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Psychotherapie (grundständig)

Studienberuf Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81634

Was ist Psychotherapie (grundständig)?

Studienfach PsychotherapieDas grundständige Studienfach Psychotherapie vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse, z.B. in Psychologie, Pädagogik, Medizin, Pharmakologie und psychologischer Diagnostik. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Das Studium ist bundeseinheitlich durch die Approbationsordnung für Psychotherapeuten bzw. Psychotherapeutinnen geregelt.Zugangsvoraussetzungenan Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen AuswahlverfahrensInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen an der Hochschule Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen mit folgenden Studieninhalten:Allgemeine Verfahrenslehre der Psychotherapie (z.B. anerkannte psychotherapeutische Verfahren und Methoden)Berufsethik und Berufsrecht (z.B. Ethik in Forschung und Praxis, berufs- und sozialrechtliche Vorgaben)Grundlagen der Medizin (z.B. Anatomie, Nervensystem, internistische und neurologische Krankheitsbilder, Genetik, somatische Differenzialdiagnostik)Grundlagen der Pädagogik (z.B. Erziehung und Bildung, soziale und kulturelle Faktoren, pädagogische Interventionen)Grundlagen der Pharmakologie (z.B. Pharmakokinetik, Psychopharmaka, Pharmakotherapie)Grundlagen der Psychologie (z.B. allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, kognitiv-affektive Neurowissenschaften)Präventive und rehabilitative Konzepte psychotherapeutischen Handelns (z.B. Prävention und Rehabilitation)Psychologische Diagnostik (z.B. diagnostische Verfahren und Methoden, Indikationen und diagnostische Prozesse, Klassifikationssysteme, psychometrische Grundlagen, psychische und psychopathologische Befunderhebung)Störungslehre (z.B. Krankheitslehre psychischer und psychisch mitbedingter Erkrankungen, Epidemiologie, klinisch-psychologische Diagnostik, Modelle über Entstehung und Verlauf psychischer Erkrankungen)Wissenschaftliche Methodenlehre (z.B. Geschichte der Psychotherapie, statistische Methoden, Durchführung wissenschaftlicher Studien, Datenerhebung und -analyse)Nach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Psychotherapie absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Psychologische Analyse, Beratung, Therapie oder Sozialberatung, -arbeit ins Berufsleben einsteigen.Wer als Psychotherapeut bzw. Psychotherapeutin tätig werden will, muss ein Masterstudium der Psychotherapie und die Approbation nachweisen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, z.B. ein weiterführendes Studium im Studienfach Psychologie zu absolvieren.

Steckbrief

Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Universität Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) Regelstudienzeit: 3 Jahre

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Psychotherapie (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

▶ Medien

Forensische Psychiatrie und PsychotherapieForum der Kinder- und Jugendpsychiatrie und PsychotherapieGehirn & GeistGruppenpsychotherapie und GruppendynamikKinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und PsychotherapiePiD - Psychotherapie im DialogPPmP - Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische PsychologiePsychotherapeutPsychotherapeutenjournal (PTJ)PSYCH up2dateZeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie

▶ Lernorte

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)Während der berufspraktischen Einsätze: z.B. Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung sowie der psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung

▶ Steckbrief

StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenUniversitätAbschlussBachelor of Science (B.Sc.)Regelstudienzeit3 JahreStudienfach PsychotherapieDas grundständige Studienfach Psychotherapie vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse, z.B. in Psychologie, Pädagogik, Medizin, Pharmakologie und psychologischer Diagnostik. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Das Studium ist bundeseinheitlich durch die Approbationsordnung für Psychotherapeuten bzw. Psychotherapeutinnen geregelt.Zugangsvoraussetzungenan Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen AuswahlverfahrensInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen an der Hochschule Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen mit folgenden Studieninhalten:Allgemeine Verfahrenslehre der Psychotherapie (z.B. anerkannte psychotherapeutische Verfahren und Methoden)Berufsethik und Berufsrecht (z.B. Ethik in Forschung und Praxis, berufs- und sozialrechtliche Vorgaben)Grundlagen der Medizin (z.B. Anatomie, Nervensystem, internistische und neurologische Krankheitsbilder, Genetik, somatische Differenzialdiagnostik)Grundlagen der Pädagogik (z.B. Erziehung und Bildung, soziale und kulturelle Faktoren, pädagogische Interventionen)Grundlagen der Pharmakologie (z.B. Pharmakokinetik, Psychopharmaka, Pharmakotherapie)Grundlagen der Psychologie (z.B. allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, kogn...

