Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin
Operationstechnische/r Assistent/in
Was ist Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartAusbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt) Ausbildungsdauer: 3-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)Lernorte Berufsfachschule: und Krankenhaus bzw. ambulante Einrichtung
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced General Dental Practice
Master · Dresden University of Technology
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Healthcare – Interprofessionelle Gesundheitsversorgung
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen werden in Form von theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Krankenhaus bzw. ambulante Einrichtung: Praxisräume, Labors, medizinische Fachabteilungen und Krankenstationen
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartAusbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt)Ausbildungsdauer3-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)LernorteBerufsfachschule und Krankenhaus bzw. ambulante EinrichtungWas macht man in diesem Beruf?Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen sind an der Vorbereitung und Durchführung von Operationen beteiligt. Zunächst bereiten sie Patienten für die Operation vor und bringen sie in die richtige Position für den Eingriff. Während der Operation assistieren sie den Ärzten und Ärztinnen, indem sie ihnen die benötigten Instrumente und Materialien zureichen. Zudem überwachen sie Atmung und Kreislauf der Patienten, um im Notfall schnell intervenieren zu können. Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen tragen Mitverantwortung für die Hygiene im Operationssaal, pflegen z.B. die technischen Geräte und sterilisieren die Instrumente. Außerdem dokumentieren sie die Eingriffe und kümmern sich ggf. um die Vorratshaltung und Ersatzbeschaffung von Operationsmaterial.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Krankenhäusern und Fach- oder Universitätsklinikenin ambulanten OperationszentrenArbeitsorte:Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein OP-Sälenin Sterilisationsräumenin Aufwachräumen und PatientenzimmernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin StationszimmernWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungOperationstechnische/r Assistent/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauer3-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)ZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen sind an der Vorbereitung und Durchführung von Operationen beteiligt. Zunächst bereiten sie Patienten für die Operation vor und bringen sie in die richtige Position für den Eingriff. Während der Operation assistieren sie den Ärzten und Ärztinnen, indem sie ihnen die benötigten Instrumente und Materialien zureichen. Zudem überwachen sie Atmung und Kreislauf der Patienten, um im Notfall schnell intervenieren zu können. Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen tragen Mitverantwortung für die Hygiene im Operationssaal, pflegen z.B. die technischen Geräte und sterilisieren die Instrumente. Außerdem dokumentieren sie die Eingriffe und kümmern sich ggf. um die Vorratshaltung und Ersatzbeschaffung von Operationsmaterial.Wo arbeitet man?Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Krankenhäusern und Fach- oder Universitätsklinikenin ambulanten OperationszentrenWeitereBerufe mit Medizin
▶ Ausbildungsdauer
Vollzeit: 3 JahreTeilzeit: höchstens 5 Jahre
▶ Auswahlverfahren
Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Die Aufnahme erfolgt meist nach dem schulischen Leistungsstand (speziell in naturwissenschaftlichen Fächern) und einem persönlichen Gespräch, ggf. findet auch eine Eignungsprüfung statt.
▶ Ausbildungsaufbau
Stundenverteilung gemäß Ausbildungs- und PrüfungsverordnungTheoretischer und praktischer UnterrichtKompetenzschwerpunkt 1 - Berufsbezogene Aufgaben im ambulanten und stationären Bereich eigenverantwortlich planen und strukturiert ausführen: 880 StundenKompetenzschwerpunkt 2 - Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken und ärztliche Anordnungen eigenständig durchführen: 340 StundenKompetenzschwerpunkt 3 - Interdisziplinäres und interprofessionelles Handeln verantwortlich mitgestalten: 120 StundenKompetenzschwerpunkt 4 - Verantwortung für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit übernehmen (lebenslanges Lernen), berufliches Selbstverständnis entwickeln und berufliche Anforderungen bewältigen: 120 StundenKompetenzschwerpunkt 5 - Das eigene Handeln an rechtlichen Vorgaben und Qualitätskriterien ausrichten: 140 StundenKompetenzschwerpunkt 6 - Mit Patienten und Patientinnen aller Altersstufen und deren Bezugspersonen unter Berücksichtigung soziologischer, psychologischer, kognitiver, kultureller und ethischer Aspekte kommunizieren und interagieren: 120 StundenKompetenzschwerpunkt 7 - In lebensbedrohlichen Krisen- und Katastrophensituationen zielgerichtet handeln: 40 StundenKompetenzschwerpunkt 8 - Hygienische Arbeitsweisen umfassend beherrschen und beachten: 140 Stundenfreie Verfügung auf die Kompetenzschwerpunkte: 200 StundenLernbereiche insgesamt: 2.100 StundenPraktische AusbildungBerufsspezifischer Orientierungseinsatz:flexibel gestalteter Einsatz zu Beginn der Au...
