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Psychologie (weiterführend)

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81624

Was ist Psychologie (weiterführend)?

Die fortgeschrittene Psychologiespezialisierung in Deutschland ist ein Berufsfeld, das Fachkräften mit abgeschlossener psychologischer Grundausbildung ermöglicht, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in einem spezifischen Bereich zu vertiefen. Diese Spezialisierung zielt darauf ab, komplexere diagnostische, therapeutische und beratende Dienstleistungen für psychische Gesundheitsprobleme von Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen anzubieten. Fachkräfte in diesem Bereich sind typischerweise in verschiedenen Spezialgebieten tätig, wie z.B. Klinische Psychologie, Psychotherapie, Neuropsychologie, Rechtspsychologie und Arbeits- und Organisationspsychologie. Ihre Arbeitsumfelder können Krankenhäuser, Rehabilitationszentren, Privatpraxen, Universitäten, Forschungseinrichtungen oder Personalabteilungen großer Unternehmen umfassen. Zu ihren Aufgaben gehören die Durchführung umfassender psychologischer Beurteilungen, die Entwicklung individualisierter Therapiepläne, die Bereitstellung von Beratungsdiensten, die Durchführung wissenschaftlicher Forschung und die Durchführung von Schulungen; dabei kommen verschiedene psychometrische Tests, Therapietechniken und Datenanalysewerkzeuge zum Einsatz.

Um diesen Beruf in Deutschland ausüben zu können, ist in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (meist ein Masterabschluss) erforderlich. Im Anschluss an das postgraduale Studium ist die Teilnahme an einem „Weiterbildungsprogramm“ (Fortbildung/Spezialisierung) obligatorisch, dessen Dauer je nach gewählter Spezialisierung variiert. Diese Weiterbildungen umfassen theoretische Kurse, praktische Anwendungen unter Supervision und eine bestimmte Anzahl von Fallerfahrungen und können typischerweise mehrere Jahre dauern. Die Anforderungen und Inhalte der Weiterbildungsprogramme werden von den zuständigen Berufsverbänden und Kammern in Deutschland festgelegt.

Für türkische Studierende oder Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es zunächst notwendig, den Anerkennungsprozess (Denklik) ihrer Psychologie-Diplome aus ihrem Heimatland in Deutschland abzuschließen. Darüber hinaus sind fortgeschrittene Deutschkenntnisse (im Allgemeinen C1- oder C2-Niveau) und die Vertrautheit mit den berufsethischen Richtlinien in Deutschland von großer Bedeutung. Die Zulassung zu Weiterbildungsprogrammen kann kompetitiv sein, und Networking kann bei der Jobsuche von Vorteil sein. Eine Spezialisierung in diesem Bereich bietet breitere Karrieremöglichkeiten und in der Regel ein höheres Verdienstpotenzial in Deutschland.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Psychologie (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Duales Studium

Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer beruflichen Tätigkeit oder mit Praxisphasen in einem Betrieb.Im weiterführenden Studienfach Psychologie gibt es praxisintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:DiagnostikEntwicklungspsychopathologieForschungsmethodenKlinische PsychologieKognition, Bildung und EntwicklungPersonal- und OrganisationspsychologieQuantitative und qualitative DatenanalyseWahlpflichtmodule, z.B.:Grundlagen der AlternpsychologieKognitionspsychologieNeuropsychologiePersonal- und OrganisationspsychologieStress BiologyVertiefung RechtspsychologiePraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Kliniken)

Auswahlverfahren

Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch.

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der HochschuleEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Forschungsinstituten oder psychologischen Einrichtungen wie Praxen, Kliniken und Beratungsstellen), Berufseinstieg vorbereiten

Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:NiederlandeInternationaler Masterstudiengang "Cross-Cultural Economic Psychology"Hochschulen: Universität Osnabrück und Tilburg UniversityAbschluss: Master of Science (M.Sc.), DoppelabschlussWeitere Informationen: Double Degree in Cross-Cultural Economic Psychology

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Psychologie (weiterführend) sein:Bereich PsychologieGesundheits-, Rehabilitationspsychologie (weiterführend)Klinische Psychologie (weiterführend)Kommunikationspsychologie (weiterführend)Pädagogische Psychologie (weiterführend)Sportpsychologie (weiterführend)Wirtschaftspsychologie (weiterführend)Psychosoziale Beratung und Therapie (weiterführend)Psychotherapie (weiterführend)Kognitionswissenschaft (weiterführend)Gemeinsamkeiten:psychologische Prozesse analysierenMenschen beraten, motivieren und unterstützenBereich Erziehung, Schule, Aus- und WeiterbildungCoaching, Beratung, Supervision (weiterführend)Gemeinsamkeit:Menschen beraten, motivieren und unterstützenBereich MedizinNeurowissenschaft (weiterführend)Gemeinsamkeit:Zusammenhänge von Gehirn, Nervensystem, Geist und Psyche erforschen

