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Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin

Pflegedienstleiter/in

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81394

Was ist Bakım Hizmetleri Yöneticisi?

Aufgaben und TätigkeitenPflegedienstleiter und -leiterinnen organisieren und koordinieren alle Abläufe eines Pflegebereichs, Pflegedienstes oder einer Pflegeeinrichtung fachlich, organisatorisch und personell. Sie planen die Personalentwicklung, führen Mitarbeitende und erstellen Dienstpläne sowie Arbeitsanordnungen. Auch die Koordination der internen und externen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gehört zu ihren Aufgaben. Pflegedienstleitende entwickeln Pflege- und Betreuungskonzepte, kontrollieren deren Umsetzung in der Qualitätssicherung und dokumentieren die Pflege. Darüber hinaus stellen sie Haushaltspläne auf, verfassen Jahresberichte und überwachen das Budget. Pflegesätze rechnen sie mit Krankenkassen und Versicherungsträgern ab und übernehmen das Controlling.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Pflegedienstleiter und -leiterinnen sind beschäftigtin Krankenhäusern und Klinikenin Pflegeheimen oder -einrichtungenbei ambulanten sozialen Diensten, z.B. bei PflegedienstenArbeitsorte:Pflegedienstleiter und -leiterinnen arbeiten meistin Büroräumenin Patientenzimmernin BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hauseim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. der Alten- oder Heilerziehungspflege sowie pflegerische Berufspraxis ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Inhalte der WeiterbildungFachmoduleFührungsrolle und -aufgaben, z.B.:Führungsaufgaben und -instrumenteBeziehungen gestalten, Kommunikation und Konfliktbewältigung unter Berücksichtigung von gender-, diversitäts- und sprachsensiblen VorgehensweisenGrundlagen des Qualitätsmanagements, z.B.:Instrumente des QualitätsmanagementsRechts- und Organisationsrahmen für die Personalführung, z.B.:Gesetzliche Vorgaben für die PersonalführungBetriebliche Vorgaben und KonzeptePersonalmanagement, z.B.:Personalbedarfsermittlung und -berechnungGrundlagen des Rechnungswesens

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich bzw. durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt) Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Fachschulen des Gesundheitswesens, z.B. Akademien für Pflegeberufe, und anderen Bildungseinrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, Stationen von Pflegeeinrichtungen während Praxisphasenbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasen, Stationen während Praxisphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, Stationen während Praxisphasen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich bzw. durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt)Weiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenPflegedienstleiter und -leiterinnen organisieren und koordinieren alle Abläufe eines Pflegebereichs, Pflegedienstes oder einer Pflegeeinrichtung fachlich, organisatorisch und personell. Sie planen die Personalentwicklung, führen Mitarbeitende und erstellen Dienstpläne sowie Arbeitsanordnungen. Auch die Koordination der internen und externen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gehört zu ihren Aufgaben. Pflegedienstleitende entwickeln Pflege- und Betreuungskonzepte, kontrollieren deren Umsetzung in der Qualitätssicherung und dokumentieren die Pflege. Darüber hinaus stellen sie Haushaltspläne auf, verfassen Jahresberichte und überwachen das Budget. Pflegesätze rechnen sie mit Krankenkassen und Versicherungsträgern ab und übernehmen das Controlling.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Pflegedienstleiter und -leiterinnen sind beschäftigtin Krankenhäusern und Klinikenin Pflegeheimen oder -einrichtungenbei ambulanten sozialen Diensten, z.B. bei PflegedienstenArbeitsorte:Pflegedienstleiter und -leiterinnen arbeiten meistin Büroräumenin Patientenzimmernin BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hauseim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine B...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Grundmodul Pflegewissenschaft und Pflegeforschung: 60 UnterrichtsstundenGrundmodul Gesundheitswissenschaft, Prävention und Rehabilitation: 60 UnterrichtsstundenGrundmodul Wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen: 60 UnterrichtsstundenFachmodul Führungsrolle und -aufgaben: 100 UnterrichtsstundenFachmodul Grundlagen des Qualitätsmanagements: 60 UnterrichtsstundenFachmodul Rechts- und Organisationsrahmen für die Personalführung: 60 UnterrichtsstundenFachmodul Personalmanagement: 60 UnterrichtsstundenGesamt: 460 Unterrichtsstunden

Weiterbildungskosten

Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei.Ansonsten fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können ggf. gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