▶ Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt:Differentielle und PersönlichkeitspsychologieEntwicklungspsychologieErziehungswissenschaft, PädagogikNeuropsychologiePharmakologiePsychologiePsychologische DiagnostikPsychotherapieSozialpsychologieWeitere Kompetenzen, die für eine spätere Berufsausübung bedeutsam sein können:Dokumentation (Therapieverlauf)FamilientherapieGenderkompetenzGesprächstherapieGruppentherapieKlinische PsychologieKrisenintervention, NotfallpsychologieRehabilitationWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe " Personengruppen"

▶ Studiendauer

Regelstudiendauer (gem. § 2 Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PsychThApprO 2020)): 6 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 8 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024

▶ Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

▶ Studieninhalte

Studieninhalte gemäß Approbationsordnung:Allgemeine Verfahrenslehre der Psychotherapie (z.B. anerkannte psychotherapeutische Verfahren und Methoden)Berufsethik und Berufsrecht (z.B. Ethik in Forschung und Praxis, berufs- und sozialrechtliche Vorgaben)Grundlagen der Medizin (z.B. Anatomie, Nervensystem, internistische und neurologische Krankheitsbilder, Genetik, somatische Differenzialdiagnostik)Grundlagen der Pädagogik (z.B. Erziehung und Bildung, soziale und kulturelle Faktoren, pädagogische Interventionen)Grundlagen der Pharmakologie (z.B. Pharmakokinetik, Psychopharmaka, Pharmakotherapie)Grundlagen der Psychologie (z.B. allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, kognitiv-affektive Neurowissenschaften)Präventive und rehabilitative Konzepte psychotherapeutischen Handelns (z.B. Prävention und Rehabilitation)Psychologische Diagnostik (z.B. diagnostische Verfahren und Methoden, Indikationen und diagnostische Prozesse, Klassifikationssysteme, psychometrische Grundlagen, psychische und psychopathologische Befunderhebung)Störungslehre (z.B. Krankheitslehre psychischer und psychisch mitbedingter Erkrankungen, Epidemiologie, klinisch-psychologische Diagnostik, Modelle über Entstehung und Verlauf psychischer Erkrankungen)Wissenschaftliche Methodenlehre (z.B. Geschichte der Psychotherapie, statistische Methoden, Durchführung wissenschaftlicher Studien, Datenerhebung und -analyse)Praktische Studieninhalte:Berufspraktische Einsätze, mindestens ein forschungsorie...

▶ Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: Praktika absolvieren (z.B. in Forschungsinstituten oder psychologischen Einrichtungen wie Praxen, Kliniken und Beratungsstellen), Berufseinstieg vorbereiten

▶ Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Psychotherapie (grundständig) sein:Bereich PsychologiePsychologie (grundständig)Pädagogische Psychologie (grundständig)Kommunikationspsychologie (grundständig)Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie (grundständig)Gemeinsamkeiten:psychologische Prozesse analysierenMenschen beraten, motivieren und unterstützenBereich Erziehung, Schule, Aus- und WeiterbildungCoaching, Beratung, Supervision (grundständig)Gemeinsamkeit:Menschen beraten, motivieren und unterstützenBereich MedizinNeurowissenschaft (grundständig)Gemeinsamkeit:Zusammenhänge von Gehirn, Nervensystem, Geist und Psyche erforschen

