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Prüftechnologe/Prüftechnologin Keramik

Prüftechnologe/-technologin Keramik

Ausbildung Informatik KldB B 41322

Was ist Seramik Test Teknoloğu?

Was macht man in diesem Beruf?Prüftechnologen und -technologinnen Keramik ermitteln Bestandteile und Eigenschaften von Roh- und Werkstoffen für die Herstellung keramischer Erzeugnisse, von Glas oder mineralischen Baustoffen. Sie messen z.B. Dichte, Feuchtigkeitsgehalt und Korngröße, prüfen die Brennfarbe, Schwindung, Härte oder Biegsamkeit von Materialien. Hierfür entnehmen sie Proben in allen Stadien der Fertigung, bereiten sie auf, bauen Versuchsanordnungen auf, überwachen und dokumentieren den Prüfverlauf. Gegebenenfalls leiten sie Proben an Speziallabors weiter. Bei fertigen Produkten, z.B. keramischen Präzisionsbauteilen, prüfen sie Maßhaltigkeit und äußere Beschaffenheit und kontrollieren, ob sie chemischen, mechanischen oder thermischen Beanspruchungen standhalten. Ihre Mess- bzw. Prüfergebnisse werten sie statistisch aus, bewerten sie und bereiten sie zur Information von Kunden, vorgesetzten Stellen oder Behörden auf. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Prüftechnologen und -technologinnen Keramik finden Beschäftigungin Betrieben der Keramik-, Glas-, Emailleindustrie in Betrieben der Steine- und Erdenindustrie oder der Baustoffherstellungin Materialprüfinstituten, bei MaterialprüfungsämternArbeitsorte:Prüftechnologen und -technologinnen Keramik arbeiten in erster Liniein Laborsin Produktionshallenin Büroräumen Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. Entnehmen und Kennzeichnen von Proben, Arbeit mit Laborgeräten) Verantwortungsbewusstsein (z.B. Prüfen der Materialbeschaffenheit für sicherheitsrelevante Teile)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. Aufbau der Geräte und Apparaturen für Versuche)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Normabweichungen)Technisches Verständnis (z.B. Wartung und Pflege von Messgeräten und Betriebseinrichtungen)Schulfächer:Chemie/Physik (z.B. für Analysen von Roh- und Hilfsstoffen)Mathematik (z.B. für verfahrensspezifische und analytische Berechnungen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Prüftechnologe/Prüftechnologin Keramik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Prüftechnologen und -technologinnen Keramik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sind:Ausbildungsbetrieb (z.B. Industriebetriebe im Bereich Keramik, Materialprüfinstitute, Materialprüfungsämter): Labors, Produktionshallen, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Selb (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum für Produktdesign und Prüftechnik Selbfür die Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Höhr-Grenzhausen (Rheinland-Pfalz):Berufsbildende Schule MontabaurQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Prüftechnologen und -technologinnen Keramik ermitteln Bestandteile und Eigenschaften von Roh- und Werkstoffen für die Herstellung keramischer Erzeugnisse, von Glas oder mineralischen Baustoffen. Sie messen z.B. Dichte, Feuchtigkeitsgehalt und Korngröße, prüfen die Brennfarbe, Schwindung, Härte oder Biegsamkeit von Materialien. Hierfür entnehmen sie Proben in allen Stadien der Fertigung, bereiten sie auf, bauen Versuchsanordnungen auf, überwachen und dokumentieren den Prüfverlauf. Gegebenenfalls leiten sie Proben an Speziallabors weiter. Bei fertigen Produkten, z.B. keramischen Präzisionsbauteilen, prüfen sie Maßhaltigkeit und äußere Beschaffenheit und kontrollieren, ob sie chemischen, mechanischen oder thermischen Beanspruchungen standhalten. Ihre Mess- bzw. Prüfergebnisse werten sie statistisch aus, bewerten sie und bereiten sie zur Information von Kunden, vorgesetzten Stellen oder Behörden auf. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Prüftechnologen und -technologinnen Keramik finden Beschäftigungin Betrieben der Keramik-, Glas-, Emailleindustrie in Betrieben der Steine- und Erdenindustrie oder der Baustoffherstellungin Materialprüfinstituten, bei MaterialprüfungsämternArbeitsorte:Prüftechnologen und -technologinnen Keramik arbeiten in erste...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungPrüftechnologe/-technologin KeramikBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Prüftechnologen und -technologinnen Keramik ermitteln Bestandteile und Eigenschaften von Roh- und Werkstoffen für die Herstellung keramischer Erzeugnisse, von Glas oder mineralischen Baustoffen. Sie messen z.B. Dichte, Feuchtigkeitsgehalt und Korngröße, prüfen die Brennfarbe, Schwindung, Härte oder Biegsamkeit von Materialien. Hierfür entnehmen sie Proben in allen Stadien der Fertigung, bereiten sie auf, bauen Versuchsanordnungen auf, überwachen und dokumentieren den Prüfverlauf. Gegebenenfalls leiten sie Proben an Speziallabors weiter. Bei fertigen Produkten, z.B. keramischen Präzisionsbauteilen, prüfen sie Maßhaltigkeit und äußere Beschaffenheit und kontrollieren, ob sie chemischen, mechanischen oder thermischen Beanspruchungen standhalten. Ihre Mess- bzw. Prüfergebnisse werten sie statistisch aus, bewerten sie und bereiten sie zur Information von Kunden, vorgesetzten Stellen oder Behörden auf. Wo arbeitet man?Prüftechnologen und -technologinnen Keramik finden Beschäftigungin Betrieben der Keramik-, Glas-, Emailleindustrie in Betrieben der Steine- und Erdenindustrie oder der Baustoffherstellungin Materialprüfinstituten, bei MaterialprüfungsämternWeitereBerufe im LaborBerufe in der QualitätssicherungBerufe in der WerkstofftechnikBerufe mit Keramik