FachmoduleFührungsrolle und -aufgaben, z.B.:Führungsaufgaben und -instrumenteBeziehungen gestalten, Kommunikation und Konfliktbewältigung unter Berücksichtigung von gender-, diversitäts- und sprachsensiblen VorgehensweisenGrundlagen des Qualitätsmanagements, z.B.:Instrumente des QualitätsmanagementsRechts- und Organisationsrahmen für die Personalführung, z.B.:Gesetzliche Vorgaben für die PersonalführungBetriebliche Vorgaben und KonzeptePersonalmanagement, z.B.:Personalbedarfsermittlung und -berechnungGrundlagen des RechnungswesensZusatzkenntnisseSchulen vermitteln ggf. Zusatzkenntnisse, die den Erwerb der Ausbildereignung oder der Fachhochschulreife ermöglichen.

Zusatzqualifikationen

Fachschulen bieten ggf. Zusatzqualifikationen an, z.B.Wohnbereichsleiter/inVorbereitung auf die Prüfung zum/zur Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK)Vorbereitung auf die Qualifikation zur PraxisanleitungAnerkennung als Hygienebeauftragte/r in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Wirtschaft/Recht: z.B. um einen Pflegedienst erfolgreich zu leitenIT-Kenntnisse: z.B. um für die Qualitätssicherung oder die Evaluation Software einzusetzen Mitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie Fachpraxis-Phasen auf Pflegestationen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausbei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der Bildungseinrichtung

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Pflegedienstleiter/in an:Bereich Gesundheits- und SozialmanagementBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen/Bachelor Professional in WirtschaftBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für SozialwesenGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und SozialwesenGemeinsamkeit:Verwaltung in Einrichtungen des Gesundheitswesens durchführenBereich PflegeLehrkraft - Schulen im GesundheitswesenStaatlich anerkannter Stationsleiter/Staatlich anerkannte Stationsleiterin in der Krankenpflege/Altenpflege oder KinderkrankenpflegeGemeinsamkeit:Arbeitsabläufe in der Pflege organisieren

Entwicklung der Weiterbildung

2019:Empfehlung für die Weiterbildung zur Leitung einer Station/eines Bereiches der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Verkürzungen/Verlängerungen

VerkürzungWeiterbildungsverkürzungen sind in den Weiterbildungsverordnungen der Bundesländer geregelt.Nachgewiesene Anteile bereits abgeschlossener anderer Weiterbildungslehrgänge, die dem Weiterbildungslehrgang zum Pflegedienstleiter/zur Pflegedienstleiterin entsprechen, können auf Antrag angerechnet werden. Der Besuch dieser Weiterbildungslehrgänge darf zu Beginn der Weiterbildung nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.Verlängerung In welchen Fällen ein Antrag auf Verlängerung der Weiterbildung gestellt werden kann, ist landesspezifisch geregelt.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungenDie Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern landesrechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Altenpfleger für Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante Dienste/Altenpflegerin für Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante DiensteGesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante Dienste/Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin für Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante DiensteGesundheits- und Krankenpfleger für Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante Dienste/Gesundheits- und Krankenpflegerin für Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante DiensteHeilerziehungspfleger für Leitung ambulanter Pflegeeinrichtungen, die überwiegend behinderte Menschen pflegen und betreuen/Heilerziehungspflegerin für Leitung ambulanter Pflegeeinrichtungen, die überwiegend behinderte Menschen pflegen und betreuenPflegefachmann für Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante Dienste/Pflegefachfrau für Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante DiensteBayern:Pflegedienstleitung in Einrichtungen der Pflege und für ältere MenschenBerlin:Staatlich anerkannte Hebamme für die Leitung von Einrichtungen der Pflege im Gesundheits- und Sozialwesen/Staatlich anerkannter Entbindungspfleger für die Leitung von Einrichtungen der Pflege im Gesundheits- und SozialwesenStaatlich anerkannter Altenpfleger für die Leitung von Einrichtungen der Pflege im Ges...