▶ Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Mathematik: z.B. um lineare Algebra sowie Wahrscheinlichkeitsrechnungen durchzuführenBiologie und Chemie: z.B. um die biologischen Grundlagen psychischer Störungen, neurobiologische Prozesse und die Wirkung von Psychopharmaka zu verstehenEnglisch: z.B. um Fachliteratur in englischer Sprache zu verstehen sowie englische Referate verfassen und halten können

▶ Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Internationales ProjektmanagementZeitmanagementAuch Praktika, z.B. in Forschungsinstituten oder psychologischen Einrichtungen wie Praxen, Kliniken und Beratungsstellen, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

▶ Das Studium im Überblick

Das grundständige Studienfach Psychotherapie vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse, z.B. in Psychologie, Pädagogik, Medizin, Pharmakologie und psychologischer Diagnostik. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Das Studium ist bundeseinheitlich durch die Approbationsordnung für Psychotherapeuten bzw. Psychotherapeutinnen geregelt.Auch das Studienfach Psychologie kann ggf. den Anforderungen der Approbationsordnung entsprechen.Hinweis: Bis 01. September 2032 können auch Psychologische Psychotherapeuten bzw. Psychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen über eine postgraduale Ausbildung im Anschluss an ein Studium der Psychologie die Approbation erhalten. Für den Bereich Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist das auch mit einem Studium der Pädagogik oder Sozialpädagogik möglich.

▶ Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Bachelorabsolventen der Psychotherapie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder im Gesundheits- und Sozialbereich an, z.B. Psychologische Analyse, Beratung, Therapie oder Sozialberatung.

▶ Entwicklung des Studienfachs

1811:Einrichtung des ersten Lehrstuhls für psychische Therapie an der Universität LeipzigGründung eines Labors zur Untersuchung psychologischer PhänomeneMitte bis Ende des 19. Jahrhunderts:Einrichtung weiterer Institute für Psychologie und Psychotherapie an UniversitätenUm 1900:Entstehung verschiedener Grundströmungen der Psychologie in Wissenschaft und Therapie, z.B.: Psychoanalyse (Sigmund Freud) oder Behaviorismus20. Jahrhundert:Gliederung der Psychotherapie in zahlreiche Fachgebiete, z.B.:Psychoanalysekognitiv-behaviorale Therapiensystemische und interpersonale Therapieformen Psychotherapieforschung, z.B.: Wirksamkeitsforschung zu Therapieformen1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden2020:Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetz und der ergänzenden ApprobationsordnungEtablierung eines Direktstudiums zur Ausbildung in der Psychotherapie

▶ Verbände und Organisationen

Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und -therapeutinnen e.V. (bkj)Bundespsychotherapeutenkammer BPtKDeutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V. (DGPs)Deutsche PsychotherapeutenVereinigung e.V. (DPtV)European Association for Psychotherapy (EAP)GwG - Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und BeratungInstitut für Psychologische Psychotherapiever.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftVerband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP e.V.Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendl. -Psychotherapeuten e.V VKAJP

▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradBachelor of Science (B.Sc.)

▶ Alternativen nach Studienabbruch

Folgende Ausbildungsberufe können Alternativen für das Studienfach sein:Bereich Sozialarbeit und SozialpflegeSozialassistent/SozialassistentinGemeinsamkeiten:Sozialpsychologie, SozialberatungBereich Erziehung, Schule, Aus- und WeiterbildungStaatlich anerkannter Erzieher/Staatlich anerkannte ErzieherinErzieher/Erzieherin Fachrichtung Jugend- und HeimerziehungSozialpädagogischer Assistent/Kinderpfleger / Sozialpädagogische Assistentin/KinderpflegerinGemeinsamkeiten:Pädagogik, Jugendliche und junge Erwachsene betreuen und fördernDer Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de

