Zum Inhalt springen

Neurowissenschaft (weiterführend)

Weiterbildung Informatik KldB B 41254

Was ist Neurowissenschaft (weiterführend)?

Fortgeschrittene Neurowissenschaftler in Deutschland erforschen und analysieren eingehend die komplexe Struktur und Funktion menschlicher und tierischer Nervensysteme, insbesondere unter Einsatz von Werkzeugen der Informatik und Informationstechnologie.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Neurowissenschaft (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sindan der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Einführung in die wissenschaftliche Datenverarbeitung und StatistikIntegrative NeurobiologieNeurowissenschaften - GrundlagenWahlpflichtmodule, z.B.:ElektrophysiologieKlinische NeurobiologieKognitive NeurowissenschaftenModellierung neuronaler SystemeMolekulare Embryologie und EntwicklungsgenetikMRT-Bildgebung in den NeurowissenschaftenNeuroanatomieNeurobiologie der PrimatenNeurophysiologie NeuropsychologieRaumkognitionVisuelle KognitionPraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. in Unternehmen der pharmazeutischen Industrie)

Auswahlverfahren

Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch.

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenPraktische Übungen: z.B. Labormethoden der molekularen und zellulären Neuroanatomie erlernenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in der pharmazeutischen Industrie), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Neurowissenschaft (weiterführend) sein:Bereich MedizinBiomedizin, Molekulare Medizin (weiterführend)Klinische Forschung, Arzneimittelerprobung, -zulassung (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Medizin, Anatomie und Chemie erwerbenBereich PsychologieKognitionswissenschaft (weiterführend)Klinische Psychologie (weiterführend)Psychologie (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse aus den Bereichen Informatik, künstliche Intelligenz, Linguistik, Psychologie und Neurobiologie erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Neurowissenschaft (grundständig)Biologie (grundständig)Biowissenschaften, Life Sciences (grundständig)Kognitionswissenschaft (grundständig)Physik (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenInformatikProjektmanagementAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule, z.B. zum Thema Bioinformatik, können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika, z.B. in der pharmazeutischen Industrie, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das kann z.B. die Kognitive Neurowissenschaft sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Neurowissenschaft abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.

Studiengangsbezeichnungen

Beispiele Applied Neurosciences in Sports and Exercise (Master) Biomedical Neuroscience (Master) Computational Neurosciences (Master) Kognitive und Integrative Systemneurowissenschaften (Master) Mind and Brain (Master) Molecular and Translational Neuroscience (Master) Molekulare und Zelluläre Neurowissenschaft (Master) Neurobiologie (Master) Neuro- und Verhaltenswissenschaft (Master) Neurowissenschaft (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Neurowissenschaft bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Laboranalyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

Ende des 19. Jahrhunderts:Etablierung als eigenständiges Fachgebiet auf Basis genauerer Erkenntnisse über molekularbiologische Vorgänge im Gehirn und der Weiterentwicklung bildgebender VerfahrenEnde des 20. bis Anfang des 21. Jahrhunderts:Einführung eigenständiger Studiengänge der Neurowissenschaften1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Neurowissenschaft vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Neurowissenschaft (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Neurowissenschaft (weiterführend) in Deutschland?

Fortgeschrittene Neurowissenschaftler in Deutschland erforschen und analysieren eingehend die komplexe Struktur und Funktion menschlicher und tierischer Nervensysteme, insbesondere unter Einsatz von Werkzeugen der Informatik und Informationstechnologie.

Ist Neurowissenschaft (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Neurowissenschaft (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Neurowissenschaft (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Neurowissenschaft vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Wo arbeiten Neurowissenschaft (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sindan der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Neurowissenschaft (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.