Die Weiterbildung im Überblick

Pflegedienstleiter bzw. Pflegedienstleiterin ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich bzw. durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt und findet an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens statt.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Pflegedienstleiter/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer WeiterbildungZusatzqualifikationen erwerben, z.B. den Abschluss als Wohnbereichsleiter/in.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Pflegedienstleiter/innen in Krankenhäusern und Kliniken, Pflegeheimen oder -einrichtungen oder bei ambulanten sozialen Diensten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Leitung und Lehrtätigkeiten in der Pflege bis hin zur Ambulanten Pflege.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Pflegedienstleiter/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Pflegemanagement, -wissenschaft erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

LandesebeneDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes und Weiterbildung in der Pflege und Hebammenkunde (AVPfleWoqG) vom 27.07.2011 (Bay.GVBl. S. 346), zuletzt geändert durch § 1 der Verordnung vom 03.12.2024 (Bay.GVBl. S. 662, ber. 2025 S. 81)Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung in den Pflegeberufen für die Leitung des Pflegedienstes in Einrichtungen der Altenhilfe und Leitung von ambulanten Pflegediensten (Weiterbildungsverordnung - Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante Dienste) vom 02.08.2004 (BW.GBl. S. 672), zuletzt geändert durch Artikel 55 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für die Heranbildung von Pflegefachkräften für leitende Funktionen vom 30.06.1996 (Ber.GVBl. S. 259), zuletzt geändert durch Artikel I des Gesetzes vom 09.11.2005 (Ber.GVBl. S. 718)Fachfortbildungsordnung zur Leitung in Einrichtungen und Diensten der Pflege und Eingliederungshilfe sowie Krankenhäusern vom 03.02.2022 (Hmb.Amtl.Anz. S. 1057), geändert durch Bekanntmachung vom 25.03.2025 (Hmb.Amtl.Anz. S. 1113)Hessische Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für die Pflege (WPO-Pflege) vom 06.12.2010 (Hess.GVBl. S. 654), zuletzt geändert durch Artikel 76 der Verordnung vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Verordnung über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen vom 18.03.2002 (Nds. GVBl. S. 86), zuletzt geändert durch Artikel 1 der V...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Eine Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. der Alten- oder Heilerziehungspflege sowie pflegerische Berufspraxis ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Bakım Hizmetleri Yöneticisi

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenPflegedienstleiter und -leiterinnen organisieren und koordinieren alle Abläufe eines Pflegebereichs, Pflegedienstes oder einer Pflegeeinrichtung fachlich, organisatorisch und personell. Sie planen die Personalentwicklung, führen Mitarbeitende und erstellen Dienstpläne sowie Arbeitsanordnungen. Auch die Koordination der internen und externen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gehört zu ihren Aufgaben. Pflegedienstleitende entwickeln Pflege- und Betreuungskonzepte, kontrollieren deren Umsetzung in der Qualitätssicherung und dokumentieren die Pflege. Darüber hinaus stellen sie Haushaltspläne auf, verfassen Jahresberichte und überwachen das Budget. Pflegesätze rechnen sie mit Krankenkassen und Versicherungsträgern ab und übernehmen das Controlling.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Pflegedienstleiter und -leiterinnen sind beschäftigtin Krankenhäusern und Klinikenin Pflegeheimen oder -einrichtungenbei ambulanten sozialen Diensten, z.B. bei PflegedienstenArbeitsorte:Pflegedienstleiter und -leiterinnen arbeiten meistin Büroräumenin Patientenzimmernin BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hauseim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. der Alten- oder Heilerziehungspflege sowie pflegerische Berufspraxis ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Inhalte der WeiterbildungFachmoduleFührungsrolle und -aufgaben, z.B.:Führungsaufgaben und -instrumenteBeziehungen gestalten, Kommunikation und Konfliktbewältigung unter Berücksichtigung von gender-, diversitäts- und sprachsensiblen VorgehensweisenGrundlagen des Qualitätsmanagements, z.B.:Instrumente des QualitätsmanagementsRechts- und Organisationsrahmen für die Personalführung, z.B.:Gesetzliche Vorgaben für die PersonalführungBetriebliche Vorgaben und KonzeptePersonalmanagement, z.B.:Personalbedarfsermittlung und -berechnungGrundlagen des Rechnungswesens

Ist Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin qualifiziert werden?

Eine Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. der Alten- oder Heilerziehungspflege sowie pflegerische Berufspraxis ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.

Wo arbeiten Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Fachschulen des Gesundheitswesens, z.B. Akademien für Pflegeberufe, und anderen Bildungseinrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, Stationen von Pflegeeinrichtungen während Praxisphasenbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasen, Stationen während Praxisphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, Stationen während Praxisphasen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Pflegedienstleiter/Pflegedienstleiterin in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

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