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Revierjäger/Revierjägerin

Revierjäger/in

Was ist Revierjäger/Revierjägerin?

Was macht man in diesem Beruf? Revierjäger/innen bewirtschaften nach jagdrechtlichen Vorschriften ein Jagdrevier. Dort erhalten sie den Hoch- und Niederwildbestand und gewährleisten dessen Gesundheit und Artenvielfalt. So legen sie z.B. Äsungs- und Deckungsflächen für das Wild an, schützen die Tiere vor gefährdenden Eingriffen durch Menschen und versorgen im Winter die Futterstellen.Um den Wildbestand zu regulieren, bejagen sie ihr Revier oder führen Jagdpächter und deren Gäste bei der Jagd. Das erlegte Wild zerlegen und vermarkten sie. Außerdem errichten und pflegen sie Hochsitze und andere Jagdeinrichtungen und verbessern den Lebensraum, z.B. durch Wildackerbau sowie Schaffung und Pflege von Streuobstwiesen, Hecken und Naturschutzflächen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Revierjäger/innen finden Beschäftigungbei Jagd- und Forstverwaltungen bzw. -betriebenbei Jagd-, Forst- und NaturschutzverbändenArbeitsorte:Revierjäger/innen arbeiten in erster Linieim Freienin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [13.0%]13mittlerer Bildungsabschluss [40.0%]40Hochschulreife [47.0%]47*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten von Vorgängen in der Natur, beim Beobachten des Wildes)Auge-Hand-Koordination und Geschicklichkeit (z.B. beim Schießen und Zerlegen des Wildes)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. bei der Revierpflege, Wildhege, im Umgang mit Jagdhunden, beim Untersuchen erlegter Tiere auf Krankheitsanzeichen)Umsicht (z.B. beim Umgang mit Jagdwaffen)Trittsicherheit (z.B. in schwierigem Gelände, beim Steigen auf Hochsitze)Schulfächer:Biologie (z.B. um Verhaltensweisen von Wildtierarten zu analysieren)Mathematik (z.B. um Futtermittel- und Arbeitszeitbedarf zu kalkulieren)Werken/Technik (z.B. um Revierzäune anzulegen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →

Der Beruf Revierjäger/Revierjägerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Revierjäger/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Forst- und Jagdverwaltungen und Betriebe der Forstwirtschaft): im Freien im Jagdrevier, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Northeim (Niedersachsen): Berufsbildende Schulen II NortheimQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf? Revierjäger/innen bewirtschaften nach jagdrechtlichen Vorschriften ein Jagdrevier. Dort erhalten sie den Hoch- und Niederwildbestand und gewährleisten dessen Gesundheit und Artenvielfalt. So legen sie z.B. Äsungs- und Deckungsflächen für das Wild an, schützen die Tiere vor gefährdenden Eingriffen durch Menschen und versorgen im Winter die Futterstellen.Um den Wildbestand zu regulieren, bejagen sie ihr Revier oder führen Jagdpächter und deren Gäste bei der Jagd. Das erlegte Wild zerlegen und vermarkten sie. Außerdem errichten und pflegen sie Hochsitze und andere Jagdeinrichtungen und verbessern den Lebensraum, z.B. durch Wildackerbau sowie Schaffung und Pflege von Streuobstwiesen, Hecken und Naturschutzflächen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Revierjäger/innen finden Beschäftigungbei Jagd- und Forstverwaltungen bzw. -betriebenbei Jagd-, Forst- und NaturschutzverbändenArbeitsorte:Revierjäger/innen arbeiten in erster Linieim Freienin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [13.0%]13mittlerer Bildungsabschluss [40.0%]40H...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungRevierjäger/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf? Revierjäger/innen bewirtschaften nach jagdrechtlichen Vorschriften ein Jagdrevier. Dort erhalten sie den Hoch- und Niederwildbestand und gewährleisten dessen Gesundheit und Artenvielfalt. So legen sie z.B. Äsungs- und Deckungsflächen für das Wild an, schützen die Tiere vor gefährdenden Eingriffen durch Menschen und versorgen im Winter die Futterstellen.Um den Wildbestand zu regulieren, bejagen sie ihr Revier oder führen Jagdpächter und deren Gäste bei der Jagd. Das erlegte Wild zerlegen und vermarkten sie. Außerdem errichten und pflegen sie Hochsitze und andere Jagdeinrichtungen und verbessern den Lebensraum, z.B. durch Wildackerbau sowie Schaffung und Pflege von Streuobstwiesen, Hecken und Naturschutzflächen.Wo arbeitet man?Revierjäger/innen finden Beschäftigungbei Jagd- und Forstverwaltungen bzw. -betriebenbei Jagd-, Forst- und NaturschutzverbändenWeitereBerufe mit PflanzenBerufe mit Tieren

