgänge sowie das Sichern der Fracht an Bord. Im Maschinenraum überwachen sie z.B. zahlreiche Messgeräte und prüfen die Motorenanlage. Nautische Schiffsoffiziere und -offizierinnen in der großen Hochseefischerei arbeiten auf der Brücke. Von hier aus navigieren sie das Schiff und überwachen den Seeraum, den Seefunkverkehr und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Darüber hinaus organisieren sie den Fangbetrieb sowie die Weiterverarbeitung und Lagerung des Fangs an Bord.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Schiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin der See- und Küstenschifffahrt, z.B. auf Frachtschiffenin Reedereien der Seeschifffahrtin der Hochseefischereiauf WerftenArbeitsorte:Schiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniean Bord von SchiffenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Hafen im FreienWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. der mittlere Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfähigkeit (z.B. für die Sicherheit von Passagieren, Besatzung, Schiff und Ladung, um bei Störungen des Schiffsbetriebs angemessen reagieren zu können)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit, technisches Verständnis (z.B. beim Überwachen nautischer Instrumente, bei der Instandhaltung von Motoren und technischen Einrichtungen)Teamfähigkeit (z.B. bei der Zusammenarbeit aller Besatzungsmitglieder an Bord)Trittsicherheit und Körperbeherrschung (z.B. für Arbeiten bei starkem Seegang)Schulfächer:Mathematik/Physik (z.B. um die Schiffstechnologie zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um technische Anlagen an Bord zu warten)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Ist Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin in Deutschland typischerweise?

Schiffsbetriebstechnische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Computerräume, WerkstättenPraktikum: an Bord von Seeschiffen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Schiffsbetriebstechnischer Assistent/Schiffsbetriebstechnische Assistentin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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