Rettungsingenieurwesen (grundständig)
Was ist Rettungsingenieurwesen (grundständig)?
Steckbrief
Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Fachhochschule Abschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.) Regelstudienzeit: 3-4 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Rettungsingenieurwesen (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Steckbrief
StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenFachhochschuleAbschlussBachelor of Engineering (B.Eng.)Regelstudienzeit3-4 JahreStudienfach Rettungsingenieurwesen Das grundständige Studienfach Rettungsingenieurwesen vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Operativer Gefahrenabwehr, Gefahren- und Risikoanalyse sowie Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Zugangsvoraussetzungenan Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis eines VorpraktikumsInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:Betriebswirtschaft und MarketingChemieEpidemiologische und biologische GefahrenGefahrenabwehr und ihre soziologischen und psychologischen GrundlagenIngenieurtechnische Anwendungen in der GefahrenabwehrMenschliche und technische Gefahren und RisikenNaturgefahren und -risikenRechtliche GrundlagenRettungswesenSicherheit, technischer Arbeits- und GesundheitsschutzTechnische MechanikNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Rettungsingenieurwesen absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Rettungsdienst, Schutz, Sicherheit und Überwachung oder Verfahrens-, Produktentwicklung ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispie...
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 6-8 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 9 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Betriebswirtschaft und MarketingChemieEpidemiologische und biologische GefahrenGefahrenabwehr und ihre soziologischen und psychologischen GrundlagenIngenieurtechnische Anwendungen in der GefahrenabwehrMenschliche und technische Gefahren und RisikenNaturgefahren und -risikenRechtliche GrundlagenRettungswesenSicherheit, technischer Arbeits- und GesundheitsschutzTechnische MechanikWahlpflichtmodule, z.B.:Betrieblicher BrandschutzFührung und KommunikationFührungsarbeit in der GefahrenabwehrMedizinrechtliche Grundlagen für Rettungs- und NotarztdienstPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Rettungswachen)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. Notfälle simulieren und rettungstechnische Übungen durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Rettungswachen), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Rettungsingenieurwesen (grundständig) sein:Bereich MedizinSanitäts-, Rettungswesen (grundständig)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Medizin und Diagnostik, Anatomie und Psychologie erwerbenBereich Medizin- und RehatechnikMedizinische Technik (grundständig)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Medizin- und Diagnosetechnik sowie Strahlenschutz erwerbenBereich Schutz und SicherheitSicherheitsmanagement (grundständig)Sicherheitstechnik (grundständig)Gemeinsamkeit:Kenntnisse im Bereich Sicherheitstechnik und -infrastruktur sowie Logistik erwerben
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Mathematik: z.B. um Integralrechnungen durchzuführenPhysik und Chemie: z.B. um mit physikalischen und chemischen Eigenschaften von Werkstoffen umzugehenBiologie: z.B. um Studieninhalten wie Epidemiologie und biologischen Gefahren zu erfassenWirtschaft/Recht: z.B. um fachspezifische ökonomische Zusammenhänge und Probleme analysieren und bewerten zu könnenEnglisch: z.B. um Fachliteratur auf Englisch zu lesen und zu verstehen
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:OrganisationsmanagementProblemlösungsfähigkeitAuch Wahlpflichtmodule z.B. zum Thema Führungsarbeit in der Gefahrenabwehr können Zusatzqualifikationen vermitteln. Praktika z.B. Rettungswachen bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das grundständige Studienfach Rettungsingenieurwesen vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Operativer Gefahrenabwehr, Gefahren- und Risikoanalyse sowie Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Bachelorabsolventen im Bereich Rettungsingenieurwesen bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder bei Organisationen, im öffentlichen Dienst und in der freien Wirtschaft an, z.B. Rettungsdienst, Schutz, Sicherheit und Überwachung oder Verfahrens-, Produktentwicklung.
▶ Entwicklung des Studienfachs
1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden2002:Einrichtung erster Studiengänge im Bereich Rettungsingenieurwesen bzw. Rescue EngineeringInhalte des Studienfachs: ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Themenbereiche aus Rettungstechnik und Katastrophenmanagement
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradBachelor of Engineering (B.Eng.)
▶ Alternativen nach Studienabbruch
Folgende Ausbildungsberufe können Alternativen für das Studienfach sein:Bereich RettungsdienstStaatlich geprüfter Disponent/Staatlich geprüfte Disponentin einer Integrierten LeitstelleNotfallsanitäter/NotfallsanitäterinGemeinsamkeiten:Rettungswesen, Bedarfsplanung im Rettungsdienst, Notfallmedizin, medizinrechtliche Grundlagen für den Rettungsdienst, QualitätsmanagementBereich Schutz und SicherheitFachkraft für Schutz und SicherheitWerkfeuerwehrmann/WerkfeuerwehrfrauGemeinsamkeiten:Brandschutz, Bedarfsplanung im Brandschutz, RisikoanalyseDer Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium an Fachhochschulen ist mindestens die Fachhochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls muss ein Vorpraktikum nachgewiesen werden.
▶ Mögliche weiterführende Studienfächer
Bachelorabsolventen im Bereich Rettungsingenieurwesen können ihr Studium in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Rettungsingenieurwesen, Sicherheitsmanagement oder Sicherheitstechnik, fortsetzen und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Rettungsingenieurwesen (weiterführend)Sicherheitsmanagement (weiterführend)Sicherheitstechnik (weiterführend)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Rettungsingenieurwesen (grundständig)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Rettungsingenieurwesen (grundständig) in Deutschland? ▼
Studienfach Rettungsingenieurwesen Das grundständige Studienfach Rettungsingenieurwesen vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Operativer Gefahrenabwehr, Gefahren- und Risikoanalyse sowie Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Zugangsvoraussetzungenan Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis eines VorpraktikumsInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:Betriebswirtschaft und MarketingChemieEpidemiologische und biologische GefahrenGefahrenabwehr und ihre soziologischen und psychologischen GrundlagenIngenieurtechnische Anwendungen in der GefahrenabwehrMenschliche und technische Gefahren und RisikenNaturgefahren und -risikenRechtliche GrundlagenRettungswesenSicherheit, technischer Arbeits- und GesundheitsschutzTechnische MechanikNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Rettungsingenieurwesen absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Rettungsdienst, Schutz, Sicherheit und Überwachung oder Verfahrens-, Produktentwicklung ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Rettungsingenieurwesen, Sicherheitsmanagement oder Sicherheitstechnik an.
Ist Rettungsingenieurwesen (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Rettungsingenieurwesen (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.
Wie kann ich in Deutschland als Rettungsingenieurwesen (grundständig) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium an Fachhochschulen ist mindestens die Fachhochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls muss ein Vorpraktikum nachgewiesen werden.
Wo arbeiten Rettungsingenieurwesen (grundständig) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Rettungsingenieurwesen (grundständig) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.