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Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 73112

Was ist Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte?

Was macht man in diesem Beruf?Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte nehmen Vertretungs- und Beurkundungsaufträge entgegen, vereinbaren Termine und bereiten diese vor. Sie führen Akten, Register sowie Termin-, Fristen- und Wiedervorlagekalender und stellen Unterlagen und Informationen zusammen. In notariellen Angelegenheiten fordern sie Dokumente für Beurkundungen an, z.B. bei der Ausfertigung von Grundstückskaufverträgen. Nach Vorgaben der Anwaltsnotare und -notarinnen verfassen sie Schriftstücke zu Rechtsstreitigkeiten, Mahnungen und Zwangsvollstreckungen. Sie entwerfen Erbscheinanträge, Vollmachten, eidesstattliche Versicherungen und einfache Verträge. Darüber hinaus berechnen sie Gebühren, stellen Rechnungen, überwachen und verbuchen Zahlungseingänge und bearbeiten die Korrespondenz.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte finden Beschäftigung in erster Liniein Rechtsanwaltskanzleien mit Notariatin NotariatenArbeitsorte:Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [41.0%]41Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Organisatorische Fähigkeiten und Flexibilität (z.B. beim Vereinbaren von Terminen mit Mandanten, beim Einstellen auf die Anliegen unterschiedlicher Mandanten)Sorgfalt und Verschwiegenheit (z.B. beim Einhalten von Fristen und Gerichtsterminen, beim Umgang mit personenbezogenen Informationen)Mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen (z.B. für die Information von Mandanten über den Sachstand von Rechtsangelegenheiten, beim Korrespondieren mit Mandanten)Kundenorientierung (z.B. Eingehen auf die Bedürfnisse der Mandanten, z.B. bei Vertretungsaufträgen für einen Rechtsstreit)Schulfächer:Wirtschaft/Recht (z.B. um Mandanten/Mandantinnen in Rechtsangelegenheiten zu informieren)Deutsch (z.B. um Verträge und Schriftstücke fehlerfrei zu formulieren)Mathematik (z.B. um Kosten und Zinsen zu berechnen)Englisch (z.B. um englischsprachige Auskünfte erteilen und einholen zu können)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 958 €2. Ausbildungsjahr: 1.089 €3. Ausbildungsjahr: 1.189 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Rechtswesen (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Rechtsanwaltskanzleien mit Notariat sowie in Notariaten): Büroräume mit BildschirmarbeitsplätzenBerufsschule: Unterrichtsräume

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Rechtswesen (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte nehmen Vertretungs- und Beurkundungsaufträge entgegen, vereinbaren Termine und bereiten diese vor. Sie führen Akten, Register sowie Termin-, Fristen- und Wiedervorlagekalender und stellen Unterlagen und Informationen zusammen. In notariellen Angelegenheiten fordern sie Dokumente für Beurkundungen an, z.B. bei der Ausfertigung von Grundstückskaufverträgen. Nach Vorgaben der Anwaltsnotare und -notarinnen verfassen sie Schriftstücke zu Rechtsstreitigkeiten, Mahnungen und Zwangsvollstreckungen. Sie entwerfen Erbscheinanträge, Vollmachten, eidesstattliche Versicherungen und einfache Verträge. Darüber hinaus berechnen sie Gebühren, stellen Rechnungen, überwachen und verbuchen Zahlungseingänge und bearbeiten die Korrespondenz.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte finden Beschäftigung in erster Liniein Rechtsanwaltskanzleien mit Notariatin NotariatenArbeitsorte:Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungRechtsanwalts- und Notarfachangestellte/rBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte nehmen Vertretungs- und Beurkundungsaufträge entgegen, vereinbaren Termine und bereiten diese vor. Sie führen Akten, Register sowie Termin-, Fristen- und Wiedervorlagekalender und stellen Unterlagen und Informationen zusammen. In notariellen Angelegenheiten fordern sie Dokumente für Beurkundungen an, z.B. bei der Ausfertigung von Grundstückskaufverträgen. Nach Vorgaben der Anwaltsnotare und -notarinnen verfassen sie Schriftstücke zu Rechtsstreitigkeiten, Mahnungen und Zwangsvollstreckungen. Sie entwerfen Erbscheinanträge, Vollmachten, eidesstattliche Versicherungen und einfache Verträge. Darüber hinaus berechnen sie Gebühren, stellen Rechnungen, überwachen und verbuchen Zahlungseingänge und bearbeiten die Korrespondenz.Wo arbeitet man?Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte finden Beschäftigung in erster Liniein Rechtsanwaltskanzleien mit Notariatin NotariatenWeitereBerufe im Büro und SekretariatBerufe rund um Recht und Verwaltung

