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Orthoptist/Orthoptistin

Orthoptist/in

Ausbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81132

Was ist Orthoptist/Orthoptistin?

Was macht man in diesem Beruf?Orthoptisten und Orthoptistinnen untersuchen und behandeln nach augenärztlicher Anweisung Störungen des ein- oder beidäugigen Sehens, z.B. Schielen oder Augenzittern. Gegebenenfalls unterbreiten sie dabei auch diagnostische oder therapeutische Änderungs- und Ergänzungsvorschläge. Sie beraten die Patienten und klären sie über die Erkrankung und die Behandlungsmethoden auf. Zudem überwachen sie die therapeutischen Maßnahmen, etwa das Tragen spezieller Gläser oder das Abdecken eines Auges, beobachten und dokumentieren den Krankheitsverlauf und werten ihn aus. Vorbeugend untersuchen sie vorwiegend Kinder im Säuglings- und Kleinkindalter.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Orthoptisten und Orthoptistinnen finden Beschäftigungin Hochschulkliniken mit Abteilungen für Pleoptik und Orthoptikin Krankenhäusern mit augenärztlicher Abteilungin AugenarztpraxenArbeitsorte:Orthoptisten und Orthoptistinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Patientenzimmernin Büroräumen oder StationszimmernWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Untersuchen der Sehstörungen und beim Überwachen therapeutischer Maßnahmen)Geschicklichkeit (z.B. beim Umgang mit orthoptistischen Geräten)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Prüfen des korrekten Sitzes von Sehhilfen) Kontaktfähigkeit, Kommunikations- und Einfühlungsvermögen (z.B. beim Eingehen auf Patienten)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)Schulfächer:Physik (z.B. um Inhalte der Optik zu verstehen) Biologie (z.B. um sich mit Krankheiten des Auges bzw. des Sehsinns auseinanderzusetzen)Deutsch (z.B. um Patienten/Patientinnen zu beraten sowie Schriftverkehr mit Versicherungsträgern zu führen)Was verdient man in der Ausbildung?Schulische Ausbildungen werden in der Regel nicht vergütet.Während einer Berufsausbildung in einem betrieblich-schulischen Gesundheitsberuf bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.365 €2. Ausbildungsjahr: 1.425 €3. Ausbildungsjahr: 1.522 €

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartAusbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt) Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorte Berufsfachschule: und Augenklinik

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Orthoptist/Orthoptistin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Orthoptisten und Orthoptistinnen werden in Form von theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Augenklinik: Untersuchungs- und Behandlungszimmer

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartAusbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt)Ausbildungsdauer3 JahreLernorteBerufsfachschule und AugenklinikWas macht man in diesem Beruf?Orthoptisten und Orthoptistinnen untersuchen und behandeln nach augenärztlicher Anweisung Störungen des ein- oder beidäugigen Sehens, z.B. Schielen oder Augenzittern. Gegebenenfalls unterbreiten sie dabei auch diagnostische oder therapeutische Änderungs- und Ergänzungsvorschläge. Sie beraten die Patienten und klären sie über die Erkrankung und die Behandlungsmethoden auf. Zudem überwachen sie die therapeutischen Maßnahmen, etwa das Tragen spezieller Gläser oder das Abdecken eines Auges, beobachten und dokumentieren den Krankheitsverlauf und werten ihn aus. Vorbeugend untersuchen sie vorwiegend Kinder im Säuglings- und Kleinkindalter.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Orthoptisten und Orthoptistinnen finden Beschäftigungin Hochschulkliniken mit Abteilungen für Pleoptik und Orthoptikin Krankenhäusern mit augenärztlicher Abteilungin AugenarztpraxenArbeitsorte:Orthoptisten und Orthoptistinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Patientenzimmernin Büroräumen oder StationszimmernWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Untersuchen...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungOrthoptist/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauer3 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Orthoptisten und Orthoptistinnen untersuchen und behandeln nach augenärztlicher Anweisung Störungen des ein- oder beidäugigen Sehens, z.B. Schielen oder Augenzittern. Gegebenenfalls unterbreiten sie dabei auch diagnostische oder therapeutische Änderungs- und Ergänzungsvorschläge. Sie beraten die Patienten und klären sie über die Erkrankung und die Behandlungsmethoden auf. Zudem überwachen sie die therapeutischen Maßnahmen, etwa das Tragen spezieller Gläser oder das Abdecken eines Auges, beobachten und dokumentieren den Krankheitsverlauf und werten ihn aus. Vorbeugend untersuchen sie vorwiegend Kinder im Säuglings- und Kleinkindalter.Wo arbeitet man?Orthoptisten und Orthoptistinnen finden Beschäftigungin Hochschulkliniken mit Abteilungen für Pleoptik und Orthoptikin Krankenhäusern mit augenärztlicher Abteilungin AugenarztpraxenWeitereBerufe in der Therapie (nichtärztlich)Berufe mit Medizin

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Auswahlverfahren

Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Beispielsweise wird ein Zeugnisnotendurchschnitt in naturwissenschaftlichen Fächern und in Deutsch erwartet, der nicht schlechter als "befriedigend" ist.