▶ Ausbildungskosten
Für die Ausbildung ist Schulgeldfreiheit und Ausbildungsmittelfreiheit gesetzlich vorgeschrieben.Grundsätzlich können Kosten, z.B. für Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung, entstehen.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten.Weitere Informationen:Das BAföG: alle Infos auf einen Blick
▶ Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweisewie man Patienten und Patientinnen aller Altersstufen vor, während und nach operativer Maßnahmen unter Berücksichtigung ihrer individuellen physischen, kognitiven und psychischen Situation unterstützt und überwachtwelche Operationsverfahren es gibt sowie deren Abläufe und mögliche Komplikationenwie man eigenständig operative Eingriffe plant und strukturiert wie man spezielle medizinisch-technische Geräte im operativen Bereich effizient und sicher einsetztwas es bei der medizinischen Diagnostik und Therapie bei Patienten und Patientinnen zu beachten gibt und wie man dabei mitwirktwie man ärztlich veranlasste Maßnahmen eigenständig durchführt, welche rechtlichen Aspekte es dabei zu beachten gibtwie man sich im Team richtig abstimmt und koordiniertwelche rechtlichen, politischen und ökonomischen Zusammenhänge im Gesundheitswesen existierenwelche rechtlichen Vorgaben und ausbildungs- sowie berufsbezogenen Rechte und Pflichten während der Arbeit beachtet werden müssenwie man professionelle Beziehungen mit Patienten und Patientinnen gestaltet und ihnen mit Empathie begegnetwie man frühzeitig lebensbedrohliche Situationen erkennt und erforderliche Interventionsentscheidungen trifftwie man Notsituationen in ambulanten und stationären Gesundheitseinrichtungen erkennt und bei der Umsetzung von Notfall- und Katastrophenplänen mitwirktwie man hygienisch arbeitet und Infektionen verhindertPraktische AusbildungWä...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:An der Berufsfachschule:Unterricht im Klassenverband, ggf. praxisorientierte Aufgaben und Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIm Krankenhaus bzw. in der ambulanten Einrichtung:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Instrumente, Materialien und Geräte vorbereiten und kontrollieren, Patienten betreuen und für die OP vorbereiten, während der Operation assistieren, OP-Daten dokumentierenUmgebung: künstliche Beleuchtung im OP-BereichKleidung: Schutzkleidung (z.B. sterile Arbeitskittel, -hosen und -schuhe, Hauben, Gesichtsmasken, Einweghandschuhe)Arbeitszeit: Schichtdienst, BereitschaftsdienstAnforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Überprüfen der medizinisch-technischen Geräte, bei dem Bedienen von Beatmungs-, Absaug-, Blutdruckmess- und anderen Geräten im OP und der OP-Dokumentation) Einfühlungsvermögen (z.B. beim Betreuen von Patienten vor einer Operation) Psychische Stabilität (z.B. beim Auftreten von Komplikationen während einer Operation oder im Todesfall eines Patienten)
▶ Ausbildungsvergütung
Die Zahlung einer Ausbildungsvergütung ist durch Gesetz verbindlich vorgeschrieben.Während einer Ausbildung bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten die Auszubildenden beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.491 €2. Ausbildungsjahr: 1.552 €3. Ausbildungsjahr: 1.653 €Quelle:Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes - Allgemeiner Teil und Besonderer Teil Pflege (TVAöD-Pflege)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um anatomische Grundlagen und Operationsmethoden zu verstehenChemie: z.B. um Wirkungsweise von Desinfektionsmitteln zu kennenDeutsch: z.B. um Patienten/Patientinnen vor und nach Operationen zu betreuen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Operationstechnische/r Assistent/in an:Bereich MedizinAnästhesietechnischer Assistent/Anästhesietechnische AssistentinPflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung)Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für FunktionsdiagnostikMedizinischer Fachangestellter/Medizinische FachangestellteZahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische FachangestellteGemeinsamkeit:Patienten betreuen und medizintechnische Geräte handhaben, medizinische Dokumentation erstellenBereich Sauberkeit und HygieneFachkraft für MedizinprodukteaufbereitungGemeinsamkeit:medizintechnische Geräte pflegen und sterilisieren bzw. für Hygiene sorgen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1996:Ausbildungsrichtlinie der Deutschen Krankenhausgesellschaft2005:Erklärung zur Schaffung einer bundeseinheitlichen, staatlichen Ausbildungsregelung2007:Modifizierte Ausbildungs- und Prüfungsempfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft2022:Inkrafttreten der bundeseinheitlich geregelten Ausbildungs- und Prüfungsverordnung über die Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin und zum Anästhesietechnischen Assistenten und über die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin und zum Operationstechnischen Assistenten (Anästhesietechnische- und Operationstechnische-Assistenten-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung - ATA-OTA-APrV).