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb:Mandanten- oder BeteiligtenbetreuungBüro- und ArbeitsorganisationRechnungswesen und -kontrolleGesetze und Verordnungen in der RechtspflegeRechtsanwendung in den Bereichen des bürgerlichen Rechts sowie des Handels- und GesellschaftsrechtsRechtsanwendung in den Bereichen des Zivilprozesses und der ZwangsvollstreckungAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Beruf und Ausbildungsbetrieb präsentierenArbeitsabläufe im Team organisierenschuldrechtliche Regelungen bei der Vorbereitung und Abwicklung von Verträgen anwendenAnsprüche außergerichtlich geltend machenZwischenprüfung am Anfang des 2. Ausbildungsjahres2. und 3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. AusbildungsjahrNotariatsgeschäfteVergütung und Kostenelektronischer Rechts- und Zahlungsverkehrnotarielles Berufs- und VerfahrensrechtAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:2. Ausbildungsjahr:Aufgaben im Personalbereich wahrnehmenGeschäftsprozesse erfassen, kontrollieren und bewertenwirtschaftliche Einflüsse auf betriebliche Entscheidungen beurteilensachenrechtliche Regelungen bei der Auftragsbearbeitung anwendenDienstordnungs- und beurkundungsrechtliche Vorschriften anwendenzivilrechtliche Zahlungsansprüche...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Gespräche adressatenorientiert führt und auf Mandanten- oder Beteiligtenverhalten angemessen reagiertwelche rechtlichen Voraussetzungen zur Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr zu beachten sindwie man Zahlungsvorgänge abwickelt und überwachtwie die Grundlagen des grenzüberschreitenden Rechtsverkehrs zu unterscheiden und zu berücksichtigen sindwie man Vertragsarten unterscheidet, Übertragung von Rechten und Ansprüchen aus Kauf-, Tausch-, Schenkungs-, Miet-, Pacht- und Darlehensvertrag sowie Bürgschaft und Schuldversprechen prüft und fallbezogen aufbereitetwie man den Mandanten den Ablauf eines zivilrechtlichen Verfahrens erläutert, auch in englischer Sprachewie Testamente zu entwerfen sindwie man Kostenfestsetzungs- und Kostenausgleichungsanträge erstelltwie elektronisch beglaubigte Abschriften, beglaubigte Ausdrucke und andere elektronische Dokumente vorbereitet werdenwie man Bücher, Verzeichnisse und Akten führt und Aufbewahrungsfristen beachtetDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Rechtsbehelfs- und Rechtsmittelverfahren begleiten)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Schriftverkehr führen, Termine vereinbaren, Akten anlegen, Urkunden ausfertigenUmgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, KundenverkehrAnforderungen:Organisatorische Fähigkeiten und Flexibilität (z.B. beim Vereinbaren von Terminen mit Mandanten, beim Einstellen auf die Anliegen unterschiedlicher Mandanten)Sorgfalt und Verschwiegenheit (z.B. beim Einhalten von Fristen und Gerichtsterminen, beim Umgang mit personenbezogenen Informationen)Mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen (z.B. für die Information von Mandanten über den Sachstand von Rechtsangelegenheiten, beim Korrespondieren mit Mandanten)Kundenorientierung (z.B. Eingehen auf die Bedürfnisse der Mandanten, z.B. bei Vertretungsaufträgen für einen Rechtsstreit)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Rechtsanwaltskanzleien (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 958 €2. Ausbildungsjahr: 1.089 €3. Ausbildungsjahr: 1.189 €Quelle:Bundesrechtsanwaltskammer (Empfehlung), Stand Januar 2026Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Wirtschaft/Recht: z.B. um Mandanten/Mandantinnen in Rechtsangelegenheiten zu informierenDeutsch: z.B. um Verträge und Schriftstücke fehlerfrei zu formulierenMathematik: z.B. um Kosten und Zinsen zu berechnenEnglisch: z.B. um englischsprachige Auskünfte erteilen und einholen zu können

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r an:Bereich Recht und VerwaltungNotarfachangestellter/NotarfachangestellteRechtsanwaltsfachangestellter/RechtsanwaltsfachangestelltePatentanwaltsfachangestellter/PatentanwaltsfachangestellteJustizfachangestellter/JustizfachangestellteGemeinsamkeit:Schriftsätze vorbereiten, Akten führen und Mandanten betreuen bzw. Auskünfte erteilenBereich Büro und SekretariatKaufmann/Kauffrau für BüromanagementSteuerfachangestellter/SteuerfachangestellteGemeinsamkeit:Schriftverkehr erledigen, Termine überwachen und Kunden bzw. Mandanten betreuen