Ausbildungsaufbau

Stundenverteilung gemäß Ausbildungs- und PrüfungsverordnungTheoretischer und praktischer Unterricht an der Berufsfachschule:Wissensgrundlagen werden in folgenden Bereichen vermittelt:allgemeine Anatomie und Physiologie: 100 Stundenspezielle Anatomie und Physiologie: 180 Stundenallgemeine Krankheitslehre, Kinderheilkunde: 60 StundenArzneimittel: 40 Stundenallgemeine Augenheilkunde: 150 StundenNeuroophthalmologie: 100 StundenOrthoptik und Pleoptik: 400 StundenAugenbewegungsstörungen: 250 StundenPhysik, Optik, Brillenlehre: 200 StundenHygiene: 60 StundenBerufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde: 60 Stundenauf oben genannte Bereiche frei verteilbare Stunden: 100 StundenSumme: 1.700 StundenPraktische Ausbildung:in Augenkliniken, Augenarztpraxen, Rehakliniken, Einrichtungen für Menschen mit Sehbehinderungen oder FrühförderzentrenSumme: 2.800 Stunden

Ausbildungskosten

Bei einer Ausbildung an öffentlichen Schulen sind in der Regel keine Kosten für Schulgeld und Ausbildungsmittel zu tragen.Abhängig von den diesbezüglichen rechtlichen Regelungen in den Bundesländern, können an privaten Schulen Kosten für die Ausbildung anfallen.Grundsätzlich können Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufsbekleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung, entstehen.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten.Weitere Informationen:Das BAföG: alle Infos auf einen Blick

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:wie der Augapfel und die ihn umgebenden Strukturen (Augenhöhle, Lider, Aufhängung) aufgebaut sindwelche Krankheiten, Funktionsstörungen und Verletzungen am Auge auftreten könnenwelche Verfahren und Möglichkeiten der Augenheilkunde (insbesondere der Neuroophthalmologie) es gibtwie Schielen und Sehschwächen behandelt werden können (Orthoptik und Pleoptik)wie die Gehirnteile arbeiten, die für das visuelle System wichtig sindwie Bilder im Auge entstehen und wie das Farbensehen funktioniertwelche Arten von Arzneimitteln es gibt, wann und wie man sie verabreichtwelche Gesetze der Physik der Optik zugrunde liegen und wie diese Gesetzmäßigkeiten in der Herstellung von Sehhilfen umgesetzt werdenWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.Praktische AusbildungWährend der praktischen Ausbildung in der Augenklinik wendet man die im Unterricht erworbenen Kenntnisse an.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:An der Berufsfachschule:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIn der therapeutischen Einrichtung:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): Sehstörungen, z.B. Schielen, Blicklähmung oder Augenzittern, untersuchen und behandeln; Sehschärfe und Fehlsichtigkeit bestimmen und prüfen; Sehhilfen anpassen; Befunde dokumentierenArbeitszeit: z.T. Bereitschaftsdienst bei einer Tätigkeit in KlinikenAnforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Untersuchen der Sehstörungen und beim Überwachen therapeutischer Maßnahmen)Geschicklichkeit (z.B. beim Umgang mit orthoptistischen Geräten)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Prüfen des korrekten Sitzes von Sehhilfen) Kontaktfähigkeit, Kommunikations- und Einfühlungsvermögen (z.B. beim Eingehen auf Patienten)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)

Ausbildungsvergütung

Schulische Ausbildungen werden in der Regel nicht vergütet.Während einer Berufsausbildung in einem betrieblich-schulischen Gesundheitsberuf bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.365 €2. Ausbildungsjahr: 1.425 €3. Ausbildungsjahr: 1.522 €Quelle:Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes - Allgemeiner Teil und Besonderer Teil Pflege (TVAöD-Pflege)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik: z.B. um Inhalte der Optik zu verstehenBiologie: z.B. um sich mit Krankheiten des Auges bzw. des Sehsinns auseinanderzusetzenDeutsch: z.B. um Patienten/Patientinnen zu beraten sowie Schriftverkehr mit Versicherungsträgern zu führen