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Abwicklung von Prüfaufträgen vorbereitenBetriebsbereitschaft von Prüfplätzen sicherstellenProben nehmen und vorbereitenchemische und mineralogische Zusammensetzung von Rohstoffen und Werkstoffen ermittelnphysikalische und keramische Eigenschaften von Rohstoffen und Werkstoffen ermittelnanwendungstechnische Prüfungen und Versuche durchführenPrüfergebnisse bewerten und dokumentierenMedien der betrieblichen und technischen Kommunikation anwendenProzesse des Qualitätsmanagements anwendenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:betriebliche Produkte präsentierenRoh- und Hilfsstoffe bewerten und auf physikalische Eigenschaften untersuchenphysikalische Eigenschaften aufbereiteter Halbfabrikate prüfenphysikalische Eigenschaften geformter Halbfabrikate prüfen2. Ausbildungsjahr:physikalische Eigenschaften thermisch behandelter Halbfabrikate und Endprodukte prüfenMess- und Prüfgeräte instand haltenRohstoffe und Massen mit nasschemischen Verfahren untersuchenkeramische Rohstoffe, Massen und Endprodukte unter Anwendung elektromagnetischer Wellen untersuchenZwischenprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr19. bis 36. Ausbildungsmonat:Ausbildu...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:Prüfverfahren auszuwählen, Prüfpläne zu erstellen und Prüfgeräte vorzubereitenwie man Werkzeuge, Messgeräte und Betriebseinrichtungen wartet, Rückführungssysteme für Proben- und Verbrauchsmaterial anwendet und Wiederverwertung bzw. Recycling dokumentiertwie man Proben nimmt, kennzeichnet, lagert und z.B. durch Brechen, Mahlen, Trocknen und Brennen Prüfkörper herstelltmit welchen Verfahren die chemische und mineralogische Zusammensetzung von Roh- und Werkstoffen ermittelt wirdphysikalische und keramische Eigenschaften wie Dichte, Korngröße, Brennfarbe, Härte oder Schmelzverhalten von Roh- und Werkstoffen zu ermittelnwie man im Rahmen anwendungstechnischer Prüfungen und Versuche z.B. die Gebrauchsfähigkeit von Produkten feststelltwie man den Prüfverlauf dokumentiert, Messwerte prüft und auswertet, Prüfergebnisse protokolliert und Prüfprozesse optimiertwie man Informationen beschafft und bewertet, Daten sichert und mit Laborinformationssystemen umgehtdas betriebliche Qualitätssicherungssystem im eigenen Aufgabenbereich anzuwenden Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Roh- und Hilfsstoffe bewerten, anwendungstechnische Untersuchungen durchführen)in allgemeinbildenden Fächern wie...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im Betrieb Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Proben nehmen und kennzeichnen, Versuche aufbauen, Prüfgeräte bedienen, Messergebnisse dokumentierenUmgebung: Labor (künstliche Beleuchtung, ggf. Dämpfe, Gerüche), Produktionshallen (Maschinenlärm, Hitzeentwicklung in der Nähe von Brennöfen und Schmelzanlagen)Kleidung: Schutzkleidung (Arbeitskittel, Handschuhe, Schutzbrille) Arbeitszeit: ggf. SchichtarbeitAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Entnehmen und Kennzeichnen von Proben, bei der Arbeit mit Laborgeräten) Verantwortungsbewusstsein (z.B. sorgfältiges Prüfen der Materialbeschaffenheit für sicherheitsrelevante Teile)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Aufbau der Geräte und Apparaturen für Versuche)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Normabweichungen)Technisches Verständnis (z.B. bei Wartung und Pflege von Messgeräten und Betriebseinrichtungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel feinkeramische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Januar 2026Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Chemie/Physik: z.B. um Eigenschaften von Roh- und Werkstoffen zu ermittelnMathematik: z.B. um analytische und verfahrensspezifische Berechnungen durchzuführen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Prüftechnologe/-technologin Keramik an:Bereich WerkstofftechnikBaustoffprüfer/BaustoffprüferinStaatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und WerkstoffkundeWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung WärmebehandlungstechnikWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung MetalltechnikWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung SystemtechnikWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung KunststofftechnikGemeinsamkeit:Zusammensetzung, Eigenschaften, Qualität von Roh-, Werkstoffen und Produkten prüfenBereich LaborChemielaborant/ChemielaborantinStaatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische AssistentinLacklaborant/LacklaborantinPhysiklaborant/PhysiklaborantinTextillaborant/TextillaborantinGemeinsamkeit:Zusammensetzung, Eigenschaften, Qualität von Roh-, Werkstoffen und Produkten prüfen