▶ Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

▶ Rechtliche Regelungen für das Studium

Regelungen auf BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PsychThApprO) vom 04.03.2020 (BGBl. I S. 448), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 16.08.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 309)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)Regelungen auf Landesebene Hochschulgesetze in Verbindung mit VerwaltungsvorschriftenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenRegelungen auf Hochschulebene Satzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen ist die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

▶ Mögliche weiterführende Studienfächer

Bachelorabsolventen der Psychotherapie können ihr Studium in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Psychotherapie, Psychologie oder Psychosoziale Beratung und Therapie, fortsetzen und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Coaching, Beratung, Supervision (weiterführend)Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie (weiterführend)Klinische Psychologie (weiterführend)Kommunikationspsychologie (weiterführend)Pädagogische Psychologie (weiterführend)Psychologie (weiterführend)Psychosoziale Beratung und Therapie (weiterführend)Psychotherapie (weiterführend)

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Psychotherapie (grundständig)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Psychotherapie (grundständig) in Deutschland? ▼

Studienfach PsychotherapieDas grundständige Studienfach Psychotherapie vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse, z.B. in Psychologie, Pädagogik, Medizin, Pharmakologie und psychologischer Diagnostik. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Das Studium ist bundeseinheitlich durch die Approbationsordnung für Psychotherapeuten bzw. Psychotherapeutinnen geregelt.Zugangsvoraussetzungenan Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen AuswahlverfahrensInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen an der Hochschule Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen mit folgenden Studieninhalten:Allgemeine Verfahrenslehre der Psychotherapie (z.B. anerkannte psychotherapeutische Verfahren und Methoden)Berufsethik und Berufsrecht (z.B. Ethik in Forschung und Praxis, berufs- und sozialrechtliche Vorgaben)Grundlagen der Medizin (z.B. Anatomie, Nervensystem, internistische und neurologische Krankheitsbilder, Genetik, somatische Differenzialdiagnostik)Grundlagen der Pädagogik (z.B. Erziehung und Bildung, soziale und kulturelle Faktoren, pädagogische Interventionen)Grundlagen der Pharmakologie (z.B. Pharmakokinetik, Psychopharmaka, Pharmakotherapie)Grundlagen der Psychologie (z.B. allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, kognitiv-affektive Neurowissenschaften)Präventive und rehabilitative Konzepte psychotherapeutischen Handelns (z.B. Prävention und Rehabilitation)Psychologische Diagnostik (z.B. diagnostische Verfahren und Methoden, Indikationen und diagnostische Prozesse, Klassifikationssysteme, psychometrische Grundlagen, psychische und psychopathologische Befunderhebung)Störungslehre (z.B. Krankheitslehre psychischer und psychisch mitbedingter Erkrankungen, Epidemiologie, klinisch-psychologische Diagnostik, Modelle über Entstehung und Verlauf psychischer Erkrankungen)Wissenschaftliche Methodenlehre (z.B. Geschichte der Psychotherapie, statistische Methoden, Durchführung wissenschaftlicher Studien, Datenerhebung und -analyse)Nach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Psychotherapie absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Psychologische Analyse, Beratung, Therapie oder Sozialberatung, -arbeit ins Berufsleben einsteigen.Wer als Psychotherapeut bzw. Psychotherapeutin tätig werden will, muss ein Masterstudium der Psychotherapie und die Approbation nachweisen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, z.B. ein weiterführendes Studium im Studienfach Psychologie zu absolvieren.

Ist Psychotherapie (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼

In Deutschland folgt "Psychotherapie (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.

Wie kann ich in Deutschland als Psychotherapie (grundständig) qualifiziert werden? ▼

Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen ist die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Wo arbeiten Psychotherapie (grundständig) in Deutschland typischerweise? ▼

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)Während der berufspraktischen Einsätze: z.B. Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung sowie der psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung

Wie hoch ist das typische Gehalt für Psychotherapie (grundständig) in Deutschland? ▼

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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