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Orthoptist/in an:Bereich MedizinHNO-Audiologieassistent/HNO-AudiologieassistentinMedizinischer Fachangestellter/Medizinische FachangestellteGemeinsamkeit:Patienten betreuen und versorgen, ggf. genau definierte Untersuchungen durchführenBereich Therapie (nichtärztlich)Ergotherapeut/Ergotherapeutin (Ausbildung)Logopäde/Logopädin (Ausbildung)Gemeinsamkeit:Patienten untersuchen und behandeln, therapeutische Maßnahmen nach ärztlicher Verordnung durchführen

Entwicklung der Ausbildung

1950er-Jahre:erste Ausbildungsgänge für Orthoptisten und Orthoptistinnen1967:Regelung der Ausbildung und Prüfung durch Runderlass des Innenministers in Nordrhein-Westfalen 1990:Regelung der Ausbildung durch ein bundeseinheitliches Gesetz; die zugehörige Ausbildungs- und Prüfungsverordnung tritt in Kraft

Die Ausbildung im Überblick

Orthoptist/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen für Orthoptik sowie an Krankenhäusern. Sie dauert 3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungOrthoptist/Orthoptistin

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Orthoptisten und Orthoptistinnen in Hochschulkliniken mit Abteilungen für Pleoptik und Orthoptik, in Krankenhäusern mit einer augenärztlichen Abteilung und in Augenarztpraxen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Augenoptik bis hin zu Hygiene im Gesundheitsbereich.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Augenoptik, Optometrie erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Orthoptistinnen und Orthoptisten (OrthoptAPrV) vom 21.03.1990 (BGBl. I S. 563), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 21.11.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 360)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz über den Beruf der Orthoptistin und des Orthoptisten (Orthoptistengesetz - OrthoptG) vom 28.11.1989 (BGBl. I S. 2061), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 24.02.2021 (BGBl. I S. 274)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen mindestens zweijährigen Berufsausbildung.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert:ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung ggf. Führungszeugnisggf. Mindestalter von z.B. 16 JahrenEin Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Orthoptist/Orthoptistin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Orthoptist/Orthoptistin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Orthoptisten und Orthoptistinnen untersuchen und behandeln nach augenärztlicher Anweisung Störungen des ein- oder beidäugigen Sehens, z.B. Schielen oder Augenzittern. Gegebenenfalls unterbreiten sie dabei auch diagnostische oder therapeutische Änderungs- und Ergänzungsvorschläge. Sie beraten die Patienten und klären sie über die Erkrankung und die Behandlungsmethoden auf. Zudem überwachen sie die therapeutischen Maßnahmen, etwa das Tragen spezieller Gläser oder das Abdecken eines Auges, beobachten und dokumentieren den Krankheitsverlauf und werten ihn aus. Vorbeugend untersuchen sie vorwiegend Kinder im Säuglings- und Kleinkindalter.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Orthoptisten und Orthoptistinnen finden Beschäftigungin Hochschulkliniken mit Abteilungen für Pleoptik und Orthoptikin Krankenhäusern mit augenärztlicher Abteilungin AugenarztpraxenArbeitsorte:Orthoptisten und Orthoptistinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Patientenzimmernin Büroräumen oder StationszimmernWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Untersuchen der Sehstörungen und beim Überwachen therapeutischer Maßnahmen)Geschicklichkeit (z.B. beim Umgang mit orthoptistischen Geräten)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Prüfen des korrekten Sitzes von Sehhilfen) Kontaktfähigkeit, Kommunikations- und Einfühlungsvermögen (z.B. beim Eingehen auf Patienten)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)Schulfächer:Physik (z.B. um Inhalte der Optik zu verstehen) Biologie (z.B. um sich mit Krankheiten des Auges bzw. des Sehsinns auseinanderzusetzen)Deutsch (z.B. um Patienten/Patientinnen zu beraten sowie Schriftverkehr mit Versicherungsträgern zu führen)Was verdient man in der Ausbildung?Schulische Ausbildungen werden in der Regel nicht vergütet.Während einer Berufsausbildung in einem betrieblich-schulischen Gesundheitsberuf bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.365 €2. Ausbildungsjahr: 1.425 €3. Ausbildungsjahr: 1.522 €

Ist Orthoptist/Orthoptistin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Orthoptist/Orthoptistin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Orthoptist/Orthoptistin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Orthoptist/Orthoptistin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Orthoptist/Orthoptistin in Deutschland typischerweise?

Orthoptisten und Orthoptistinnen werden in Form von theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Augenklinik: Untersuchungs- und Behandlungszimmer

Wie hoch ist das typische Gehalt für Orthoptist/Orthoptistin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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