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Psychologie (grundständig)Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie (grundständig)Kommunikationspsychologie (grundständig)Pädagogische Psychologie (grundständig)Wirtschaftspsychologie (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftInterkulturelle KompetenzSelbstmanagementAuch Wahlpflichtmodule z.B. zu den Themen Neuropsychologie oder Rechtspsychologie können Zusatzqualifikationen vermitteln. Praktika, z.B. in Forschungsinstituten oder psychologischen Einrichtungen wie Praxen, Kliniken und Beratungsstellen, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das kann z.B. Arbeits- und Organisationspsychologie sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Psychologie abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Das Studienfach kann als dualer Studiengang studiert werden.Psychologie gibt es auch als Fern- und Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleAngewandte Psychologie (Master)Arbeits- und Organisationspsychologie (Master)Psychologie (Human Performance in Socio-Technical Systems) (Master)Psychologie (Master)Psychologie (Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie) (Master)Psychologie - Kindheit und Jugend (Master)Psychologie mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Psychologie (Master)Psychologische Diagnostik, Evaluation und Beratung (Master)Rechtspsychologie (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Psychologie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst an, z.B. Psychologische Analyse, Beratung, Therapie, Bildung, Berufsberatung oder Markt-, Meinungsforschung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

19. Jahrhundert:Etablierung der Psychologie als WissenschaftsdisziplinEntstehung eines Labors zur Untersuchung psychologischer Phänomene an der Universität Leipzig danach: Einrichtung von Instituten für Psychologie an zahlreichen Universitäten20. Jahrhundert bis Anfang des 21. Jahrhunderts:Entstehung unterschiedlicher Grundströmungen der Psychologie, z.B. Psychoanalyse oder BehaviorismusUntergliederung der Psychologie in zahlreiche Fachgebietezunehmende Konzentration auf Entstehung psychologischer Prozesse im Gehirn und deren Funktionsweise1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Psychologie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen wird eine i.d.R. mindestens 1-jährige Berufstätigkeit vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls werden Englischkenntnisse vorausgesetzt.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Psychologie (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Psychologie (weiterführend) in Deutschland?

Die fortgeschrittene Psychologiespezialisierung in Deutschland ist ein Berufsfeld, das Fachkräften mit abgeschlossener psychologischer Grundausbildung ermöglicht, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in einem spezifischen Bereich zu vertiefen. Diese Spezialisierung zielt darauf ab, komplexere diagnostische, therapeutische und beratende Dienstleistungen für psychische Gesundheitsprobleme von Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen anzubieten. Fachkräfte in diesem Bereich sind typischerweise in verschiedenen Spezialgebieten tätig, wie z.B. Klinische Psychologie, Psychotherapie, Neuropsychologie, Rechtspsychologie und Arbeits- und Organisationspsychologie. Ihre Arbeitsumfelder können Krankenhäuser, Rehabilitationszentren, Privatpraxen, Universitäten, Forschungseinrichtungen oder Personalabteilungen großer Unternehmen umfassen. Zu ihren Aufgaben gehören die Durchführung umfassender psychologischer Beurteilungen, die Entwicklung individualisierter Therapiepläne, die Bereitstellung von Beratungsdiensten, die Durchführung wissenschaftlicher Forschung und die Durchführung von Schulungen; dabei kommen verschiedene psychometrische Tests, Therapietechniken und Datenanalysewerkzeuge zum Einsatz.

Um diesen Beruf in Deutschland ausüben zu können, ist in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (meist ein Masterabschluss) erforderlich. Im Anschluss an das postgraduale Studium ist die Teilnahme an einem „Weiterbildungsprogramm“ (Fortbildung/Spezialisierung) obligatorisch, dessen Dauer je nach gewählter Spezialisierung variiert. Diese Weiterbildungen umfassen theoretische Kurse, praktische Anwendungen unter Supervision und eine bestimmte Anzahl von Fallerfahrungen und können typischerweise mehrere Jahre dauern. Die Anforderungen und Inhalte der Weiterbildungsprogramme werden von den zuständigen Berufsverbänden und Kammern in Deutschland festgelegt.

Für türkische Studierende oder Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es zunächst notwendig, den Anerkennungsprozess (Denklik) ihrer Psychologie-Diplome aus ihrem Heimatland in Deutschland abzuschließen. Darüber hinaus sind fortgeschrittene Deutschkenntnisse (im Allgemeinen C1- oder C2-Niveau) und die Vertrautheit mit den berufsethischen Richtlinien in Deutschland von großer Bedeutung. Die Zulassung zu Weiterbildungsprogrammen kann kompetitiv sein, und Networking kann bei der Jobsuche von Vorteil sein. Eine Spezialisierung in diesem Bereich bietet breitere Karrieremöglichkeiten und in der Regel ein höheres Verdienstpotenzial in Deutschland.

Ist Psychologie (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Psychologie (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Psychologie (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Psychologie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen wird eine i.d.R. mindestens 1-jährige Berufstätigkeit vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls werden Englischkenntnisse vorausgesetzt.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Wo arbeiten Psychologie (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Psychologie (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

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