▶ Die Ausbildung im Überblick
Operationstechnische/r Assistent/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen sowie an Krankenhäusern bzw. ambulanten Einrichtungen. Sie dauert in Vollzeit 3 Jahre, in Teilzeit höchstens 5 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Chirurgisch-technischen Assistenten/zur Chirurgisch-technischen Assistentin zu absolvieren. Diese setzt jedoch die Fachhochschulreife voraus.
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Verkürzung der AusbildungszeitWer eine Ausbildung mit gleichwertigen Inhalten abgeschlossen oder begonnen hat, kann ggf. die Ausbildung verkürzen.Verlängerung der AusbildungszeitDie Ausbildung kann auf Antrag der auszubildenden Person verlängert werden, die Ausbildungsdauer darf jedoch insgesamt fünf Jahre nicht überschreiten.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen in Krankenhäusern sowie in ambulanten Operationszentren.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von medizinisch-technischer Assistenz bis hin zu Hygiene im Gesundheitsbereich.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie (grundständig) erwerben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Regelungen auf BundesebeneAusbildungs- und Prüfungsverordnung über die Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin und zum Anästhesietechnischen Assistenten und über die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin und zum Operationstechnischen Assistenten (Anästhesietechnische- und Operationstechnische-Assistenten-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung - ATA-OTA-APrV) verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 04.11.2020 (BGBl. I S. 2295), zuletzt geändert durch Artikel 8z6 des Gesetzes vom 12.12.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 359)Gesetz über den Beruf der Anästhesietechnischen Assistentin und des Anästhesietechnischen Assistenten und über den Beruf der Operationstechnischen Assistentin und des Operationstechnischen Assistenten (Anästhesietechnische- und Operationstechnische-Assistenten-Gesesetz - ATA-OTA-G) vom 14.12.2019 (BGBl. I S. 2768), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 20.07.2022 (BGBl. I S. 1174)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung.Darüber hinaus wird je nach Bildungsanbieter z.B. gefordert:VolljährigkeitNachweis der gesundheitlichen Eignungggf. Praktikum vor Beginn der AusbildungEin Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen sind an der Vorbereitung und Durchführung von Operationen beteiligt. Zunächst bereiten sie Patienten für die Operation vor und bringen sie in die richtige Position für den Eingriff. Während der Operation assistieren sie den Ärzten und Ärztinnen, indem sie ihnen die benötigten Instrumente und Materialien zureichen. Zudem überwachen sie Atmung und Kreislauf der Patienten, um im Notfall schnell intervenieren zu können. Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen tragen Mitverantwortung für die Hygiene im Operationssaal, pflegen z.B. die technischen Geräte und sterilisieren die Instrumente. Außerdem dokumentieren sie die Eingriffe und kümmern sich ggf. um die Vorratshaltung und Ersatzbeschaffung von Operationsmaterial.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Krankenhäusern und Fach- oder Universitätsklinikenin ambulanten OperationszentrenArbeitsorte:Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein OP-Sälenin Sterilisationsräumenin Aufwachräumen und PatientenzimmernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin StationszimmernWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Überprüfen der medizinisch-technischen Geräte, bei dem Bedienen von Beatmungs-, Absaug-, Blutdruckmess- und anderen Geräten im OP und der OP-Dokumentation) Einfühlungsvermögen (z.B. beim Betreuen von Patienten vor einer Operation) Psychische Stabilität (z.B. beim Auftreten von Komplikationen während einer Operation oder im Todesfall eines Patienten)Schulfächer:Biologie (z.B. um anatomische Grundlagen und Operationsmethoden zu verstehen) Chemie (z.B. um Wirkungsweise von Desinfektionsmitteln zu kennen)Deutsch (z.B. um Patienten/Patientinnen vor und nach Operationen zu betreuen)Was verdient man in der Ausbildung?Die Zahlung einer Ausbildungsvergütung ist durch Gesetz verbindlich vorgeschrieben.Während einer Ausbildung bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.491 €2. Ausbildungsjahr: 1.552 €3. Ausbildungsjahr: 1.653 €
Ist Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin in Deutschland typischerweise? ▼
Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen werden in Form von theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Krankenhaus bzw. ambulante Einrichtung: Praxisräume, Labors, medizinische Fachabteilungen und Krankenstationen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Operationstechnischer Assistent/Operationstechnische Assistentin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.