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Jagd- und Reviermanagement, betriebliche Abläufe und OrganisationWildbewirtschaftung, WildverwertungTier- und Artenschutz, Hege Jagdreviergestaltung Naturschutz, ökologische Zusammenhänge und Nachhaltigkeit, Monitoring Waffenkunde, Jagdwaffen und -geräte Halten und Führen von Jagdhilfstieren Rechtsgrundlagen des Jagdwesens, Wild- und JagdschutzÖffentlichkeitsarbeit, Wild- und NaturpädagogikBoden-, Wetter- und Klimakunde1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Revier und Beruf vorstellenWildtiere hegenReviere betreibenWaffen führen, pflegen und einsetzenJagd ausüben2. Ausbildungsjahr:Wild verwerten und vermarktenBiotope schützen und erhaltenLebensräume gestaltenJagdhilfstiere halten, einsetzen und ausbildenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse aus den ersten 18 Ausbildungsmonaten3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Werkstatt einrichten und betreibenWildschäden vermeiden, feststellen, aufnehmen und regulierenökologische Zusam...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche einheimischen Wildtierarten es gibt und wie sie sich verhalten was man über Wildernährung und Wildkrankheiten wissen muss wie man sachgerecht mit Jagdwaffen und Munition umgeht und die Vorschriften des Waffenrechts beachtetwie man Jagdhunde und Jagdhilfstiere hält und führtwie man beim Schutz von Lebensräumen mit Naturschutzverbänden, Behörden und anderen Kooperationspartnern zusammenarbeitet wie man den Jagdbetrieb plant, organisiert und durchführtwelche Auswirkungen die Bodeneigenschaften, das Wetter und das Klima auf die Lebensräume der Tiere habenwie man Deckungsmöglichkeiten, Suhlen und Wasserflächen anlegt und unterhältwie man die Beschaffenheit des Wildbrets hinsichtlich seiner Verwendung als Nahrungsmittel beurteilt und Maßnahmen zur Wildbretvermarktung durchführtwie man Führungen und Veranstaltungen zielgruppengerecht vorbereitet und durchführtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Reviere betreiben, ökologische Zusammenhänge vermitteln)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Futterpflanzen aussäen, Forst- und Anpflanzungsarbeiten durchführen, Futterstellen beschicken, Jagdgäste betreuen, erjagtes Wild zerlegen, Hochsitze errichten und pflegenUmgebung: Witterungseinflüsse im Freien, Arbeit in oft schwierigem GeländeKleidung: wetterfeste Kleidung, z.T. Handschuhe, Schutzbrille bzw. -visier und Gehörschutz (z.B. bei Arbeit mit Motorsägen)Arbeitszeit: Arbeitsbeginn oft früh am Morgen (Wildbeobachtung), Arbeit am WochenendeAnforderungen:Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten von Vorgängen in der Natur, beim Beobachten des Wildes)Auge-Hand-Koordination und Geschicklichkeit (z.B. beim Schießen und Zerlegen des Wildes)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. bei der Revierpflege, Wildhege, im Umgang mit Jagdhunden, beim Untersuchen erlegter Tiere auf Krankheitsanzeichen)Umsicht (z.B. beim Umgang mit Jagdwaffen)Trittsicherheit (z.B. in schwierigem Gelände, beim Steigen auf Hochsitze)An der BerufsschuleUnterricht als Blockunterricht

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um Verhaltensweisen von Wildtierarten zu analysierenMathematik: z.B. um Futtermittel- und Arbeitszeitbedarf zu kalkulierenWerken/Technik: z.B. um Revierzäune anzulegen