Entwicklung der Ausbildung

1939: Erstmalige Anerkennung des Berufs Stoffprüfer/in (Chemie) 2018:Inkrafttreten der neuen Ausbildungsverordnung über die Berufsausbildung zum Prüftechnologen Keramik/zur Prüftechnologin Keramik. Berücksichtigung neuer Entwicklungen im Bereich chemischer und physikalischer Verfahren zur Untersuchung von Rohstoffen, bei der Durchführung anwendungstechnischer Prüfungen und Versuche sowie bezüglich des QualitätsmanagementsAblösung des Vorläuferberufs Stoffprüfer/Stoffprüferin (Chemie) - Glas-, Keramische Industrie sowie Steine und Erden2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Prüftechnologe/-technologin Keramik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungPrüftechnologe Keramik/Prüftechnologin Keramik

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Prüftechnologen und -technologinnen Keramik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Prüftechnologen und -technologinnen Keramik in Betrieben der Keramik-, Glas-, Emailleindustrie, in der Baustoffherstellung, in Materialprüfinstituten oder Materialprüfungsämtern. Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Physikalischer Messtechnik bis hin zu Qualitätsprüfung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Werkstofftechnik zu absolvieren. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Keramik-, Glastechnik erwerben.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 12 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Jeweils 3 besaßen einen Hauptschulabschluss, einen mittleren Bildungsabschluss oder die Hochschulreife. Zur Verteilung der übrigen Schulabschlüsse liegen keine Informationen vor. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:Prüfen von KeramikPrüfen von Glas und EmaillePrüfen von anorganischen Rohstoffen und IndustriemineralenPrüfen von Zement und BindemittelnPrüfen von anorganischen nichtmetallischen Werkstoffen

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Prüftechnologen und zur Prüftechnologin Keramik (Keramikprüftechnologenausbildungsverordnung - KPrüfTechAusbV) vom 23.11.2017 (BGBl. I S. 3796)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Prüftechnologe Keramik und Prüftechnologin Keramik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.09.2017)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Seramik Test Teknoloğu

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Prüftechnologe/Prüftechnologin Keramik in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Prüftechnologen und -technologinnen Keramik ermitteln Bestandteile und Eigenschaften von Roh- und Werkstoffen für die Herstellung keramischer Erzeugnisse, von Glas oder mineralischen Baustoffen. Sie messen z.B. Dichte, Feuchtigkeitsgehalt und Korngröße, prüfen die Brennfarbe, Schwindung, Härte oder Biegsamkeit von Materialien. Hierfür entnehmen sie Proben in allen Stadien der Fertigung, bereiten sie auf, bauen Versuchsanordnungen auf, überwachen und dokumentieren den Prüfverlauf. Gegebenenfalls leiten sie Proben an Speziallabors weiter. Bei fertigen Produkten, z.B. keramischen Präzisionsbauteilen, prüfen sie Maßhaltigkeit und äußere Beschaffenheit und kontrollieren, ob sie chemischen, mechanischen oder thermischen Beanspruchungen standhalten. Ihre Mess- bzw. Prüfergebnisse werten sie statistisch aus, bewerten sie und bereiten sie zur Information von Kunden, vorgesetzten Stellen oder Behörden auf. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Prüftechnologen und -technologinnen Keramik finden Beschäftigungin Betrieben der Keramik-, Glas-, Emailleindustrie in Betrieben der Steine- und Erdenindustrie oder der Baustoffherstellungin Materialprüfinstituten, bei MaterialprüfungsämternArbeitsorte:Prüftechnologen und -technologinnen Keramik arbeiten in erster Liniein Laborsin Produktionshallenin Büroräumen Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. Entnehmen und Kennzeichnen von Proben, Arbeit mit Laborgeräten) Verantwortungsbewusstsein (z.B. Prüfen der Materialbeschaffenheit für sicherheitsrelevante Teile)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. Aufbau der Geräte und Apparaturen für Versuche)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Normabweichungen)Technisches Verständnis (z.B. Wartung und Pflege von Messgeräten und Betriebseinrichtungen)Schulfächer:Chemie/Physik (z.B. für Analysen von Roh- und Hilfsstoffen)Mathematik (z.B. für verfahrensspezifische und analytische Berechnungen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €

Ist Prüftechnologe/Prüftechnologin Keramik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Prüftechnologe/Prüftechnologin Keramik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Prüftechnologe/Prüftechnologin Keramik qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Prüftechnologe/Prüftechnologin Keramik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Prüftechnologe/Prüftechnologin Keramik in Deutschland typischerweise?

Prüftechnologen und -technologinnen Keramik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sind:Ausbildungsbetrieb (z.B. Industriebetriebe im Bereich Keramik, Materialprüfinstitute, Materialprüfungsämter): Labors, Produktionshallen, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Selb (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum für Produktdesign und Prüftechnik Selbfür die Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Höhr-Grenzhausen (Rheinland-Pfalz):Berufsbildende Schule MontabaurQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Prüftechnologe/Prüftechnologin Keramik in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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