Entwicklung der Ausbildung

1961:Erstmalige Anerkennung des Berufs Rechtsanwalts- und Notargehilfe/-gehilfin1987:Staatliche Anerkennung des Berufs Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r1995:Aufhebung des Vorläuferberufs Rechtsanwalts- und Notargehilfe/Rechtsanwalts- und Notargehilfin 2015:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung für die Berufe Rechtsanwaltsfachangestellte/r, Notarfachangestellte/r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r, Patentanwaltsfachangestellte/r. Die ReNoPat-Ausbildungsordnung berücksichtigt u.a. verstärkt Aspekte wie Mandantenbetreuung, elektronischer sowie grenzüberschreitender Rechtsverkehr.2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Rechtswesen (Ausbildungsbereich Freie Berufe).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungRechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte in Rechtsanwaltskanzleien mit Notariat sowie in Notariaten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Finanz- und Rechnungswesen bis hin zu Büro und Sekretariat.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Rechtsfachwirt bzw. -fachwirtin abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Rechtswissenschaft erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Sekretariatsservice für Anwaltskanzleien und Notariate.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 684 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 54 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 41 Prozent besaßen die Hochschulreife. 4 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [41.0%]41Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildungen zum Rechtsanwaltsfachangestellten und zur Rechtsanwaltsfachangestellten, zum Notarfachangestellten und zur Notarfachangestellten, zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten sowie zum Patentanwaltsfachangestellten und zur Patentanwaltsfachangestellten (ReNoPat-Ausbildungsverordnung - ReNoPatAusbV) vom 29.08.2014 (BGBl. I S. 1490), geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 24.06.2022 (BGBl. I S. 959)Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe Rechtsanwaltsfachangestellter und Rechtsanwaltsfachangestellte, Notarfachangestellter und Notarfachangestellte, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Patentanwaltsfachangestellter und Patentanwaltsfachangestellte (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 27.06.2014)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte nehmen Vertretungs- und Beurkundungsaufträge entgegen, vereinbaren Termine und bereiten diese vor. Sie führen Akten, Register sowie Termin-, Fristen- und Wiedervorlagekalender und stellen Unterlagen und Informationen zusammen. In notariellen Angelegenheiten fordern sie Dokumente für Beurkundungen an, z.B. bei der Ausfertigung von Grundstückskaufverträgen. Nach Vorgaben der Anwaltsnotare und -notarinnen verfassen sie Schriftstücke zu Rechtsstreitigkeiten, Mahnungen und Zwangsvollstreckungen. Sie entwerfen Erbscheinanträge, Vollmachten, eidesstattliche Versicherungen und einfache Verträge. Darüber hinaus berechnen sie Gebühren, stellen Rechnungen, überwachen und verbuchen Zahlungseingänge und bearbeiten die Korrespondenz.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte finden Beschäftigung in erster Liniein Rechtsanwaltskanzleien mit Notariatin NotariatenArbeitsorte:Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [41.0%]41Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Organisatorische Fähigkeiten und Flexibilität (z.B. beim Vereinbaren von Terminen mit Mandanten, beim Einstellen auf die Anliegen unterschiedlicher Mandanten)Sorgfalt und Verschwiegenheit (z.B. beim Einhalten von Fristen und Gerichtsterminen, beim Umgang mit personenbezogenen Informationen)Mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen (z.B. für die Information von Mandanten über den Sachstand von Rechtsangelegenheiten, beim Korrespondieren mit Mandanten)Kundenorientierung (z.B. Eingehen auf die Bedürfnisse der Mandanten, z.B. bei Vertretungsaufträgen für einen Rechtsstreit)Schulfächer:Wirtschaft/Recht (z.B. um Mandanten/Mandantinnen in Rechtsangelegenheiten zu informieren)Deutsch (z.B. um Verträge und Schriftstücke fehlerfrei zu formulieren)Mathematik (z.B. um Kosten und Zinsen zu berechnen)Englisch (z.B. um englischsprachige Auskünfte erteilen und einholen zu können)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 958 €2. Ausbildungsjahr: 1.089 €3. Ausbildungsjahr: 1.189 €

Ist Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte in Deutschland typischerweise?

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Rechtsanwaltskanzleien mit Notariat sowie in Notariaten): Büroräume mit BildschirmarbeitsplätzenBerufsschule: Unterrichtsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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