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Revierjäger/in an:Bereich PflanzenForstwirt/ForstwirtinLandwirt/LandwirtinGemeinsamkeit:Pflanzen züchten und pflegen, z.T. auch Kulturflächen erhalten und gestaltenBereich TiereTierpfleger/Tierpflegerin Fachrichtung ZooGemeinsamkeit:Tiere pflegen, versorgen und betreuen

Entwicklung der Ausbildung

1936:Ausbildung und Prüfung der Berufsjäger (Jäger) werden einheitlich geregelt und staatlich anerkannt 1982:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Revierjäger/in tritt in Kraft Aufhebung des Vorläuferberufs Berufsjäger (Jäger)2010:Modernisierung der Ausbildung, u.a. mit Berücksichtigung der Themen Öffentlichkeitsarbeit, Führungen und Veranstaltungen2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Revierjäger/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Forstwirtschaft (Ausbildungsbereich Landwirtschaft).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungRevierjäger/Revierjägerin

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Revierjäger/innen in verschiedenen Jagdbezirken und Forst- und Jagdverwaltungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Forst- und Jagdwirtschaft bis hin zu Pflanzenschutz.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Revierjagdmeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Landschaftsökologie, Naturschutz erwerben.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 45 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 47 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 40 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 13 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. 27 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn eine Berufsfachschule, 7 Prozent ein Berufsgrundbildungsjahr absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [13.0%]13mittlerer Bildungsabschluss [40.0%]40Hochschulreife [47.0%]47*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Revierjäger/zur Revierjägerin vom 18.05.2010 (BGBl. I S. 631), berichtigt am 08.06.2010 (BGBl. I S. 795)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Revierjäger/Revierjägerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2010)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Darüber hinaus werden in der Regel ein Jagdschein sowie der Führerschein Klasse B gefordert.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Revierjäger/Revierjägerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Revierjäger/Revierjägerin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf? Revierjäger/innen bewirtschaften nach jagdrechtlichen Vorschriften ein Jagdrevier. Dort erhalten sie den Hoch- und Niederwildbestand und gewährleisten dessen Gesundheit und Artenvielfalt. So legen sie z.B. Äsungs- und Deckungsflächen für das Wild an, schützen die Tiere vor gefährdenden Eingriffen durch Menschen und versorgen im Winter die Futterstellen.Um den Wildbestand zu regulieren, bejagen sie ihr Revier oder führen Jagdpächter und deren Gäste bei der Jagd. Das erlegte Wild zerlegen und vermarkten sie. Außerdem errichten und pflegen sie Hochsitze und andere Jagdeinrichtungen und verbessern den Lebensraum, z.B. durch Wildackerbau sowie Schaffung und Pflege von Streuobstwiesen, Hecken und Naturschutzflächen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Revierjäger/innen finden Beschäftigungbei Jagd- und Forstverwaltungen bzw. -betriebenbei Jagd-, Forst- und NaturschutzverbändenArbeitsorte:Revierjäger/innen arbeiten in erster Linieim Freienin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [13.0%]13mittlerer Bildungsabschluss [40.0%]40Hochschulreife [47.0%]47*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten von Vorgängen in der Natur, beim Beobachten des Wildes)Auge-Hand-Koordination und Geschicklichkeit (z.B. beim Schießen und Zerlegen des Wildes)Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. bei der Revierpflege, Wildhege, im Umgang mit Jagdhunden, beim Untersuchen erlegter Tiere auf Krankheitsanzeichen)Umsicht (z.B. beim Umgang mit Jagdwaffen)Trittsicherheit (z.B. in schwierigem Gelände, beim Steigen auf Hochsitze)Schulfächer:Biologie (z.B. um Verhaltensweisen von Wildtierarten zu analysieren)Mathematik (z.B. um Futtermittel- und Arbeitszeitbedarf zu kalkulieren)Werken/Technik (z.B. um Revierzäune anzulegen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €

Ist Revierjäger/Revierjägerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Revierjäger/Revierjägerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Revierjäger/Revierjägerin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Revierjäger/Revierjägerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Revierjäger/Revierjägerin in Deutschland typischerweise?

Revierjäger/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Forst- und Jagdverwaltungen und Betriebe der Forstwirtschaft): im Freien im Jagdrevier, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Northeim (Niedersachsen): Berufsbildende Schulen II NortheimQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Revierjäger/Revierjägerin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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